Naja, Link's Alter und die Optik sind sicher nicht das Problem von ST.
Mich stört die langweilige und strukturierte Oberwelt, die aus vier mehr oder weniger identischen Segmenten besteht (mit jeweils Stadt, Schrein, Tempel, versteckter Bahnhof und einem einzigartigen Bahnhof); das träge und ereignislose Tuckern mit dem Zug, das gleichzeitig die Nebenquests von der Stange unspielbar macht, da die sich etwa auf Animal Crossing Niveau bewegen und eigentlich nur verlangen, mit dem Zug von A nach B zu fahren.
Die Dungeons sind in Ordnung und haben einige nette Rätsel, zwei lustige Items und die Mechanik mit Zelda kam mit ein paar guten Ideen und hat das Spiel etwas abwechsungsreicher gemacht. Mir wurde dann allerdings auch die zweidimensionale Natur der Dungeons und deren Rätsel, die im Grunde immer aus den gleichen Bausteinen gelötet waren, irgendwann öde. Die Bosskämpfe zum Schluss waren nicht verkehrt, besonders der Endkampf war gut inszeniert und allgemein hatte das Spiel einen angemessenen Schwierigkeitsgrad für ein Zelda.
Im Grunde ist ST wirklich "ein Zelda zu viel". PH hat mir gefallen, auch wenn ich es rückblickend wahrscheinlich nicht mehr spielen könnte, da es mehr oder weniger die gleichen Kritikpunkte wie ST hat. Damals war der Spielaufbau allerdings noch unverbrauchter und einfach mal ein netter Ansatz. ST hat darauf aber leider nicht wirklich aufbauen können, und ist zwar im Detail besser geworden, aber den entscheidenden Stellen haben die Entwickler nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt.
Oh, und man sollte übrigens nicht 25% vom Spiel ins Mikrofon pusten müssen.