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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es ist auch so, dass er anhand der Betonung schon versteht, ob man ihn etwas fragt. Woraufhin er dann oft ganz entschieden "Ja" oder "Nein" sagt, auch wenn es überhaupt nicht passt! :D
 
Von Erzählungen weiß ich das mein Bruder die erste Zeit immer nur Nein sagte (was auch sein erstes Wort war :D )

Stell ich mir schon etwas anstrengend vor - und dieser Charakterzug lässt sich auch heute noch erkennen :)
 
@Urgs

60cm is der Kleine Kopfumfang 40,5cm. Stimmt 6kg gehen ganz schön in den Rücken. Naja er war halt bei der Geburt ja bereits 4,8kg. Wird jedoch voll gestillt von dem her kann er nicht zu viel zunehmen.
 
-- Mist - Thread nicht gefunden gehabt - neuen Thread (Zockerpapa) aufgemacht und natürlich gleich den Hinweiss bekommen - ja ja der Musha kann kein sufu :D

also nochmal hier rein:



So, mach ich aus aktuellen Anlass meiner Freude Luft:

Ich bin seit knapp 14 Tagen ein stolzer Papa eines kleinen Mädchens namens Sophie.

Bislang klappt alles sehr gut, dank meiner superlieben Frau bleibt mir abends noch genug Zeit zum Zocken - immerhin soviel das ich Final Fantasy XIII beenden konnte (God of War 3 musste allerdings liegen bleiben).

Mal sehen wie das in der nächsten Zeit (hatte Urlaub) nun im Alltag funktionieren wird.

Wie hab ihr euch mit der besseren Hälfte arrangiert?

Wieviel Zeit habt ihr für euer Hobby noch?

Überhaupt noch Lust zum Zocken?

Gibt es schon Zockerpapas die gemeinsam mit Ihrem Sproß zocken?

Irgendwelche Tipps für einen jungen Zockerpapa?

Und das wichtigste - ab wann kann so eine kleines Wesen eigentlich ein Pad halten ?

PS: Edit - als Attachment mal ein Bild - Sophie am ersten Tag - ca. 12 h alt
 

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Deshalb hat er sich mit seinem Thread ja auch 14 Tage Zeit gelassen. :grins: Und jetzt kommen eben die Überlegungen wie es mit dem Lieblingshobby wohl weiter geht. Aber Urgs wird da sicher seine Erfahrungen zu posten.
 
Mandos schrieb:
Deshalb hat er sich mit seinem Thread ja auch 14 Tage Zeit gelassen. :grins: Und jetzt kommen eben die Überlegungen wie es mit dem Lieblingshobby wohl weiter geht. Aber Urgs wird da sicher seine Erfahrungen zu posten.

Genau - wie blöd wäre das wohl gekommen wenn ich direkt nach der Geburt gefragt hätte wie ich den ersten Boss in FF 13 kaputt bekomme :p

Nee - mit Sorgen hat das nix zu tun, läuft bei uns alles angenehm ruhig - die kleine Schreit auch nur wenn sie wirklich irgendwas braucht/hat (halt der pups quer hängt) - zum Glück.

Da das Füttern eben nur meine Frau kann - die dankenswerter weise auch die kpl. Nachtschicht übernimmt (O-Ton: Du kannst sie eh nicht stillen dann kannst du auch ruhig schlafen), mach ich als Papa halt all den anderen Kram der drumherum anfällt (Einkaufen, putzen, tagsüber bzw. abends wickeln). Gezockt wird dann halt immer mal wenn die kleine schläft (samt ihrer Mama).

Aber das Kind war da schon von anfang an sehr Papazock freundlich. Als meine Frau mit den Worten "Schatz, wir müssen ins Krankenhaus, meine Fruchtblase ist geplatzt" in den Keller kam, hatte ich grade die erste Begegnung mit Bartholomäus erflogreich hinter mich gebracht und gespeichert :D

Mal ganz im Ernst: Vor der Geburt macht einem wirklich jeder unbewusst Streß mit den typischen "dann kommst du zu nix mehr", "sag deinen Hobbys goodby", "bist froh wenn du mal schlafen kannst" blabla - hat mich ernsthaft am Anfang stark zum Nachdenken gebracht. Durch meinen Burnout vor etwas über einem Jahr, habe ich gelernt wie wichtig Hobbys, Entspannen etc (wie auch immer man das gestalten will) ist.

Dies konsequent umzusetzen und bewußt auch Zeit für sich selbst haben, ist auch ein Therapie Ziel an dem ich immer noch arbeite (seit über einem Jahr gehe ich zur Therapie wg. dem Burnout).

Deswegen bin ich wirklich im moment froh das es bislang so gut geklappt hat - mal sehen ob das im Alltag (arbeite seit heute wieder) auch noch umsetzen lässt.
 
Urgs schrieb:
Um 21:34 Uhr wars soweit! Die Wehen wurden eingeleitet und dann gings plötzlich sehr flott. Dieses Bild, wie die drei Frauen mit meiner Frau die Geburt vollzogen, werde ich wohl nie vergessen. Das wird mein Gesamtbild von Frauen im Allgemeinen für immer prägen und ich bin superstolz auf meine Frau, wie tough sie das durchgezogen hat. Mir sind fast die Tränen gekommen, wie ich sie da hab kämpfen und schreien hab sehen. Die Ärztin fragte mich zwischendurch, obs noch ginge, ich wäre ganz käsig im Gesicht.

Danacht hatten wir einige Stunden in Ruhe Zeit uns aneinander zu gewöhnen. Das ist auch merkwürdig. Erst hast du dieses krasse Geburtsszenario und dann plötzlich dein Kind im Arm. Ziemlich surreal das ganze. Aber wunderschön. Die erste Stunde war er wach und hat sich umgeguckt und bewegt (was der für Power hat), dann wurde er zum ersten Mal gestillt. Als er dann dick in Handtücher eingewickelt wurde, da ist er dann fast sofort eingepennt und hat ein paar Stunden geschlafen, bis ich dann gegangen bin. Also, so unbeschreibar geil es auch ist, so richtig fassen kann ich es eigentlich noch nicht.

Auf jedenfall Danke für die vielen Glückwünsche !:bier:

Da ich jetzt erst den Thread lese - ganz verspätete Glückwünsche - tausche Sohn gegen Tochter aus und das war ungefähr auch mein Geburtserlebniss - vor allem bevor meine Frau die erlösende PDA bekam (war nötig, da heftige wehen aber Muttermund völlig zu - nach der PDA hats keine 3 h gedauert) waren die Schreie von ihr dermaßen heftig das ich hin und her gerissen war von "ich muss hier raus" oder "der Hebamme hau ich jetzt aufs Maul" (auch wenn sie einen guten Job gemacht hat - der Beschützerinstinkt wächst da so stark in einem). Zwischendrinn musste ich immer wieder an den Satz denken "Scheiße, was hab ich meiner Frau angetan".

Alles war dann mit einem Schlag gut, als die kleine rausflutschte und noch vor dem ersten Schrei einfach nur rumzappelte, da wußte ich das schlicht alles gut und in Ordnung war. Dannach hatte ich die kleine ca. 30 Minuten exklusiv auf dem Arm, da Mama noch genäht werden musste und hab mich auch gewundert über die Kraft die so ein winziges Wesen hat - in diesen 30 Minuten wird man auch irgendwie wirklich zum Vater. Hatte mich mit anderen Vätern in der Klink unterhalten, ging wohl allen so, das es erst alles etwas abstrakt war, aber in dem Moment als das Würmchen im Arm liegt, alles weg geblasen ist und man ohne es sich das Leben nicht mehr vorstellen kann. Finde das "Vaterliebe" Gefühl auch als etwas, was ich noch nie im Leben gespürt hatte und schwer bzw. unbeschreiblich. Nicht als etwas was "explosiv und heftig" wäre sondern eher so, als ist die Kleine einfach ein Teil von einem Selbst.

Meine Frau steht jedenfalls total drauf wie ich mich in der ersten Woche zum Supipapi entwickelt habe und die Kleine binnen Minuten völlig beruhigen kann.

Wir hatten übrigens das Glück das ein Elternzimmer frei war und ich die kpl. 4 Tage Klinik bei meiner Frau und der kleinen bleiben konnte - kann das nur jedem angehenden Papa nahelegen, ist einfach toll die erste Zeit vollständig dabei zu sein und auch direkt alles von den Ärtzten und Hebammen mit erklärt zu bekommen - das bringt ernorm viel.
 
Warte mal ab. Die ersten 14 Tage sind meist noch recht ruhig, dann kommt langsam Leben in die Bude, das Kind lauter, die Nächte kürzer. :D

Wir haben uns das zu der Zeit ganz ähnlich eingeteilt. Später, nach ungefähr 6 Monaten, als der Kleine dann abgestillt war, bin auch ich nachts raus, wenn meine Frau ne Auszeit brauchte. Monat 11 und 12 waren meine Elternzeit, da hab ich komplett übernommen und das war ne Erfahrung, die mitunter echt hart war. Anfangs dachte ich noch, es ist fast wie Urlaub. Aber dann hatte er wieder so eine unruhige Phase, in der er Nachts immer wieder wach wurde, da bin ich nach einigen Tagen aufm Zahnfleisch gelaufen. Das war wirklich übel, wenn man kaum noch richtig schläft.

Mit dem Zocken, das reguliert sich. Ich war nun auch vorher nicht der Dauerspieler, aber weniger ist es geworden. Man genießt halt auch mehr und konzentriert sich auf das Wesentliche. Rollenspiele gehen für mich aber gar nicht, dafür hab ich einfach nicht mehr die Zeit.

Naja, jetzt kommt ne Menge auf euch zu, aber man wächst da auch sehr gut hinein, wenn man sich darauf einlässt. Is schon ne einmalige Erfahrung, die man damit macht. Eine der wenigen Sachen, für die es sich wohl wirklich lohnt zu leben.

Süß die Kleine! Ich wünsch euch viel Spaß und poste hier ruhig regelmässig deine Erfahrungen. Das ist schon sehr interessant. :)

btw, was ist eigentlich mit Zimtis Nachwuchs?
Der müsste doch auch demnächst mal dran sein! :D
 
Wenn es hier so weiter geht sollten wir über die Gründung eines KT Versorgungswerks bzw. Rentenversicherung nachdenken. Hier scheint die Alterpyramide ja noch zu stimmen. :lol:

Und auch von mir herzlichen Glückwunsch Musha - gerade wo du vor nem Jahr so ne harte Zeit hinter dich bringen musstest. :bier:
 
Urgs schrieb:
Warte mal ab. Die ersten 14 Tage sind meist noch recht ruhig, dann kommt langsam Leben in die Bude, das Kind lauter, die Nächte kürzer. :D

...
Mit dem Zocken, das reguliert sich. Ich war nun auch vorher nicht der Dauerspieler, aber weniger ist es geworden. Man genießt halt auch mehr und konzentriert sich auf das Wesentliche. Rollenspiele gehen für mich aber gar nicht, dafür hab ich einfach nicht mehr die Zeit.

mach mir doch keine Angst ;) - Naja - ich bin da guter Dinge, meine Frau ist da eine echte Perle, Schlafstörungen sind wir beide "gewöhnt" - da beide in Streßjobs unterwegs (Ich IT, meine Frau als Journalistin), grade vor dem Burnout war ich teils tagelang wach, irgendwie klingt es blöde aber nach 3 Tagen tuts nicht mehr weh (bis auf den Kopfschmerz...).

Zu dem Zocken hat es sich ja eh schon reguliert, da es wirklich wichtig ist, seinem Ausgleich in welcher Form auch immer, nachzugehen, spiele ich halt regelmäßig immer am Wochenende hauptsächlich Nachts. Dann halt nur 4 - 5 h mal am Stück aber so kommt man in der Woche doch auf round 8 - 10 h. Unter der Woche ist es mir meist eh zu anstrengend, nachdem man den ganzen Tag vor den Kisten hockt.

Da meine Frau nie wieder bei mir einen Burnout erleben will, hilft Sie mir halt die Zeit für mich auch irgendwie zusammen zu räumen. Sie selbst ließt meist halt in der Zeit (Ihr Hobby - bzw. teilweise beruflich (Buch Rezessionen)).

Bin halt nun erst mit 40 Vater geworden, ist teils etwas schade das es erst so spät geklappt hat, auf der anderen Seite hab ich das Leben drumherum schon für die Kleine geschaffen (Haus, Vorsorge etc.) so das ich hoffe dann immer etwas mehr Zeit für Sie zu haben.

Ich freu mich auf alle fälle auf die nächste Zeit - wie hat mein Paps so schön gesagt "genieße jede Minute, sie kommt leider nie wieder und grade am Anfang rasst die Zeit nur dahin".

@Mandos: Danke - die harte Zeit vor etwas über einen Jahr war echt übel, hatte in 4 Burnout Fragebogen jeweils 100 Punkte (also alle Fragen mit "Ja" beantwortet) bevor ich dann endlich zu nem Spezialisten gegangen bin als gar nichts mehr ging (Panik Attacken auf der Arbeit). War die beste Entscheidung meines Lebens, ne harte Zeit grade in den Krankheitswochen danach die ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen will - kuriosierweise kann ich mich teils nicht mal mehr dran erinnern was ich so in der Zeit getan habe - meine Frau meinte ich hätte nur geschlafen oder vor mich hin gestiert.

Dennoch bin ich irgendwie auch froh das es mich noch vor der Schwangerschaft erwischt hatte und ich nun ein anderer Mensch als vor der Therapie bin, ausgeglichener, selbsbewußter und mehr mit sich selbt zufrieden.

Somit kann ich der kleinen auch den Papa geben den sie braucht und nicht dieses graue, trübsalblasende häufchen elend das ich vor ca. einem Jahr noch war.
 
Auch von mir viele Glückwünsche an musha! :dhoch:

Bei uns soll es errechnet der 12. April sein. Wir warten schon seit Tagen sehnsüchtig auf den kleinen Fratz, aber er lässt sich noch Zeit.

Für meine Frau ist es momentan ziemlich schlimm. Sie trägt den Kleinen vor dem Bauch, was jetzt auf den Rücken und auf die Haut geht. Bei über drei Kilo auch nicht verwunderlich. Tritte und Schläge im Bauch tun mitlerweile auch richtig weh. Aber sie erträgt es wirklich gut und mimost nicht rum. Da muss man als Mann schon richtig Respekt haben.

Ansonsten können wir es einfach kaum erwarten. Alles ist fertig gerichtet, man geht in Gedanken schon so viele Schritte durch. Zwei Namen haben wir zur Auswahl. Die entgültige Enscheidung fällen wir, wenn wir ihn das erste Mal sehen. :)
 
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