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Könntet ihr ein Tier töten?

Könntest du ein Tier töten?

  • Kein Problem! In mir steckt ein Jäger!

    Stimmen: 17 15,7%
  • Ja, aber nur um es danach zu verspeisen!

    Stimmen: 23 21,3%
  • Kommt drauf an, was für ein Tier!

    Stimmen: 36 33,3%
  • Oh nee, niemals! Da hätte ich zu viel Mitleid!

    Stimmen: 32 29,6%

  • Umfrageteilnehmer
    108

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Alexicious schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Jagt in Deutschland kein Vergnügen ist, sondern ein wichtiger Beitrag, um die Natur im Gleichgewicht zu halten.

Ja richtig. Erst rotten wir Menschen die natürlichen Feinde der Wildtiere in unseren Wäldern zum größten Teil aus, im Winter halten wir die Populationen durch regelmäßige Fütterungen künstlich hoch und dann "müssen" wir ja schließlich drauf schießen, um das Gleichgewicht zu halten. :skep:

Ja, dadurch dass wir in die Natur verändert haben, Straßen und Städte gebaut haben, Stromnetze gelegt etc dürfen wir den Tieren eben nicht mehr erlauben, sich unkontrolliert auszubreiten. Sonst haben wir bald wieder Wölfe, die Kinder holen und Wildschweine, die durch unsere Vororte latschen. Die Tiere können nun mal froh sein, dass wir ihnen überhaupt noch ein Existenzrecht einräumen. Wir sind nun mal die Herrscher dieses Planeten, auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen ;)

Aber jeder, der zu Hause den Strom aus der Steckdose nutzt, der Klamotten trägt, unser Abwassersystem nutzt, Müll produziert und Produkte konsumiert, nimmt genau daran teil. Daher haben eigentlich auch nur diejenigen, die wirklich konsequent im Wald von nichts als Obst und Wurzeln leben, ein Recht uns zu kritisieren. Alle anderen meinen immer "Oh, die armen Tiere" und sind selbst Teil des Systems.
 
Weasel1988 schrieb:
Ja, dadurch dass wir in die Natur verändert haben, Straßen und Städte gebaut haben, Stromnetze gelegt etc dürfen wir den Tieren eben nicht mehr erlauben, sich unkontrolliert auszubreiten. Sonst haben wir bald wieder Wölfe, die Kinder holen und Wildschweine, die durch unsere Vororte latschen. Die Tiere können nun mal froh sein, dass wir ihnen überhaupt noch ein Existenzrecht einräumen. Wir sind nun mal die Herrscher dieses Planeten, auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen ;)

Öhm , ja :ugly:
 
Weasel1988 schrieb:
Alexicious schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Jagt in Deutschland kein Vergnügen ist, sondern ein wichtiger Beitrag, um die Natur im Gleichgewicht zu halten.

Ja richtig. Erst rotten wir Menschen die natürlichen Feinde der Wildtiere in unseren Wäldern zum größten Teil aus, im Winter halten wir die Populationen durch regelmäßige Fütterungen künstlich hoch und dann "müssen" wir ja schließlich drauf schießen, um das Gleichgewicht zu halten. :skep:

Ja, dadurch dass wir in die Natur verändert haben, Straßen und Städte gebaut haben, Stromnetze gelegt etc dürfen wir den Tieren eben nicht mehr erlauben, sich unkontrolliert auszubreiten. Sonst haben wir bald wieder Wölfe, die Kinder holen und Wildschweine, die durch unsere Vororte latschen. Die Tiere können nun mal froh sein, dass wir ihnen überhaupt noch ein Existenzrecht einräumen. Wir sind nun mal die Herrscher dieses Planeten, auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen ;)

Aber jeder, der zu Hause den Strom aus der Steckdose nutzt, der Klamotten trägt, unser Abwassersystem nutzt, Müll produziert und Produkte konsumiert, nimmt genau daran teil. Daher haben eigentlich auch nur diejenigen, die wirklich konsequent im Wald von nichts als Obst und Wurzeln leben, ein Recht uns zu kritisieren. Alle anderen meinen immer "Oh, die armen Tiere" und sind selbst Teil des Systems.

Bitte? :lol:

Und weil wir uns alle den Arsch abputzen werden die Regenwälder abgeholzt. Also darf man das ebenfalls nicht kritisieren. :ugly:
 
Der Wolf (Canis lupus) ist eine Raubtierart aus der Familie der Hunde (Canidae). Wölfe leben und jagen im Rudel, Hauptbeute sind mittelgroße bis große Huftiere. Die Art war früher in ganz Europa verbreitet, wurde jedoch in West- und Mitteleuropa weitgehend ausgerottet. Deutschland wurde erst Ende der 1990er Jahre wieder besiedelt, im Jahr 2000 wurden erstmals Welpen nachgewiesen.

Auch wenn wiki keine seriöse Quelle ist, in diesem Punkt stimmt es schon. Es gibt wieder Wölfe in Deutschland, was per se auch gut ist. Nur muss man halt aufpassen, dass die Bestände nicht zu groß werden.
 
Weasel1988 schrieb:
Ja, dadurch dass wir in die Natur verändert haben, Straßen und Städte gebaut haben, Stromnetze gelegt etc dürfen wir den Tieren eben nicht mehr erlauben, sich unkontrolliert auszubreiten. Sonst haben wir bald wieder Wölfe, die Kinder holen und Wildschweine, die durch unsere Vororte latschen. Die Tiere können nun mal froh sein, dass wir ihnen überhaupt noch ein Existenzrecht einräumen. Wir sind nun mal die Herrscher dieses Planeten, auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen ;)

Scheint ein ziemlich interessantes Faktum zu sein, dass der Mensch ohne die Natur überhaupt nicht in irgendeiner Form existieren kann. Die Natur ohne den Menschen allerdings sehr wohl. Das sollte man in seinem "Der Mensch ist der Herrscher über alles" Geblubber nicht vergessen.
 
Weasel1988 schrieb:
Der Wolf (Canis lupus) ist eine Raubtierart aus der Familie der Hunde (Canidae). Wölfe leben und jagen im Rudel, Hauptbeute sind mittelgroße bis große Huftiere. Die Art war früher in ganz Europa verbreitet, wurde jedoch in West- und Mitteleuropa weitgehend ausgerottet. Deutschland wurde erst Ende der 1990er Jahre wieder besiedelt, im Jahr 2000 wurden erstmals Welpen nachgewiesen.

Auch wenn wiki keine seriöse Quelle ist, in diesem Punkt stimmt es schon. Es gibt wieder Wölfe in Deutschland, was per se auch gut ist. Nur muss man halt aufpassen, dass die Bestände nicht zu groß werden.

Das die Wölfe wiederkommen ist ja bekannt und sehr erfreulich . Aber das Menschenbabys auf der Speiskarte stehen wäre mir neu .
Und man hört ja oft das die Jagt notwendig ist weil wir keine großen Raubtiere mehr haben die die zahl der Pflanzenfresser im Rahmen halten . Aber wenn die Raubtiere nun wiederkommen , wozu dann noch Jäger ?
 
Mir fehlt die passende Antwortmöglichkeit.

Hab bereits zwangsweise einige Tiere "erlöst", z.B. mein Kaninchen nach der Querschnittslähmung, ein Küken ohne Federn dass mir meine Katze geschenkt hat und eine Katze die sämtliche Beine an den Mähdrescher verloren hatte.
 
DaMeep schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Der Wolf (Canis lupus) ist eine Raubtierart aus der Familie der Hunde (Canidae). Wölfe leben und jagen im Rudel, Hauptbeute sind mittelgroße bis große Huftiere. Die Art war früher in ganz Europa verbreitet, wurde jedoch in West- und Mitteleuropa weitgehend ausgerottet. Deutschland wurde erst Ende der 1990er Jahre wieder besiedelt, im Jahr 2000 wurden erstmals Welpen nachgewiesen.

Auch wenn wiki keine seriöse Quelle ist, in diesem Punkt stimmt es schon. Es gibt wieder Wölfe in Deutschland, was per se auch gut ist. Nur muss man halt aufpassen, dass die Bestände nicht zu groß werden.

Das die Wölfe wiederkommen ist ja bekannt und sehr erfreulich . Aber das Menschenbabys auf der Speiskarte stehen wäre mir neu .
Und man hört ja oft das die Jagt notwendig ist weil wir keine großen Raubtiere mehr haben die die zahl der Pflanzenfresser im Rahmen halten . Aber wenn die Raubtiere nun wiederkommen , wozu dann noch Jäger ?

um die raubtiere zu töten :roll:
 
Dow Jones schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Ja, dadurch dass wir in die Natur verändert haben, Straßen und Städte gebaut haben, Stromnetze gelegt etc dürfen wir den Tieren eben nicht mehr erlauben, sich unkontrolliert auszubreiten. Sonst haben wir bald wieder Wölfe, die Kinder holen und Wildschweine, die durch unsere Vororte latschen. Die Tiere können nun mal froh sein, dass wir ihnen überhaupt noch ein Existenzrecht einräumen. Wir sind nun mal die Herrscher dieses Planeten, auch wenn das einige nicht wahrhaben wollen ;)

Scheint ein ziemlich interessantes Faktum zu sein, dass der Mensch ohne die Natur überhaupt nicht in irgendeiner Form existieren kann. Die Natur ohne den Menschen allerdings sehr wohl. Das sollte man in seinem "Der Mensch ist der Herrscher über alles" Geblubber nicht vergessen.

Der Mensch braucht die Natur, Bäume und Nutzpflanzen zum Beispiel. Nutztiere sind auch nicht schlecht, aber der Mensch braucht im Grunde sicherlich keine freilaufenden Tiere, um existieren zu können.
 
Dow Jones schrieb:
flexx schrieb:
Der Mensch ist Teil der Natur.

Ja, das ist genau das, was ich sagte.

Nein, das ist überhaupt nicht, was du geschrieben hast. Du hast den klassischen Mensch-Natur-Gegensatz gezeichnet, bei dem der Mensch von der Natur abhängig ist.

Der Mensch ist Teil des Ökosystems der Erde und als dieser gestaltet er natürlich den Planeten. Das machen übrigens andere Tiere auch.
 
Ich bin Naturliebhaber und selbst ich sehe kein allzugroßes Problem in der Jagd. Wir sind die einzige Art, die in diesem Maße mit ihrer Umwelt interagieren kann, es ist absolut natürlich, daß wir versuchen, uns die Natur Untertan zu machen, wobei wir ja wissen, daß das nur bis zu einem gewissen Punkt funktioniert. Jedes Tier tut das übrigens, mache mehr, manche weniger, das fängt bei der Verteidigung des Reviers und dem Nestbau schon an.

Und in dem Maße wie wir die Welt urbanisiert und "zivilisiert" haben, ist es nicht möglich, Wildtierbestände unbeaufsichtigt und unmodifiziert zu lassen, so sehr das einigen hier sauer aufstoßen mag.
 
Flips360 schrieb:
Ich hab mit meinem Opa schon paar Schweine geschlachtet. War kein Problem

Fische auch schon

+1

Habe auch schon Angelurlaube in Norwegen gemacht. War das einzige Mädchen, in unserer Angeltruppe. Da musste ich natürlich die Fische ebenso ausnehmen, wie die Jungs. Obwohl die dem armen, schwachen Mädchen gerne mal helfen wollten. :grins:
 
Alexicious schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Jagt in Deutschland kein Vergnügen ist, sondern ein wichtiger Beitrag, um die Natur im Gleichgewicht zu halten.

Ja richtig. Erst rotten wir Menschen die natürlichen Feinde der Wildtiere in unseren Wäldern zum größten Teil aus, im Winter halten wir die Populationen durch regelmäßige Fütterungen künstlich hoch und dann "müssen" wir ja schließlich drauf schießen, um das Gleichgewicht zu halten. :skep:

Nichts gegen dich Alexicious - aber das ist vollkommener Unfug der für mich in den Bereich gefährliches Halbwissen bzw. ich finde die etwas doof und hau dann mal nen paar unrichtige Thesen raus fällt...

Die Fütterung von Wildtieren ist in Deutschland generell verboten. Ausser es wird von der zuständigen Behörde angeordnet. Was gemacht wird (unter strengen gesetzlichen Auflagen) ist die Kirrung - das heißt das zum Beispiel in der Nähe eines Hochsitzes etwas Mais als Köder ausgelegt wird um Wildschweine anzulocken - Wildschweine sind sehr schlau und vorsichtig und selbst eine Kirrung bietet keine Garantie auf einen Abschuss.

Wer Interesse an dem Thema hat - http://www.hunsrueckwilderer.de/2010/01/futtern-von-wildtieren-teil-1.html

Zum Thema, warum gibt es soviele Wildschweine... es liegt hauptsächlich an dem in den letzten Jahren stark gestiegenen Maisanbau - hier auch zu dem Thema nen interessanter Beitrag http://www.hunsrueckwilderer.de/2009/01/warum-gibt-es-so-viele-wildschweine.html
 
@ BigB:

Sehr gute Beiträge hier :dhoch: Ich bin da auch voll deiner Meinung.

Sag mal, mit welcher Munition jagst du Wildschweine und wo hälst du an? Wir hatten mal den Fall, dass ein Wildschwein im Biwak eine Gruppe Rekruten angegriffen hat. Der Ausbilder hat dann seine P8 gezogen und auf das Tier geschossen und es so zur Flucht bewegen können. Er hat nachweislich dreimal getroffen und trotzdem hat man das Tier zwei Tage später zwar verletzt, aber noch ziemlich lebendig aufgefunden. Die P8 ist mit ihren 9mm-Patronen natürlich auch nicht für sowas ausgelegt, trotzdem beeindruckend, was diese Tiere einstecken können.
 
Weasel1988 schrieb:
Der Mensch braucht die Natur, Bäume und Nutzpflanzen zum Beispiel. Nutztiere sind auch nicht schlecht, aber der Mensch braucht im Grunde sicherlich keine freilaufenden Tiere, um existieren zu können.

Lass dich mal kurz von mir argumentativ mitnehmen. Natürlich kann man sich fragen, auf welche Tierarten wir angewiesen sind und auf welche nicht. Nur weiß man leider nicht, welche Langzeitauswirkungen das hat. Nimm als Beispiel, dass die Einfuhr einer einzigen Tierart eines anderen Kontinentes erhebliche Schäden oder auch erheblichen Nutzen bringen kann. Mir geht es nicht darum, zu beurteilen welches Tier welchen Einfluss auf das System hat, würde aber dafür plädieren, dass es gewaltige Einflüsse unter den Systemen gibt und wenn wir nicht wissen, auf welche Tierarten wir "verzichten" können, dann sollten wir versuchen alle zu erhalten, die wir können.

Mag sein, dass es auf den einzelnen Wolf, das einzelne Wildschwein nicht immer ankommt, wenn es um ein System geht, aber ich denke hier eher an eine größere Dimension, in der es um den generellen Ansatz geht, wie wir Menschen unsere Umwelt erhalten wollen und uns zu ihr ins Verhältnis setzen.

Du hast den klassischen Mensch-Natur-Gegensatz gezeichnet, bei dem der Mensch von der Natur abhängig ist.

Das stimmt natürlich nicht. Ich habe kein Gegensatz gezeichnet, ich habe, wie du es geschrieben hast, ein Abhänigkeitsverhältnis gezeichnet. In dem es lediglich darum ging, dass wir nicht als "Herrscher des Planeten" in dem Sinne auftreten können, dass uns die Umwelt scheiß egal ist ODER wir sie gestallten können, wie wir wollen. Wenn du so willst müssen wir uns hier an Regeln halten und wir greifen gerne mal in Dinge ein, von denen wir nichts wissen bzw. um dessen Konsequenzen wir nichts wissen. Wir haben einen Haufen von Technologie, wir haben viele Möglichkeiten zur Veränderung, aber das, was leider nicht mit unserer Technologie mit gewachsen ist, ist unsere Fähigkeit der Verantwortung. Und das ist der Punkt.

Der Mensch ist Teil des Ökosystems der Erde und als dieser gestaltet er natürlich den Planeten. Das machen übrigens andere Tiere auch.

Sicherlich. Aber damit hast du leider noch nichts gesagt, solange du nicht explizierst, wie "gestalten" hier gemeint ist. Wenn du so willst ist ein Reservat, ein Naturschutzpark, ein Zoo und auch ein Haustier eine "Gestaltung" das Abschlachten von Walen, Massentierhaltung, das Erschlagen von Robbenbabys oder das Erschießen von "Problembären" ist eine andere. Gegen einige dieser Gestaltungsmöglichkeiten habe ich überhaupt nichts. Bei anderen zweifle ich an deren Nutzen.
 
Je nachdem wie stark das Wildschwein ist fängt es bei 7mm an - ich nutze immer 8x57.

Zu der Geschichte mit dem Ausbilder - ja wenn man auf ne dicken Keiler stößt der sauer ist möchte ich auch nicht neben dem stehen - das kann schwer ins Auge gehen.
 
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