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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Naja, wir hätten es sehr gerne das es jetzt mal losgehen würde. Dieses ständige Gewarte und latente Angespannt sein, ist auch nervig.
Entspannt euch. Es geht los, wenn es los geht. Mindestens 80% unserer Bekannten mussten auch noch ne Woche warten. Genießt die Zeit jetzt sogar bewusst, bevor ihr erstmal keine Sekunde mehr für euch habt für eine längere Zeit. Hastet auch nicht zu schnell in den Kreissaal weil es jetzt endlich losgehen soll. Zu Hause lässt es sich viiiiel entspannter und angenehmer aushalten, als stundenlang im Kreissaal unbequem zu warten und andere Geburten zu hören.
 
Ja, entspannt euch, genießt die Zweisamkeit. Und wie Cloud sagte: nicht zu früh ins KH fahren, auch wenns schwer fällt. Denn dort ists sicher nicht so gemütlich wie daheim auf der Couch. Selbst wenn man wir wir das Glück hat, die vollen 18 Stunden von Ankunft bis Geburt im Kreißsaal sein zu dürfen (war wenig los an unserem Tag). Wenn mehr los ist, wird man ins kleine Wartekabuff am Ende des Gangs abgeschoben, bis es ernst wird, :D
Bzw. wenns noch deutlich zu früh ist (Muttermund noch zu), werdet ihr eh wieder heim geschickt.

Bei uns wars übrigens einen Tag über dem Termin. Aber wir konnten dank so nem Fertilitätsmonitor auch den Eisprung auf zwei Tage eingrenzen, hat die Empfängnisberechnung der Frauenärztin natürlich erleichtert :D

Die Anspannung kennt wohl auch jeder hier im Thread :D Wir saßen auch nen knappen Tag lang zu Hause und haben Wehenabstände mit der Stoppuhr gemessen :lol: Und jede Verringerung des Abstands um 10 Sekunden hat den Puls nach oben getrieben :ulgy:
 
Ich war beim zweiten Mal auch entspannt. Kaiserschnittgeburt, zieh mir gemütlich meinen Schlumpfanzug an und dann kommt eine Krankenschwester rein.
Total hektisch, fast panisch meinte sie, der Kreislauf meiner Frau sei total zusammengebrochen und man müsse jetzt sofort handeln.
Ich dürfe auf keinen Fall rein.
"Aber machen Sie sich keine Sorgen" *bamm* Zimmertür wieder zu und ich dagestanden what da fuck keine Sorgen machen wenn du Krankenschwester selbst fast kollabierst. War dann natürlich ziemlich nervös.
Ist dann alles halbwegs glatt gelaufen aber eines habe ich gemerkt. Manchmal sind selbst die unnützesten Dinge für was gut.
Meine Frau hatte sich in der Vergangenheit ein Steißbeinbruch beim Snowboarden zugezogen.
Dadurch wurde ihr nahegelegt, per Kaiserschnitt zu gebären.
Bei meinem Sohn stellte man dann während der Geburt fest, dass die Nabelschnur abnorm kurz war.
Er wäre zweifelsohne unterwegs steckengeblieben. Wäre da nicht dieser Tag gewesen, an dem meine Frau richtig blöd gestürzt ist. Alle die Schmerzen, die so ein Steißbeinbruch nach sich zieht mit einem Schlag zu einem Geschenk gemacht :)
 
Morgen OP bei meinem großen (5 Jahre). Folgende Geschichte:

Anfang des Jahres fing alles an. Nachdem mein Erstgeborener ewig die Rotze hatte, bin ich mit ihm mal zur HNO Ärztin. Die hat auf Erkältung getippt, Antibiotika verschrieben und gemeint, wenn es nicht besser wird solle man wiederkommen. Die Zeit verging, mal war die Rotze weg, mal war sie da. Denkt man sich zur kalten Jahreszeit nicht sooo viel, gerade in so einer Umgebung wie der Kita wo stets und ständig jemand krank ist. So vergingen die Wochen.
Er fing auch an, sehr stark zu schnarchen, wie ein richtig alter versoffener Mann. So richtig übel. Teilweise hat er sogar die Geräusche gemacht, wenn er ganz entspannt auf der Couch gesessen hat.
Nach einer ganzen Weile, war seine Nase wieder dauerhaft verrotzt, also erneut zum HNO. Dort war leider Urlaubszeit und nur eine Vertretung da. Prozedere war ähnlich wie zuvor, bloß ohne die Antibiotika. Schließlich hat sie auch den Verdacht geäußert, dass es auch Polypen sein könnten, was bei Kindern in dem Alter ganz normal sei und auch nicht unbedingt schlimm sein muss. Je nach Größe bla sülz.
Irgendwann ging es ein drittes mal zum HNO, wo wir mit dem Verdacht auf Allergien abgespeist wurden. Allergietest ... aha ...

Vor kurzem ging es wieder los mit der Rotze und nun kommen wir auch langsam zum ekligen Teil. Man fängt ja an selbst zu recherchieren und stellt fest, dass so ziemlich ALLE Anzeichen von Polypen hinkommen würden. Dann, an einem Sonntag (wie so oft geschehen blöde Sachen immer am Wochenende wenn alles geschlossen hat), haben wir gesehen, dass irgendwas in seiner Nase ist. Er fing an ziemlich viel zu rotzen, Taschentücher ohne Ende verbraucht. Wir gucken und leuchten in seine Nase und sehen da irgendwas. Auf die Frage, ob er sich was in die Nase gesteckt hat, sagt er nur dass er es nicht weiß. Im Laufe des Tages wird es immer schlimmer. Irgendwann guckt was aus der Nase raus. Es sah aus, wie etwas Schorf, sehr dunkel. Wir wurden nervös. Als meine Frau mit einem Taschentuch ran gegangen ist, blieb es kleben und kam Stück für Stück raus aus der Nase. Zuerst nur ein wenig. Und plötzlich ... FLATSCH!!! Kam etwas raus. Kind bekam Panik, wir dachten jetzt gehts ab ins Krankenhaus. Wer kein Problem mit ekligen Sachen hat, kann sich das auf dem Foto ansehen, was da raus kam.
Schlonz.jpg
Kaum war das Ding raus, meinte mein Junge "Ich bekomme wieder Luft!". Frau fast am kotzen, ich das unbekannte etwas eingetütet. Gleich am nächsten Tag mit ihm wieder zur HNO und ihr das auf den Tisch geknallt, darauf hingewiesen dass der Verdacht der Polypen vielleicht mal untersucht werden sollte und wir wissen möchten, was da aus der Nase kam. Dabei handelt es sich um eine Schleimhautablösung ... aufgrund von Polypen. ACH!!! Die Ärztin hat bei uns jetzt sowas von verkackt. Da sie eh keine Eingriffe macht, ging es direkt zu einer anderen HNO Praxis die auch Operationen durchführt. Und jetzt kommts: Bei der dortigen Untersuchung brauchte mein Junge nur kurz den Mund auf machen, sie schaut rein und sagt "OH". Meine Frau "wie OH?!". Die Ärztin: "das sieht man schon am Rachen, direkt am Zäpfchen." Der Druck auf dem Ohr war mittlerweile so groß, dass man nicht mehr zu lange warten sollte, da sonst Schwerhörigkeit die Folge sein kann. Klasse.
Morgen steht die OP an. Es handelt sich zwar um einen Routine Eingriff, aber alleine der Gedanke daran, dass mein Junge eine Narkose erhält, lässt mich kaum an etwas anderen denken. Armer kleiner Wurm.
Mittlerweile hat sich meine Frau eine Stelle rausgesucht, wo man Beschwerden über Ärzte einreichen kann. Hätte die erste Ärztin einfach mal richtig ihren Job gemacht und ordentlich nachgeschaut, wäre das kein so langer Leidensweg geworden und das Gehör wäre auch nicht in Gefahr. Man man ...

Nun steht morgen die OP an ... blödes Gefühl :|
 
Alles Gute bei der OP. Wir hatten das im letzten Jahr und irgendwie war das alles nicht so geil. Ich erspar dir die Story aber mal, bis bei euch alles überstanden ist. :) Könnt ihr bei der Einleitung der Narkose dabei sein?
 
Oh, na das klingt ja nicht so beruhigend.
So wie ich das verstanden habe, werden wir bei der Einleitung dabei sein, ja.

Wir hatten da einfach nur Pech. War ne stressige Zeit, aber jetzt ist auch alles wieder in bester Ordnung.

Bei der Einleitung dabei zu sein, ist schon einmal viel Wert. Hat mich tierisch angekotzt, dass wir nicht dabei sein durften. mMn unnötiger Stress für das Kind.
 
Krass, dass die Ärztin da so unfähig war. Rachenpolypen sind ja beileibe nix ungewöhnliches und die Diagnose sollte für jeden HNO, der ab und an mal ein Kind sieht, Routine sein...

Ich hatte sowas auch, wurde über ne ambulante OP entfernt, als ich 4 Jahre alt war. Ich weiß noch, dass ich im Vorfeld unglaubliche Angst hatte, aber es danach als überhaupt nicht schlimm empfunden hatte. :)
 
Ach so, bei meinem Sohn waren es nicht nur die Polypen, sondern auch die Verkleinerung der Mandeln. Und ich bin der Meinung, dass es bei Letzterem zu Komplikationen kam.
 
@Nimble: Alles gute für den kleinen Wurm. Sag ihm, ganz viele andere Papas drücken ihm die Daumen! Das wird schon. :)

Die Story mit dem Arzt glaub ich sofort. Wenn ich mit den Kindern beim Arzt bin, habe ich auch immer das Gefühl, man würde nicht ernstgenommen. Als ob man die belästigen würde und nur ein Hypochonder bzw. ein typisches Helikopterelternteil wäre. Aber nein, ich nehm nicht gerne einen halben Tag frei, um in einem Wartezimmer rumzusitzen. Und ja, ich hab erstmal abgewartet und nicht gleich beim ersten Huster den Notarzt gerufen...
 
Morgen OP bei meinem großen (5 Jahre). Folgende Geschichte:

Anfang des Jahres fing alles an. Nachdem mein Erstgeborener ewig die Rotze hatte, bin ich mit ihm mal zur HNO Ärztin. Die hat auf Erkältung getippt, Antibiotika verschrieben und gemeint, wenn es nicht besser wird solle man wiederkommen. Die Zeit verging, mal war die Rotze weg, mal war sie da. Denkt man sich zur kalten Jahreszeit nicht sooo viel, gerade in so einer Umgebung wie der Kita wo stets und ständig jemand krank ist. So vergingen die Wochen.
Er fing auch an, sehr stark zu schnarchen, wie ein richtig alter versoffener Mann. So richtig übel. Teilweise hat er sogar die Geräusche gemacht, wenn er ganz entspannt auf der Couch gesessen hat.
Nach einer ganzen Weile, war seine Nase wieder dauerhaft verrotzt, also erneut zum HNO. Dort war leider Urlaubszeit und nur eine Vertretung da. Prozedere war ähnlich wie zuvor, bloß ohne die Antibiotika. Schließlich hat sie auch den Verdacht geäußert, dass es auch Polypen sein könnten, was bei Kindern in dem Alter ganz normal sei und auch nicht unbedingt schlimm sein muss. Je nach Größe bla sülz.
Irgendwann ging es ein drittes mal zum HNO, wo wir mit dem Verdacht auf Allergien abgespeist wurden. Allergietest ... aha ...

Vor kurzem ging es wieder los mit der Rotze und nun kommen wir auch langsam zum ekligen Teil. Man fängt ja an selbst zu recherchieren und stellt fest, dass so ziemlich ALLE Anzeichen von Polypen hinkommen würden. Dann, an einem Sonntag (wie so oft geschehen blöde Sachen immer am Wochenende wenn alles geschlossen hat), haben wir gesehen, dass irgendwas in seiner Nase ist. Er fing an ziemlich viel zu rotzen, Taschentücher ohne Ende verbraucht. Wir gucken und leuchten in seine Nase und sehen da irgendwas. Auf die Frage, ob er sich was in die Nase gesteckt hat, sagt er nur dass er es nicht weiß. Im Laufe des Tages wird es immer schlimmer. Irgendwann guckt was aus der Nase raus. Es sah aus, wie etwas Schorf, sehr dunkel. Wir wurden nervös. Als meine Frau mit einem Taschentuch ran gegangen ist, blieb es kleben und kam Stück für Stück raus aus der Nase. Zuerst nur ein wenig. Und plötzlich ... FLATSCH!!! Kam etwas raus. Kind bekam Panik, wir dachten jetzt gehts ab ins Krankenhaus. Wer kein Problem mit ekligen Sachen hat, kann sich das auf dem Foto ansehen, was da raus kam.
Kaum war das Ding raus, meinte mein Junge "Ich bekomme wieder Luft!". Frau fast am kotzen, ich das unbekannte etwas eingetütet. Gleich am nächsten Tag mit ihm wieder zur HNO und ihr das auf den Tisch geknallt, darauf hingewiesen dass der Verdacht der Polypen vielleicht mal untersucht werden sollte und wir wissen möchten, was da aus der Nase kam. Dabei handelt es sich um eine Schleimhautablösung ... aufgrund von Polypen. ACH!!! Die Ärztin hat bei uns jetzt sowas von verkackt. Da sie eh keine Eingriffe macht, ging es direkt zu einer anderen HNO Praxis die auch Operationen durchführt. Und jetzt kommts: Bei der dortigen Untersuchung brauchte mein Junge nur kurz den Mund auf machen, sie schaut rein und sagt "OH". Meine Frau "wie OH?!". Die Ärztin: "das sieht man schon am Rachen, direkt am Zäpfchen." Der Druck auf dem Ohr war mittlerweile so groß, dass man nicht mehr zu lange warten sollte, da sonst Schwerhörigkeit die Folge sein kann. Klasse.
Morgen steht die OP an. Es handelt sich zwar um einen Routine Eingriff, aber alleine der Gedanke daran, dass mein Junge eine Narkose erhält, lässt mich kaum an etwas anderen denken. Armer kleiner Wurm.
Mittlerweile hat sich meine Frau eine Stelle rausgesucht, wo man Beschwerden über Ärzte einreichen kann. Hätte die erste Ärztin einfach mal richtig ihren Job gemacht und ordentlich nachgeschaut, wäre das kein so langer Leidensweg geworden und das Gehör wäre auch nicht in Gefahr. Man man ...

Nun steht morgen die OP an ... blödes Gefühl :|

Alles Gute und Toi Toi Toi für Deinen Sohn. :knuddel:
 
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