indierocker
Kolbenfresser
Salü zusammen!
Die Oculus habe ich zu Gunsten des Triple weiter verkauft. So phänomenal das Mittendrin-Gefühl auch ist, so butterweich das Tracking funktioniert, ich muss nach eingehendem Testen den Stimmen wie der von @Samstrike 68 einfach Recht geben, dass ich (noch) nicht gewillt bin, ständig so einen Toaster aufm Kopp zu haben. Dafür mag ich mein Lenkrad, Knöppe, das Haptische halt, viel zu sehr. Hinzu kommt, dass mir die Auflösung einfach noch nicht reicht. Im Wagen selber sieht das zwar umwerfend aus, aber die Fernsicht ist gelinde gesagt katastrophal. Und wenn man auf einer unbekannten Strecke trainiert, ist es richtiggehend Gehirnficke sich die Strecke mit der mangelhaften Auflösung einzuprägen, da man immer die Bremspunkte versaut. Im MX5 fährt es sich mit der Rift auch im Rennbetrieb erträglich, was dem Geschwindigkeitsdefizit gegenüber der GT3 geschuldet ist. In den GT3 allerdings verlangt die Auflösung allerdings schon sehr viel Konzentration.
Der Triple befindet sich aber noch im Rohzustand, ich habe den nur für das 6h-Rennen (welches leider nach 15 Minuten bereits zu Ende war) kurz zusammen getackert.
Warum Triple? Ich habe mich ja lange dagegen gewehrt und fand beim Antesten bei Daniel, dass es zwar eindrücklich ist, man sich aber nach kurzer Zeit doch wieder auf den mittleren Bildschirm fokussiert und die seitlichen Monitore eigentlich nur auf dicke Hose machen. Dachte ich.
Doch ist mir durch die Rift ist mir klar geworden, wie wichtig der Blick in die Apex ist und wie überlebenswichtig im Grid eine Orientierung nach links und rechts ist. Die hat man mittels Seitenblick via Stick einfach nicht. In der VR wird so dermassen hart am Limit gefahren, die Angriffe kommen urplötzlich und nicht selten sind es Zentimeter, die über erfolgreichen Absch(l)uss entscheiden. Jetzt verstehe ich auch, weshalb der Triple praktisch zum Grundinventar der dort eingesetzten Rigs gehören. Ich hatte gestern im Quali zwei Situationen, in denen mein Teamkamerad schon zum Defibrillator gegriffen hat, während ich auf der Strecke die Lage nicht annähernd so gefährlich fand, eben weil ich den Gegner links auf dem Schirm hatte und mein Manöver dementsprechend anpassen konnte. Hinzu kommt der profane wie nicht minder wichtige Punkt; es macht saumässig Spass!
In diesem Sinne … frohes Basteln in der Adventszeit!
indie
Die Oculus habe ich zu Gunsten des Triple weiter verkauft. So phänomenal das Mittendrin-Gefühl auch ist, so butterweich das Tracking funktioniert, ich muss nach eingehendem Testen den Stimmen wie der von @Samstrike 68 einfach Recht geben, dass ich (noch) nicht gewillt bin, ständig so einen Toaster aufm Kopp zu haben. Dafür mag ich mein Lenkrad, Knöppe, das Haptische halt, viel zu sehr. Hinzu kommt, dass mir die Auflösung einfach noch nicht reicht. Im Wagen selber sieht das zwar umwerfend aus, aber die Fernsicht ist gelinde gesagt katastrophal. Und wenn man auf einer unbekannten Strecke trainiert, ist es richtiggehend Gehirnficke sich die Strecke mit der mangelhaften Auflösung einzuprägen, da man immer die Bremspunkte versaut. Im MX5 fährt es sich mit der Rift auch im Rennbetrieb erträglich, was dem Geschwindigkeitsdefizit gegenüber der GT3 geschuldet ist. In den GT3 allerdings verlangt die Auflösung allerdings schon sehr viel Konzentration.
Der Triple befindet sich aber noch im Rohzustand, ich habe den nur für das 6h-Rennen (welches leider nach 15 Minuten bereits zu Ende war) kurz zusammen getackert.
Warum Triple? Ich habe mich ja lange dagegen gewehrt und fand beim Antesten bei Daniel, dass es zwar eindrücklich ist, man sich aber nach kurzer Zeit doch wieder auf den mittleren Bildschirm fokussiert und die seitlichen Monitore eigentlich nur auf dicke Hose machen. Dachte ich.
Doch ist mir durch die Rift ist mir klar geworden, wie wichtig der Blick in die Apex ist und wie überlebenswichtig im Grid eine Orientierung nach links und rechts ist. Die hat man mittels Seitenblick via Stick einfach nicht. In der VR wird so dermassen hart am Limit gefahren, die Angriffe kommen urplötzlich und nicht selten sind es Zentimeter, die über erfolgreichen Absch(l)uss entscheiden. Jetzt verstehe ich auch, weshalb der Triple praktisch zum Grundinventar der dort eingesetzten Rigs gehören. Ich hatte gestern im Quali zwei Situationen, in denen mein Teamkamerad schon zum Defibrillator gegriffen hat, während ich auf der Strecke die Lage nicht annähernd so gefährlich fand, eben weil ich den Gegner links auf dem Schirm hatte und mein Manöver dementsprechend anpassen konnte. Hinzu kommt der profane wie nicht minder wichtige Punkt; es macht saumässig Spass!
In diesem Sinne … frohes Basteln in der Adventszeit!
indie
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