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MULTI Tomb Raider: Catalyst (2027)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich mochte das Open hub Design vom reboot mal so gar nicht. Der Rest des Spiels hat's zwar trotzdem zu einem guten Spiel gemacht, aber das Leveldesign fand ich immer scheiße.
 
Teil 1 in modernem Gewand wäre was feines. Gerne auch mit Reboot-Lara, die fand ich tatsächlich sehr gut. Davon können wir uns aber wohl leider verabschieden und ich hoffe inständig, dass die Concept Arts nicht repräsentativ für die finale Lara im Spiel sind.
 
Ich wäre auch für einen Teil 1 in modernem Gewand.
Leider fürchte ich, dass sich die Gaming-Welt in den letzten 30 Jahren stark verändert hat.
Vor allem die Entwicklung der letzten 10 Jahre sind überhaupt nicht meins.

Auch das sehr starke Reboot von Tomb Raider von vor ca 10-15 Jahren fand ich Klasse.
Leider hat dieses dämliche ständige Sammeln von Teilen für das Aufrüsten der Waffen, das Tomb Raider Feeling weggenommen.
Statt Gegenden zu erkunden und die Bildern zu geniessen, war man ständig gezwungen in die Ecken auf dem Boden zu gucken, um Kisten aufzumachen für die Teile, damit man seinen Bogen aufrüsten kann und die anderen Waffen. Nachher war das nur noch ein einziges stöbern und aufmachen, statt wie im Original Teil 1 zu laufen und zu entdecken.

Hoffen wir auf das Beste.
 
Nachdem ich die Remaster von 1-5 durchgezockt habe hatte ich nochmal Lust mir die Survivor Trilogie vorzunehmen. War eh grad im Angebot. Hatte damit bisher nur sporadische Berührungspunkte weil ich seinerzeit damit nicht warm geworden bin.

Zocke grade den ersten Teil und hab mittlerweile ein paar Stunden hinter mir.

Bleibt das so überinszeniert und "militärisch"?

Ist zwar alles ganz gut gemacht, grade wenn man bedenkt, dass der Teil schon irgendwas um die zehn Jahre auf dem Buckel hat, aber bisher hat das exakt nichts mit Tomb Raider zu tun. Spielt sich eher wie ein Resident Evil 4 und so langsam kann ich dieses dunkle und veregnete Inselsetting nicht mehr sehen.

Kommen da noch Tempel, Höhlen und Pyramiden? Artefakte sammeln, Türen öffnen, Rätsel lösen? Irgendwas Tomb Raider mäßiges?
 
Es gibt vereinzelte Ruinen aber erst der zweite und vor allem der dritte haben es besser gemacht. Die Dlcs im Dritten sind allesamt geile Ruinen und sollte man sich nicht entgehen lassen. Würde dran bleiben, kommen noch paar Highlights und oben auf dem Berg wird es auch heller. Der Beginn des zweiten Teils wird dir sicherlich mehr zusagen, das startet direkt mit einer Ruine.
 
Ich bin jetzt mittlerweile etwa in der Mitte des zweiten Teils, aber so wirklich warm werde ich mit diesen Ablegern nicht.

Objektiv sind das mit Sicherheit gute Spiele, aufwändig produziert und mit spaßigen Gameplay Elementen.

Aber leider hat man hier meilenweit den Kern der Serie verfehlt. Es ist alles so derart überinszeniert, actionorientiert und komplett frei von Anspruch. Zu jeder Sekunde wird einem vorgekaut wo man jetzt hin muss, wie man dahin kommt und was man dort tun muss. Geht das dem Spiel nicht schnell genug oder hat man es immer noch nicht verstanden, wird dem Spieler über Laras Selbstgespräche nochmal eingetrichtert was jetzt zu tun ist.
Selbst denken ist nicht mehr erforderlich. Dann bricht gefühlt alle drei Meter unter einem irgendwas weg und Lara rutscht oder fällt mal wieder irgendwo hin. Nur noch nervig irgendwann. Gerne auch kombiniert mit einer Flut an beschissenen Quicktime Events. Verschont mich doch bitte damit.

Zu guter letzt, hat man es auch nicht geschafft die Atmosphäre zu übertragen. Zu 80% ist man in irgendwelchen Militär Lagern/Anlagen unterwegs und mäht Gegnerwelle für Gegnerwelle um.
Diese einsame und ruhige Atmosphäre in den Tempeln, die die klassischen Teile ausgemacht hat, wurde gegen generische Michael Bay Action eingetauscht.

Ich zieh das jetzt durch, damit ich diese Trilogie auch mal gespielt habe, aber wie ich schon schrieb, fühlt es sich mehr nach Resi 4 als nach TR an.
Ich hoffe der neue Teil bewegt sich wieder ein Stück in Richtung der klassischen Teile, aber nach allem was man bisher so hört, ist eher das Gegenteil der Fall...

Und weil der alte Mann grade von früher schwadroniert, hier noch ein Video das wunderbar zusammenfasst, was den ersten Teil so magisch gemacht hat. Ich hoffe die Entwickler von TR Next sind sich dessen bewusst und versuchen das wieder etwas mehr in die Neuzeit zu transferieren:

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Bin nun ein paar Stunden mit Teil 3 dran und ich muss sagen, das gefällt mir bisher schon deutlich besser. Diese ganze Dschungel Stimmung ist fantastisch, nur man selbst, die Tiere und viel zu erkunden. So muss das sein. Auch den Anfang in Mexiko fand ich sehr stimmungsvoll. Inszenatorisch alles auf sehr hohem Niveau. Dieser Teil macht vieles so viel besser. Und es ist wirklich erstaunlich wie gut das alles noch aussieht für ein sieben Jahre altes PS4 Spiel.

Bin jetzt grade in dem Erinnerungsabschnitt in dem die

kleine Lara das Croft Anwesen

beklettert. Sehr schöne Idee und wirklich gut umgesetzt.
Einzig diese enorme Anspruchslosigkeit stört mich immer noch extrem.
Schade dass man die Serie so vercasualisiert hat.
 
Es ist alles so derart überinszeniert, actionorientiert und komplett frei von Anspruch.
Die Survivor Trilogie ist halt vor allem deswegen so, weil Uncharted zu der Zeit DAS Action Game war. Und das wollte man eben kopieren, wobei ich durchaus finde, dass die TR Teile in vielen Dingen das bessere Uncharted ist.

Es gab ja ein paar Jahre vor Tomb Raider 2013 dieses Underworld und das kam halt leider gar nicht gut an, da zu angestaubt und altmodisch. Also irgendwo kann ich es schon verstehen dass die dann eine neue Richtung eingeschlagen sind. Und Uncharted hat es ja vorgemacht, was die Leute von solchen Prämissen erwarten.
 
Ist ja nicht so als könnte ich mir nicht erklären warum diese Trilogie so geworden ist wie ist. Ich finds halt nur scheisse. Mit Uncharted konnte ich auch nie was anfangen. Das waren ja eher interaktive Filme mit quicktime Events.

Es ist ja grundsätzlich zu beobachten, dass in den letzen zwanzig Jahren der Anspruch immer weiter abnimmt. Egal ob bei Video Spielen, Filmen oder Musik. Selbst Lego Sets sind mittlerweile für die hinterletzen Bollocks konzipiert um bloß niemandem zu sehr kognitiv zu fordern. Ich bin es so satt.

So... Rant Ende :lol:
 
DAs hat den folgenden Grund:
Videospiele waren früher für die Enthusiasten, die extrem viel Zeit damit verbracht haben. Ein entscheidender Faktor war auch das junge Alter, wo man viel Zeit hatte, weil man noch zur Schule ging und nicht verheiratet war und keine Kinder hatte.

Jetzt gibt es im Entertainment Bereich so viel weitere Dinge zu erleben.
Das Durchschnittsalter hat sich zudem erhöhet auf knapp 40, weil die Leute auch älter geworden sind und ausserdem man sich nicht mehr schämen muss, wenn man mit 30 Jahren noch Videospiele spielt.

Ich kann mich erinnern, dass ich Contra, Need for Speed 3 und Super Star Wars viel zu einfach fand und mich langweilte beim Spielen.
In den Retromagazinen und YouTube Videos werden diese Spiele als ultraschwer bezeichnet.
Heutzutage bin ich schon überfordert, wenn ich ein Pfeil und Bogen mit Materialien upgraden muss. Da explodiert mein Kopf vor Fummelei und Komplexität.

Deswegen muss der Schwierigkeitsgrad einem breiten Publikum stark nach unten angepasst werden.
Ich bin ein riesengroßer Fan der alten Teile von Tomb Raider.
Heutzutage hätte ich weder die Zeit noch die Lust tagelang lang durch so ein ödes Tempel rumzulaufen und nach Schaltern zu suchen und was sie bewirken.

Die neuen Tomb Raider Teile fand ich grandios.
Vor allem Rise of the Tomb Raider (das war der zweite von den neuen).
Das mit Mexiko hat mich kurioserweise nicht abgeholt. Ich habe nach ein paar Stunden schon ausgemacht.
Kann nicht mal sagen wieso aber es hat mich gelangweilt.
 
Ich finde, die Mischung und ein gut anpassbarer Schwierigkeitsgrad sowohl bei Rätseln als auch Kämpfen ist „the way to go“. Nach 8 bis 10 Stunden im Büro und vielen anspruchsvollen Tätigkeiten, bei denen am Ende der Kopf nur so raucht, könnte ich mir an 1-2 Abenden pro Woche für ne Stunde Gaming-Auszeit auch keinen weiteren großen Zock-Anspruch mehr geben.

Als Kind und Jugendlicher habe ich anspruchsvolle Spiele aber durchaus geliebt und auch mal 3 Stunden und mehr an mehreren Tagen die Woche gesuchtet. Da hatte man auch mehr den Kopf frei und konnte sich besser einarbeiten.

Trotzdem spiele ich sowas hin und wieder noch gerne. Kingdom Come Deliverance 2 finde ich unglaublich geil, aber es ist eben was für besondere Tage. Daher bin ich nach 8 Monaten immer noch nicht mal auf der Hochzeit gewesen, spiele es im Schnitt alle 3 Wochen und genieße jede Session! :D und wenn ich erst 2027 damit durch bin - egal!
 
Was ich ja schlimm finde, wenn es heutzutage ein Rästel gibt und innerhalb von 5sek entweder ein Hinweis aufploppt oder irgendeiner das Maul aufmacht und was sagt. Dann hätte man sich dieses scheiß Rätsel auch gleich sparen können meine Fresse ey
 
Exakt so ist es ja auch in diesen Tomb Raider Teilen.

Da haut Lara schon ein "Hmm, ich denke mit diesen Gewichten auf der Platform könnte ich die Brücke anheben", bevor ich überhaupt eine scheiss Brücke gesehen habe. Komplett Autopilot.
 
Das kann man aber ausschalten wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Wenn man den Schwierigkeitsgrad anhebt oder eine Einstellung vornimmt, dann bekommt man diese Hinweise nicht.
Es wird auch der Weg nicht mehr angezeigt mit dieser farblichen Markierung auf den Brettern oder den Wänden.
 
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