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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Danke für die vielen Glückwünsche :bier: ist auch wirklich ein tolles Gefühl mit so einem kleinen Wurm. Zumal es momentan auch schön ist noch zu dritt zu Hause zu sein. So lässt sich die dahin rauschende Zeit auch besser ertragen. Momentan leben wir ziemlich in den Tag und versuchen das Chaos z bewältigen.

An die schon Daddys hier: wie lange hat es bei euch gedauert bis wieder so etwas wie Normalität bzw Gewöhnung an den neuen Alltag eingetreten ist? Meine Frau macht gefühlt den ganzen Tag nichts anderes wie z stillen und ist entsprechend fertig. Auch psychisch. Ich versuche ihr den Rücken frei zu halten und den Haushalt zu werfen. Nur bin ich ja nicht ewig zu Hause. Mache mir da langsam etwas Sorgen.
 
Ich fand die ersten Wochen echt komisch.. Kein Zeitgefühl mehr gehabt. Nachts am Laptop gearbeitet. Dann den Wurm nen Fläschen gemacht. Frau musste teilweise abpumpen. Die Milch musste ja immer logistisch aufbewahrt werden.... Milch einfrieren, etc. Nebenbei natürlich soviel Zeit wie es geht mit dem Kinderwagen unterwegs.
Aber es waren bisher die schönsten 12 Monate meines Lebens... Viel Spaß Mandos....
 
Dita666 schrieb:
4-6 Monate... Wenn der Wurm im eigenen Zimmer schläft und man ab 20 Uhr wieder mehr Zeit für sich hat...

Wenn der Wurm tatsächlich schon so früh im eigenen Zimmer schläft und die Frau noch stillt, ist das aber zumindest für sie nicht gerade erholsam ;)

Die schlimmsten Monate waren bei uns die ersten drei, da unser Knirps die Drei-Monats-Koliken mitgebracht und ausgelebt hat. Danach wurde es quasi vom einen zum anderen Tag besser. Vorher hat er jeden Abend geschrien, tagsüber unzufrieden, wollte sehr viel getragen werden und möglichst alles sehen. Das Tragen an sich war damals unser Wunder. Er wurde schlagartig ruhig, sobald er bei einem von uns angeschmiegt kuschelnd die Welt entdecken durfte. Wurde es ihm zuviel, hat er sich einfach in uns eingemummelt und ist irgendwann zufrieden eingeschlafen.

Mandos schrieb:
...und kämpfen auch noch mit dem Stillen. Das funktioniert inzwischen, aber so ganz verstehe ich jetzt noch nicht, welchen inneren zeitlichen Gesetzen das ganze folgt. Seit drei Tagen dreht sie zwischen fünf und zehn Uhr abends immer ab und will quasi dauer gestillt werden. Dafür schläft sie dann relativ lange und will Nachts nur einmal haben. Nennt man clusterfeeding wie ich gelesen habe.

Wow. Sehr informiert. Wie ungewohnt :D ... macht euch keine Sorgen bzgl. der Häufigkeit und hört auf keinen Fall auf irgendwelche Tipps wie "nur alle 4h" / "min. 2h Abstand sonst schlägt es auf den Magen!" / "Babys muss man nach der Uhr stillen!" etc. ..... Stillen folgt keinen Regeln, sondern einfach dem Hunger oder Nähebedürfnis. "Neue Situation? Her mit der Milch." / "Ich bin unsicher! MAMA!" ... oder eben ganz klassisch "Hunger. HUNGER! HALLO???? HUNGERR!!!!!" Ansonsten auch beliebt: Dauerstillen bei einem Wachstumsschub. Dauerstillen beim Zahnen.. eben immer, wenn Mama ganz dringend benötigt wird. Wenn du bei deinem etwas älteren Baby dann den zufriedenen Gesichtsausdruck nach dem Stillen sehen darfst, weißt du/deine Frau, dass ihr alles richtig gemacht habt ;)

Guck doch ansonsten mal bei den Rabeneltern vorbei. Das ist eine sehr informative Seite mit Tipps zu Ammenmärchen, sonstigen Hilfestellungen etc.

Stillberatung in einem Zockerforum .. dass ich das noch erleben darf :ugly:
 
Unsere beiden haben jeweils vom ersten Tag an zu Hause in ihren eigenen Zimmern geschlafen. Wir hatten Glück und beide haben sehr schnell die Nächte durchgepennt (so gegen 21-22 Uhr bis 7-8 Uhr).
 
Habt ihr ein Beistellbettchen ?

Das ist ne ziemlich feine Sache.
Der Racker schläft dann direkt neben Mama und muss zum stillen nur an die Brust gelegt werden.

Ansonsten spielt sich alles ein.
Man lernt, passt sich an, akzeptiert die andere Situation und auch die Hormone gelangen irgendwann wieder in Einklang.

Genießt die Zeit :)
 
Mandos schrieb:
An die schon Daddys hier: wie lange hat es bei euch gedauert bis wieder so etwas wie Normalität bzw Gewöhnung an den neuen Alltag eingetreten ist? Meine Frau macht gefühlt den ganzen Tag nichts anderes wie z stillen und ist entsprechend fertig. Auch psychisch. Ich versuche ihr den Rücken frei zu halten und den Haushalt zu werfen. Nur bin ich ja nicht ewig zu Hause. Mache mir da langsam etwas Sorgen.

Das wird schon. Da muss sich deine Frau auch erst dran gewöhnen. Meine (und wahrscheinlich jede andere Erst-Mutter auch) ging am Anfang auch gewaltig auf dem Zahnfleisch, da Stella sehr viel geschrieen hat. Wenn ich von der Arbeit kam, habe ich sie erstmal genommen, damit meine Frau mal duschen gehen und wieder ein wenig Kraft tanken konnte.

Die ersten 2-3 Wochen bestanden bei uns darin, dass wir von ca. 18 Uhr bis 22 Uhr totales Remmidemmi hatten. Als wir sie das erste Mal so gegen 8 im Bett hatten und dann einfach mal ein wenig TV schauen konnten, war das für uns wie der Himmel auf Erden. Ab der 6. Woche hat sie dann durchgeschlafen. Das war der Traum. Dann war das erste halbe Jahr rum und dann kam sie für fast anderthalb Jahre nahezu jede Nacht 1-2 Mal. :ulgy:

Ich denke, das wichtigste in ein fester Rhythmus, denn die kleinen Würmer haben keinen Schimmer von Tag und Nacht und müssen das erst lernen. Dabei meine ich keine Essenszeiten sondern einen festen Tagesablauf. Bei uns war es das erste Jahr wirklich so, dass wir um 17:00 mit der Abendroutine anfingen. Waschen/Baden, Essen, Bett. Wir haben da beim Schlafengehen auch kein großes Brimborium veranstaltet. Ein Lied, kurz Kuscheln, Kuss und dann Powerslam auf die Matraze. Hat wunderbar funktioniert. Stella hat da quasi immer auf Anhieb geschlafen (inzwischen ist das leicht anders :gerri: ). Der Nachteil dieser Methode war natürlich, dass wir so sehr zeitig immer von irgendwelchen Veranstaltungen, Geburtstagsfeiern etc. wegmussten (falls wir überhaupt hinkonnten), aber unterm Strich würde ich sagen, dass es sich für uns gelohnt hat, denn auch wenn Stella nachts immer wach wurde und was trinken wollte, war sie doch zwischen 18:30 und 19:00 im Bett und wir hatten den Abend für uns.
 
@ cora.... Ich hab nochmal nachgeguckt. Ostern haben wir unserern Wurm vom Babybay ins Kinderzimmer verfrachtet. Da war der Kinrps genau 6 Monate... Zu diesem Zeitpunkt hatte er sich selber langsam abgestillt. Und Koliken hatten wir von 2-4 Monat. Und das nicht zu knapp. Meistens abends ab 19-20 Uhr bis 23-24 Uhr.. Ohne Unterbrechung. Stundenlang mit dem Knirps im Fliegergriff oder auffen Gymnastikball rumgeeiert.. Gott ist das heute alles entspannt. :)

SAM_0603.JPG
 
Mandos schrieb:
An die schon Daddys hier: wie lange hat es bei euch gedauert bis wieder so etwas wie Normalität bzw Gewöhnung an den neuen Alltag eingetreten ist? Meine Frau macht gefühlt den ganzen Tag nichts anderes wie z stillen und ist entsprechend fertig. Auch psychisch. Ich versuche ihr den Rücken frei zu halten und den Haushalt zu werfen. Nur bin ich ja nicht ewig zu Hause. Mache mir da langsam etwas Sorgen.

Unsere ist ja jetzt bald 11 Wochen alt, und bei uns ging das nach 3 Wochen schon wieder in einen guten Rhythmus über. Der Alltag ist halt anders, aber wir haben recht schnell in die neue Routine reingefunden.
Stillen ist manchmal aber immer noch ein 'Nervenkrieg', gerade wenns der Mama nicht so gut geht. Dann läuft die Milch nicht so wie gewohnt, dann wird die Kleine ganz schnell quengelig und das wiederum macht dann Mama wieder nervös und dann klappt gar nix mehr.
Da haste als Mann eh verschissen, egal was du machst. Sagst du nichts und siehst das Ganze relativ locker (weil du nicht für noch mehr Nervosität sorgen willst), heisst es, du würdest dich nicht interessieren, sagst du doch was, heißt es, du bist ein Mann, du hast eh keine Ahnung....:ugly:
Das kommt aber zum Glück nur sehr selten vor.

Ich würde aber nicht soviele Elternratgeber lesen, das bringt einen doch nur durcheinander. Zusammen mit den ganzen gutgemeinten Tipps von Verwandten und Freunden sorgt das nur für noch mehr Streß und Nervosität.
Und jedes Kind ist eh anders.
Einfach auf sich zukommen lassen, du wirst schnell lernen, was dein Kind wann will.

Unsere schläft auch seit wir zuhause sind jede Nacht bis um 5 Uhr Morgens durch, aber tagsüber braucht sie alle 3 Stunden die Brust. Das ist halt so, wir nehmen es dankbar an, dass wir Nachts fast durchschlafen können.
 
Seo schrieb:
Und jedes Kind ist eh anders.

So isses. Bei uns haben auch immer alle von ihren Kifferkindern (= schläft nachts ganz toll, bespaßt sich allein, ist immer zufrieden, schreit nie) erzählt und wir dachten wir würden bestimmt auch so eins bekommen, wo wir beide doch eigentlich ziemlich entspannt sind. Leider hat der kleine Mann dann wohl zu viele Gene meiner Mutter abbekommen :ugly:

Wenn ein Kind also nicht sofort durchschläft, keine Sorgen machen. Es ist vollkommen (und sogar evolutionsbedingt) normal, dass die Knirpse im Normalfall dafür einige Jahre (!) brauchen. Des Weiteren ändert sich der Schlaf auch quasi bei jedem Entwicklungsschritt. Viele Babys schlafen mit 6 Monaten z.B. vollkommen anders als noch in den ersten Wochen.

Ansonsten: einfach auf das Bauchgefühl hören. Wenn dir irgendjemand sagt "das und das" ist das Beste für DEIN Kind, wirst du schon merken, was wirklich passt und was nicht.

Falls eine Trage in Frage kommt, dann vermeide den Babybjörn. Der ist zwar ein Verkaufsschlager, aber sehr schlecht für die Haltung der Kleinen. Manduca/Ergo sind die "Guten", die aber auch erst ab Sitzalter (~ca. 9. Monat) verwendet werden sollen. Wenn du schon vorher tragen willst, dann entweder im Tuch (ja, das ist bei vielen furchtbar "unmännlich" :ugly: ) oder z.B. in der "emeibaby", die darf man auch ab Geburt nutzen. Und bitte bitte.. nie mit dem Gesicht nach vorne. Das ist zwar in diversen Filmen unheimlich angesagt (klar, sonst sieht man ja das Schauspieler-Baby nicht), aber ist eigentlich viel zu überfordernd für die kleinen Menschen.
 
Mein Kleiner hat jetzt gelernt, alleine zu laufen. :headbang:
Morgen wird er 11 Monate alt. :)
Is aber schon Wahnsinn, wie so ein kleiner Wurm das Leben bereichert.

@Mandos: ich glaube, "Normalität" stellt sich erst wieder ein, wenn die Plagen ausgezogen sind. :lol:
Das schöne ist, dass man sich jeden Tag noch ein bisschen mehr in sein Kind verliebt.
Die ersten Wochen war mein Sohn für mich erstmal nur ein weiterer Mitbewohner. Aber mit jedem Tag wurde die Beziehung zu ihm intensiver. Und wenn er erstmal anfängt zu lächeln und später dann vor Freude zu juchzen, wenn du zur Tür reinkommst, dann ist das der größte Flash.
Es gibt echt nix schöneres auf der Welt als Papa zu sein. :)
 
:dhoch:

Geile Sache das!

Wir waren am Montag die Einrichtung fürs Kinderzimmer und einen Kinderwagen kaufen. Gab 20% bei ToysRUs so haben wir dufte 140€ gespart. Trotzdem 540€ ausgegeben. Insgesamt sind wir jetzt schon bei rund 800euro. Holy crap. :ugly:
 
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