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MULTI Tomb Raider: Definitive Edition

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Aber mal zum Spiel zu kommen, soll das jetzt wirklich gut werden oder mehr Film und Schlauch als Spiel und Suche? Call of Raider / Tomb Duty oder wirklich ein Tomb Raider wo man nicht den Weg vorgefertigt bekommt sondern suchen muss? Weil nur letzteres ein Tomb Raider ist.
 
Also bei Tomb Raider war der Weg immer schon fertig. Und es gab auch nur einen. Aber, und das könnte der Unterschied sein, man fand ihn nicht gleich. Wie es hier ist, keine Ahnung. Ich denke mal schon, dass es insgesamt viel schneller zu spielen sein soll. Und man deshlab zwar springt und klettert, aber es schon immer genau klar ist, wo man hin muss und dabei auch nicht versagen kann.

Aber gespielt hat es noch keiner von uns. Ich freue mich drauf, aber ansonsten versuche ich mich auch nicht besonders viel darüber zu informieren.
 
Klar gab es nur einen Weg aber der war eben extrem versteckt, das war doch überhaupt der Spaß an dem ganzen Spiel. Wenn das nun komplett in den Hintergrund rutscht dann ist das Spiel nix für mich, vielleicht für 10€ dann anber Lust auf ein echtes Tombraider hätte ich schon.
 
Ich bin da auch noch ziemlich skeptisch, ob es sich wirklich noch halbwegs wie ein Tomb Raider anfühlt.
Wenn ich dann auch noch höre, dass es einen Multiplayer-Modus gibt, schrillen bei mir die Alarmglocken.
 
O-Ton-Nazis halt... :D

Ich spreche und verstehe Englisch halbwegs gut. Aber nicht so gut wie meine Muttersprache. Und erst recht nicht, wenn ich mich "nebenher" auch noch auf ein Spiel konzentrieren soll.

Es ist ein Unding bei allen Rockstar-Spielen, ewig auf die fizzeligen Untertitel schielen zu müssen, während man am Spielen ist. Mafia II hatte dagegen eine gute deutsche Synchro (ich fand sie gut genug) und auch viel Text.

Fazit für mich: lieber eine "nur brauchbare" deutsche Synchro statt auf Englisch spielen ZU MÜSSEN.
 
@Zicke

Bei GTA4 hab ich meist so lange geparkt, bis die Konversation auf dem Weg zur Mission beendet war. Wenn ich dabei gefahren bin, hab ich oftmals etwas überhört. Das passiert einem in deutsch natürlich nicht so leicht.
 
Die Kommentare da drunter sind aber noch besser. Heulen da rum, suchen da Boostpartner... ich mein, spielt, was Spaß macht und nehmt mit, was kommt. Mann, wo wäre diese Welt, wenn all diese Leute diese Zeit und Energie in etwas Kreatives stecken würden.
 
Zimtzicke schrieb:
O-Ton-Nazis halt... :D

Ich spreche und verstehe Englisch halbwegs gut. Aber nicht so gut wie meine Muttersprache. Und erst recht nicht, wenn ich mich "nebenher" auch noch auf ein Spiel konzentrieren soll.

Es ist ein Unding bei allen Rockstar-Spielen, ewig auf die fizzeligen Untertitel schielen zu müssen, während man am Spielen ist. Mafia II hatte dagegen eine gute deutsche Synchro (ich fand sie gut genug) und auch viel Text.

Fazit für mich: lieber eine "nur brauchbare" deutsche Synchro statt auf Englisch spielen ZU MÜSSEN.

Die meisten oton nazis verstehen es sowieso nicht objektiv zu urteilen, da ist jede deutsche Synchro von Anfang an indiskutabel. Wie man die deutsche Synchro von Arkham City kritisieren kann ist mir ein Rätsel, wo sie doch so fantastisch gelungen ist.

Und dass Nora die neue Lara spricht ist auch alles andere als schlecht, da sie nun wirklich genug TV und Film Erfahrung hat. Als würden im oton dauernd etablierte Oscarpreisträger die Figuren sprechen. :roll:

So was wie Halo 3 ist natürlich indiskutabel, aber inzwischen gib es immer mehr sehr gute deutsche Spielsynchros. Aber es ist wie bei den Filmen, manche können das einfach nicht realisieren.
 
EDIT: Ah, verdammt. Habe gedacht, der Post von Mouseman wäre der letzte Post. Egal. :ugly:

Sehe ich ganz anders. :D

Der wichtigste Punkt ist, dass es sehr wohl ein Original gibt. Es gibt ein Studio, das ein Spiel als Team entwickelt und auch nach seinen Vorstellungen die Charaktere gestaltet. Dazu gehört auch der Stimme des Synchronsprechers und selbstverständlich das Skript. Alles andere ist eine Lokalisierung und per se schlecht, wenn man ein Videospiel auch als Kunst ansehen will. Es ist eben nicht egal, ob man Faust auf deutsch oder englisch liest oder ob man einen da Vinci als Original oder Kopie sieht. Aber das sind eher ideologische Gründe, die mich immer zum Original führen werden.

Ich finde englische Synchronsprecher wirklich deutlich besser. Es gibt ja mittlerweile immer Vergleichsvideo zum Release eines neuen Spiels und bis jetzt fand ich das Original immer überzeugender. Damit meine ich nicht nur die Sache mit den Dialekten und Akzenten. Und da ist es genau umgekehrt als du schreibst, finde ich. Während man in der englischen Synchronisation auf Mundarten, etc. achtet und passende Sprecher einsetzt, hörst du hier meist perfektes Hochdeutsch. In vielen Situationen ist es schwierig. Dialekte gehören nun mal zu einer Sprache und es gibt keinen Südstaatendialekt in deutscher Sprache. Es gibt also eh keine befriedigende Lösung. Akzente werden aber auch meist von deutschen Synchronsprechern versaut, weil sie oft einfach nur schlecht nachgemacht werden.

Trotzdem sind deutsche Synchronsprecher sehr gut. Aber Nora Tschirner ist keine erprobte Synchronsprecherin, sondern eine drittklassige Schauspielerin. Sie ist (packt 'imo' in jeden Satz) nicht überzeugend. Ich glaube, wir haben uns so an schlechte Synchronisationen bzw. schauspielerische Leistungen gewöhnt, dass uns dieses Laientheater nicht auffällt, obwohl wir uns im realen Leben sehr wundern würden, wenn wir z.B. diesen Funkspruch von Lara empfangen müssten. Es klingt einfach nicht echt/natürlich, sondern eben schlecht gespielt.

Bei Filmen ist es eh etwas anderes. Da stört mich die Akustik zwar auch immens, aber daran habe ich mich gewöhnt (wobei mich der Qualitätssprung beim Ansehen der Originale immer wieder überrascht). Keine Ahnung, wieso man das nicht langsam besser simulieren kann. Da haben wir aber auch noch Schauspieler, die sich, gerade in guten Hollywoodproduktionen, teilweise Jahre lang auf eine Rolle vorbereiten. Und dann wird halt in einer deutschen Besenkammer der Text oftmals sogar ohne die anderen Darsteller in wenigen Stunden runtergeleiert. Dafür machen die Synchronsprecher einen unglaubliche guten Job. Wie gesagt, ich halte Synchronsprecher der Hollywoodstars für die besten deutschen 'Schauspieler'. Trotzdem kann natürlich nicht einmal ansatzweise die Leistung eines Schauspielers erreicht werden, der sich über einen langen Zeitraum physisch und mental auf diese Rolle vorbereitet hat.

Bei Spielen gibt es diese Vorbereitung nicht und trotzdem finde ich die Leistung der amerikanischen Synchronsprecher, so sehr ich die deutschen Synchronsprecher auch schätze, erheblich besser/natürlicher.
 
Bei Filmen bin ich aber mittlerweile ehrlich gesagt "versaut". Ich liebe den klaren Tonstudio-Klang bei deutschen Synchros - im Original wirkt das dann oftmals wie in einem Kammerspiel, und das wiederum erinnert mich an Theater auf den öffentlich rechtlichen Sendern - furchtbar :D.
 
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