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MOVIE James Cameron's AVATAR

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bart Wux schrieb:
Naja, aber etwas mehr als existierenden Tieren ein paar zusätzliche Extremitäten zu geben, darf es schon sein. Natürlich ist die menschliche Fanatasie begrenzt durch das, was wir sehen und kennen, aber allein damit kann man mehr machen, siehe Bayonetta.

Bei Bayonetta hat man aber nicht das Problem, dass die Viecher auch nur irgendwie in die Umgebung passen bzw. glaubwürdig wirken müssen. Bei Avatar ging es hingegen auch um die Erschaffung eines fremdartigen aber gleichzeitig auch glaubwürdigen Ökosystems. Da sind einem dann schon Grenzen gesetzt.
 
China untersagt „Avatar“
Chinas Augen sehen “Avatar“ anders


19. Januar 2010 Trotz des starken Besucheransturms darf die Mehrheit der Kinos in China den Film „Avatar - Aufbruch nach Pandora“ vom kommenden Freitag an nicht mehr zeigen. Kinos in Peking berichteten am Dienstag, lediglich in Lichtspieltheatern mit 3D-Technologie könne der bisher erfolgreichste Film in China noch gesehen werden.
Inwieweit der Siegeszug des prämierten Hollywood-Streifens in China aus ideologischen Gründen oder wegen seiner starken Konkurrenz für heimische Filme gestoppt werden soll, blieb unklar.

Der Science-Fiction-Film hat bei Chinesen einen Nerv getroffen, weil sich viele durch die Geschichte über die gewaltsame Vertreibung eines Volkes an das Schicksal ihrer eigenen Familien erinnert fühlen, die zwangsweise ihre Häuser für neue Immobilienprojekte verlassen müssen. China hat 1700 Lichtspieltheater mit mehr als 4000 einzelnen Kinosälen, von denen aber nur gut 500 dreidimensional ausgelegte Filme zeigen können.

Ein anderer Planet oder China
James Cameron muss bei “Avatar“ an China gedacht haben, meinen Zwangsräumungsopfer

James Cameron muss bei "Avatar" an China gedacht haben, meinen Zwangsräumungsopfer

Chinas Propagandabehörden wollten „Avatar“ vorzeitig auslaufen lassen, „weil er die Besucher an Zwangsumsiedlungen denken lässt und möglicherweise Gewalt auslösen könnte“, berichtete die Hongkonger Zeitung „Apple Daily“. Auch nehme der ausländische Film heimischen Produktionen die Einnahmen weg. „Avatar“ wird von Samstag an durch den chinesischen Streifen „Konfuzius“ ersetzt, mit dem traditionelle Werte des Philosophen propagiert werden sollen.

Die bekannte Kolumnistin Hung Huang beschrieb in der „China Daily“, warum sich viele Chinesen mit dem Na'vi-Volk in dem Fantasie-Film identifizieren und sprach von einem „sozialen Phänomen“. „All die zwangsweisen Umsiedlungen alter Nachbarschaften in China machen uns heute zu den einzigen Erdenbürgern, die wirklich das Leid der Na'vi nachempfinden können.“
Der berühmte Blogger Han Han meinte: „Für Zuschauer in anderen Ländern ist eine solche brutale Räumung jenseits ihrer Vorstellungskraft. Es kann nur auf einem anderen Planeten oder in China stattfinden.“ Selbst die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua schrieb, viele Kinogänger sähen in dem Film „eine erfolgreiche Schlacht gegen eine Zwangsräumung“. In dem Drama fänden Chinesen „einen bekannten sozialen Konflikt“ wieder - erzwungene Abrisse durch Immobilienunternehmen und Stadtverwaltungen.

Rekordsumme an den Kinokassen

„Ich frage mich, ob James Cameron heimlich in China gelebt hat, bevor ihm eine solchen Idee für die Geschichte von „Avatar“ kam, wenngleich mit einem vielversprechenden Ende“, zitierte die Staatsagentur einen Blogger. Offen zitierte Xinhua auch den Kommentar eines Internetnutzers: „Wenn in China ein Immobilienunternehmen ein Stück Land haben will, müssen die Bewohner weichen - wenn sie sich weigern, greift das Immobilienunternehmen zu Gewalt.“

In den ersten acht Tagen hatte „Avatar“ in China bereits die Rekordsumme von 300 Millionen Yuan (30 Millionen Euro) eingespielt. Ob das erklärte Ziel von 500 Millionen Yuan nach dem weitgehenden Rückzug noch erreicht werden kann, ist ungewiss. Der Film hatte eigentlich über die wichtige Ferienzeit zum chinesischen Neujahrsfest noch bis Ende Februar in den Kinos laufen sollen. „Avatar“ hatte in der Nacht zum Montag den Golden Globe als bester Film des Jahres gewonnen

http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E7A652B14A73F4CC5BA2DE1B6F888D15E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
 
Vor allem versteh ich die Logik nicht, den Film nur in 2D-Sälen zu verbieten, während die 3D-Version anscheinend ungekürzt weiterlaufen darf...
Will die chinesische Verwaltung jetzt ihren Bürgern nur noch das beste Filmerlebnis ermöglichen oder was? :lol:
 
el_barto schrieb:
Vor allem versteh ich die Logik nicht, den Film nur in 2D-Sälen zu verbieten, während die 3D-Version anscheinend ungekürzt weiterlaufen darf...
Will die chinesische Verwaltung jetzt ihren Bürgern nur noch das beste Filmerlebnis ermöglichen oder was? :lol:

Die 3D-Vorführung kostet so viel, dass sich nur die obere Führungsriege den Film leisten kann. :grins:
 
drizzt schrieb:
Da sollte es keine Probleme geben.

Auch wenn man eine von diesen schwarzen Brillen? :D

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War auch einmal in einem Cinemaxx und bin Brillenträger und hatte keine Probleme mit der 3D-Brille. In der Regel braucht man sich da eigentlich keine Gedanken machen, es sei dann man hat eine riesige Brille oder einen Riesenschädel, so dass zwischen Brille und Kopf einfach kein Platz mehr ist.
 
Drar schrieb:
bei uns beim betreten des saals (inkl feuchtputztücher) und beim rausgehen wieder brav abgeben

Stimmt. "Mietbrillen" bekommt man immer beim Betreten des Saals. Die ollen Wegwerfdinger werden einem schon an der Kasse in die Hand gedrückt.
 
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