Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Osama bin Laden ist tot!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Cale schrieb:

Naja, ne kühne Behauptung, an die der Kommentator scheinbar selbst nicht so recht glauben kann. Denn er gibt ja zu, dass so ein Prozess im Grunde nur störend im politischen Tagesgeschehen wäre und quälend für alle Beteiligten. Ob sich am Ende aller Tage dieses bizarren Szenarios wirklich die Demokratie als die überlegene Regierungsform herausgestellt hätte, kann überhaupt niemand sagen. Insofern ist es meiner Meinung nach ne kühne Behauptung, zu sagen es wäre ein strategischer Fehler gewesen, ihn zu töten. Wenn es eine bewusst Entscheidung gewesen ist, dann hat Obama sicherlich die strategisch richtige Entscheidung getroffen, indem er ihm ne Kugel in den Kopf geschossen und seinen Leichnam ins Meer geworfen hat. Moralisch sicherlich nicht einwandfrei, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ...
 
Urgs schrieb:
Cale schrieb:

Naja, ne kühne Behauptung, an die der Kommentator scheinbar selbst nicht so recht glauben kann. Denn er gibt ja zu, dass so ein Prozess im Grunde nur störend im politischen Tagesgeschehen wäre und quälend für alle Beteiligten. Ob sich am Ende aller Tage dieses bizarren Szenarios wirklich die Demokratie als die überlegene Regierungsform herausgestellt hätte, kann überhaupt niemand sagen. Insofern ist es meiner Meinung nach ne kühne Behauptung, zu sagen es wäre ein strategischer Fehler gewesen, ihn zu töten. Wenn es eine bewusst Entscheidung gewesen ist, dann hat Obama sicherlich die strategisch richtige Entscheidung getroffen, indem er ihm ne Kugel in den Kopf geschossen und seinen Leichnam ins Meer geworfen hat. Moralisch sicherlich nicht einwandfrei, aber lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende ...

is das denn ein ende mit schrecken?
 
@Urgs: Einfach wäre es nicht gewesen, aber richtig. Und die Demokratie hätte dadurch definitiv gewonnen, moralisch und inhaltlich. Wenn man gewisse Werte für sich reklamiert, muß man auch dazu stehen, wenn es schwierig wird. Sowas muß die Demokratie aushalten! Wenn es wirklich eine Liquidationsmission war, die Obama angeordnet hat, hat er die Feiglingstour gewählt.
 
@rancid: Die Akte Osama ist damit zumindest abgehakt. In ein paar Wochen kräht kein Hahn mehr nach ihm. Das Selbstinszenierungspotential eines Prozesses, bei dem er den Gerichten mit hochkarätigen Anwälten auf der Nase rumtanzt, hätte sich wohlmöglich über Monate gezogen.

@cale: Demokratie heißt halt auch, Kompromissen eingehen zu müssen. :D
 
Cale schrieb:
@Urgs: Einfach wäre es nicht gewesen, aber richtig. Und die Demokratie hätte dadurch definitiv gewonnen, moralisch und inhaltlich. Wenn man gewisse Werte für sich reklamiert, muß man auch dazu stehen, wenn es schwierig wird. Sowas muß die Demokratie aushalten! Wenn es wirklich eine Liquidationsmission war, die Obama angeordnet hat, hat er die Feiglingstour gewählt.

Wer Recht hat, wird sich allerdings erst in Zukunft zeigen. Eine Demokratie, die sich strikt an ihre eigenen Regeln hält, wird imo zwangsläufig gegen jene verlieren, die sich an keinerlei Regeln halten. Und niemand zeigt das besser als Europa (in Europa zeigt sich ja sogar, dass der Gegner sehr schnell lernt, die Demokratie mit ihren eigenen Regeln zu schlagen, indem Dinge eingeklagt werden, die völlig lächerlich sind und jedem demokratischen Grundgedanken und gesellschaftlichem Empfinden entgegenlaufen).
Du hast recht, man verrät seine eigenen Werte, verliert seine Glaubwürdigkeit und schadet sich als System und als Gesellschaft vermutlich auch auf Dauer. Aber das sind Dinge, die einem auch zu nem großen Teil von außen aufgezwungen werden, wenn es darum geht, ob man das demokratische Konzept zumindest in irgendeiner Form erhalten kann. Gegen einen gnadenlosen Feind muss man auch selbst gnadenlos vorgehen.
 
Nur weil Andere nicht nach den Regeln spielen, kannst Du nicht die eigenen Regeln aufgeben. Die hat man ja nicht ohne Grund aufgestellt. Sich nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner zu richten hat noch niemand weiter gebracht. Und das man verliert, weil man sich an die Regeln hält, sehe ich nicht. Im Gegenteil, man kann nur so gewinnen, oder man wird so, wie die, die man bekämpft. Das kann es nicht sein! Wie schon gesagt: einfacher ist es, auf die Regeln zu sch*****, aber langfristig verliert man damit.

Gegen einen gnadenlosen Feind muss man auch selbst gnandenlos vorgehen.

Selbstverständlich, aber das heißt noch lange nicht willkürliches und unrechtes Verhalten. Selbst die Nazis haben ihre Prozesse bekommen, dann schaffen wir das doch mit ein paar Terroristen auch.
 
Wenn er gefangen genommen worden wäre, dann hätten wir vermutlich schon 437034 verschiedene Geiselnahmen gehabt, mit denen man ihn frei pressen will.

Und dann?

Nein sagen, und zusehen wie irgendwelche Rot-Kreuz-Mitarbeiter enthauptet werden? Oder ihnen Kohle geben, damit sie ihre rostigen AK47 gegen neue M16 und Raketenwerfer tauschen können?
 
mitch schrieb:
The perfect Dark schrieb:
mitch schrieb:
Aranus schrieb:
mitch schrieb:
amerika wird sich noch wundern :)

es werden sich bald andere wundern

meinste?

Wasn mit dir los? :nein:

was soll los sein? meinst du mein verhalten? weil ich nicht glaube, was mir amerika erzählt oder die medien? weil hier so gottlose spinner unwahrheiten erzählen??
Was die mir erzählen glaube ich auch nicht.
Das heißt aber nicht, das Osama ein lieber kleiner Marienkäfer mit Scout-Schulranzen und Schultüte war.

Der Typ war Kopf einer massenmordenden Terrororganisation. Ungeachtet dessen, was Amerika ist, tut und sein will, finde ich seinen Tod alles andere als tragisch. Ich feiere deswegen nicht, aber traurig bin ich sicher auch nicht.
 
Evin schrieb:
Wenn er gefangen genommen worden wäre, dann hätten wir vermutlich schon 437034 verschiedene Geiselnahmen gehabt, mit denen man ihn frei pressen will.

Und dann?

Nein sagen, und zusehen wie irgendwelche Rot-Kreuz-Mitarbeiter enthauptet werden? Oder ihnen Kohle geben, damit sie ihre rostigen AK47 gegen neue M16 und Raketenwerfer tauschen können?

Und wenn sie das jetzt machen, weil er "von Ungläubigen hingerichtet und wie Müll im Meer versenkt wurde"? Die Frage ist doch müßig.
 
The perfect Dark schrieb:
Das heißt aber nicht, das Osama ein lieber kleiner Marienkäfer mit Scout-Schulranzen und Schultüte war.

Der Typ war Kopf einer massenmordenden Terrororganisation. Ungeachtet dessen, was Amerika ist, tut und sein will, finde ich seinen Tod alles andere als tragisch. Ich feiere deswegen nicht, aber traurig bin ich sicher auch nicht.

Ja das sagen die Medien oder Amerika. Es gab KEINEN Beweis, das er irgendetwas mit den Anschlägen zu tun hatte. Das hat Amerika selber zugegeben.

Ein Video, was eine Tonqualität vom Mond hat und wo ich als Araber selber lachen muss, wie schlecht das arabische ist, was ANGEBLICH Usama Muhammad da spricht. Und wo er einen GOLD ring trägt. ich bitte dich ;)

dreckige ekelhafte halunken sind die amerikaner (nicht alle bürger). aber irgendwas musste amerika ja präsentieren. wo doch die wahlen bevorstehen...
 
mitch schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Das heißt aber nicht, das Osama ein lieber kleiner Marienkäfer mit Scout-Schulranzen und Schultüte war.

Der Typ war Kopf einer massenmordenden Terrororganisation. Ungeachtet dessen, was Amerika ist, tut und sein will, finde ich seinen Tod alles andere als tragisch. Ich feiere deswegen nicht, aber traurig bin ich sicher auch nicht.

Ja das sagen die Medien oder Amerika. Es gab KEINEN Beweis, das er irgendetwas mit den Anschlägen zu tun hatte. Das hat Amerika selber zugegeben.

Ein Video, was eine Tonqualität vom Mond hat und wo ich als Araber selber lachen muss, wie schlecht das arabische ist, was ANGEBLICH Usama Muhammad da spricht. Und wo er einen GOLD ring trägt. ich bitte dich ;)

dreckige ekelhafte halunken sind die amerikaner (nicht alle bürger). aber irgendwas musste amerika ja präsentieren. wo doch die wahlen bevorstehen...

umd wie würdest du dann osama beschreiben?
 
Zurück
Oben