Habe es jetzt auch und ne knappe Stunde angespielt.
Die Spielwelt ist sehr liebevoll gestaltet und es macht richtig Spaß durch die einzelnen Ubahn-Stationen zu streifen und den Gesprächen der Bewohner zu lauschen. Die Atmosphäre ist sehr gut, was nicht zuletzt auch an dem gezielten Einsatz von Licht und schatten liegt.
Technisch ist das Spiel auf der 360 bisher einwandfrei. Die Grafik sieht sehr schön aus und das Spiel lässt sich perfekt steuern.
Was mich bisher ein wenig stört ist die grauenhafte deutsche Synchro mit russischem Akzent. Sowas geht einfach überhaupt nicht. Auch die Storypräsentation ist bisher ziemlich wild. Mal erlebt man die Story aus der Egoperspektive wie in Half-Life, dann wiederum wird man durch zweitklassige Zwischensequenzen aus dem Mittendringefühl gerissen. Das Szenario ist hochinteressant. Ich kenne das Buch nicht, habe aber das Gefühl, dass die Inszenierung des Spiels eher unglücklich verläuft und Potential liegen lässt.
Mein Eindruck ist, dass man das Shooterpublikum stets bei der Stange halten möchte. Es gibt eigentlich dauernd kleine Shooterpassagen. Etwa in der ersten Szene, die einen Ausblick auf die Zukunft gibt. Der eigentliche Spielbeginn ist dann in der Station. Da habe mir doch ein wenig mehr Zeit und Spielraum gewünscht, um die Menschen und die Welt kennen zu lernen.
Bin trotzdem gespannt, wie es weitergeht und freue mich auf die nächste Session morgen.
