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360/PS3 Need for Speed Shift

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

:lol: Werde heute abend mal die erste Runden spielen und bin schon aufgeregt wie sonst was. Das erste Mal wo ich in CV spiele. Ich freu mich tierisch und hab nach Monaten des Schwertschwingens mal wieder richtig Lust auf nen Racer ala NfS
 
RealClaymore schrieb:
Master-Dan schrieb:
Wenn man das so liest, wollte wohl jemand noch unbedingt vor dem 23.10.09 fertig werden. ;)

Also der Schuss ging nach Hinten los. Glaube nicht das Forza sich da irgendwie Sorgen machen muss. ;)

Hat das wirklich jemand erwartet? Ich wollte nur n guten Racer haben der die Wartezeit verkürzt und spaß macht, das macht es mir auf jeden Fall.

Zum Schwierigkeitsgrad: Ich fahre auch "Profi" und kam gestern nicht mehr weiter. Ab Level 3 wird es nahezu unmöglich (für mich jedenfalls). Vielleicht hätte ich auch nicht zum BMW greifen sollen. :vogel:

Die KI find ich aber echt gut...und die Karriere find ich auch gut gemacht.
 
Kennt ihr dieses Kribbeln im Bauch, wenn ihr ein neues Spiel in den Händen haltet? Bei mir kommt es nicht mehr so häufig vor wie früher, aber bei NfS Shift war es wieder so weit. Seit Wochen und Monaten warte ich auf dieses Spiel, war schon nach dem ersten Trailer begeistert. Gestern war es dann so weit. Ich konnte das Spiel bei meinem Händler abholen. Danach musste ich noch zu meinem Onkel, war die ganze Zeit hibbelig, weil ich einfach nur spielen wollte...

Ok, zu Hause angekommen leg ich das Spiel ein, installiere knapp drei GB auf die Festplatte und dann kann es endlich losgehen. Ein nettes Intro bereitet den Spieler auf die nächsten Schritte vor. Ohne viel Umwege fährt man dann im M3 eine "Probe-Runde" in Brands Hatch, wo der eigene Skill gemessen wird. Die Runde war in meinen Augen eher mässig. Das Spiel entscheidet trotzdem, dass ich meine Karriere als Profi beginne. Profi bedeutet, dass keinerlei Fahrhilfen aktiviert sind. Als Gegner-KI entscheide ich mich für mittel.

Es folgt ein weiteres Rennen in Brands Hatch, Ziel ist eine Podiums-Platzierung um Geld für das erste eigene Auto zu gewinnen. Ich gewinne das Rennen knapp, muss aber sofort feststellen, dass die KI nicht von schlechten Eltern ist. Ohne "Ellenbogen" wird schwer. Danach gibt es Punkte, Sterne, Abzeichen, Geld, usw. Das Spiel analysiert, ob man aggressiv oder präzise fährt. Demnach gibt es Punkte und ich glaube, demnach agiert auch die Gegner-KI. Das muss ich heute noch genauer herausfinden. Dann fängt die Karriere erst so richtig an. Man kauft sich vom Preisgeld sein erstes eigenes Auto. In meinem Fall war die Wahl nicht sehr schwer, es musste das BMW 135i Coupé sein. Es folgen die ersten fünf Rennen. Es folgen laaaaaange Ladezeiten, vergleichbar mit PGR3/4. Das Rennen startet und schnell merke ich, dass die KI die Rennen nicht freiwillig verlieren wird. Positionskämpfe sind angesagt, eine saubere Linie ist quasi ein Muss, wenn man nicht ständig von hinten attackiert werden möchte. Der BMW wackelt mit dem Heck, will mich in zu schnell gefahreren Kurven überholen. Runter vom Gas, das Auto stabilisieren. Ich vergass, dass ich in einem Serien-135i sitze. Anderthalb Tonnen wollen gebändigt werden. Im Laufe der ersten Rennen werde ich nicht sofort warm mit der Steuerung, bis ich einen entscheidenden Kniff bemerke. Kurven in letzter Sekunde wie ein Stier anbremsen um dann wieder Vollgas zu geben geht nicht. Runter vom Gas, sanft anbremsen um Geschwindigkeit zu reduzieren, durch die Kurve rollen lassen um dann im Scheitelpunkt wieder zu beschleunigen. So muss das laufen, so ist es eigentlich auch realistisch.

Die ersten fünf Rennen gewinne ich dann auch, erarbeite mir ein schönes Preisgeld und erhalte ein Einladungsrennen auf der Nordschleife (allerdings nur ein Teilstück) in der Lotus Elise. Die Nordschleife ist toll nachgebildet, alles wirkt vertraut, wenn man sie schon mal live erlebt hat. Die Elise beschleunigt brachial, auf der langen Geraden geht es zügig an den Gegnern vorbei. Bis die erste Kurve kommt. Crash, boom, bang. Die Elise ist das Gegenteil des 135i. Viel Leistung bei unter einer Tonne Gewicht...

Ein paar grundsätzliche Dinge zum Spiel: ich finde die Grafik super. Ich weiss nicht, was hier so oft an der Grafik bemängelt wird? An die Perfektion eines GT5P kommt es nicht heran, will es glaub ich auch nicht. Shift soll nach Schweiss, Benzin, Gummiabrieb aussehen. Das glaubt man dem Spiel auch sofort. Klar, es ginge noch besser, Forza III und GT5 werden wahrscheinlich auch besser aussehen als Shift. Aber ob sie dieses Gefühl eines echten Rennens vermitteln können? Der Sound ist brachial. Motor und Getriebe kreischen um die Wette, man will die heimischen Boxen reflexartig lauter stellen. Die Steuerung ist nachvollziehbar, wenn man ein paar Grundregeln der Fahrphysik beherzigt. Vor allem lässt sich die Steuerung vollkommen frei konfigurieren, was ich erst später gemerkt habe. Man kann den Totpunkt der Lenkung einstellen, die Sensibilität, usw. Damit muss man erst spielen, bis man alle Feinheiten raus hat. Das in Verbindung mit späteren Tuning-Optionen wie Sturz, Rennfahrwerk, Bremsbalance, usw. wird sicherlich ein Vergnügen.

Das sind so meine ersten Eindrücke von Shift. Viele Kritikpunkte wurden hier genannt, viele kann ich nicht teilen, da für mich der Kern des Spiels absolut geil ist. Selten zuvor hatte ich in einem Rennspiel mehr das Gefühl, wirklich ein Rennen zu fahren. Forza und GT können IMO dieses Mittendrin-Gefühl nicht so intensiv vermitteln, was aber Geschmacksache ist und die beiden Racer nicht abwertet sondern auch hier sage ich wieder, dass die Schwerpunkte einfach anders gewichtet sind. Wer Renn-Action will, wird mit Shift keinen Fehler machen. :)
 
Klar zum Überbrücken der Wartezeit ist es schon ok. Nur die Offenbarung die manche gefunden haben, sehe ich hier nicht. Es ist gut. Mehr aber auch nicht.

schöner Bericht "Zimtzicke" :dhoch:

Mhmm, vielleicht habe ich auch einfach einen anderen Geschmack. Bin irgendwie der einzige der mit dem Spiel nicht wirklich warm wird... :kaffee:
 
Zimtzicke schrieb:
Forza-Fan? ;)

Zumindest die Karriere in Forza II kann nicht im Entferntesten diese Intensität bieten.

Also ich mag Forza. Aber die Karriere fand ich mieß. Genauso wie die magere Streckenauswahl. ;)
Das macht Shift schon besser.

Aber dafür ist Forza technisch runder. Auch wenn es natürlich in die Jahre gekommen ist. Aber das Gesamtpaket wirkte qualitativ hochwertiger...
Es kam einfach nie der Moment wo ich mir gedachte habe, welcher Depp das so beschlossen hat.
Das habe ich leider bei Shift öfters mal ^^
 
Na ja, ich will kein Missionar für Shift sein. Shift ist nicht Forza, ist nicht GT oder GRID.

Wer in Forza die Offenbarung der Rennspiele sieht, der kann mit Shift kaum glücklich werden. Meine grösste Freude in Forza war es, ein Zeitfahren zu beginnen, und dann das perfekte Setup herauszufinden. Und jedesmal wieder auf die Strecke um zu gucken, ob man noch eine Zehntelsekunde rausquetschen kann. Und wieder von vorne, und wieder und wieder... Die Karriere war langweilig. Man startet ein Rennen und versucht zu gewinnen. Wieder und wieder das Gleiche.

Das macht Shift einfach anders und IMO auch besser. Das Rennen selbst steht im Vordergrund. Man krallt sich an sein Pad, macht sich auf der Strecke breit und breiter, um nicht überholt zu werden. Gleichzeitig schaut man immer nach vorne, sucht den perfekten Punkt zum Überholen.

Ganz grundsätzlich denke ich ganz einfach, dass es hier um Shift gehen sollte, nicht um andere Rennspiele. Ich spiele momentan Shift, nicht Forza, nicht GT.
 
@zimti
interessanter bericht :dhoch:


also ich muss das game demnächst mal aus der thek leihen und anspielen, bevor ich nach all den fehlzündungen des nfs-universums wieder auf den ea-zug springe.
 
Zimtzicke schrieb:
Na ja, ich will kein Missionar für Shift sein. Shift ist nicht Forza, ist nicht GT oder GRID.

Es will ja auch kein Forza oder GT sein und ein GRID sollte es sowieso nicht sein , ich bekomme Pickel am Hintern wenn ich nur an das mistspiel denke :ugly:

Nach deinem bericht scheint das in richtung DMT Racedriver zu gehen und da hatte ich auch jede menge spass drann .
 
Zimtzicke schrieb:
Kennt ihr dieses Kribbeln im Bauch, wenn ihr ein neues Spiel in den Händen haltet? Bei mir kommt es nicht mehr so häufig vor wie früher, aber bei NfS Shift war es wieder so weit. Seit Wochen und Monaten warte ich auf dieses Spiel, war schon nach dem ersten Trailer begeistert. Gestern war es dann so weit. Ich konnte das Spiel bei meinem Händler abholen. Danach musste ich noch zu meinem Onkel, war die ganze Zeit hibbelig, weil ich einfach nur spielen wollte...

Ok, zu Hause angekommen leg ich das Spiel ein, installiere knapp drei GB auf die Festplatte und dann kann es endlich losgehen. Ein nettes Intro bereitet den Spieler auf die nächsten Schritte vor. Ohne viel Umwege fährt man dann im M3 eine "Probe-Runde" in Brands Hatch, wo der eigene Skill gemessen wird. Die Runde war in meinen Augen eher mässig. Das Spiel entscheidet trotzdem, dass ich meine Karriere als Profi beginne. Profi bedeutet, dass keinerlei Fahrhilfen aktiviert sind. Als Gegner-KI entscheide ich mich für mittel.

Es folgt ein weiteres Rennen in Brands Hatch, Ziel ist eine Podiums-Platzierung um Geld für das erste eigene Auto zu gewinnen. Ich gewinne das Rennen knapp, muss aber sofort feststellen, dass die KI nicht von schlechten Eltern ist. Ohne "Ellenbogen" wird schwer. Danach gibt es Punkte, Sterne, Abzeichen, Geld, usw. Das Spiel analysiert, ob man aggressiv oder präzise fährt. Demnach gibt es Punkte und ich glaube, demnach agiert auch die Gegner-KI. Das muss ich heute noch genauer herausfinden. Dann fängt die Karriere erst so richtig an. Man kauft sich vom Preisgeld sein erstes eigenes Auto. In meinem Fall war die Wahl nicht sehr schwer, es musste das BMW 135i Coupé sein. Es folgen die ersten fünf Rennen. Es folgen laaaaaange Ladezeiten, vergleichbar mit PGR3/4. Das Rennen startet und schnell merke ich, dass die KI die Rennen nicht freiwillig verlieren wird. Positionskämpfe sind angesagt, eine saubere Linie ist quasi ein Muss, wenn man nicht ständig von hinten attackiert werden möchte. Der BMW wackelt mit dem Heck, will mich in zu schnell gefahreren Kurven überholen. Runter vom Gas, das Auto stabilisieren. Ich vergass, dass ich in einem Serien-135i sitze. Anderthalb Tonnen wollen gebändigt werden. Im Laufe der ersten Rennen werde ich nicht sofort warm mit der Steuerung, bis ich einen entscheidenden Kniff bemerke. Kurven in letzter Sekunde wie ein Stier anbremsen um dann wieder Vollgas zu geben geht nicht. Runter vom Gas, sanft anbremsen um Geschwindigkeit zu reduzieren, durch die Kurve rollen lassen um dann im Scheitelpunkt wieder zu beschleunigen. So muss das laufen, so ist es eigentlich auch realistisch.

Die ersten fünf Rennen gewinne ich dann auch, erarbeite mir ein schönes Preisgeld und erhalte ein Einladungsrennen auf der Nordschleife (allerdings nur ein Teilstück) in der Lotus Elise. Die Nordschleife ist toll nachgebildet, alles wirkt vertraut, wenn man sie schon mal live erlebt hat. Die Elise beschleunigt brachial, auf der langen Geraden geht es zügig an den Gegnern vorbei. Bis die erste Kurve kommt. Crash, boom, bang. Die Elise ist das Gegenteil des 135i. Viel Leistung bei unter einer Tonne Gewicht...

Ein paar grundsätzliche Dinge zum Spiel: ich finde die Grafik super.
Ich weiss nicht, was hier so oft an der Grafik bemängelt wird? An die Perfektion eines GT5P kommt es nicht heran, will es glaub ich auch nicht.
Shift soll nach Schweiss, Benzin, Gummiabrieb aussehen. Das glaubt man dem Spiel auch sofort. Klar, es ginge noch besser, Forza III und GT5 werden wahrscheinlich auch besser aussehen als Shift. Aber ob sie dieses Gefühl eines echten Rennens vermitteln können? Der Sound ist brachial. Motor und Getriebe kreischen um die Wette, man will die heimischen Boxen reflexartig lauter stellen. Die Steuerung ist nachvollziehbar, wenn man ein paar Grundregeln der Fahrphysik beherzigt. Vor allem lässt sich die Steuerung vollkommen frei konfigurieren, was ich erst später gemerkt habe. Man kann den Totpunkt der Lenkung einstellen, die Sensibilität, usw. Damit muss man erst spielen, bis man alle Feinheiten raus hat. Das in Verbindung mit späteren Tuning-Optionen wie Sturz, Rennfahrwerk, Bremsbalance, usw. wird sicherlich ein Vergnügen.

Das sind so meine ersten Eindrücke von Shift. Viele Kritikpunkte wurden hier genannt, viele kann ich nicht teilen, da für mich der Kern des Spiels absolut geil ist. Selten zuvor hatte ich in einem Rennspiel mehr das Gefühl, wirklich ein Rennen zu fahren. Forza und GT können IMO dieses Mittendrin-Gefühl nicht so intensiv vermitteln, was aber Geschmacksache ist und die beiden Racer nicht abwertet sondern auch hier sage ich wieder, dass die Schwerpunkte einfach anders gewichtet sind. Wer Renn-Action will, wird mit Shift keinen Fehler machen. :)

Was finden nur immer alle an der GT5P Grafik so schick. :? Sicherlich, die Wagenmodelle sind wirklich genial, aber bis auf die Bergstrecke sehen die Strecken doch recht ernüchternd aus, zudem gibt es starkes Aliasing. Und das Cockpit sieht auch lange nicht so gut aus wie in Shift.
 

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