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DS The legend of Zelda: Spirit Tracks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab mich gerade mal durch diverse Lösungsbücher geklickt. Kann es sein, daß Nintendo die mittlerweile grundsätzlich nicht mehr ins Deutsche übersetzt?
 
Keine Ahnung, kann ich mir fast nicht vorstellen, eigentlich ist das doch auch Piggybacks Entscheidung, denke ich mal. Bei den LE Lösungsbüchern stimmt das allerdings, die erscheinen hier ja leider offiziell oftmals auch gar nicht.
 
Nun muss ich den Zugang zum letzten Schrein finden. Angeblich 'schläft' jemand an dem Punkt, wo sich die Blicke der Statuen treffen. Das macht von der Formulierung her eigentlich wenig Sinn, da ja sicherlich der Schnittpunkt zwischen den Linien der vier Statuen gemeint ist. Wobei das eher egal ist...
Nicht egal ist, dass da bei mir irgendwie niemand schläft. :D
 
Okay, an der Stelle war dann doch einer. Wobei das Wort "schlafen" dann doch ein anderes Vorgehen impliziert hatte, um weiter zu kommen.
Bin jedenfalls weiter und ich hab' mich gerade darauf eingestellt, dass ich mit dem Spiel wieder auf einen grünen Zweig komme, nur damit mir erstmal wieder die Flöte auf den Keks geht...
 
Ich bin ich gerade bei dem Zug-Minispiel kurz vom Ende. Und ich frag mich langsam, ob die Entwickler absichtlich Dinge einbauen, die keinen Spaß machen? Um mich persönlich zu ärgern? Weil genau passiert gerade. Ich habe keinen Spaß und ärgere mich.
 
Es ist nicht schlecht, es ist eher "das eine Zelda zuviel", das ist in etwa mein Gefühl. Von der Art hätten wir kein weiteres mehr gebraucht. Schluss mit Kleinkindlink, Schluss mit der Bonbonoptik und vor allem Schluss mit kleinen, belanglosen Zeldas, das war bei PH auch nicht viel anders. Der Umfang eines Link to the past, das muss her.
 
Naja, Link's Alter und die Optik sind sicher nicht das Problem von ST.
Mich stört die langweilige und strukturierte Oberwelt, die aus vier mehr oder weniger identischen Segmenten besteht (mit jeweils Stadt, Schrein, Tempel, versteckter Bahnhof und einem einzigartigen Bahnhof); das träge und ereignislose Tuckern mit dem Zug, das gleichzeitig die Nebenquests von der Stange unspielbar macht, da die sich etwa auf Animal Crossing Niveau bewegen und eigentlich nur verlangen, mit dem Zug von A nach B zu fahren.
Die Dungeons sind in Ordnung und haben einige nette Rätsel, zwei lustige Items und die Mechanik mit Zelda kam mit ein paar guten Ideen und hat das Spiel etwas abwechsungsreicher gemacht. Mir wurde dann allerdings auch die zweidimensionale Natur der Dungeons und deren Rätsel, die im Grunde immer aus den gleichen Bausteinen gelötet waren, irgendwann öde. Die Bosskämpfe zum Schluss waren nicht verkehrt, besonders der Endkampf war gut inszeniert und allgemein hatte das Spiel einen angemessenen Schwierigkeitsgrad für ein Zelda.

Im Grunde ist ST wirklich "ein Zelda zu viel". PH hat mir gefallen, auch wenn ich es rückblickend wahrscheinlich nicht mehr spielen könnte, da es mehr oder weniger die gleichen Kritikpunkte wie ST hat. Damals war der Spielaufbau allerdings noch unverbrauchter und einfach mal ein netter Ansatz. ST hat darauf aber leider nicht wirklich aufbauen können, und ist zwar im Detail besser geworden, aber den entscheidenden Stellen haben die Entwickler nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt.

Oh, und man sollte übrigens nicht 25% vom Spiel ins Mikrofon pusten müssen.
 
Ja mit der Flöterei ging mir auch auf den Keks etwas, ich hab Spirit Tracks einmal boshaft laut mit meiner Mundharmonika angetrötet zur Strafe, es zeigte sich unbeeindruckt leider.
 
Ich bin echt gespannt, was Nintendo sich fürs neue Wii-Zelda einfallen lassen wird. Der Neuerungsbedarf ist mittlerweile gewaltig.
 
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