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KT Indie goes Sim-Racing! Ein Erlebnisbericht!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

… Wobei ich gerade fest stelle, wie schön sich damit der Kreis zum vorherigen Post von @XettMan schliesst! … Ich wollte es auch immer extremer und es ist geradezu eine Erleichterung zu wissen, wo meine persönliche Grenze des technischen Wahnsinns nun liegt. Ich habe sie geradezu erfahren … und dafür hat sich die Reise alleweil gelohnt!
Schöner Text und Bericht!:dhoch:
Ich dachte ich schreibe zuerst nix zu Deinem Text, aber jetzt wo Du es selber geschrieben hast..:O_o:
Den Satz musste ich mir echt drei mal durchlesen. Indie hat genug?? Ich dachte immer ein "too much Gen" besitzt Indie nicht!:grins:

Nee Spass beiseite, aber wenn man es selber testen kann so wie Du und dann zu dem Schluss kommt.. Finde ich schön und ist doch irgendwie sicher auch ein befreiendes Gefühl denke ich.

Für uns natürlich schade, da wir alle glaubten, dass wir in eins, zwei Jahren Flug- oder Jetsimulator zocken können bei Dir!:lol:
 
Sam ist ja kein Fan davon.
Du schon?

Ich habe selber noch nie damit gezockt. Aber ich habe Jahrelang mit Beamer gezockt. Ich stelle mir es für die Augen ähnlich anstrengend vor.

Das was ich sagen will: Ich denke für einen Abend oder mal ein paar Stunden ist das völlig ok, aber auf Dauer wird es dann zu anstrengend für die Augen und man wechselt wieder auf den Screen. Aber wie gesagt, habe noch nie mit so einem Teil gezockt und möchte nicht Vorurteilen.
 
Ja das auf jeden Fall! Da bin ich mir auch ziemlich sicher. Hatte vor Jahren schon mal so eine Brille von China und nur schon da war das Mittendrinn-Gefühl viel besser! (War aber auch eher für Filme gedacht und war ein sehr günstiges Produkt.Also nicht vergleichbar mit oculus rift)

Mal gucken was die ersten sagen nach ein paar Stunden zocken. Das würde mich schon interessieren wie sich das auf die Augen auswirkt.
 
Schöner Bericht @indierocker , auch wenn man fast eine Erklärung benötigt, für die vielen Fachausdrücke. :D

Das man viel Platz braucht mit einem Motion Rig, das es laut ist und einen wie in der Achterbahn hin und her wirbelt, konnte man bereits gut auf vielen Videos sehen, besonders in Verbindung mit Richard Burns Rally. Das war vom zusehen schon nichts für mich.

Auf Triple Screen umzusteigen, kann ich mir schon vorstellen aber nicht 3 * 40 Zoll.
Und dann mal sehen was sich Wheel Technisch in den kommenden 1-2 Jahren tut.
Dann könnten zumindest auch mal CSP V2 noch her.
Meine V1 bremsen irgendwie nicht Stufenlos, eher 30/60/90 %.
Muss ich aber auch mal wieder reinigen.
 
Review Sequentieller Shifter MANU-Factory SSH14

Die Faszination Ferrari hat mich nie gepackt. Alfa Romeo bin ich noch nie gefahren. Unser Fiat ist schon beim Angucken auseinander gefallen. Ich mag weder den Papst, noch italienischen Wein. Michelle Hunziker geht mir auf den Sack. Aber ich mag Pizza! Mit dem MANU-Factory SSH14 hat sich meine Liebe zu Italien also geradezu verdoppelt.

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Dabei ist die Konstruktion so einfach wie bulletproof! Der Schalthebel wird mit Hilfe eines Kugelgelenks auf eine horizontale Achse umgeleitet, welche hinten und vorne ganz einfach einen Button betätigen:

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Das Ganze sieht dann in etwa so archaisch aus, wie es sich wertig anfühlt, anhört und anfassen lässt. Man könnte den Shifter in den italienischen Abendverkehr stellen und er würde danach immer noch funktionieren. Als Abbild eines realen GT3-Shifters hat er mit fast 40cm Höhe nicht nur dessen Dimensionen, sondern verlangt dem Fahrer auch einiges an physischem Können ab. Wo im Vergleich der Fanatec CSS im sequentiellen Modus bei ca. 3kg Widerstand den Dienst quittiert, geht beim SSH14 der Spass erst richtig los. Mit der patentierten Messmethode von Ronny bin ich auf ein Einsteigergewicht von knapp 6 Kilo gekommen, welche bei jedem Schaltvorgang aufgewendet werden müssen.

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Aktuell fahre ich den Ruf-Cup und in Kombination mit dem eher fragil zu fahrenden C-Spec und dem SSH14 kann man wirklich von Arbeit im Cockpit sprechen. Wie es ein sequentielles Getriebe verlangt, müssen auch hier die Gänge mit Vehemenz reingeknallt werden, bei zu zaghaftem Anfassen kann man schon mal einen Schaltvorgang verpassen.

Besonderes und aus der Realität übernommenes Gimmick: der Neutralhebel. Aktuell in iRacing zwar noch nicht belegbar, ermöglicht dieser einen direkten Schaltvorgang in die neutrale Stellung, so, dass beim Einlegen des Rückwärtsganges nicht erst alle Gänge durchgeknallt werden müssen:

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Leider hat sich die im Neutralhebel verbaute Feder nach etwas unbeholfenem Eingriff meinerseits verabschiedet. Mir wurde aber bereits eine Austauschfeder nachgeschickt, welche zudem härter als die originale sein soll und zukünftig in allen SSH14 Verwendung findet.

Mit einem Eigengewicht von etwas über 3kg (und damit fast ein halbes Kilo mehr als der Fanatec CSS) will der SSH14 gut befestigt werden. Mit horizontalem Versatz auf einem 40x40-Profil habe ich dieses schon flexen gesehen. Deshalb am besten direkt mit vier Winkeln aufs Profil. Bei mir ein 40x80! Der SSH14 weist Halterungen für M8 auf, mit Stoppmuttern versehen, ist es also möglich der Gerät zu bändigen.

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Der Betrieb ist allerdings mit zwei Einschränkungen verbunden. Naja, deren drei: 1. Du sollst nicht Armdrücken danach! 2. Eine stabile Montage ist unabdingbar! 3. Das Wheel sollte nicht zu schwach auf den Motoren sein, da eine zu grosse Differenz das Feeling doch enorm schmälern können, wenn es rechts zur Sache geht und links am Pappkarton gedreht wird.

Der SSH14 geht nicht kaputt. Er macht Dich kaputt. 2h Training im Ruf auf Watkins Glen lassen Dich erahnen, wie man sich nach 10 Jahren als Single fühlen muss. Wenn Jeremy Clarkson sagt, dass wer noch nie Alfa Romeo gefahren ist, nicht weiss, was Autofahren ist, sage ich: Wer noch nie den SSH14 geshiftet hat, weiss nicht, was Schalten ist. Oder anders gesagt; wenn der Fanatec CSS (welches beileibe kein schlechter Shifter ist!) das Stöckchen ist, welches Deine Frau zum Grillfeuer trägt, dann ist der SSH14 der Prügel, welchen Du aus dem Wald holst um richtiges Feuer zu machen!

Kompromissloses Design, handcrafted in Italy, nahezu unverwüstlich, schwarz (schwarz!), einfach und überaus funktional; mit dem SSH14 steht endlich ein Shifter am Start, welcher sich genau so, und man möge mir jetzt die alles andere als eloquente Ausdrucksweise verzeihen, saugeil schalten lässt, wie er daher kommt.

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Preis: Inklusive Versand und USB-Controller ca. 460 Euro
Erhältlich bei: http://www.manu-factory.it/index.php?option=com_content&view=article&id=24&Itemid=20
Optional sind diverse Button-Plates erhältlich. Preis auf Anfrage.

Vielen Dank an Raffaele von Manu-Factory!
 
Zuletzt bearbeitet:
Indies Shifter kostet mehr als ich für Wheel, Pedale, Sitz gelöhnt habe...:ugly:

Dafür hast Du mit Sicherheit schon mehr Kilometer abgerissen. :)
@indierocker , ist auch angedacht die Temperatur im Cockpit auf 60-80°C zu bringen um näher am Original zu sein ? :D
DSD hat auch einen Shifter Released, keine Ahnung in welcher Liga der spielt aber mit reicht der Fanatec CCS völlig aus.
Gibt dort aber auch einen Mod um das ganze straffer zu gestalten bei Bedarf.
 
Review Heusinkveld Engineering Sim Pedals Pro

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Dies ist die erstaunliche Geschichte eines erstaunlichen Produktes, welches in der Racing-Community einen Siegeszug ohnegleichen angetreten hat. Ein Produkt eines erstaunlichen Unternehmens mit schwer auszuprechendem Namen mit einem erstaunlichen Team an der Spitze, welches sich nicht scheut direkt an der Basis zu agieren, auch auf die Gefahr hin, dass es weh tun könnte. Wohl kaum jemand hätte vor einem Jahr gedacht, dass ein Produkt, welches für Enthusiasten entwickelt wurde, so breitgefächert Platz in den Rigs dieser Welt findet. Galten die Fanatec ClubSport-Pedale (CSP) bis anhin als Referenz, hat eine Wachablösung eingesetzt und dies ist nicht nur in Anbetracht des Preises erstaunlich, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass die CSP ein exzellentes Produkt sind und es erstaunt, ein solches noch so viel besser machen zu können.

Mir ist bewusst, dass alleine aufgrund der Preis-Spanne ein Vergleich zwischen den CSP und den Sim Pedals Pro müssig ist, nichtsdestotrotz werde ich ihn heran ziehen, alleine schon aufgrund des Umstandes, dass die CSP so weit verbreitet sind, dass man davon ausgehen kann, dass sie jeder schon mal unter den Füssen hatte und so gewisse Ausführungen im direkten Vergleich bei weitem nachvollziehbarer sind. Weiter möchte ich an dieser Stelle festhalten, dass die CSP für den Preis von knapp 250 Euro konkurrenzlos gut sind. Von daher soll es nicht erstaunen, dass die Sim Pedals Pro vieles, wenn nicht gar alles, besser machen, aber dass sie es so viel besser machen, wo man als CSP-Fahrer doch das Gefühl hat schon ordentliches Material unter den Füssen zu haben, … erstaunt!

Erhältlich sind die Sim Pedals Pro in der Ausführung mit Gas- und Brems-Pedal oder im Dreierset Gas-, Brems- und Kupplungs-Pedal. Jedes Pedal ist standalone, kann also bezüglich Abstand frei positioniert und damit auch ohne lästigen Umbau hängend (wie in meinem Fall) verbaut werden.

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Nicht zuletzt diese zwei Punkte waren für mich als stolzer Vertreter von Schuhgrösse 47 Gründe von den CSP auf die Sim Pedals Pro zu wechseln. Einerseits waren die als Trio fest verbauten CSP etwas zu eng beieinander, anderseits war mir der Umbau auf eine hängende Montage immer zu lästig und nicht zuletzt waren mir die Pedalarme der CSP schlichtweg zu kurz, so, dass ich das Gefühl hatte mit dem Mittelfuss arbeiten zu müssen.

Dies alleine würde aber wohl kaum eine Investition von 719 Euro für das komplette Pedalset der Sim Pedals Pro rechtfertigen. Betrachen wir die einzelnen Pedalen also im Detail:


Gaspedal

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Wie von den CSP ist auch hier eine Feder für die Vorspannung zuständig, welche durch entsprechende Spannung die Geschwindigkeit beeinflusst, mit welcher das Pedal zurück federt.

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Weitere Einstellmöglichkeiten des Gaspedals umfassen:
- Pedalweg
- Neigung
- Härte
- Länge, anpassbar durch Versatz der Pedalplatte


Die Aufgabe des Gaspedals ist ja eher eine einfache, welche die CSP schon sehr gut erfüllt, hier hat man aber aufgrund der Möglichkeit den Weg länger zu gestalten auch eine grössere Dosierbarkeit, welche ich sehr zu schätzen gelernt habe. Die Härte habe ich etwas über der Mittelstellung angelegt, also so, dass gut Druck auf der Pedale ist, sie aber trotzdem leicht zu dosieren ist, was mir bei der CSP aufgrund der enormen Leichtgängigkeit und des eher kurzen Weges immer gefehlt hat.


Bremspedal

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Wir vergessen jetzt einfach mal, was wir über Pedalen wissen. Oder erinnern uns, wie es war, als wir von den G27 zu den CSP gewechselt sind. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass mit der Bremse der Sim Pedals Pro nochmals genau ein solcher Schritt vollzogen wird. Die Bremse wartet mit einer Load-Cell über max. 60 Kilogramm auf, was sich vielleicht nicht nach unbedingt viel anhört, wenn wir uns aber an der CSP orientieren, welche vielleicht mit 15 bis 20 Kilo aufwarten und gegen Ende schon gut Schub verlangen, dann ist das hier einfach eine gänzlich andere Geschichte.

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Drei Elastomere wollen geknechtet werden, was die weichste Stufe darstellt. Es steht einem frei, einen oder zwei dieser Elastomere durch starre Kunststoff-Scheiben auszutauschen (welche mitgeliefert werden) und so das Pedal nochmals um ein vielfaches härter zu machen. Eine der meistgestellten Fragen ist, ob die Version der Sim Pedals Pro ausreichen, oder ob es nicht doch die Ultimate-Ausführung sein soll, welche dann eine maximale Bremskraft von 136 Kilogramm zu Verfügung stellt. Ich kann an dieser Stelle nur betonen: die 60kg der Sim Pedals Pro reichen, es sei denn, man möchte tatsächlich die Bremskräfte eines Prototypen oder F1 nachstellen, wofür die Ultimate gemäss Heusinkveld auch gedacht und die Sim Pedals Pro an einen GT3 angelehnt sind.

Ich habe mir im Vorfeld viele Gedanken gemacht, ob die Umstellung von den CSP auf die Sim Pedals Pro wiederum eine Gewöhnungszeit benötigt, da der Kraftaufwand schon auf Papier ein ganz anderer darstellt. Das Gegenteil war der Fall! Die Bremse fühlt sich so dermassen intuitiv an, dass es der Wirklichkeit beängstigend nahe kommt. Ich habe diesbezüglich im realen Auto ganz bewusst darauf geachtet und wo in einem normalen PKW die Bremskräfte natürlich niedriger sind, fühlt sich die Progression wirklich genau so an. Wie an anderer Stelle beschrieben macht mir nichts mehr Freude, als wenn ich im Rig so ausgetrickst werde, als dass sich die Peripherie so anfühlt, als wäre sie echt. Und genau das ist hier der Fall!

Ich fahre aktuell den MX5 und den Ruf C-Spec in iRacing. Also beides Wagen, die ein eher agiles Heck haben und beim harten Anbremsen sachtes Handeln verlangen. Ich halte Aussagen, dass man mit Lenkrad X oder Pedal Y seine Rundenzeiten um XY verbessert für Mumpitz, aber ich kann an dieser Stelle festhalten, dass es mir um ein vielfaches leichter fällt den C-Spec im Zaum zu halten als mit den CSP.

Die Krux bei der CSP-Bremse war diejenige, dass sie zwar mit einer Load-Cell bestückt ist, aber dass der Weg bis zu dem Punkt, wo die Bremse auf wirklichen Druck reagiert einfach viel zu weich war. Das führte dann oft dazu, dass ich den Wagen überbremst habe, einfach, weil ich mich auf den Druck konzentriert habe, wo z.B. bei einem G27-Pedal klar ist, dass sämtliche Bremskraft über Weg geht.

Ist bei den Sim Pedals Pro der Weg über die kleine Feder, welche zu den Elastomeren führt, überwunden, stellt sie bereits den zu erwartenden Druck zur Verfügung, welcher dann dementsprechend auch weiter aufgebaut werden muss, um weitere Bremskraft zu entfalten. Das Gefühl dabei ist wirklich einmalig und ich hätte es nie für möglich gehalten, dass sie sich tatsächlich so gut anfühlen. Das Bremspedal der Sim Pedals Pro kommt dem, was ich als perfekt bezeichnen würde, beängstigend nahe. Verwendet werden hochwertige Mavin-Loadcells, von welchen mir bis anhin kein einziges Problem bekannt ist.

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Weitere Einstellmöglichkeiten des Bremspedals sind:
- Neigung
- Länge, ebenfalls durch Versatz der Pedalplatte



Kupplungspedal

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Wo ich beim Bremspedal eine klare Verbesserung gegenüber der CSP erwartet habe, war beim Kupplungspedal die Überraschung dann unerwartet die grösste! Mit einem maximalen Kraftaufwand von 17 Kilogramm könnte man auch Opis Porsche-Kupplung simulieren, ich habe sie dann doch in der Mittelstellung belassen, was sich schon sehr gut und auf Dauer auch anstrengend anfühlt. Den MX5 in iRacing bevorzuge ich ohne jegliche Kupplungshilfe in Kombination mit einem H-Shifter und ich war geradezu baff, wie real sich das anfühlt. Wo bei der CSP die Kupplung ab einem bestimmten Punkt über die Achse kippt und mich das in kniffligen Situationen, wo ich den Wagen auch mal hab rollen lassen, immer genervt hat, fühlt sich die Kupplung der Sim Pedals Pro an, als wäre der Kupplungsvorgang ein rein natürlicher, wie man ihn aus dem hauseigenen PKW kennt.

Kupplung2.JPG


Weiter wartet das Kupplungspedal mit folgenden Einstellmöglichkeiten auf:
- Neigung
- Länge, wie gewohnt durch Versatz der Pedalplatte
- Rückstellgeschwindigkeit durch Feder-Vorspannung
- Härte
- Pedalweg

Ich erlaube mir an dieser Stelle nochmals das Video der SimRacing Garage zu verlinken, wo sämtliche Einstellmöglichkeiten ausführlich und detailliert erklärt werden:

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=5hCBhE0NB20[/vid]
 
Zuletzt bearbeitet:
Anschlüsse

Die Verkabelung der Sim Pedals Pro, sowie Konfiguration ist denkbar einfach. Jedes Pedal verfügt über ein RJ-Kabel, welches in beliebiger Reihenfolge mit dem entsprechenden Eingang des mitgelieferten, überaus schmucken USB-Controllers verbunden wird:

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Auf der anderen Seite des USB-Controllers findet sich dann ein gewöhnlicher USB-Ausgang, welcher mit dem ebenfalls mitgelieferten USB-Kabel mit dem PC verbunden wird:

USB.JPG


Während iRacing ein integriertes Kalibrierungs-Tool verwendet und die Pedale damit somit Plug'n'Play sind, bedarf es in einigen anderen Simulationen eines Tools (DIView), welches auf der Heusinkveld-Homepage zum Download bereit gestellt wird. Bei mir hat sich die Kalibrierung in RRRE etwas schwierig gestaltet, was allerdings auf eine Missinterpretation meinerseits zurückzuführen war. In Assetto Corsa und iRacing haben die Pedalen jedenfalls auf Anhieb und ohne jegliches Problem funktioniert.


Montage, Verarbeitung, Fazit

Wie eingangs erwähnt habe ich mir mit der Anschaffung der Sim Pedals Pro vorgenommen, diese hängend zu verbauen, was ich bei den CSP aus, zugegeben, Faulheit nie in Angriff genommen haben. Zu diesem Zweck musste ich aufgrund der höher aufzuwendenden Kräfte nicht nur die Aufnahme für die Pedalerie verstärken, sondern musste auch mehr Platz frei machen, da die Pedale für eine hängende Montage einen doch recht steilen Anstellwinkel verlangen, damit man mit den Füssen flach auf die Platten trifft.

Stabilität des Rigs und eventuell erhöhter Platzbedarf sind also vor einem Kauf unbedingt zu beachten!

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Aus diesem Grund hätte ich mir gewünscht, dass die abgerundeten Platten (wie sie bei den Ultimates verwendet werden) optional auch für die Pro-Ausführung erhältlich wären, um eben die Möglichkeit gänzlich auszuschliessen, mit dem Fuss auf die Kante der Pedalplatte zu treffen.

Man muss an dieser Stelle aber auch ganz klar betonen, dass die Sim Pedals Pro für Socken- (oder gar Barfuss-) Fahrer gänzlich ungeeignet sind und mir nach langen Sessions selbst unter den (wenn auch eher weichen) Sneakers drücken. Abhilfe schaffen hier wohl nur Kartschuhe oder Zähne zusammen beissen.

Befestigt werden die einzelnen Pedale über jeweils 4 M6-Schrauben, wobei die Halterungen noch geschlitzt sind, was zusätzliche Flexibiliät bedeutet:

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Könnte man die Optik der Sim Pedals Pro als archaisch bezeichnen, vervollständigt bei genauerer Betrachtung jede Schraube und jedes Gelenk nicht nur eine ingenieurstechnische Meisterleistung, sondern ist auch mit bestechender Fertigungsqualität versehen, welche dem Preis sicherlich angemessen ist:

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719 Euro für Spielzeug ist sicherlich ein stolzer Preis. Knapp 700 Euro für ein ausgeklügeltes Stück Technik, welches in Haptik, Bedienung und Einstellmöglichkeiten brilliert ist sicherlich angemessen, nicht zuletzt, da Heusinkveld eng mit der Basis verknüpft ist und immer wieder Verbesserungen anstrebt, einen nie dagewesenen Support bietet und einem so das Gefühl gibt, von den netten Jungs um die Ecke zu kaufen, so, dass man ob dem aufgerufenen Preis nicht zusammen zuckt, sondern sich fragt, warum man nicht schon viel früher zugeschlagen hat. Erstaunlich!

Sim Pedals Pro sind erhältlich bei: http://www.h-engineering.net

Preis: 599 Euro für das Zwei-Pedalen-Set, 719 Euro für das Komplettpaket. Im Preis inbegriffen ist jegliches Werkzeug für die verschiedenen Einstellungen, sowie Ersatz-Elastomere und Distanzscheiben

Vielen Dank an Svend van der Vlugt für die Unterstützung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Und Platzhalter 3 zeigt dann indies Schlauch am Rig montiert, der die 60-80º heiße Wohnzimmerluft mit Frischluft kühlt.
Erst dann ist es die perfekte Immersion. :grins:
 
Uiuiui, das liest sich ja wirklich toll :waah:

Aber ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich mir momentan keine größeren Pedalkräfte wünsche, die sind bei meinen Fanatec-Elite-Pedalen schon groß genug. Für mich fühlen sich zu große Kräfte in meinem Wohnzimmer eher unnatürlich und fremdartig an (weder meine Bremse noch mein Wheel laufen auf maximalen Krafteinstellungen, und dabei sind diese noch nichteinmal sonderlich stark). Ich würde bei den H...-Pedalen also die Kräfte sehr niedrig stellen wenn ich welche hätte. Ich bin aber gespannt, wie es sich wirklich anfühlt, ob wirklich nochmals ein Stück mehr Authenzität rüberkommt.

Ich freue mich also auf eine Probefahrt :)
 
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