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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

snowman schrieb:
Bexter schrieb:
Sagt mal Papas hier: Wie lange hat es bei euch gedauert, bis es quasi geklappt hat? Also der goldene Schuss durchkam? :D

Bei uns wird das Thema Kinder langsam auch akut und mich würde mal interessieren, wie viel Vorlauf so im Schnitt zu rechnen ist, bis es mal klappt. Das Weib ist ja nicht 24/7 befruchtbar :grins:

Bei uns leider n Jahr.
Als wir Sache dann mal hinten angestellt haben und gedanklich abgeschalten haben, hat es sofort geklappt.

Also immer locker aus der Hüfte schießen, Cowboy.

Irgendwann triffst du das Ziel.

Also wir sind jetzt seit 2 Monaten dabei es zu Versuchen; im 2. haben wir dann auch alles schön berechnet mit dem Eisprung etc.

Jetzt wäre eigentlich meine Frau am Montag mit den Tagen dran; ist aber noch nichts gekommen. Nur der Schwangerschaftstest heute morgen war negativ :? Schade, hatte mich schon insgeheim gefreut das es klappt. Ich hätte nicht gedacht wie einen das ganze unter Stress setzen kann ;)
 
Bei uns hat es auch ziemlich genau ein Jahr gedauert. Danach hätte ich auch angefangen mir Sorgen zu machen. Aber ich glaube, so wirklich mental darauf vorbereitet war ich erst, als es tatsächlich geklappt hat. Bloß nicht zu verkrampft an die Sache herangehen.
 
Hab vor kurzem ne schwangere Bekannte getroffen.
Sie ist 38, er geht auf die 50 zu.

Die haben jetzt drei Jahre probiert und letztzlich n fünfstelligen Betrag für künstliche Befruchtungen ausgegeben.

DAS ist eine Belastungsprobe :nein:
 
Anscheinend ist das wirklich so, dass je mehr man sich drauf versteift, es umso weniger klappt. Aufhören zu rechnen und einfach poppen. Das wird schon. Wir kennen auch ein paar, das jahrelang rumprobiert hat. Und also sie schon fast aufgegeben hatten -> BANG. Treffer. Owned.
Bei uns wollte ich eigentlich Anfang 2011 zum Doc gehen, um zu sehen, ob ich da nach der Chemo schon wieder was bringe. Oktober 2010 war meine Freundin dann auf einmal schwanger.
 
el_barto schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Tja, meine Jungs waren einfach stärker als die Pille. So macht der moderne Mann das :D

Will dir die Illusion nicht nehmen: Bei korrekter Einnahme ist die Pille zu 100% sicher.
Da KANN nix passieren, wenn kein Einnahmefehler passiert ist.

Naja, gibt schon viele Faktoren, die die Wirkung der Pille verhindern können wie Alkohol, bestimmte Medikamente, auftretende Laktoseintoleranz. Nicht umsonst heißt es 99,9% Sicherheit. Wie gesagt, meine Tochter ist der lebende Beweis, dass es funktioniert.

Und wer jetzt damit kommt, meine Frau hätte heimlich die Pille abgesetzt: Die hat nach dem Besuch beim Frauenarzt erstmal tagelang geheult, weil sie sich für zu jung hielt und hatte sogar über ne Abtreibung nachgedacht. Und nein, sie ist sonst keine gute Schauspielerin :p
 
Weasel1988 schrieb:
el_barto schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Tja, meine Jungs waren einfach stärker als die Pille. So macht der moderne Mann das :D

Will dir die Illusion nicht nehmen: Bei korrekter Einnahme ist die Pille zu 100% sicher.
Da KANN nix passieren, wenn kein Einnahmefehler passiert ist.

Naja, gibt schon viele Faktoren, die die Wirkung der Pille verhindern können wie Alkohol, bestimmte Medikamente, auftretende Laktoseintoleranz. Nicht umsonst heißt es 99,9% Sicherheit. Wie gesagt, meine Tochter ist der lebende Beweis, dass es funktioniert.

Und wer jetzt damit kommt, meine Frau hätte heimlich die Pille abgesetzt: Die hat nach dem Besuch beim Frauenarzt erstmal tagelang geheult, weil sie sich für zu jung hielt und hatte sogar über ne Abtreibung nachgedacht. Und nein, sie ist sonst keine gute Schauspielerin :p

Nein, das mein ich natürlich nicht.

Aber genau die Sachen aus deinem ersten Absatz meine ich. Streng genommen sind das Einnahmefehler und kein Versagen der Pille. Wenn sie Durchfall hat oder 1-2 Stunden nach der Pilleneinnahme kotzen muss, weiß man "ah, Vorsicht". Weil ob Alkohol, Laktoseintolerenz oder was weiß ich. Im Endeffekt ist der beeinflussende Faktor da immer Kotzen oder flotter Otto. (Neben Antibiotika oder Johanniskraut).
Deswegen sag ich ja: Wenn korrekt eingenommen wurde (worunter natürlich auch das Achten auf solche äußeren Einflüsse zählt), also die Wirkstoffe vom Körper aufgenommen werden konnten, wirkt das Ding. Immer.
 
Bexter schrieb:
Sagt mal Papas hier: Wie lange hat es bei euch gedauert, bis es quasi geklappt hat? Also der goldene Schuss durchkam? :D

Bei uns wird das Thema Kinder langsam auch akut und mich würde mal interessieren, wie viel Vorlauf so im Schnitt zu rechnen ist, bis es mal klappt. Das Weib ist ja nicht 24/7 befruchtbar :grins:

Kein Monat. :D
Wir hatten aber auch richtig krasses Glück.
 
Naja was heißt egal?
Ich finds immer wieder erschreckend, wieviele Leute (Männer) denken, dass die Mädels einfach die Pille nehmen können und gut ist. Viele wissen gar nicht, was die Frauen da nehmen müssen und was für Auswirkungen das hat oder haben kann. Ganz zu schweigen, was für Gefahren theoretisch auf sie zukommen kann. Aber die Pille hat sich zum Glück verbessert.

Mal sehen, obs das irgendwann für den Mann gibt...
 
So, nachdem meine Maus jetzt schon sechs Tage alt ist und wir gestern heim gekommen sind, komme ich auch dazu mal wieder ein paar Worte zu schreiben.

Das waren jetzt unheimlich intensive Tage und ja - es stimmt - wir haben keine Nacht mehr auch nur ansatzweise richtig schlafen können :lol: Wir haben im Vorhinein ja einige Elternbücher gelesen und einen Vorbereitungskurs besucht, aber die nackte Realität sieht dann doch immer ganz anders aus.

Da unsere Kleine ja quasi immer in Beckenendlage gelegen hat, war klar dass sie leider per Kaiserschnitt kommen muss. Und so wussten wir dann eben schon ein paar Tage vorher den Geburtstermin. Das hat sich schon ziemlich komisch angefühlt, wenn man so genau weiß wann man Vater wird. Und Sorgen um meine Frau habe ich mir ja doch auch irgendwie gemacht. Hab mir am Vorabend auch nochmal die ersten Seiten des Threads und Urgs Schilderungen durchgelesen. Am tatsächlichen Tag ging aber alles ganz schnell. Ins Zimmer, für die OP vorbereitet, hoch in den OP Bereich, warten bis ich in den OP Raum darf (Betäubung etc. durfte ich nicht dabei sein). Und dann dauerte es keine 2 Minuten und wir sahen unseren Wurm. War total surreal und wie im Film. Ich saß beim Kopf meiner Frau und hielt ihre Hand. Unterhalb der Brust war wie ein Vorhang gespannt und plötzlich wird ein schreiendes etwas Mensch darüber gehalten und wir schauen ungläubig hoch. Wahnsinn. Danach wurde meine Frau noch weiter verarztet und war dann leider ca. eine Stunde von uns weg.

Ich bin mit der Hebamme mit und war bei der Erstuntersuchung, Waschung etc. unserer kleinen dabei. Danach gingen wir in unser Zimmer und plötzlich war ich mit dem kleinen Schatz ganz allein im Zimmer. Ein unbeschreiblicher Moment wie wir da so die halbe Stunde im Bett liegen und ich sie im Arm haltet und sie mich die ganze Zeit ansieht. Die Augen :ruby: Ich hab ja gedacht es dauert länger bis Babys die Augen öffnen. Aber unser Wurm hat mich gleich angesehen. Und natürlich ist sie das hübscheste Mädchen von der ganzen Welt :grins: Das kennt wohl jeder Vater.

Der Moment als meine Frau reingerollt wurde und das Kleine bekam, war das der nächste Gänsehautmoment. Wir drei zum ersten Mal alleine und als Familie. Da sind dann schon ein paar Tränchen gekullert.

Leider mussten wir schon schnell einen der Nachteile vom Kaiserschnitt erfahren. Dadurch dass sie sich nicht durch den engen Geburtskanal drücken musste, hatte die Kleine noch Fruchtwasser in der Lunge und hat immer wieder gewurkst und ist rot angelaufen. Jedesmal total Panik. Meine Frau konnte sich ja nicht bewegen und ich hatte eigentlich Höllenangst dass ich die Kleine falsch anpacke und kaputt mache. Aber es half ja nichts. Und so ging es dann schneller als gedacht, dass ich ein Babygreifprofi wurde. :lol: Trotzdem waren wir dankbar, als die Nachtschwester nachts um zwei anbot das Kleine zu sich zu nehmen, damit wir mal ein paar Stunden schlafen konnten. Wir kamen uns zwar im ersten Moment wie schlechte Eltern vor, aber das war das Beste was wir machen konnten.

Was aber richtig toll war, war das Familienzimmer. Wir hatten Glück eins zu bekommen. Der Gedanke war eigentlich der, dass meine Frau alleine in einem Zimmer ist und so ihre Ruhe hat und nicht noch jemand Fremdes mit im Zimmer liegt. Letztlich war ich so aber von Mittwoch bis Montag Tag und Nacht bei meiner Familie, da ich auch dort geschlafen habe. Kann ich jedem nur empfehlen. Das hat uns gefühlt schon direkt viel enger als Familie zusammengeschmiedet. Gerade auch weil meine Frau ja nichts machen konnte und ich mich um alles gekümmert habe und so viel schneller mit vielen Dingen konfrontiert wurde und daran gelernt habe. Wir hatten so keine Angst mehr als wir gestern heim sind, da sich schon alles natürlich angefühlt hat. Und wir in den vergangenen Tagen auch viel "üben" konnten. Sprich ständig die Schwester rufen und sie Löcher in den Bauch fragen. :ugly: Ich glaub die waren echt froh wie wir endlich abgezogen sind.

Der Moment des Heimkommens gestern war natürlich auch wunderbar. Endlich in der gewohnten und vorallem auch ruhigen Umgebung. Meiner Frau ging es direkt besser und auch die Kleine wurde gleich entspannter. Hier hat sie dann auch das erste Mal gelächelt :ruby:

Momentan versuchen wir unseren Rhytmus zu finden und kämpfen auch noch mit dem Stillen. Das funktioniert inzwischen, aber so ganz verstehe ich jetzt noch nicht, welchen inneren zeitlichen Gesetzen das ganze folgt. Seit drei Tagen dreht sie zwischen fünf und zehn Uhr abends immer ab und will quasi dauer gestillt werden. Dafür schläft sie dann relativ lange und will Nachts nur einmal haben. Nennt man clusterfeeding wie ich gelesen habe.

Zu guter Letzt bin ich total über mich erstaunt. Wie sehr so ein süßer Wurm auch einen als Mann berührt und sich schlagartig sämtliche Wertigkeiten verschieben. Und auch Dinge die mir vorher Sorgen gemacht haben (Windelwechseln habe ich mir als totalen Eckelhorror vorgestellt und jetzt macht es mir überhaupt nichts und ist sogar einer der schönsten Momente, da man(n) dabei auch herrlich schmusen kann). Ich könnte stundenlang neben Ihrem Bettchen sitzen und sie einfach nur ansehen und immer wieder "oh, ist die süß" seufzen.
 
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