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MOVIE James Cameron's AVATAR

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hier nochmal die Tech Demo zur on Avatar verwendeten Motion Capture Technik:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=bLiX5d3rC6o&feature=player_embedded[/vid]

Finde das schon annähernd fotorealistisch. Wobei ich das Video gerne mal in 1080p sehen würde.


Bei Avatar freue ich mich sogar riesig auf das Bonusmaterial der DVD/Blu-ray.
Hoffentlich gibt es stundenlange Featuretten über das Design der Welt und die Technik. :sabber:
 
bin gerade nochmal auf die erste seite gelandet und da ist mir doch besonders iro´s beitrag ins auge gefallen.

Iro schrieb:
Ich wette das wird ne Bruchlandung, dass es von James Cameron kommt ist doch eigentlich eher besorgniserregend.
[...]
Ich glaube sowieos das Star Trek besser, als Avatar wird. Aber ist schon großartig das dieses Jahr 2 SciFi Filme kommen.

nostradamus in echzeit. ;)
 
MiXeR schrieb:
Hier nochmal die Tech Demo zur on Avatar verwendeten Motion Capture Technik:
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=bLiX5d3rC6o&feature=player_embedded[/vid]

Finde das schon annähernd fotorealistisch. Wobei ich das Video gerne mal in 1080p sehen würde.

Ja ich kenne das Video schon lange aber 1. ist nur ein Teil des Kopfes gerendert und 2tens ist ein glattes Frauengesicht mit weichen Konturen einfacher nachzustellen als ein faltiges Gesicht UND hier ändert sich die Position der Aufnahme so gut wie niemals was auch vieles erleichtert und letztendlich sieht man im Direktvergleich dann eben doch den Unterschied.
Wenn man zB Gandalf aus Herr der Ringe oder Aragorn oder beide in einer Dialogsequenz so gut nachahmen könnte, dass man keinen Unterschied mehr sieht wäre das ein Beweis für mich. Das hier ist zwar beeindruckend aber noch nicht vollkommen überzeugend.
 
:lachweg::waah:

also ich hab mir mal so ne Vorschau auf BBC angesehen. Also mit dem Design kann ich schon mal gar nichts anfangen... die Tante erinnert mich voll an Pocahontas. Haben die auch auf BBC gesagt.
 
Spielor schrieb:
Ja ich kenne das Video schon lange aber 1. ist nur ein Teil des Kopfes gerendert und 2tens ist ein glattes Frauengesicht mit weichen Konturen einfacher nachzustellen als ein faltiges Gesicht UND hier ändert sich die Position der Aufnahme so gut wie niemals was auch vieles erleichtert und letztendlich sieht man im Direktvergleich dann eben doch den Unterschied.
Wenn man zB Gandalf aus Herr der Ringe oder Aragorn oder beide in einer Dialogsequenz so gut nachahmen könnte, dass man keinen Unterschied mehr sieht wäre das ein Beweis für mich. Das hier ist zwar beeindruckend aber noch nicht vollkommen überzeugend.

Aber auch nur weil du es weisst.
Mach darüber noch ein bissl MPEG-Artefakte und du erkennst keinen unterschied mehr - jede wette.
 
Hier noch die Kritik von Hans-Ulrich Pönack (der Kritiker ausm Sat1 Frühstücksfernsehen):

"Avatar - Aufbruch nach Pandora" ist ein Film von James Cameron, es ist das Meisterwerk des Jahres. Denn: Solch Kino hat es noch nie gegeben. James Cameron, der Zauberer: Geboren am 16. August 1954 in Ontario/Kanada, seit Anfang der Siebzigerjahre in den USA lebend und arbeitend, als Regisseur, Produzent und Drehbuch-Autor. Cameron hat die Spielfilme "Piranha 2 - Fliegende Killer" (1981), die Schwarzenegger-Movies "Terminator 1 + 2" (1984 + 1991), "Aliens - Die Rückkehr" (1986), "Abyss - Abgrund des Todes" (1989), "True Lies" (1994, wieder mit Arnold Schwarzenegger) sowie den 14-fach "Oscar"-nominierten und 11-fach mit dem "Oscar" prämierten Giganten "Titanic" (1997) geschaffen.

"Avatar" ist erst sein achter Spielfilm, der auf eine rund zwölfjährige Ideen- und Entwicklungszeit zurückblickt und jetzt erst realisiert werden konnte, weil erst jetzt die technischen Mittel, sprich die entsprechenden Spezialkameras, zur Verfügung standen. Denn "Avatar" lebt vor allem von seiner grandiosen technischen Visualität, die quasi "lebendig" wird bzw. wirkt und dabei faszinierend überzeugt. Ich erspare mir hier die sagenhaften innovativen digitalen Details um virtuelle, spezielle Kameras, nur so viel - erstmals wird auch das filmische 3D-Verfahren beziehungsweise der 3D-Film richtig wirkungsvoll.

Zudem greift der Film, wie auch schon kürzlich bei "Disneys eine Weihnachtsgeschichte" und vor Jahren bei "Der Polarexpress" angewandt, auf das sogenannte "Motion-Capture-System" zurück. Dabei werden Schauspieler in verkabelte Anzüge gesteckt, die jede Bewegung registrieren und die Gesichter ständig digital abtasten. Wenn die Schauspieler sich bewegen, werden diese Bewegungsdaten und alles Wissenswerte über Gesichtsmimik und Augenbewegungen in Hochleistungsrechner übertragen.

"Dies ist aber kein Animationsfilm", erklärte Cameron bei seinem Deutschlandbesuch vor Journalisten in Berlin, "sondern jede einzelne Nuance und jedes Achselzucken, das wir auf der Leinwand sehen, haben die Schauspieler tatsächlich ausgeführt". Wir befinden uns im Jahr 2154. Die Rohstoffe auf dem Planeten Erde sind endgültig "alle". Die Menschheit giert nach Alternativen. Im All.

Und ist, vertreten durch einen mächtigen Großkonzern, RDA, einem Raumfahrtkonsortium, auf dem Planeten Pandora fündig geworden. Dort sind wertvolle Minerale vorhanden, mit denen die Energieprobleme der Erde gelöst werden könnten. Deshalb wurden dorthin auch riesige Maschinenbagger hingeschafft, die bereits seit vielen Jahren die Mineralien abbauen. Und sich dabei tief und tiefer in die Landschaft bohren. Und sie dabei zerstören.

Was die Ureinwohner von Pandora auf den Plan ruft. Sie sind blauhäutige, gelenkige Wesen und heißen NA VI und wollen die zunehmende Zerstörung ihres Lebensgebietes nicht länger dulden. Sie leben in und mit ihrer wunderbaren, einzigartigen Natur im Einklang und haben im Grunde schon genug damit zu tun, sich inmitten ihrer farbigen, leuchtenden Dschungelwelt gegen "sonderbare Tiere" wie den papageienbunten Flugsauriern und pechschwarzen pantherartigen Dampfmonstern zu behaupten. Und nun kommt auch noch "der besonders gefährliche Mensch" hinzu.

Allerdings kann der hier nicht frei atmen, denn die Luft ist für Menschen absolut Gift. Nur mit Atemmasken können sie sich hier fortbewegen. Und weil deshalb alles viel zu langsam vonstatten geht mit dem Abbau und Raubbau, haben Wissenschaftler und Experten das Avatar-Programm entwickelt. Vereinfacht gesagt - mittels einer Bewusstseinstransplantation wurden ferngesteuerte Körper gezüchtet. Bestehend aus menschlicher DNS und kombiniert mit der DNS der Ureinwohner.

Der gelähmte Ex.Marine Jake Sully wird in einen solchen "Körper" "gebracht", um vor Ort die Na'vis auszuspionieren. Um sie "gefügig" zu machen. Um sie aus ihrem, für den Menschen, "wertvollen" Gebiet wegzukriegen. Doch dann begegnet Jake der Häuptlingstochter Neytiri. Lernt ihr Volk kennen und - schätzen. Was "zuhause" natürlich ganz und gar nicht gut ankommt.

Noch mal: James Cameron hat ein Meisterwerk geschaffen, wohin man auch schaut, denkt und fühlt. Mit außergewöhnlich gelungener, überzeugender Genre-Vielfalt, als phantastisch-trickreichen Fantasy-Science Fiction-Action-Polit-Liebesfilm. Als begeisternde Unterhaltung:

Die Geschichte ist klug durchdacht, clever entwickelt, aufregend visualisiert. Als Science Fiction-Fantasy-Action-Fabel. Inmitten einer fantastisch ausufernden neuen unglaublichen Naturwelt. Die es zu schützen, zu bewahren gilt. Das Paradies gibt's sozusagen noch mal. In dem indianerähnliche Menschen sowie bizarrste, neuartige Tierwesen beheimatet sind.

Für die Bewohner von Pandora ließ Cameron sogar eine eigene Sprache kreieren. Und: Er stellt sie nicht als unterbelichtete Wilde, sondern als Lebewesen dar, die hier zuerst "da" waren, hier leben (wollen) und sich "naturhaft" zur Wehr setzen. Natürlich begreifen wir sie als "Indianer", deren Land, wie schon mal, kriegerisch okkupiert werden soll.

Die Effekte sind revolutionär. Es ist grandios, faszinierend, wie hier was "hergestellt" wurde. Ich habe noch nie solch brillante "Computer-Menschen" erlebt, deren "Seele" deutlich wird, denen man "ganz nahe" kommt. Keine konstruierten Marionetten, Pappkameraden, sondern "echte" Lebewesen.

Das nicht so neue 3D-Verfahren erlebt eine neue Dimension. Nicht mal "nur so", für ein paar Minuten, nebenbei, als Effektenhascherei, sondern als ganzheitliches grandioses Superspektakel.

Ein gewaltiges Popcorn-Kino, das natürlich viele Action-Motive schließlich beinhaltet und dennoch viel Sinn macht. Unglaublich. Die Politik hier überrascht gewaltig: Die Amerikaner der Zukunft treten immer noch mit allen Mitteln als Herrscher, Führer, Weltpolizei auf. Motto: Und bist du nicht willig, gebrauch ich Gewalt. Wer nicht für mich ist, ist gegen mich.

Folglich - ein Gegner, ein Feind, ein Terrorist, der vehement zu bekämpfen und auszumerzen ist. Der Sicherheitschef auf Pandora, Col. Quaritch, tritt als eine menschliche Mixtur aus Rambo, Donald Rumsfeld und Bush jr. auf. Kritischer war Popcorn-Kino schon lange nicht mehr gegenüber seinem Land, das diesen Film ermöglicht hat.

Wie in jedem guten Film gibt es auch "das Liebespaar". Aber so ruhig "eingemeindet", so zusammenhängend sinnvoll, so angenehm unaufgeregt und vergleichsweise behutsam wie hier, war es noch nie bei einer Großproduktion, deren Herstellungskosten zwischen 230 und 300 Millionen Dollar liegen sollen.

In den "menschlichen" Rollen: Der 33-jährige Australier Sam Worthington als seitenwechselnder Jake Sully; die mit dominikanischen Wurzeln ausgestattete US-Schauspielerin Zoe Saldana (zuletzt im neuen "Star Trek"-Movie) als Prinzessin Neytiri; Stephen Lang (zuletzt in Michael Mann's "Public Enemies"; neben Johnny Depp) als Durch-und-durch-Militarist-Faschist Col. Quaritch; sowie Sigourney Weaver ("Alien") als humanorientierte Wissenschaftlerin und Govanni Ribis ("Heaven" von Tom Tykwer) als gieriges Konzern-Hündchen Selfridge. Ein starkes Ensemble, das die vielen Ideen, Bewegungen, Motive und Gedanken von Cameron bestens "füttert".

Ein sensationeller Film, ein bombastisches Leinwand-3D-Erlebnis. Das die Kinematografie, das das Kino in neue Dimensionen bringt. Die Show geht also weiter. Und wie. Dank James Cameron.


Der Mann ist zwar irgendwie durchgeknallt, aber hier kann ich ihm nur zustimmen. :D
 
Endlich auch gesehen und OH MEIN SCHOCK!! :staun:

Da denkt man, ILM hat mit Transformers 2 ein echtes Schmankerl in Sachen Special Effects abgeliefert. Als erstzunehmender Herausforderer stehen sie im Ring und lassen sich vom Publikum feiern. Und dann? Dann kommen die Weta Studios mit Avatar in die Arena, hauen ILM in Runde 1 mit dem ersten Punch K.O., treten nach, spucken dem Ringrichter ins Gesicht, urinieren auf die Punkterichter und sind wieder aus der Halle in Richtung Aftershowparty verschwunden, alldieweil das Publikum noch mit großen Augen und Kinnlade auf Boden rumsitzt und nicht rafft, was es da gerade gesehen hat.

Was haben die eigentlich in den Kellern rumstehen? Alien-Rechner? Die Stromrechnung von denen würde ich gern mal sehen. Kurz und knapp: Avatar wischt in Sachen Efekte mit allem und jedem so gnadenlos den Boden auf, dass man echt nur noch staunen kann. Der Oscar für die besten Effekte ist wohl sicher. Und die nächsten Jahre braucht in der Kategorie eigentlich keiner anzutreten, weil da 'eh nur schlechtere Sachen kommen können. MUSS man einfach gesehen haben. Und zwar auf der großen Leinwand. Und auch wenn der 3D-Effekt lange nicht perfekt war (zuviel verschwommene Aufnahmen), war er doch eine echte Bereicherung für die Darstellung von Pandora.

Die Story...also wer sich hier echt an der Story aufzieht, hat den Schuss nicht gehört. Der Streifen ist reinstes Augenfutter und man kann die 2.5 Stunden locker damit verbringen, über die ganzen Details zu staunen, ohne auch nur einen Fetzen von der Story mitzukriegen. Ja, die Geschichte ist sehr simpel und vorhersehbar. Aber so war das bei Cameron schon immer. Aber auch hier hat er wieder das Kunststück vollbracht, die Geschichte perfekt in die Bilder einzubauen, ohne dass es jemals langweilig oder nervig wird.

Unterm Strich einfach nur der Hammer. Wer den boykottiert, weil CGI böse ist, oder lieber auf die DVD/BR wartet - schön blöd und selber schuld. Für mich der Film des Jahres. Kann es kaum erwarten, wieder rein zu gehen. :huldig:

100/10 (<= völlig übertriebene Hypewertung)
 
sehr geil geschrieben glod :D :dhoch: haben echt die weta studios für die effekte gesorgt ? wusste ich gar nicht und lässt mich über diese noch relativ junge firma staunen. :staun:
 
So, gestern gesehen und für gut befunden. Nächstes mal werde ich mich im Kino aber ein paar Reihen weiter nach vorne setzten um ein noch grösseres "Mittendrin-Gefühl" zu bekommen.
 
Zerfikka schrieb:
sehr geil geschrieben glod :D :dhoch: haben echt die weta studios für die effekte gesorgt ? wusste ich gar nicht und lässt mich über diese noch relativ junge firma staunen. :staun:

Na ja, die haben sich schon durch die Herr der Ringe Saga und King Kong in die Position versetzt, Avatar verwirklichen zu können. Gerade letzteres war ja auch schon ein Augenschmaus, was fremde Ökosysteme und Kreaturen anging. Mit Avatar haben sie den Knaller aber glatt genullt. King Kong wirkt gegen Avatar wie 'ne Fingerübung.
 
Natürlich waren HDR und King Kong schon ne feine Fingerübung aber Avatar spielt doch nochmal in ner ganz anderen Liga. Bei der genialen CGI bin ich fest von ILM ausgegangen. So kann man sich täuschen.

Mein Bruder war immer noch net drin, das heisst ich kann ihn bestimmt ins Imax Bochum schleppen über die freien Tage. Ich will da unbedingt nochmal rein. :huldig:
 
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