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Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke - gut oder schlecht?
Aber bei allem Respekt, bei jemandem der Plutonium für einen unerschöpflichen Rohstoff hält muss man als Kraftwerk"gegner" eine Menge Liebesmüh aufwenden (und womöglich damit vergeuden) zu diesem Menschen durchzudringen.
Und ich habe nicht von der Gegenseite generell gesprochen, sondern von euch, hier im Forum.
Oder kam das nicht rüber?
Das es, auch in den von dir genannten Zeitungen usw., für Stimmen gibt ist auch mir klar
Selbst der CDU-Mann Röttgen, in seinem Amt Umweltminister dieses Landes, bekräftigt, dass die Laufzeiten nichts mit dem Klimaziel zu tun haben. Das Klimaziel wird erreicht, unabhängig ob die AKWs weiter laufen oder nicht.
Die AKW-Laufzeitenverlängerung ist ausdrücklich keine umweltpolitische Entscheidung.
Selbst der CDU-Mann Röttgen, in seinem Amt Umweltminister dieses Landes, bekräftigt, dass die Laufzeiten nichts mit dem Klimaziel zu tun haben. Das Klimaziel wird erreicht, unabhängig ob die AKWs weiter laufen oder nicht.
Die AKW-Laufzeitenverlängerung ist ausdrücklich keine umweltpolitische Entscheidung.
"Im vergangenen Jahr (2007) produzierten die 17 deutschen Atomkraftwerke 133 Milliarden Kilowattstunden und deckten damit 22 Prozent des deutschen Strombedarfs. Damit ist absehbar, dass die erneuerbaren Energien bereits in wenigen Jahren die Erzeugung von Atomstrom überschreiten werden - je nach Fortgang des Atomausstiegs. "
Interessant.
Das auch
http://www.mitwelt.org/gorleben-atommuell-gefahren-plutonium.html
"Beim Betrieb eines AKW mit 1000 MW Leistung entstehen pro Jahr ca. 200 – 250 kg Plutonium.
100 kg davon haben das unglaubliche Potenzial 100 Millionen (100000000) Menschen zu kontaminieren."
...vor Allem wie das über die Bühne gegangen ist finde ich einfach nur zum kotzen - da diktiert jetzt eine "Minderheit" das Gegenteil von dem, was vor Jahren schon von einer Mehrheit beschlossen wurde und ich hoffe, das diese unsägliche Regierung endlich mal vom BVG ordentlich abgewatscht wird!!! :-/
...vor Allem wie das über die Bühne gegangen ist finde ich einfach nur zum kotzen - da diktiert jetzt eine "Minderheit" das Gegenteil von dem, was vor Jahren schon von einer Mehrheit beschlossen wurde
Hm? Schwarz-Gelb ist doch von der Mehrheit gewählt worden.
Bin eigentlich gegen Atomkraft. Aber Ausstieg aus der Atomkraft heißt für mich dann auch keine Importe von Atomstrom aus dem Ausland. Ob eine so lange Verlängerung der Laufzeiten nötig ist, um die Versorgung zu sichern, kann ich nicht beurteilen. Bin aber skeptisch.
Ich möchte schon, das die Atomenergie langsam abgebaut wird, sehe aber im Moment noch nicht, dass das komplett von erneuerbaren Energien abgelöst werden kann. Und 10 Euro für die Kilowattstunde Strom möchte ich auch nicht bezahlen. Und ich will eigentlich auch nicht, das statt AKWs die Dreckschleudern KohleKK wieder vermehrt an den Start gehen. Von daher denke ich, das 10-15 Jahre ein guter Zeitrahmen sind, um langsam aus der Kernenergie auszusteigen.
Aber ich bin in diesem Thema auch nicht tief genug drin um mir da eine fundierte Meinung zu erlauben.
Ich denke, dass in Anbetracht der Hinterlassenschaften bei Atomkraft in der Bilanz immer ein Negativ stehenbleiben wird.
Das, was noch an Folgekosten kommt, ist einfach nie und nimmer abzuschätzen. Nicht in den kühnsten Träumen.
Kommt natürlich auf die Sichtweise an. Wer das alles stets ausblenden kann, der kommt mit Kernenergie sicher prima zurecht.
Eben. Ich bin einfach gespannt, wie das in 30-40 Jahren aussehen wird. Wahrscheinlich erzählt uns unser Smartgrid und die neuen Stromzähler dann regelmäßig, dass wir die Xbox 10 leider am Nachmittag nicht einschalten dürfen, denn der optimale Nutzungszeitpunkt liegt um 03:58 nachts .