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Telekom wird (V)DSL ab Mai drosseln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich glaub kaum das ein Video das man auf XBL, Maxdome, weiß der Geier schaut ausgenommen ist ;)

Das wird sich wohl nur auf die Telekom eigenen Angebote beziehen.
 
Einige werden es bestimmt sein aber nicht so viele wie man meinen könnte. Viele bekommen es gar nicht mit, manchen ist es Wurscht und andere sind zu faul zu wechseln.
 
Gerade in Hinblick auf die Streamingangebote ist das einfach ein absoluter Witz. Vermutlich haben sich die Telekom Penner auch noch gedacht als positiven Nebeneffekt mehr Leute für ihr eigenes Drecksangebot zu bekommen...
Das kann ja wirklich toll werden in Zukunft...ich nutze Lovefilm VoD, Myvideo und die 5 GB Demos für die Next Gen kommen dann demnächst ja auch noch dazu...
Falls es Alternativen gibt bleibt einem ja dann fast nicht anderes mehr übrig als zu nem anderen Anbieter zu wechseln.
Vor allem ist auch das Volumen in Anbetracht der immer größer werdenden Bedeutung von Streamingangeboten (insbesondere in HD) einfach nur lächerlich und ein Rückschritt der zu keinem unpassenderen Zeitpunkt hätte kommen können. Vor 5 Jahren wäre das ja noch nahezu egal gewesen, da man schon permanent illegal Zeug aus dem Internet hätte ziehen müssen um auf das Volumen zu kommen aber heute ist sowas kein Maßstab mehr.
 
Das größte Problem an der Sache sehe ich darin, dass die Telekom ihre eigenen Streaming-Dienste von der Datenzählung ausnimmt. Wer halt bei der Konkurrenz wie Netflix oder Maxdome ist, schaut in die Röhre(wer jeden Tag nen Film in HD streamt, hat die 75 GB schneller voll als er gucken kann.

IMO könnte das auch noch vom Staat gerügt werden. In meinen Augen nutzt die Telekom damit klar ihre Marktposition aus. Die unabhängigen Streamingdienste haben schlicht und einfach nicht die Möglichkeit, den Kunden diesen Vorteil anzubieten. Und wer bleibt da denn noch bei nem anderen Anbieter, wenn er diesen Dienst nach nem halben Monat erst mal nicht mehr nutzen kann, außer er schmeißt der T-Tom noch mehr Kohle in den Rachen?
Wäre imo ne kluge Entscheidung, der Telekom da von Staatsseite ein "jeder oder keiner" Prinzip aufzudrücken.

Bleibt nur zu hoffen, dass viele, sehr viele Kunden denen den blanken Arsch zeigen, und durch das entstehende Sonderkündigungsrecht bei Vertragsumstellung wechseln. Das dürfte dann gleichzeitig ein Hemmschuh für die Konkurrenz sein, wenn sie sehen, dass ihnen massig Kunden flöten gehen, wenn sie nachziehen.
 
el_barto schrieb:
Das größte Problem an der Sache sehe ich darin, dass die Telekom ihre eigenen Streaming-Dienste von der Datenzählung ausnimmt. Wer halt bei der Konkurrenz wie Netflix oder Maxdome ist, schaut in die Röhre(wer jeden Tag nen Film in HD streamt, hat die 75 GB schneller voll als er gucken kann.

Das geht doch nie im Leben durch.
Vonwegen Monopol, Ausnutzung der eigen Markposition etc. pp
 
drossel.png


Schöner Song zum Thema:

http://soundcloud.com/david1701/funktional-kaputt
 
Das hat nicht lange gedauert:

DSL-Tarife: Regierung warnt Telekom vor Flatrate-Bremse

Jetzt schaltet sich die Bundesregierung in den Flatrate-Streit mit der Telekom ein. Weil der Konzern das Internettempo ab einem bestimmten Datenvolumen drosseln will, wendet sich Wirtschaftsminister Rösler persönlich an Vorstandschef Obermann. Verbraucherministerin Aigner verlangt eine Prüfung.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/flatrate-plaene-der-telekom-bundesregierung-kritisiert-internet-bremse-a-896215.html
 
Hat nicht jeder Kunde die Möglichkeit einen anderen Anbieter zu nehmen, sofern DSL verfügbar ist?

Somit sehe ich kein Problem, sofern die "gemieteten" Leitungen nicht auch gedrosselt werden, wovon ich nicht ausgehe.

Nur eben für Telekom Kunden.
Da aber selbst heute abgeschlossene Verträge beim greifen der Drossel, ab 2016, auslaufen, sehe ich auch hier keinerlei Probleme, dann eben zu einem anderen Anbieter zu wechseln.

Und nur wegen Entertain bei der Telekom bleiben?
 
Spawn schrieb:
Somit sehe ich kein Problem, sofern die "gemieteten" Leitungen nicht auch gedrosselt werden, wovon ich nicht ausgehe.

Das wird wohl unmöglich sein...

Aber schön, dass die Regierung schon mal vorsorglich rüffelt. Bin mir eigentlich recht sicher, dass da in Sachen Wettbewerbsverzerrung nachgebessert werden MUSS, wenn Entertain tatsächlich von der Drossel ausgenommen wird.
 
Spawn schrieb:

Auf welcher Vertragsbasis? Wenn das die Provider nicht in ihren Verträgen mit den Endkunden festgeschrieben haben, kann das die T-Kom nicht von ihnen verlangen, so einfach ist das. Das würde jeden einzelnen Endkundenvertrag obsolet machen, da spielt die Regulierungsbehörde garantiert nicht mit.
Zumal ich mir sicher bin, dass die Verträge zwischen Telekom und Providern so etwas nicht so einfach zulassen.
Die Telekom kann ja mit dem Netz nicht machen, was sie will, da hat die Behörde ein gutes Wort mitzureden, um Wettbewerbsverzerrung auszuschließen.
 
Mir geht es um "die letzte Meile", die von u.a. Vodafone etc. von der Telekom "gemietet" wird, um Endkunden zu erreichen.
Warum könnte die Telekom diese "letzte Meile" auch für die "Geschäftspartner", wie Vodafone, drosseln?

Immerhin schaltet sich schon die Regierung/Netzagentur ein wenn es um den "Mietpreis" geht.
 
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