Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

MULTI Tomb Raider: Definitive Edition

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Klar. Aber wenn ein schlechtes Tomb Raider ein sehr geiles Spiel ist, was sagt das über Tomb Raider aus?

Dass das Eine nichts mit dem Anderen zu tun hat.

Das neue TR ist Popcorn-Kino. Grafisch schön, sehr gut inszeniert, Ballern hier, Ballern da, Rätsel nicht vorhanden, Klettern nebensächlich.

Die alten Tomb Raider waren eher mittelmässig inszeniert, man hat auch geballert, im Palast des Midas konnte man aber auch STUNDEN verbringen, bis man auf die Lösung gekommen ist, bis man diverse Sprünge gemeistert hat, bis man... du weisst schon.

Ausser dem Namen haben beide Spiele nicht viel am Hut. Selbst Lara ist nicht mehr Lara...
 
Ändert aber nichts daran, dass sie sich heutzutage sehr altbacken und hölzern spielen.


Das kann man so sehen, aber das muss nichts schlechtes heißen. Es lässt sich nicht bestreiten, dass man mit der älteren Spielmechanik mehr Spaß empfinden kann als mit den neueren. Für mich ist es jedenfalls ein viel größeres Glücksgefühl, wenn ich in den alten Tomb Raiders eine weite Schlucht überwunden hatte, da dies mehr Skills abverlangte als beispielsweise in einem Uncharted. In Tomb Raider musstest du damals die Sprünge fast zentimetergenau timen und im richtigen Moment die X-Taste zum Greifen drücken, während das in Uncharted mehr oder weniger automatisch abläuft. Da musst du halt nur ungefähr in eine bestimmte Richtung drücken und dann springen, festhalten tut der Protagonist sich automatisch. Außerdem finde ich es in Uncharted sehr schade, dass man von einer Plattform nicht runterfallen kann, wenn man ein paar Schritte zu weit abwich, da hält sich der Drake nämlich erstmal wieder automatisch an der Klippe fest. Das war in Tomb Raider früher auch anders. Wie oft ich gestorben bin, weil ich mich um ein paar Schritte verschätzt habe und in den Abgrund gefallen bin. So was hätte ich mir in Uncharted gewünscht, denn das hätte für mehr Herausforderung in den Kletter-Passagen gesorgt.

Naja, vielleicht hat der heutige Gamer keine Lust (mehr) auf echte Herausforderungen und will sich lieber berieseln lassen. Und ganz wichtig: Ballern, ballern und noch mehr ballern ist das beste wo gibt.
 
Gegen deinen letzten Satz spricht Deamon Souls/Dark Souls.
Die Gamer wollen heute schon noch Herausforderung..bei den alten Tomb Raiders (die ich alle sehr gern gespielt hab) is diese mit ihren manchmal schon mikrometergenauen Sprüngen und Rätseln ohne wirkliche Hinweise (bei denen manchmal echt Ewigkeiten vergingen bis man die Lösung hatte) aber einfach schlecht gealtert..
 
Weil das jeder anders sehen kann.

Das stimmt, aber warum du wirklich diese frustigen Sachen wiederhaben willst ist mir ein Rätsel :D

Das ist allerdings das, was mir in Uncharted sowie in den neuen Tomb Raidern sehr fehlt, ordentliche Rätsel. Das wär schon wirklich cool wenn da wieder knifflige aber logische Rätsel kommen würden.
 
Naja, vielleicht hat der heutige Gamer keine Lust (mehr) auf echte Herausforderungen
Und es ist eine echte Herausforderung, weil man gegen die Steuerung, Designmankos, zwischen Grafikmatsch verstecken Durchgängen und ein Speicher- / Checkpointsystem aus der Hölle antritt?

Nicht falsch verstehen: Ich habe die alten Teile auch gerne gespielt und zumindest die PC-Version kann man sich IMO noch geben, wenn man frustresistent ist (man kann da ja auch an jeder Stelle punktgenau speichern), aber im Laufe der Zeit gab es dann doch schon die ein oder andere Weiterentwicklung, die das alles runder gemacht hat. Das muss zwangweise nicht bedeuten, dass es keine Herausforderungen geben darf.
 
Gegen deinen letzten Satz spricht Deamon Souls/Dark Souls.
Die Gamer wollen heute schon noch Herausforderung..bei den alten Tomb Raiders (die ich alle sehr gern gespielt hab) is diese mit ihren manchmal schon mikrometergenauen Sprüngen und Rätseln ohne wirkliche Hinweise (bei denen manchmal echt Ewigkeiten vergingen bis man die Lösung hatte) aber einfach schlecht gealtert..

Das ist doch aber genau das, was für den ein oder anderen den Spaß an diesen Spielen ausmacht. Dieses halb-open-worldige, das eigenständige Erkunden ohne an der Hand genommen zu werden, dieses Gefühl der Freiheit. Dir mag das zum Beispiel nicht gefallen aber du kannst doch dann nicht pauschal sagen, dass das schlecht ist.
 
Dann wäre es ja immernoch möglich gewesen, ein neues Tomb Raider mit Rätseln und Klettern zu machen, mit der neuen "drücke Taste X, ich mach den Rest schon"-Steuerung, mit genügend Hinweisen, wo man nun hingehen muss und was man suchen muss.

Spiele dürfen sich ja gerne weiterentwickeln. Sollen sie sogar. Es lässt sich aber kaum bestreiten, dass das neue TR mit den alten Teilen eigentlich garnichts mehr gemeinsam hat.

Und das sage ich als jemand, dem das neue TR so gut gefällt, dass er es sich zwei Mal zum Vollpreis geholt hat.
 
Nee. Anspruchsvolle Sprungpassagen gerne, aber nich so wie beim damaligen TR.

Die Rätsel in den alten TRs hatten nichts mit eigenständigem erkunden zu tun..das war einfach nur mies designt.
Ich hab absolut nix gegen freies erkunden, aber irgend ne Logik muss man schon in Rätseln erkennen.

Nicht falsch verstehen, ich sage nicht das das neue TR den richtigen Weg eingeschlagen hat. Mehr (logische :) ) Rätsel und klettern/springen hätten mir gut gefallen.
Trotzdem war/is es ein klasse Game, wenn man sich von dem Namen TR etwas frei gemacht hat.
 
Das ist doch aber genau das, was für den ein oder anderen den Spaß an diesen Spielen ausmacht. Dieses halb-open-worldige, das eigenständige Erkunden ohne an der Hand genommen zu werden, dieses Gefühl der Freiheit. Dir mag das zum Beispiel nicht gefallen aber du kannst doch dann nicht pauschal sagen, dass das schlecht ist.

Also das war etwas, was mich schon damals gestört hat :D
 
hehe, hab ich auch ab und an gebraucht..
Wenn man nach tagelangem suchen nach nem Eingang oder versuchen der gleichen Stelle langsam verrückt wurde, hat man auf die "Gamerehre" geschissen :D
Und wie bei dir, war das bisher die einzige Spieleserie bei der ich manchmal wirklich das Lösungsbuch brauchte.
 
aber irgend ne Logik muss man schon in Rätseln erkennen.
Zumindest konnte man bei den alten Teilen eine seeeehr lange Liste erstellen, wo irgendwelche Bösewichter oder untergegangenen Zivilisationen einen Schalter positioniert haben, um einen "Notausgang" zu öffnen. Ist doch auf den ersten Blick klar: Der Bösewicht klettert erst einmal über Kronleuchter ins Gebälk des Dachstuhl, wenn er in den Garten möchte. :ugly:
 
Nee. Anspruchsvolle Sprungpassagen gerne, aber nich so wie beim damaligen TR.

Die Rätsel in den alten TRs hatten nichts mit eigenständigem erkunden zu tun..das war einfach nur mies designt.
Ich hab absolut nix gegen freies erkunden, aber irgend ne Logik muss man schon in Rätseln erkennen.

Was meinst du denn zum Beispiel? :? Mir kommt es so vor, als würdest du ein bisschen übertreiben und die Spiele schlechter dastehen lassen als sie sind.

Ich habe die Lösungsbücher zu fast jedem Tomb Raider noch irgendwo im Keller. Das sagt eigentlich alles.

Ja, über dich. :D:p

Aber das war doch das geile, dieses Gefühl, wenn man endlich diese teilweise sehr schweren Rätsel gelöst hat und sich wie der größte und beste Mensch auf der Welt gefühlt hat. :D
 
Aber das war doch das geile, dieses Gefühl, wenn man endlich diese teilweise sehr schweren Rätsel gelöst hat und sich wie der größte und beste Mensch auf der Welt gefühlt hat. :D

Naja, das schönste an den alten Tomb Raider waren die Kämpfe gegen allerlei mystische Ungetiere und Gegner. :D Wie dem hier:

tr1.8.jpg


:grins:
 
Zurück
Oben