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KT Ich will wieder mehr Qualität in der Spielbranche! Jetzt!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wo ist denn das Problem daran 5 Minuten einen Patch zu laden der einen kleinen Fehler behebt? Ist ja nun wirklich nicht so als wäre der Großteil der Spiele unspielbar am Erscheinungstag.
Gegen kleine Korrekturen und Miniupdates hat kaum jemand was. Das kann man zur Not auch ohne Update recht gut verschmerzen.

Aber gerade die neue Generation hat den Update-Wahn / die Bananprodukte doch auf eine ganz neue Ebene gehoben. (Allein das OS der Geräte...) Das sind doch schon keine Einzelfälle mehr, so oft wie man X GB große Patches zum Start laden kann.

Ein interessanter Vergleich (sicherlich (noch!) nicht die Norm), aber ein schönes Beispiel für das, was kitisiert wird, wenn man Disk-Pressung mit Day 1-Patch vergleicht:
The Evil Within Version 1.0 (Disk Version)
version 1.0 actually runs 30 to 40 per cent slower than the same game running with the day one patch. [...] Dips and stutters in the current version drop all the way down into the teens. It's so low, in fact, that we needed to modify the values of our frame-time graph when creating the performance video [...]
It gets worse. The original release doesn't even operate at native resolution. [...] It runs at 1600x900, anamorphically squished into a 1920x768 window.
this highlights an issue that has been building since patches were introduced on consoles [...] that games are shipping as unfinished products. [...] We can't help but wonder how this version of the game made it through [...] QA department.
If version one of The Evil Within represents what a developer and publisher are willing to commit to disc, and what the platform holder's QA departments are willing to accept, we can't help but feel that we're on a slippery slope here. One day in the distant future, those servers delivering the patch updates may not be there any more. Version 1.0 of The Evil Within may be the only [...] code available - and that's certainly not the way we would like to revisit the game.
 
Der Umkehrschluss, denn du zwangsläufig machst, ist der, dass jeder User, der sich irgendwie zum Spiel äussert, genauso viel Wert ist wie ein Review. Wenn du jetzt nichts merkst, dann wirst du auch weiterhin nichts merken.
Das stimmt insofern, solange der "Jedermann" fähig ist, seine Gedanken und Gefühle zum Spiel strukturiert und nachvollziehbar zu Papier zu bringen.
DAS ist die Fähigkeit, die Reviewer haben müssen, nicht irgendwas zu objektivieren, was nicht objektivierbar ist, nämlich persönlich empfundener Spaß.

Ein Review eines Bart Wux ist z.B. genauso viel wert in Bezug auf Meinungsbildung wie ein Gameswelt, IGN, Escapist oder wasweißich Review. Eben weil er seine persönlichen Empfindungen nachvollziehbar erläutern kann. Mit Objektivität hat das aber nichts zu tun.
 
Konsolenspieler sind nun mal junge, in der Masse meist etwas dumpfe, männliche Zeitgenossen, die es mit der Kritik nicht so haben. Die wollen, das man sie auf ihrem niedrigsten Trieblevel anspricht und dann verzeihen sie einem vieles. Bis der gemeine Konsolenspieler tatsächlich vom Kauf eines solchen Produktes absieht, weil der Onlinemodus nicht funkioniert oder die visuelle Qualität nicht stimmt, da muss schon es schon richtig dicke kommen.
Gerade in dem von mir markierten Auszug aus Urgs Kommentar sehe ich einen der größeren Gründe warum Spieldesign unter anderem auch imo qualitativ sinkt.
Ich bin immer noch teilweise von Spielen wie L4D begeistert, da sie es schaffen OHNE Belohnungen einen zum Spiel zu motivieren, es gibt nichts freizuschalten und doch spielen es (teilweise heute noch) viele Leute, allein weil das Gameplay stimmt.
Wenn ich mir ansehe mit welch simplen Mitteln heutzutage Leute über einen längeren Zeitraum an einem Spiel hängen bleiben ohne zu merken in welche Falle sie da getappt sind.

Zum Aufschwung von CoD4 gab es die Zeit, in der jeder Shooter und sogar ausserhalb von Shootern, ein Perksystem mit Levelbelohnungen implementiert hat. Dass das nicht hohe Verkäufe garantiert, hätte eig. klar sein müssen, trotzdem sind alle Spiele drauf reingefallen zu der Zeit.
Jetzt, seit dem riesigem Erfolg von Borderlands, haben wir hunderte Spiele mit Loot und Drop-Chancen.
Und die Leute fallen natürlich schön auf die Möglichkeit für den virtuellen Schw***vergleich rein.
Allein bei Destiny damals wirkte es so, als würden alle vorab sich bei dessen Ankündigung schon denken:
"Oh Loot? Geile Sache! Und dann auch noch Koop? Cool, dann kann ich damit vor Fremden und Freunden auf die K***e hauen!"
Durch dieses simple Prinzip lassen sich viele schnell einlullen ein Spiel für länger zu spielen als das Gameplay eig. Spaß machen würde.

Denn natürlich ist es für solche Spieler viel reizvoller ein Gewehr sich über 100h zu erspielen, was dann nur ich habe und wodurch ich zu etwas Besonderem werde als wenn einfach jeder das leicht erspielen kann und dann relativ schnell hat. Dass hier drunter das Gameplay leidet, habe ich für mich selbst schon ziemlich früh herausgefunden, wenn ich da an die Kugelschwämme in z. B. Destiny, Borderlands und Co. denke.
Wie vielen hier würde ein Diablo oder Destiny vom reinen Gameplay her noch Spaß machen, wenn jeder Spieler nach dem Durchspielen der Hauptstory jedes Item und jede Waffe hätte?
Und bevor jetzt jemand sagt, dass das den Reiz ausmacht bei diesen Spielen, muss ich doch sagen:
Für mich ist das ein ziemlich dämlicher Reiz, ein Reiz, den man nicht aus Gameplay oder der Verbesserung der eigenen Fähigkeiten, sondern aus dem Glück etwas Gutes zu kriegen und dann etwas zu haben, dass einen stärker und besser als andere macht.

Warum ich das schreibe, wo es doch eig. um Qualität geht?
Weil ich das dumme Gefühl habe, dass Spiele in Zukunft unter diesem Trend leiden.
Verdammt, selbst das letzte SSX hatte sogar Seltenheitsstufen und nach Glück definierte Items.
Und bei Destiny dachte ich vor den ersten Gameplayvideos: "Man das hört sich cool an, das Artdesign gefällt mir, das kann was werden." Aber als ich hörte, dass es doch Loot intensiver wird, ahnte ich, was dem Spiel widerfahren würde. Und wenn ich hier im Destiny-Thread lese, werde ich auch bestätigt, es geht weniger ums Spiel, um Gameplay-mechaniken, als mehr um den Grind, wo es das nächste coole Item gerade im Shop gibt, und wo man Ressource X kriegt.

Gerade auf der letzten E3 gab es dann wieder eine stimmige Gameplaydemo von "The Division", bei der ich mir dachte, wie schade es ist, dass die Spielerfahrung letzten Endes eine ganz andere sein wird.
Im Video sieht man den Spieler stimmig durch Gebäude und Schächte langsam voran gehen, extrem atmosphärisch un der Vorspielende verhält sich der Situation entsprechend relativ natürlich.
In der Vollversion wird dann schnell gerusht, man koordiniert nur noch wie man schnellst möglich Trigger auslöst um weiter zu kommen um dann schnellst möglich die Mission/Event abzuschließen, weil man ja das seltene Stumrgewehr kriegen will oder den legendären Granatwerferaufsatz oder whatever.
Es wird weniger Wert auf ein durchdachtes Gameplay beim entwickeln gelegt, sondern viel mehr auf eine möglich langfristige Lootausgabe, Dropchance nie zu hoch, lieber gering Ansetzen, damit der Boss auch ja 10.000-mal gefarmt werden muss.
Und um ehrlich zu sein, es ärgert mich, da ich in beiden Beispielen, die ich genannt habe, Destiny und The Division, viel Potenzial und ein cooles Setting sehe, was einfach durch qualitativ fragwürdige Gameplayentscheidungen imo verhunzt wird.
 
Levelbelohnungen [...] Loot und Drop-Chancen[...]
Und bevor jetzt jemand sagt, dass das den Reiz ausmacht bei diesen Spielen, muss ich doch sagen:
Für mich ist das ein ziemlich dämlicher Reiz
Man muss ja auch nicht alles mögen. Wer etwa mit Sportspielen nicht anfangen kann oder beim Rennspiel jetzt einfach nur Spaß und keine Simulation will, der wählt halt entsprechend aus.

Manchen mögen Zufallssachen nicht gefallen, andere macht es Spaß / ist eine kleine Motivation (speziell wenn es gut umgesetzt ist; vergleiche beispielsweise Diablo 3 zum Start und später die Änderungen bezüglich Loot und CO mit der Konsolenversion).

Das klingt von dir so, als würde man nun pauschal Gesellschaftsspiele mit Würfeln verurteilen, weil da ein Zufallselement enthalten ist und das als Reiz ja ziemlich dämlich ist.

Es doch insgesamt darum Spaß zu haben.
 
Finde das Argument blöde, dass die Spiele nun mal mehr Fehler haben, weil sie komplexer werden. Hey, die Videospielbranche ist nicht die einzige Branche, die sich weiterentwickelt.
Nur weil der neue BMW nen Bordcomputer und tausend Sensoren hat, kann sich die Werkstatt auch nicht hinstellen und sagen: "Hey, die Karren sind heutzutage total schwierig zu bauen. Da müssen Sie halt fünf bis zehnmal in die Werkstatt kommen, bevor er richtig funktioniert."
Wenn die wollen, dass ich ihren Scheiß kaufe, dann sollen die ihn gefälligst fertigmachen, bevor sie ihn zum Verkauf anbieten.
Der Film kommt auch nicht schon mit Greenscreen-Szenen ins Kino, und die Hintergründe werden dann erst für die BluRay reinkopiert. Und wenn ich ein Buch kaufe, dann ist das in der Regel ohne Rechtschreibfehler - statt dass mir der Verlag noch einmal extra die korrigierte Version zuschickt. Und - um mal im Software-Bereich zu bleiben - MS Office oder Adobe Photoshop kommen auch fehlerfrei daher, wenn ich sie mir kaufe.
Patches sollten demnach die Ausnahme sein, und dass man überhaupt über unfertige Spiele sprechen muss (von verbuggtem Digitalschrott wie Tomb Raider VI bis hin zu nervigen Deadend-Bugs in leider viel zu vielen aktuellen Spielen) ist eine Frechheit und beweist doch, dass die Publisher auf ihre Kunden scheißen.

Es gibt natürlich auch Ausnahmen, ganz vorne ist da Nintendo zu nennen. Da ist wirklich jedes Spiel technisch sauber. Komisch, dass die das schaffen, wo doch alles so komplex geworden ist?
 
Das stimmt insofern, solange der "Jedermann" fähig ist, seine Gedanken und Gefühle zum Spiel strukturiert und nachvollziehbar zu Papier zu bringen.
DAS ist die Fähigkeit, die Reviewer haben müssen, nicht irgendwas zu objektivieren, was nicht objektivierbar ist, nämlich persönlich empfundener Spaß.

Ein Review eines Bart Wux ist z.B. genauso viel wert in Bezug auf Meinungsbildung wie ein Gameswelt, IGN, Escapist oder wasweißich Review. Eben weil er seine persönlichen Empfindungen nachvollziehbar erläutern kann. Mit Objektivität hat das aber nichts zu tun.

Ein Review ist ein Review, egal ob das nun ein Angestellter oder ein User schreibt. Hier ging es ja darum, dass ich mir mal ein paar Meinungen aus dem Thread durchlesen soll und das diese Eindrücke mit Reviews gleichsetzbar wären. 5 postive Meinungen würden quasi 5 negative Reviews ausgleichen, so mnk.

Was die nicht mögliche und bei dem Thema stets reflexartig herausgezogene Objektivität angeht, da wüsste ich auch nicht, wer je behauptet hat, es gäbe sie, diese objektiven Tests. Daraus wird dann aber oft im selben Atemzug gedreht, dass Reviews reine Meinungsbekundungen sind. Und das wird meiner Meinung nach der Sache auch nicht gerecht. Aber selbst wenn man sie so empfindet, so sind sie, wie du schon sagst, weit aussagekräftiger als einzelne Usermeinungen, die ihre Postings kaum reflektieren müssen.
 
Man muss ja auch nicht alles mögen. Wer etwa mit Sportspielen nicht anfangen kann oder beim Rennspiel jetzt einfach nur Spaß und keine Simulation will, der wählt halt entsprechend aus.

Manchen mögen Zufallssachen nicht gefallen, andere macht es Spaß / ist eine kleine Motivation (speziell wenn es gut umgesetzt ist; vergleiche beispielsweise Diablo 3 zum Start und später die Änderungen bezüglich Loot und CO mit der Konsolenversion).

Das klingt von dir so, als würde man nun pauschal Gesellschaftsspiele mit Würfeln verurteilen, weil da ein Zufallselement enthalten ist und das als Reiz ja ziemlich dämlich ist.

Es doch insgesamt darum Spaß zu haben.
Ja, das stimmt, aber wenn ich dann bei so manchen Spielen höre, wenn es um DropChancen geht, wie: "Die Drop-Chance sind so hoch, die sollten noch gesenkt werden./Jetzt renn ja schon fast jeder mit dem Item rum",
wie bei Destiny mit diesem Suros (?)Gewehr oder wie das heißt und ähnliches, sehe ich nur jemanden, der Glück mit einem Item hatte und mit der Exklusivität damit angeben will. Und das kann er ja auch.
Einige reiche Millionäre mögen es auch mit ihrem Geld anzugeben, davon kann ich sie auch nicht abhalten. Nur sind mir Menschen mit solchen Charakterzügen von Haus aus unsympathisch und eine Entwicklung hin zu mehr Loot-basierten Spielen verursacht halt eben auch mehr Spieler, die darauf abfahren anderen zu zeigen, was für geile Typen sie doch sind, weil sie einmal Glück gehabt hatten...
 
Nein, es ist einfach Fakt. Sony und MS haben innerhalb von 10 Tagen ein Autorennspiel veröffentlicht. Sony hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert und MS hat da einfach einen guten Job gemacht. Frage was daran so schwer ist, das einfach mal anzuerkennen.

Du hast den ganzen Post doch auch wegen deiner Erfahrung mit DC eröffnet - wobei du es vor dem Release selber noch gehypt hast ohne Ende.

Du reduzierst doch mein Posting nur auf DriveClub. DriveClub ist EIN Beispiel, aus einer langen Kette der Kritik. Und in deinem nächsten Zitat, wird es wieder heißen "Ja, aber...DriveClub XY". Die Frage ist wohl eher, warum es dir so leicht fällt mein restlichen Beitrag wegzulassen und in einem Satz den Herstellerkrieg wieder neu zu starten, obwohl ich gleich mehrmals betone, dass das gar nicht zur Debatte steht.
 
Es war einfach nur ein Beispiel, das es eben auch anders laufen kann... andere habe ja auch noch Beispiele gegeben, das es eben auch anders laufen kann. Aber darauf gehst Du ja aus guten Grund auch nicht weiter ein.

Glaub halt was Du willst... mir auch egal.
 
Finde das Argument blöde, dass die Spiele nun mal mehr Fehler haben, weil sie komplexer werden. Hey, die Videospielbranche ist nicht die einzige Branche, die sich weiterentwickelt.

Das Argument zieht auch zu keiner Sekunde. Denn schließlich bestehen Entwickler nicht mehr aus 6 Leuten, die sich eine Garage mieten. Tomb Raider 1 haben damals ebenfalls nur 6 Leute entwickelt. Wie viele arbeiten heute an so einem Spiel? Wie raffiniert sind die Tools und die Entwicklerumgebungen und wie groß ist der Erfahrung im Umgang mit 3D-Technik? Das ist ja kein Vergleich zu früher. Wenn ich mir zum Beispiel Fallout angucke und der Speicherbug existiert da über mehrere Versionen und Titel. Von Fallout 3, GOTY, Fallout NV, Skyrim und und und...das war denen einfach nur Wurscht. Das ist einfach fahrlässig. Und das haben die auch nur drin behalten, weil die genau wissen, die Leute, die das Spiel 100h und mehr zocken, eh in der Unterzahl sind. Das ist traurig.
 
Alle Informationen, die du zum Entschlüsseln braucht, wie ich das wohl gemeint habe, sind bereits im Thread vorhanden. Ich geh jetzt pennen. Muss morgen wieder früh raus! :D
 
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