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Mittwoch Bundeswehr!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bis auf eine Ausnahme (Oberstabsapotheker) hab ich auch nur luschige Frauen beim Bund kennen gelernt. Für sich alle ganz nett.. aber die wollten nicht mal die Hälfte an Leistung erbringen, was sich für einen Berufssoldaten, denn nur das können Frauen werden, gehört.
 
@Frauen beim Bund:
Also als ich beim Zentrum der Nachwuchsgewinnung war, waren da auch einige Frauen und die waren durchweg fit, motiviert und sicherlich keine Kampflesben. Vielleicht nicht die ganz hauchzartzierlichen, aber trotzdem absolut weiblich.
Allerdings ist Panzergrenadier Nagel schon der Hammer. Einfach mal googlen, da gibts noch mehr Videos von, ich hab die ganze Serie aufm Rechner. Herrlich :D

Zu der ewigen Bw-Zivi-Thematik: Diese Diskussion ist lächerlich. Beide Seiten haben keine Ahnung, wovon sie reden und bekriegen sich mit dummen Pauschalargumenten. Ja, physische Belastung gibt es auch woanders, als bei der Bundeswehr, trotzdem kann man weder differenziert darüber urteilen, was Grundwehrdienst nun bringt, wenn man ihn nicht gemacht hat, genausowenig, wie man wirklich beurteilen kann, was man beim Zivildienst alles mitnehmen kann.
Ich für meinen Teil denke, dass es in beiden Bereichen Tätigkeiten gibt, die einem eine Menge bringen können, sei es fachlich oder persönlich. Man muss eben nur etwas draus machen - ist klar, dass nen Fahrerjob vielleicht bequem sein mag, aber einen persönlich nicht allzu viel weiterbringt. Zivi im Altenheim, FSJ im Ausland, freiwillig verlängerter Wehrdienst, Reserveoffizier - es gibt viele Möglichkeiten, die mMn. alle etwas zu bieten haben.
Und die Tatsache, dass die jeweils andere Partei einem das mit komischen Scheinargumenten schlechtreden zu können glaubt, ändert nichts daran.
Was die bessere Wahl ist, hängt von der Persönlichkeit, den Idealvorstellungen und den weiteren Zielen im Leben ab und deshalb soll jeder das machen, was er für richtig hält, und die Schnauze halten, wenn andere das gleiche tun, aber zu einem anderen Ergebnis kommen.

/edit:

Striker schrieb:
[...] Berufssoldaten, denn nur das können Frauen werden[...]

falsch
 
Räume gerade meine Festplatte auf - und habe meine Gewissensbegründung GEGEN den Wehrdienst gefunden - ziemlich cool, wie ich finde - teilweise natürlich naiv - aber was solls - könnt ja mal reinlesen:

Gewissensbegründung:

Mit Berufung auf Artikel 4, Absatz 3, Satz 1 des Grundgesetzes beantrage ich hiermit die Anerkennung auf Kriegsdienstsverweigerung aus Gewissensgründen.

Um meine Entscheidung den Kriegsdienst zu verweigern ausreichend zu begründen, werde ich im Folgenden die Gründe, die mich zu diesem Entschluss bewogen haben, anführen und erläutern. Der erste Punkt ist der der elterlichen Erziehung, die mich nachhaltig geprägt hat und den Grundstein für meine Ethik und mein Handeln gelegt hat. Ein wesentliches Element dieser elterlichen Prägung ist die Erziehung zu Gewaltlosigkeit, Toleranz und verantwortungsvollem Denken und Handeln. Mir wurde schon sehr früh vermittelt, dass die erfolgreichste und beste Art Konflikte zu lösen die gewaltlose Variante ist. Dieses einfache aber effektive Prinzip (effektiv deshalb, weil im Normalfall friedliches und wohl überlegtes Lösen von Problemen/Konflikten für alle beteiligten Parteien (bzw. gesamt betrachtet) am angenehmsten ist) habe ich verinnerlicht und ich versuche es schon seit diesen frühen Jahren auch in die Praxis umzusetzen. Auch die Erziehung zu einer verantwortungsbewussten Person war äußerst prägend und wichtig. Ich halte es für enorm wichtig, dass man sich der Konsequenzen des eigenen Handelns bewusst ist und auch dementsprechend handelt, was bedeutet das man die Verantwortung für das eigene Tun in jedem Fall auf sich nimmt. Die schulische Erziehung (hier ist besonders die Zeit seit der 4./5. Klasse gemeint) hat meine vorher vorhandenen Grundsätze (auch wenn ich diese zu diesem frühen Zeitpunkt noch nicht als Ideal oder Ethik wahrgenommen habe, sondern einfach „instinktiv“ befolgt habe) weiterhin deutlich bestätigt und mich in meiner Einstellung bekräftigt. Hinzu kam hier noch die konkrete Beschäftigung mit den Themen Krieg und gesellschaftlicher Gewalt, also mit Themen, die ich vorher besonders aus den Medien kannte und denen ich teilweise überfordert gegenüberstand. Mit der Zeit wurde mir das Wesen des Krieges immer bewusster und die Ausmaße erschienen mir immer erschreckender. Instinktiv habe ich (wahrscheinlich aufgrund der durch meine Erziehung bedingten Grundeinstellung) das, was ich vom Krieg in den Medien gesehen und gehört habe schon immer abgelehnt, doch nach und nach hat sich diese Ablehnung auch bewusst und rational bei mir eingestellt. Mir wurde immer deutlicher wie archaisch und barbarisch Kriege (in der heutigen Zeit) sind. Besonders das Fach Geschichte hat mir durch Film-, Bild- und Schriftdokumente eine gewisse Einsicht in den Krieg vermitteln können. Ein Film, der meiner Ansicht nach die Grausamkeiten und die Sinnlosigkeit des Krieges erstaunlich nahe gehend darstellt ist „Die Brücke“ von Bernhard Wicki. Er zeigt wie Menschen zu Instrumenten/Produkten werden und vollkommen fanatisch jegliche Möglichkeit der eigenen Kontrolle und Selbstreflexion verlieren. Auch zeigt der Film wie der Verstand im Krieg vollkommen aussetzen kann, was das eigene Leben, das gegnerischer Soldaten, unschuldiger Zivilisten und das Leben eigener Kameraden gefährden kann. Ein solcher Kontrollverlust wäre für mich einfach grausam, schon allein der schrecklichen Konsequenzen wegen, für die ich verantwortlich wäre. Ich wäre also direkt für den Tod eines Menschen verantwortlich und würde mein Leben lang mit dieser Last leben und mich quälen müssen, denn beim Tod handelt es um etwas Unumkehrbares. Wenn man neben den erschreckenden Folgen eines Einzelfalls dann auch noch bedenkt, dass in einem Krieg bis zu mehreren Tausend Menschen aktiv beteiligt sind und als Soldaten eingreifen, kann man sehr schnell das Ausmaß eines und somit aller Kriege erahnen. Natürlich ist mir bewusst, dass Kriege durchaus löbliche Ziele besitzen können und beispielsweise rücksichtslose und unmenschliche Systeme beseitigen können, allerdings denke ich, dass es speziell in der heutigen Zeit zahlreiche Alternativen zu Kriegen gibt und ich diese auch für deutlich effektiver halte, da durch sie zum einen Tote, Verletzte und Traumatisierte verhindert werden können aber auch langfristige, durch Zerstörung bedingte Probleme minimiert werden können. Durch diplomatisches Geschick und wirtschaftlichen wie politischen Druck in Form von Sanktionen können Krisen und Konflikte zwischen Völkern und Staaten auf eine andere Weise gelöst werden als dies in der (recht nahen) Vergangenheit so oft der Fall war. Ein Beispiel für die Kriege, die man besser hätte vermeiden sollen ist der aktuelle Fall Irak. Sicherlich war der Anspruch einen Staat von einer Schreckensherrschaft zu befreien ein guter (auch wenn dies möglicherweise nicht der eigentliche Grund der Kriegsführung war), jedoch wurden die Konsequenzen dieses Krieges nicht ausreichend bedacht, weshalb die derzeitige Situation im Irak nicht viel besser ist als vorher herrschende (Angst vor Terror gegen Iraker, Kurden und Amerikaner; schlechte Aussichten für demokratischen Staat bedingt durch 3 verschieden interessierte Gruppen [Sunniten, Schiiten, Kurden] ) Besonders die sehr wahrscheinliche Möglichkeit einer Errichtung eines islamischen Gottesstaates nach iranisch-schiitischem Vorbild zeigt (bedingt durch den 60-prozentigen Schiitenanteil in der irakischen Bevölkerung), dass die Konsequenzen dieses Krieges schlimmer sein können als die vorher herrschenden Bedingungen, denn ein solcher Staat würde eine Degradierung der Frau bedeuten und auch ansonsten eher einem totalitären Staat gleichen als einem demokratischen, dessen Errichtung das ursprüngliche Ziel der Amerikaner war. Dieses Beispiel führe ich an um zu verdeutlichen wie uneffizient und dumm Kriege im Vergleich zu den schon angesprochenen friedlicheren Möglichkeiten der Konfliktlösung sind. Hierfür ist die Beseitigung des südafrikanischen Apartheidsystems ein gutes Beispiel, denn hier konnte durch Sanktionen ein rassistisches und ungerechtes System beseitigt werden ohne in einem Krieg Menschenleben zu opfern. Es ist also möglich auch schwere Krisen durch friedliche Wege zu bewältigen.

Ich fasse jetzt noch einmal meine Beweggründe für diesen Antrag zusammen:
Zum einen würde eine Teilnahme am Wehrdienst bedeuten, dass ich entgegen meinen Wertevorstellungen und meiner Ethik handeln würde, da ich zum töten ausgebildet werden würde, was einer Befürwortung von gewaltsamer Konfliktlösung gleichkäme. Der Kriegsdienst steht also im direkten Gegensatz zu den Werten und moralischen Vorstellungen, die mir durch meine Eltern und auch durch den Staat vermittelt worden sind und die ich mir selbst zu meinen Handlungsmaximen gemacht habe (die ich oben in meiner Begründung dargelegt habe). Das Ableisten des Kriegsdienstes würde also einen Verrat an meinen Idealen bedeuten. Vor allem aber würde es bedeuten, dass ich Krieg als Mittel der politischen Konfliktlösung akzeptieren würde, was ich allerdings wie schon beschrieben aus dem Grund, das ich die erläuterten Alternativen für besser und humaner halte, nicht tue. Die Alternative zum Kriegsdienst (also der Zivildienst) halte ich für weitaus sinnvoller und ich würde daher mit Freude eine Zivildienststelle antreten. Den Zivildienst halte ich für nützlicher, da man so einen wirklich nützlichen Beitrag zur Gesellschaft leisten kann. Auf diese Weise kann ich Bedürftigen helfen und ich glaube generell sagen zu können, dass der Zivildienst Jugendlichen zeigt, wie wichtig soziale Arbeit für unsere Gesellschaft und unser soziales System ist.
 
Ich find's noch immer so gestört dass ihr begründen müsst dass ihr lieber Zivi machen wollt... :vogel:
 
Vor allem, wieso muss man seitenweise schwule Scheiße schreiben, wenn die Wahrheit einfach nur lautet: Ich hab keinen Bock, mich jeden Morgen um 6 anbrüllen zu lassen.
 
Evin schrieb:
Ich find's noch immer so gestört dass ihr begründen müsst dass ihr lieber Zivi machen wollt... :vogel:

seh ich ähnlich.
darum muss ich mich mit leuten rumschlagen, die zu meinen rekruten werden, weil sie zu dumm waren nen antrag zu stellen... und die sollen dann mit scharfer mun rumrennen... :drunter:
 
Warum genau muss man das eigentlich begründen, wenn dieser Passus sogar im GG geregelt ist. Warum reicht es dann nicht, wenn ich den Dienst aus Gewissensgründen verweigere? :?

Aber wahrscheinlich geht das auch wesentlich schneller, wenn man bei der Musterung sagt, dass man unbedingt zum Bund will, weil man es total geil findet, in CS rumzuballern und man echt krass korrekt lernen, will, wie man Leute richtig umnietet.
 
Evin schrieb:
Ich find's noch immer so gestört dass ihr begründen müsst dass ihr lieber Zivi machen wollt... :vogel:

Nicht unbedingt. Du kannst auch einfach widerspruch gegen die musterung einreichen. Dann wirst du zum arzt geschickt und dem kannst du dann sagen, dass du keinen bock hast dich jeden morgen um 6uhr anbrüllen zu lassen -> ausgemustert
 
Ich sehe das so: Ich muss begründen, warum ich einen sinnvollen Beitrag für die (meist soziale) Landschaft meines Landes leisten will, aber wenn ich sinnloserweise irgendwo Wache schieben möchte und mich körperlich ertüchtigen lassen will, bei gleichzeitiger Reduzierung meiner Lebergesundheit, dann darf ich das ungefragt machen...

Ergibt heutzutage einfach keinen Sinn mehr.
 
Naja, offiziell gibts das ja auch noch um das Militär mit dem zivilen Leben zu verweben und das soll aus mir nich ganz verständlichen Gründen das Ansehen der Bundeswehr erhöhen...
Inoffiziell ist der Wehrdienst natürlich ein beliebtes Rekrutierungsprogramm, viele Abiturienten und andere qualifizierte Leute fassen erst hier das Dasein als Soldat als Beruf ins Auge, so muss man nich nur auf die Leute zurückgreifen, die sich freiwillig bewerben, weil die grad sowieso seit 3 Jahren arbeitslos sind.
 
Das beste ist natürlich das Datensammeln der Bundeswehr an Schulen. Ich kann mich noch erinnern, wie der Bund mit seinem Bus am Schulhof stand und jede Klasse für 15 min. runter konnte und dort irgendwelche Infos über den Bund zu bekommen. Natürlich konnte man auch an einem Gewinnspiel Teilnehmen. So vergisst man kein Schäfchen :grins:
 
Na ja, glaubt man den Berichten vergisst der Bund Jahr für Jahr doch einen immer größer werdenden Teil seiner Schäfchen... was wiederum blöd für die Schäfchen ist, die 10 Monate den Blödsinn machen müssen während die anderen ihre Lehre beginnen.
 
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