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Moral in Videospielen - Wo sind die Grenzen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also sorry, aber nur weil sich ein Auto wie eine Simulation fährt, du kannst trotzdem auf Zivilisten schießen.
Das Schneemobil in MW2 wird sich auch nicht korrekt verhalten.

Wenn man mit der Moralpeitsche kommt, dann richtig und nicht so ein wischiwaschi.
 
Sehe ich auch so. Das Fahrverhalten der Autos kann wohl kaum als Realismusindikator für die Darstellung der Menschen herhalten und wie Iro schon gesagt hat kriechen die auch vor einem weg, winden sich am Boden, versuchen aufzustehen und davon zu taumeln...
Das ist kein bisschen weniger drastisch dargestellt als jetzt bei MW 2

PS: wenn man sie durch die Windschutzscheibe erschießt spritzt Blut an die Scheibe, der Kopf des Fahrers knallt auf die Hube und der Wagen fährt los weil der tote Körper aufs Gaspedal drückt....
Sowas ist hier vielen Leuten anscheinend komplett entgangen. Selektive Wahrnehmung FTW!
 
Man könnte ja nochmal kurz zu AG wandern und gucken, ob das damals auch thematisiert wurde.

Einige unterstellen ja hier, dass es ausschliesslich um MW2 geht, dabei ist es nur das aktuellste Beispiel für diese Diskussion.
 
Natürlich kann hier jeder (hoffentlich) zwischen Videospiel und Realität unterscheiden. Trotzdem werden durch die Interaktion im Spiel ganz andere Hirnbereiche aktiv als bei Filmen. Imho kann man die beiden Medien deshalb auch nicht 1:1 vergleichen. Filme haben einen gewissen Handlungsstrang, welchen ich als Zuschauer in keinster weise beeinflussen kann. In Spielen wird man selbst aktiv und interagiert mit der Umwelt.
Das Argument, dass in Filmen ja auch fast alles möglich ist zieht deshalb für mich nur bedingt.
 
Straikar, das ist genau der gleiche Scheiß den Leute wie Pfeiffer und Co erzählen.
Ich denke nicht das einem Spiele eher beeinflussen können als es Filme tun.
Es wird doch immer bemängelt, dass die meisten Spiele niemanden emotional berühren können, das ist bei Filmen vollkommen anderes. Wenn überhaupt dann ist es momentan noch genau umgekehrt. Filme haben einen viel größeren Einfluss auf die Zuschauer als Spiele.
 
Du tust so als ob du beim zocken eine seelenlöse Hülle bist die jegliche Gefühle, Emotionen etc. abstellt. Das Videospiele anders wirken als Filme ist ein Fakt. Pfeiffer und Konsorten nutzen sowas nur für Verallgemeinerungen, Polemik etc. aus.
 
Zimtzicke schrieb:
Man könnte ja nochmal kurz zu AG wandern und gucken, ob das damals auch thematisiert wurde.

Einige unterstellen ja hier, dass es ausschliesslich um MW2 geht, dabei ist es nur das aktuellste Beispiel für diese Diskussion.

Mir geht es hier schon ums Allgemeine und ich bin schockiert, wie viele Heuchler hier sind! Ich meine jedes Killerspiel spielen sie und auf einmal wollen ausgerechnet diese einen erzählen, das CoD MW2 zu weit geht??? Das geht einfach gar nicht.
 
Mir gehts btw immernoch nicht um MW2 sondern um Videospiele im allgemeinen und was in Zukunft vielleicht noch kommt?! Bisher sind imho alle Spiele im Rahmen (auch Manhunt und co.).
 
Nun ich amüsiere mich immer wenn ich etwas zu Postal 3 schreibe, dann packen die meisten User auf einmal die Moralkeule aus und gebärden sich wie die CSU.
Das Spiel ist von vorne bis hinten eine Verarschung aber die meisten tun so als wäre es für den schlechten Ruf der Computerspiele verantwortlich.
Die besorgten Eltern und Politiker da draussen kennen aber nur Counterstrike und höchstens noch Doom ;)
 
straikar schrieb:
Du tust so als ob du beim zocken eine seelenlöse Hülle bist die jegliche Gefühle, Emotionen etc. abstellt. Das Videospiele anders wirken als Filme ist ein Fakt. Pfeiffer und Konsorten nutzen sowas nur für Verallgemeinerungen, Polemik etc. aus.

Ne also auf mich wirken Videospiele überhaupt nicht. Das Bedrückt mich weder noch sonst irgendwas. Wenn ich z.B. den MP von CoD 4 spiele sehe ich auch nicht irgendwelche Soldaten die ich töte, sondern versuche einfach nur schneller zu sein als der Gegner.
Zudem ist das alles keineswegs ein Fakt. Es gibt zig Studien die dafür und auch ebenso viele die dagegen sprechen.
 
camahan schrieb:
Nun ich amüsiere mich immer wenn ich etwas zu Postal 3 schreibe, dann packen die meisten User auf einmal die Moralkeule aus und gebärden sich wie die CSU.
Das Spiel ist von vorne bis hinten eine Verarschung aber die meisten tun so als wäre es für den schlechten Ruf der Computerspiele verantwortlich.
Die besorgten Eltern und Politiker da draussen kennen aber nur Counterstrike und höchstens noch Doom ;)

Das ist finde ich das Problem.
Irgendwie wird alles so gedreht dass es eine, passt.

Denn wenn wir uns ehrlich sind, ist jeder Shooter moralisch inakzeptabel.
 
Iro schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Man könnte ja nochmal kurz zu AG wandern und gucken, ob das damals auch thematisiert wurde.

Einige unterstellen ja hier, dass es ausschliesslich um MW2 geht, dabei ist es nur das aktuellste Beispiel für diese Diskussion.

Mir geht es hier schon ums Allgemeine und ich bin schockiert, wie viele Heuchler hier sind! Ich meine jedes Killerspiel spielen sie und auf einmal wollen ausgerechnet diese einen erzählen, das CoD MW2 zu weit geht??? Das geht einfach gar nicht.

Du verallgemeinerst sehr stark.

Zum einen weisst du nicht, wer was gespielt hat und wie er es beurteilt hat.

Zum Anderen ist ein Killerspiel nicht per se schlecht (also irgendwie halt). Wenn ich einen Shooter spiele, hab ich normalerweise ein klar definiertes Feindbild. Ich betrete ein Areal und werde unter Beschuss genommen. Überspitzt könnte man sagen, man wehrt sich als Spieler in den meisten Shootern erstmal, weil man sonst stirbt. Das ist wohl die Legitimation in solchen Spielen. Und DAS ist hier anders. Man hat keinen Gegner, nur Opfer.
 
zonko schrieb:
camahan schrieb:
Nun ich amüsiere mich immer wenn ich etwas zu Postal 3 schreibe, dann packen die meisten User auf einmal die Moralkeule aus und gebärden sich wie die CSU.
Das Spiel ist von vorne bis hinten eine Verarschung aber die meisten tun so als wäre es für den schlechten Ruf der Computerspiele verantwortlich.
Die besorgten Eltern und Politiker da draussen kennen aber nur Counterstrike und höchstens noch Doom ;)

Das ist finde ich das Problem.
Irgendwie wird alles so gedreht dass es eine, passt.

Denn wenn wir uns ehrlich sind, ist jeder Shooter moralisch inakzeptabel.

und hochgelobte Spiele wie Fallout 3 sowieso das ist ja der Witz an der Sache;)
 
Iro schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Man könnte ja nochmal kurz zu AG wandern und gucken, ob das damals auch thematisiert wurde.

Einige unterstellen ja hier, dass es ausschliesslich um MW2 geht, dabei ist es nur das aktuellste Beispiel für diese Diskussion.

Mir geht es hier schon ums Allgemeine und ich bin schockiert, wie viele Heuchler hier sind! Ich meine jedes Killerspiel spielen sie und auf einmal wollen ausgerechnet diese einen erzählen, das CoD MW2 zu weit geht??? Das geht einfach gar nicht.

Nur weil man etwas hinterfragt, ist man gleich ein heuchler?
 
Zimtzicke schrieb:
Iro schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Man könnte ja nochmal kurz zu AG wandern und gucken, ob das damals auch thematisiert wurde.

Einige unterstellen ja hier, dass es ausschliesslich um MW2 geht, dabei ist es nur das aktuellste Beispiel für diese Diskussion.

Mir geht es hier schon ums Allgemeine und ich bin schockiert, wie viele Heuchler hier sind! Ich meine jedes Killerspiel spielen sie und auf einmal wollen ausgerechnet diese einen erzählen, das CoD MW2 zu weit geht??? Das geht einfach gar nicht.

Du verallgemeinerst sehr stark.

Zum einen weisst du nicht, wer was gespielt hat und wie er es beurteilt hat.

Zum Anderen ist ein Killerspiel nicht per se schlecht (also irgendwie halt). Wenn ich einen Shooter spiele, hab ich normalerweise ein klar definiertes Feindbild. Ich betrete ein Areal und werde unter Beschuss genommen. Überspitzt könnte man sagen, man wehrt sich als Spieler in den meisten Shootern erstmal, weil man sonst stirbt. Das ist wohl die Legitimation in solchen Spielen. Und DAS ist hier anders. Man hat keinen Gegner, nur Opfer.

Sorry, aber du tötest immer Menschen, egal ob Opfer oder Gegner.

Ach was vergesst es...ich halt mich da raus. Das gibt nur unnützen Streit und das muss doch nicht sein. ;)
 
zonko schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Iro schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Man könnte ja nochmal kurz zu AG wandern und gucken, ob das damals auch thematisiert wurde.

Einige unterstellen ja hier, dass es ausschliesslich um MW2 geht, dabei ist es nur das aktuellste Beispiel für diese Diskussion.

Mir geht es hier schon ums Allgemeine und ich bin schockiert, wie viele Heuchler hier sind! Ich meine jedes Killerspiel spielen sie und auf einmal wollen ausgerechnet diese einen erzählen, das CoD MW2 zu weit geht??? Das geht einfach gar nicht.

Du verallgemeinerst sehr stark.

Zum einen weisst du nicht, wer was gespielt hat und wie er es beurteilt hat.

Zum Anderen ist ein Killerspiel nicht per se schlecht (also irgendwie halt). Wenn ich einen Shooter spiele, hab ich normalerweise ein klar definiertes Feindbild. Ich betrete ein Areal und werde unter Beschuss genommen. Überspitzt könnte man sagen, man wehrt sich als Spieler in den meisten Shootern erstmal, weil man sonst stirbt. Das ist wohl die Legitimation in solchen Spielen. Und DAS ist hier anders. Man hat keinen Gegner, nur Opfer.

Sorry, aber du tötest immer Menschen, egal ob Opfer oder Gegner.

Ach was vergesst es...ich halt mich da raus. Das gibt nur unnützen Streit und das muss doch nicht sein. ;)

Na ja, so ganz egal ist das nicht. Um es mal in die Realität zu übertragen... wenn du als Soldat im Krieg andere Soldaten tötest, hat dies seine Legitimation. Wenn du hingegen unschuldige Zivilisten niederschiesst, dann ist es ein Verbrechen.

Wenn du so pauschal argumentierst, dann wären in der Tat alle Action-Titel ziemlich mies.
 
Nein, man ist eher ein Heuchler weil man einerseits gegen Politiker ist die zB. Counterstrike verbeiten wollen oder sich ärgert weil God of War nicht uncut kommt aber dann wiederum ein Fass auf macht, weil man jetzt...."Aber jetzt auch wirklich" ne Grenze überschritten sieht.
Und dabei einfach nicht einsieht, dass diese Grenzen willkürlich zu ziehen sind. Die Politiker hier in Deutschland ziehen diese Grenze weit, weit früher als ihr hier.
So, und welche Grenze soll jetzt bitte Geltung besitzen?
Deren, Eure, Meine, Seine, Ihre ?

Wenn man jemand anderem das Recht verweigert eine allgemein gültige Grenze festzulegen dann muss man auch so konsequent sein dieses Recht nicht für sich selbst in Anspruch zu nehmen. Wenn man das nicht tut ist man ein Heuchler.


wenn du als Soldat im Krieg andere Soldaten tötest, hat dies seine Legitimation. Wenn du hingegen unschuldige Zivilisten niederschiesst

Eine Legitimation dwie Krieg eine Legitimation hat? Oder Hinrichtungen von Mördern eine Legitimation hat?
Vielleicht solltet ihr erstmal eure moralischen Werte die ihr in der Wirklichkeit als Maßstab benutzt hinterfragen bevor man weiter über Pixelmännchen diskutiert.
 
@ Spielor

Was willst du eigentlich? Du willst doch garnicht verstehen, welche Standpunkte hier vertreten werden. Du fängst mit Pfeiffer & Co. an, die sowas verbieten wollen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass hier auch nur einer gesagt hat, man solle MW2 verbieten. Es geht darum, ob hier für gewisse Menschen eine moralische Grenze überschritten wird oder nicht.

Ich bin auch nicht dafür da, dir zu sagen, warum der Tod eines Kindes tragischer ist, wie der eines Erwachsenen. Oder bei wehrlosen Frauen. Oder warum bei Unglücken in Nachrichten auch immer erwähnt wird, ob Deutsche dabei waren. Oder warum der Krieg im Zweifelsfall eine andere Legitimation hat als die Verbrechen, die im Krieg begangen werden...

Du kannst das Spiel ab nächster Woche spielen, sogar die USK hat ihr OK gegeben. Kann also nicht so schlimm sein.
 
Spielor schrieb:
Wenn man jemand anderem das Recht verweigert eine allgemein gültige Grenze festzulegen dann muss man auch so konsequent sein dieses Recht nicht für sich selbst in Anspruch zu nehmen. Wenn man das nicht tut ist man ein Heuchler.

Ich sag nur, ich finde diese Szene/das Level völlig unnötig, die hätte es nicht wirklich gebraucht. Nicht mehr, und nicht weniger.
Das Spiel werd ich spielen, aber man kann ja trotzdem mal sagen, was einem nicht gefällt, ohne gleich niedergeknüppelt zu werden.

Eine Legitimation wie Krieg eine Legitimation hat? Oder Hinrichtungen von Mördern eine Legitimation hat?
Vielleicht solltet ihr erstmal eure moralischen Werte die ihr in der Wirklichkeit als Maßstab benutzt hinterfragen bevor man weiter über Pixelmännchen diskutiert
Jetzt tust du Zicke aber unrecht. Wenn ein Soldat in einen Kriegseinsatz geschickt wird, und dort feindliche Soldaten tötet, dann wird ihn kein Gericht der Welt verurteilen. Wenn er Zivilisten tötet allerdings schon.
Darauf wollte Zicke hinaus, nicht auf die Frage, ob Kriege grundsätzlich legitim sind oder nicht. ;)
 
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