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Seid ihr Patriotisch?

Patriot?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Glod schrieb:
Die Ausbeutung ist kein Präterium sondern gravierender als jemals zuvor. Uns geht es nur deswegen so gut, weil Millionen und Abermillionen Menschen sich für uns unter unwürdigsten Bedingungen abschuften und dabei zuviel zum Sterben und nicht genug zum Leben verdienen.

Nope. Vergleiche mal den Teil der globalen Wertschöpfung der in den Entwicklungs- und Schwellenländern passiert mit dem Teil, welcher in den Industrienationen erwirtschaftet wird. Dann merkst du, dass deine Aussage nicht stimmt.

Die Industrienationen erwirtschaften ihren Wohlstand selbst.
 
Ach ist das so? Das Beispiel Foxconn & Consorten ist ja dauerpräsent. Die abgefackelte Kik-Bude am Arsch der Welt ist nur eine traurige Spitze des Bekleidungseisberges, der durch den Indischen Ozean und das Südchinesische Meer treibt. Die Arbeitsbedingungen diverser Nahrungshersteller (speziell Südfrüchte, aber auch viele andere Dinge) dürften auch mehr als fraglich sein.
Aber wir müssen gar nicht tausende Kilometer in die Ferne schweifen. Schauen wir doch einfach mal nach Südost-Europa, wo ebenfalls unzählige Menschen zu Bedingungen, die die Konzernbetreiber hierzulande hinter Schloss und Riegel (will heißen 10.000 Euro Strafe und 3 Tage auf Bewährung im Golfclub) bringen würden, Handys (Nokia), Autos, Möbel (Ikea) etc. zusammenbauen.
Oder wir schauen mal direkt nach Deutschland. Niedriglöhner noch und nöcher. Millionen arbeiten für Kost und Logis, damit es dem Rest "gut" geht. Sie selbst können am Wohlstand aber nicht teilhaben. Menschen wie mein Onkel schuften sich körperlich kaputt, werden dann von ihrem Betrieb (Thyssen) fallengelassen und können sich dann mit Harz IV zur Rente durchknabbern, die nur unbedeutend höher ausfallen wird.

Und was heißt denn "gut gehen" und "Wohlstand"? Meine Freundin ist Chirurgin und wird zum Westtarif bezahlt (also ziemlich gut). Ich bin Hardwareentwicklungsingenieur und verdiene für die Region hier ebenfalls nicht schlecht. Und können wir uns einen sogenannten Volkswagen leisten? Nein. Eine Waschmaschine von Miele? Lieber das 500 Euro billigere Produkt von Siemens. TV...Loewe...Gott bewahre - dann doch eher einen Samsung. Und wir sind weiß Gott nicht geizig.

Nebenbei ist das mit der globalen Wertschöpfung 'eh eine Farce. Wenn in Drittweltländern Produkte für einen angefressenen Appel und ein halbes vergammeltes Ei hergestellt und dann bei uns zum 100fachen Preis verkauft werden, dann ist - oh Wunder deren Wertschöpfung natürlich nix, worüber man groß staunen müsste. Dass aber der größte Teil, der bei uns in Einkaufszentren und Fussgängerpassagen verkauft wird, dort unten zusammenge-was auch immer wird, taucht da nicht auf. Made in Germany heißt ja auch nur, dass man hier die letzten 3 Schrauben reindreht. Die Industrie wäre ja kürzlich fast an prä-terminaler Schnappatmung verendet, als die EU in den Raum stellte, dass künftig mind. 45% eines Produktes hier gefertigt sein müssen, damit Made in Germany gültig ist (also immer noch weniger als die Hälfte).
 
dre schrieb:
Wie schauts aus! Wer outet sich?

Ich trage Beruflich bedingt tagtäglich Schwarz/Rot/Gold...

Was machst du denn?


Ich bin z.B, für den Erhalt der deutschen Sprache. Deshalb lehn ich es auch ab, ständig hier mit englischen Begriffen um mich zu werfen.
 
Das kommt auf die Definition an oder wie man Patriotismus interpretiert.

Ich finde Deutschland aber an und für sich schon ziemlich dufte und bin auch froh hier zu leben.
Wir haben hier eine tolle Struktur für jedermann mit sozialer Absicherung, Rente, Menschenrechte, Grundrecht, Demokratie, medizinische Versorgung, schulische Bildung etc.
Da gibt es Länder, denen es viel schlechter geht und die Art und Weise wie unsere Politiker Deutschland im großen und ganzen vertreten finde ich gut und richtig.
Ich kann mich also ganz mit Deutschland identifizieren, bin auch ein zufriedener Teil des ganzen und habe vielleicht auch die ein oder andere "typisch deutsche" Eigenschaft, die uns ja teilweise nachgesagt werden. Pünktlichkeit zum Beispiel wird bei mir auch ganz groß geschrieben.

Ich muss nicht alles bis ins kleinste gut finden (ich glaube das geht auch gar nicht bei einem Staat), ich muss auch nicht die Deutschlandfahne im Garten aufstellen und jeden Tag die Nationalhyme singen, aber unterm Strich überwiegt für mich das positive in Deutschland, ich lebe sehr gerne hier, fühle mich wohl und auch als ein Teil des ganzen. Für mich ist das eine Art Patriotismus. Und deshalb kreuze ich das auch so an. :)
 
Glod schrieb:
Ach ist das so? Das Beispiel Foxconn & Consorten ist ja dauerpräsent. Die abgefackelte Kik-Bude am Arsch der Welt ist nur eine traurige Spitze des Bekleidungseisberges, der durch den Indischen Ozean und das Südchinesische Meer treibt. Die Arbeitsbedingungen diverser Nahrungshersteller (speziell Südfrüchte, aber auch viele andere Dinge) dürften auch mehr als fraglich sein.
Aber wir müssen gar nicht tausende Kilometer in die Ferne schweifen. Schauen wir doch einfach mal nach Südost-Europa, wo ebenfalls unzählige Menschen zu Bedingungen, die die Konzernbetreiber hierzulande hinter Schloss und Riegel (will heißen 10.000 Euro Strafe und 3 Tage auf Bewährung im Golfclub) bringen würden, Handys (Nokia), Autos, Möbel (Ikea) etc. zusammenbauen.
Oder wir schauen mal direkt nach Deutschland. Niedriglöhner noch und nöcher. Millionen arbeiten für Kost und Logis, damit es dem Rest "gut" geht. Sie selbst können am Wohlstand aber nicht teilhaben. Menschen wie mein Onkel schuften sich körperlich kaputt, werden dann von ihrem Betrieb (Thyssen) fallengelassen und können sich dann mit Harz IV zur Rente durchknabbern, die nur unbedeutend höher ausfallen wird.

Und was heißt denn "gut gehen" und "Wohlstand"? Meine Freundin ist Chirurgin und wird zum Westtarif bezahlt (also ziemlich gut). Ich bin Hardwareentwicklungsingenieur und verdiene für die Region hier ebenfalls nicht schlecht. Und können wir uns einen sogenannten Volkswagen leisten? Nein. Eine Waschmaschine von Miele? Lieber das 500 Euro billigere Produkt von Siemens. TV...Loewe...Gott bewahre - dann doch eher einen Samsung. Und wir sind weiß Gott nicht geizig.

Nebenbei ist das mit der globalen Wertschöpfung 'eh eine Farce. Wenn in Drittweltländern Produkte für einen angefressenen Appel und ein halbes vergammeltes Ei hergestellt und dann bei uns zum 100fachen Preis verkauft werden, dann ist - oh Wunder deren Wertschöpfung natürlich nix, worüber man groß staunen müsste. Dass aber der größte Teil, der bei uns in Einkaufszentren und Fussgängerpassagen verkauft wird, dort unten zusammenge-was auch immer wird, taucht da nicht auf. Made in Germany heißt ja auch nur, dass man hier die letzten 3 Schrauben reindreht. Die Industrie wäre ja kürzlich fast an prä-terminaler Schnappatmung verendet, als die EU in den Raum stellte, dass künftig mind. 45% eines Produktes hier gefertigt sein müssen, damit Made in Germany gültig ist (also immer noch weniger als die Hälfte).

Kann dir nur zustimmen!
 
BadKarma schrieb:
Glod schrieb:
Ach ist das so? Das Beispiel Foxconn & Consorten ist ja dauerpräsent. Die abgefackelte Kik-Bude am Arsch der Welt ist nur eine traurige Spitze des Bekleidungseisberges, der durch den Indischen Ozean und das Südchinesische Meer treibt. Die Arbeitsbedingungen diverser Nahrungshersteller (speziell Südfrüchte, aber auch viele andere Dinge) dürften auch mehr als fraglich sein.
Aber wir müssen gar nicht tausende Kilometer in die Ferne schweifen. Schauen wir doch einfach mal nach Südost-Europa, wo ebenfalls unzählige Menschen zu Bedingungen, die die Konzernbetreiber hierzulande hinter Schloss und Riegel (will heißen 10.000 Euro Strafe und 3 Tage auf Bewährung im Golfclub) bringen würden, Handys (Nokia), Autos, Möbel (Ikea) etc. zusammenbauen.
Oder wir schauen mal direkt nach Deutschland. Niedriglöhner noch und nöcher. Millionen arbeiten für Kost und Logis, damit es dem Rest "gut" geht. Sie selbst können am Wohlstand aber nicht teilhaben. Menschen wie mein Onkel schuften sich körperlich kaputt, werden dann von ihrem Betrieb (Thyssen) fallengelassen und können sich dann mit Harz IV zur Rente durchknabbern, die nur unbedeutend höher ausfallen wird.

Und was heißt denn "gut gehen" und "Wohlstand"? Meine Freundin ist Chirurgin und wird zum Westtarif bezahlt (also ziemlich gut). Ich bin Hardwareentwicklungsingenieur und verdiene für die Region hier ebenfalls nicht schlecht. Und können wir uns einen sogenannten Volkswagen leisten? Nein. Eine Waschmaschine von Miele? Lieber das 500 Euro billigere Produkt von Siemens. TV...Loewe...Gott bewahre - dann doch eher einen Samsung. Und wir sind weiß Gott nicht geizig.

Nebenbei ist das mit der globalen Wertschöpfung 'eh eine Farce. Wenn in Drittweltländern Produkte für einen angefressenen Appel und ein halbes vergammeltes Ei hergestellt und dann bei uns zum 100fachen Preis verkauft werden, dann ist - oh Wunder deren Wertschöpfung natürlich nix, worüber man groß staunen müsste. Dass aber der größte Teil, der bei uns in Einkaufszentren und Fussgängerpassagen verkauft wird, dort unten zusammenge-was auch immer wird, taucht da nicht auf. Made in Germany heißt ja auch nur, dass man hier die letzten 3 Schrauben reindreht. Die Industrie wäre ja kürzlich fast an prä-terminaler Schnappatmung verendet, als die EU in den Raum stellte, dass künftig mind. 45% eines Produktes hier gefertigt sein müssen, damit Made in Germany gültig ist (also immer noch weniger als die Hälfte).

Kann dir nur zustimmen!

:dhoch: Schön zusammengefasst, Glod!
 
Glod schrieb:

Ja, das ist so.


Die ganzen von dir angeführten Beispiele für schlechte Arbeitsbedingungen gibt es tatsächlich alle, was du aber schuldig bleibst ist die schlüssige Argumentation, warum eine wirtschaftlich schlechte Lage für viele Menschen in den Entwicklungsländern, für viele andere Menschen in den Industrienationen einen wirtschaftlichen Vorteil bedeuten sollte. Die Weltwirtschaft ist halt kein "Nullsummenspiel" bei dem ein endlicher "Kuchen" durch Arbeit aufgeteilt wird, sondern der aufzuteilende Kuchen kann insgesamt wachsen.


Wir haben nichts davon, wenn es Menschen in anderen Gebieten der Welt wirtschaftlich schlecht geht. Im Gegenteil: Würden die Menschen in den von dir genannten Beispielen mehr Geld zur Verfügung haben, könnten sie mehr Waren und Dienstleistungen aus den Industrienationen kaufen, was wiederum der Beschäftigungsquote und dem Wohlstand der Menschen in den Industrienationen dienen würde.
 
Die Ausnutzung derartiger Kostenvorteile (Foxconn etc.), oder Ausbeutung wie Ihr es nennt, gehört zur wirtschaftlichen Globalisierung wie der Papst zum Vatikan. Die Kehrseite der Medaille wären protektionistische Maßnahmen, weil der Güter- bzw. Dienstleistungsimport bei der Annäherung an Inlandspreise plötzlich einen geringeren Vorteil bieten würde. Wie hier schon erwähnt wurde, hätte das verheerendere Folgen für die Drittstaaten als alles andere. Auch in einem globalen Markt bestimmen Angebot und Nachfrage den Preis, komparative Kostenvorteile finden sich sowohl im Inland als auch natürlich im globalen Markt. Die deutsche Außenwirtschaft bspw. ist derzeit stark belastet durch einen enormen Exportrückgang. Wir benötigen aber zwangsläufig eine tendenziell ausgeglichene Außenhandelsbilanz mit gleichbleibenden Überschüssen, um zumindest den Beschäftigungsgrad konstant zu halten. Wie soll das funktionieren, wenn nicht durch "preisgünstigen Einkauf" ?

Die Krux an der ganzen Geschichte sind doch unterschiedliche Wohlfahrtsmassstäbe und der unvollständige globale Markt. Wie in der Mikroökonomie auch, benötigt jedes Land eigentlich sein Alleinstellungsmerkmal um vernünftig existieren zu können. Den perfekten Markt wird es m. E. daher nie geben, und solange stehen uns auch noch verschiedene Religionen (als Überbleibsel der nicht globalen Welt) und Bildungsgrade im Weg. Globale Regierung und globales Denken eines jeden Einzelnen wären vonnöten - und das gibts nur bei Star Trek ;)
 
Osa-chan schrieb:
Die ganzen von dir angeführten Beispiele für schlechte Arbeitsbedingungen gibt es tatsächlich alle, was du aber schuldig bleibst ist die schlüssige Argumentation, warum eine wirtschaftlich schlechte Lage für viele Menschen in den Entwicklungsländern, für viele andere Menschen in den Industrienationen einen wirtschaftlichen Vorteil bedeuten sollte.

Das liegt doch auf der Hand. Durch die extrem niedrigen Lohnkosten in den betreffenden Ländern sind wir doch erst in der Lage, uns das ganze Zeug zu kaufen und den Firmen dadurch ihr Wachstum zu ermöglichen.

Würde IKEA hierzulande fertigen, dann könnten sich nur vergleichsweise wenige Menschen so ein Billy Regal leisten. Schau doch mal bei Höffner & Co. in die etwas wertigeren Abteilungen. Da meint man, die 375,- gelten für den Tisch inkl. 4 Stühle. Aber nein - damit ist der Preis für einen Stuhl gemeint. Wer kann sich denn sowas bitte noch leisten? Und das ist noch nicht mal Edelholz.

Stichwort wertige Produkte aus Deutschland: Passt wundervoll hier rein - Loewe kämpft gegen die Pleite. Warum denn nur? Weil die hier in Deutschland zu deutschen Konditionen fertigen und ergo Preise aufrufen müssen, die sich die Leute nicht leisten können/wollen. Würden die ihren Krempel in Asien zusammenschrauben, wären sie auch um einiges billiger.
Was meinst du denn, was ein Iphone oder ein Samsung Galaxy kosten würden, wenn die statt bei Foxconn hier zu deutschen Stundenlöhnen inkl. Sozialbeiträge und allem Pipapo gebaut werden würden? Immerhin muss Apple ja wachsen. Wäre ja furchtbar, wenn die statt 33 nur noch 29 Mrd Gewinn pro Quartal machen würden. Da kämen wir nicht mehr mit läppischen 700 Euro pro Telefon davon. Sie könnten nicht MEHR verkaufen, weil sie da 'eh schon ziemlich am Limit sind. Sie könnten kaum BILLIGER produzieren. Also müssten sie mit den PREISEN HOCH, um wieder zu wachsen.

Die Weltwirtschaft ist halt kein "Nullsummenspiel" bei dem ein endlicher "Kuchen" durch Arbeit aufgeteilt wird, sondern der aufzuteilende Kuchen kann insgesamt wachsen.

Das kann er eben nicht. Und das sieht man doch schon ganz prima an Deutschland. Wer kann sich bitte den ganzen halbwegs normalen Kram in den Läden so alles leisten, OHNE sich in eine Schuldenfalle zu begeben? Ich rede von dem ganz normalen Angebot in Einkaufszentren, Läden etc. minus die Luxusgeschäfte? Wer kann da alles zugreifen? Die paar Millionen H4-Empfänger? Die Aufstocker? Die, die mit 1000 brutto nach Hause gehen? Es ist nicht möglich, einen identischen Lebensstandard für alle zu erreichen. Nicht solange Wachstum der maßgebliche Indikator für die Wirtschaft ist. Und da sich das auf absehbare Zeit nicht ändern sondern eher verschärfen wird, wird sich auch nichts daran ändern, dass wir hier in D und im Rest der Welt jede Menge Arbeitssklaven brauchen, die der Mittel- und Oberschicht durch billige Arbeit ihren Lebensstandard gewährleisten können.


Wir haben nichts davon, wenn es Menschen in anderen Gebieten der Welt wirtschaftlich schlecht geht. Im Gegenteil: Würden die Menschen in den von dir genannten Beispielen mehr Geld zur Verfügung haben, könnten sie mehr Waren und Dienstleistungen aus den Industrienationen kaufen, was wiederum der Beschäftigungsquote und dem Wohlstand der Menschen in den Industrienationen dienen würde.

Und wie soll das funktionieren? Wenn wir den Menschen da unten mehr Geld (also wirklich mehr und nicht einfach von 20 Euro auf 22 Euro pro Monat) geben, dann werden bei uns die Produkte signifikant teurer, was wiederum dazu führt, dass bei uns noch mehr Menschen aus dem Konsum wegbrechen, weil dann die Miete wichtiger wird als ein neues T-Shirt. Das wiederum führt zu einer verringerten Nachfrage, was wiederum die Firmen trifft (gerade die, die hier produzieren). Diese müssen dann Leute entlassen, können weniger herstellen und ergo auch weniger exportieren und schon fällt das ganze Kartenhaus wieder in sich zusammen. Damit es wieder funktioniert, müssen wir die Waren für uns wieder erschwinglich machen und das bedeutet, wir müssen den Menschen in den Herstellerländern ihr Geld wieder wegnehmen, weswegen sie dann keine Produkte mehr von uns kaufen können, da die Miete für ihre Wellblechhütte und das Geld für die eine Schüssel Reis pro Tag aufgebracht werden müssen.

Wir brauchen diese Sklaven - die hier bei uns und die unten in China/Bangladesh/weißichwo. Anders würde unser Wohlstand nicht funktionieren. Das es rein theoretisch anders sein könnte, ist logisch. Aber so ist es nun mal nicht. Nicht solange ein Haufen weltfremder Arschlöcher in Anzügen der Ansicht ist, dass 3 Mal der gleiche Gewinn in Folge etwas Schlechtes ist.
 
rancid schrieb:
Hamlet schrieb:
dre schrieb:
Wie schauts aus! Wer outet sich?

Ich trage Beruflich bedingt tagtäglich Schwarz/Rot/Gold...

Was machst du denn?


Ich bin z.B, für den Erhalt der deutschen Sprache. Deshalb lehn ich es auch ab, ständig hier mit englischen Begriffen um mich zu werfen.

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=xAemDwDAZno[/vid]

;)

Der Tyo reißt ganz schön Ärsche auf! Weltklasse :dhoch:
 
Ich liebe das deutsche Kulturgut, die Landschaft. Das Land selbst, so wie es im Moment ist (und immer weiter absinkt) kann mir am Arsch vorbei gehen.

Eine Regierung voller dilettantischer Weicheier und Ja-Sager. Am Arsch.
 
Das Problem deutsch zu sein, ist ja nur durch den kleinen Österreicher mit der schlechten Behaarung entstanden. Das schwingt halt leider immer im Hintergrund mit. Stolz ist da auch glaube ich das falsche Wort. Ich kann auf eigene Leistung stolz sein, aber nicht auf ein Kollektiv.

Aber ich bin froh, dass ich in Deutschland lebe, denn bei 95% der anderen Länder hätte ich in so mancher Situation nicht so überleben können.
 
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