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Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke - gut oder schlecht?

Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke - gut oder schlecht?


  • Umfrageteilnehmer
    79

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Solange überhaupt noch kein ordentlicher Stromspeicher erfunden wurde sind Energien die nicht nach unserem Verlangen abrufbar sind extrem heikel.
 
Atomkraft ist auch nicht nach unsrem Verlangen abrufbar!
Wenn das Teil mal läuft, läuft es erstmal. Da ist nix mit abschalten.
Das ist neben den ganzen anderen Nachteilen der Atomkraft (vom Uranabbau, den die ärmsten Schweine der Welt verrichten über das extrem hohe Risiko bei der eigentlichen Stromgewinnung über das immer noch ungelöste Problem der Endlagerung) das Problem warum die Atomkraft die erneuerbaren Energien behindert - sie können nicht schnell hoch/runtergefahren werden wenn Strom aus erneuerbaren Energien nicht/vorhanden ist.
 
eMKay schrieb:
das Problem warum die Atomkraft die erneuerbaren Energien behindert - sie können nicht schnell hoch/runtergefahren werden wenn Strom aus erneuerbaren Energien nicht/vorhanden ist.

Das ist aber genauso ein Problem der erneuerbaren Energien und nicht nur der Atomkraft. Die Atmokraft liefert konstanten Strom, die erneuerbaren Energien nicht. Auf dem Papier ergänzt sich das perfekt - wenn man mal außer Acht lässt, dass die Atomkraftwerke langfristigen Müll verursachen und ihr Potential verschwenden, wenn die erneuarbaren Energien gerade mit versorgen. Ich glaube wir sind uns ja eh alle einig, dass das alleinige Ziel sein muss, in Zukunft unabhängig von Atomstrom und auch Kohlestrom zu werden.

Wenn man aber wirklich irgendwann mal nur noch erneuerbare Energien haben will, dann braucht man zweifellos einen umfangreichen Energiespeicher, damit man bei Schwankungen der Grundlast nicht mehr auf den Puffer der traditionellen Kraftwerke angewiesen ist.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
eMKay schrieb:
das Problem warum die Atomkraft die erneuerbaren Energien behindert - sie können nicht schnell hoch/runtergefahren werden wenn Strom aus erneuerbaren Energien nicht/vorhanden ist.

Das ist aber genauso ein Problem der erneuerbaren Energien und nicht nur der Atomkraft. Die Atmokraft liefert konstanten Strom, die erneuerbaren Energien nicht.

Die erneuerbaren produzieren zwar fluktuierenden aber dafür sauberen Strom, deshalb MUSS man ihnen den Vorzug geben.
Ich habe all das bereits in aller Breite in einem anderen Thread dargelegt.

Auf dem Papier ergänzt sich das perfekt - wenn man mal außer Acht lässt, dass die Atomkraftwerke langfristigen Müll verursachen und ihr Potential verschwenden, wenn die erneuarbaren Energien gerade mit versorgen.

Das ergänzt sich vielleicht für Politiker auf dem Papier perfekt. Für alle anderen ist das ein Gegensatz. Atomkraftwerke können nicht schnell genug reagieren für die neuen Technologien. Bis es eine gute Speichermöglichkeit gibt brauchen wir neue, moderne Kohle- und Gaskraftwerke.

Auch bereits alles im Detail an andere Stelle hier im Forum erklärt.
 
Spawn schrieb:
Für Windkraft braucht man natürlich Windräder und Flächen, wo sie keinen stören.

Und genau DAS ist das Problem....

In der Nordsee wollen sie einen Offshore-Windpark bauen.
Und was ist?
Die Leute dort laufen dagegen Sturm, weil der ja die Touristen stören könnte.

Hier (im Schwarzwald) wäre eigentlich ein tolles Gebiet für Windräder. Und was ist?
Jahrelange gerichtliche Auseinandersetzungen, weil Anwohner sich vom Lärm gestört fühlen.

Hier wird ein Pumpspeicherkraftwerk geplant. Und was ist?
Bis dato gerichtliche Auseinandersetzungen, weil das Ganze in einem Naturschutzpark geplant ist und weil das Ganze (natürlich) mit großen Baumaßnahmen gekoppelt ist, die wiederum die Leute stören könnten...

In Rheinfelden bauen sie das modernste Wasserkfraftwerk Europas. Und was ist?
Der Bau wird blockiert wo es nur geht, Denkmalschützer laufen Amok, weil das alte Kraftwerk dafür abgerissen werden muss. Naturschützer protestieren, weil Fischwege gestört werden.


Ich finde es ja bewundernswert, wie idealistisch manche hier sind, aber die Mehrheit der Menschen handelt doch so: alles ist toll, aber bitte nicht vor meiner Haustüre...
Erinnert mich an das Entsetzen vor ein paar Jahren wegen Eier aus Käfighaltung:
Alle haben sich empört, aber was ist in unseren Laden damals am Besten gelaufen? Die Eier aus der Käfighaltung, weil die ein paar Pfennig billiger waren als die Bio-Eier.
 
Und? Das ist doch ganz normal und hat mit dem Thema nichts zu tun. Ich bin auch für Klärwerke, weil ich den Dreck nicht einfach so ins Grundwasser kippen kann, und will es trotzdem nicht vor der Tür haben. So what?

Btw., stell die Jammerer mal vor die Wahl zwischen Windmühlen und AKW/Kohlekraftwerk. Ich setze auf die Windmühlen, hälst Du dagegen?
 
Cale schrieb:
Btw., stell die Jammerer mal vor die Wahl zwischen Windmühlen und AKW/Kohlekraftwerk. Ich setze auf die Windmühlen, hälst Du dagegen?

Stell aber mal die Anzahl von Windanlagen gegen die Anzahl von AKW's bzw Kohlekraftwerken um die gleiche Leistung zu bekommen.
 
Cale schrieb:
Und? Das ist doch ganz normal und hat mit dem Thema nichts zu tun. Ich bin auch für Klärwerke, weil ich den Dreck nicht einfach so ins Grundwasser kippen kann, und will es trotzdem nicht vor der Tür haben. So what?

Aber vor irgendjemandes Haustür MUSS so ein Klärwerk stehen.
So groß ist D nicht.
Und wie Gerri schon sagt: es braucht z.B. eine Menge mehr Windanlagen, um den bisher von AKWs produzierten Strom zu ersetzen. Und keiner will die vor seiner Haustüre haben...;)
 
Die Diskussion ist doch hanebüchen. Dass AKWs in Deutschland keine Dauerlösung sind und zumindest auf absehbare Zeit vom Netz genommen werden, steht doch außer Frage.
Und ich denke wir gehen alle Konform mit der Meinung, dass die Zukunft in erneuerbaren Energien liegt.
Ergo stehen wir alle nicht vor der Wahl, was wir lieber vor der Haustüre hätten.
 
Seo schrieb:
Cale schrieb:
Und? Das ist doch ganz normal und hat mit dem Thema nichts zu tun. Ich bin auch für Klärwerke, weil ich den Dreck nicht einfach so ins Grundwasser kippen kann, und will es trotzdem nicht vor der Tür haben. So what?

Aber vor irgendjemandes Haustür MUSS so ein Klärwerk stehen.
So groß ist D nicht.

Genau, Du hast es erfasst. Genau so ist es auch mit den Windmühlen :)
 
Mingo schrieb:
Die Diskussion ist doch hanebüchen. Dass AKWs in Deutschland keine Dauerlösung sind und zumindest auf absehbare Zeit vom Netz genommen werden, steht doch außer Frage.

Hab ich auch nie bestritten.
Ich spiel momentan nur sowas wie den Advocatus Diaboli. ;)
 
Spawn schrieb:
Scheiß Geld:{

Habe aber von den Kraftwerk"gegnern" noch keine Lösungen gehört, die anwendbar sind und ökonomisch Sinn machen.
ökonomisch macht atomstrom den aller wenigsten sinn!
der atomstrom ist der teuerste strom, den die menschheit je hergestellt hat, die kosten dafür tragen nur nicht die herstellende generation, sondern die hunderten generationen nach ihnen. :wand:


wer pro atomstrom ist, ist asozial und hasst seine nachkommen.
 
der staat, der über atomstrom entscheidet, ist aber keine firma sondern eine volkswirtschaft und volkswirtschaftlich ist atomstrom die energie, die absolut noch nie sinn gemacht hat. außer natürlich wenn man kurzsichtiges, egoistisches, asoziales pack ist wie die cdu oder fdb z.b.
 
In den 50er war das noch ganz toll, die Zukunft halt. Aber inzwischen ist man schlauer geworden (jedenfalls die Meisten ;)), und dann sollte man auch die Konsequenzen ziehen. Aber damit haben die Konservativen so ihre Probleme...
 
ich finds ja nur bezeichnen das ausgerechnet die partei, die das christliche in ihrem namen an erste position stellt, sowas satanisches mit ihren kindeskindern anstellt.

christen sind schon faszinierend.
 
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