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Heutige Spiele...Leid oder Segen!?

Ist die Veränderung der Spiele-Inhalte seelenlos geworden?

  • Ja...weil

    Stimmen: 13 32,5%
  • Nein...weil

    Stimmen: 22 55,0%
  • Lass es mich so ausdrücken...

    Stimmen: 5 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    40

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich sehe das eher so, dass man heute kritischer ist. Vor allem, früher konnten Spiele trotz schlimmster Pop Ups und matschigster Texturen Spaß machen. Man war dem Spiel gegenüber offener. Außerdem, wenn ich mich an früheste PlayStation 1 und SNES Zeiten erinnere, da wählte man sein Spiel entweder aufgrund von Mundpropaganda (Mega Man X und Turtles in Time sind geil, hol dir das mal!) oder weil man als Kiddy auf die Vorlage abfuhr (Asterix, Schlümpfe - die waren schwer wie Honey Boo Boo's Mudda).

Da hat mal eben ein Spiel 150 Mark gekostet und dann musste es aufgrund des geringen Budgets auch gespielt werden, ausgekostet bis zum erbrechen. Erst später, in Zeiten von mehr Taschengeld, Raubkopien und Co wurde man wählerischer, pfefferte Titel wieder von der Festplatte, wenn sie im Ansatz auf den Sack gingen.

Aufgrund geringer Zeit erlebe ich Spiele im Feierabend heute irgendwie nebenbei, vielleicht würde ich Baldurs Gate 1 und 2 vielleicht auch nur noch nebenbei erleben - und nicht wie zu Schulzeiten in stundenlangen Sessions, die mich absolut gefangennahmen.

Das sind alles denke ich Rahmenbedingungen, die mit in das "Erlebnis Videospiel" mit hineinspielen.
 
Du vergleichst hier aber auch ein CoD mit Zelda, das sind Äpfel und Birnen in Reinkultur. Vergleiche Zelda mal lieber mit Mass Effekt o.Ä., das paßt besser.

Naja...ich vergleiche Videospiele mit Videospielen!
Wie gesagt habe ich ja jeden Aufguss mitgenommen und war des Öfteren auch der Lokführer des Hypetrains, aber im Gegensatz zu früher wirkt mir das zu oft zu glatt!
Klar gab es damals auch schlechte Spiele, die man sich für 120 DM bei (Theo Kranz, oder so!) besorgt hat und dann ziemlich angepisst zu sein, wenn es der üble Crap war (Eek the cat...nach 4 Leveln war einfach fertig!) Aber es gab eben auch diese Perlen, die ganze Generationen geprägt haben!

Ich verteufel ja nicht die neue Generation oder will das alles wieder auf 32bit runterschraubt wird! Ich will doch einfach nur wieder dieses "Wow-Gefühl" haben, dass mich früher in der Schule den Nachmittag hat kaum erwarten lassen! ...ich glaub ich werde alt!?
 
Übrigens habe ich die Perlen die hier aufgelistet wurden zu 90% gespielt! Teils waren da wirklich tolle Sachen dabei (auch Gears of war war toll), aber es blieb irgendwie nichts so hängen! ...und das erschreckt mich auch so ein bisschen!
 
:dhoch:
Hängt aber auch nur zum Teil vom Spiel ab. Man drehe die Uhr einfach mal 5 bis 10+ Jahre zurück. Heutzutage ist es normal, dass man schon vor der Veröffentlich bzw. bevor man das Spiel selbst in der Hand hat(te), quasi im Internet alles dazu gesehen hat. Der Output an Videos & Berichten zu einem Titel ist oftmals so gigantisch, dass IMO manche zeitlich mehr Stunden damit verbringen sich im Vorfeld mit dem Spiel zu beschäftigen, als den Titel am Ende selbst gespielt zu haben.

Macht es das besser? Nicht unbedingt, aber die Welt bleit halt auch nicht stehen und man sollte auch bedenken, dass die ersten Erlebnisse immer deutlich eindrucksvoller sind, als die Xte Variation.

Wenn man "alles" schon kennt, dann zieht das halt auch nicht mehr so sehr und - je nach Spieler - macht man es sich ja auch extra leicht: Es gibt leichte SGs, eine Lösung ist im Netz nur einen Tastendruck weit entfernt und welcher Spieler sammelt 100% aller Secrets ohne Guide / Videowalkthrough? Und auch von den „früher war es besser“-Spielern (pauschal ausgedrückt) wird es IMO eher wenige geben, die da wirklich so zufrieden sind / wären, wenn da so viel von damals noch heute präsent wäre. So frustresistent sind dann doch die Wenigsten.

Man wird insgesamt sicherlich etliche Beispiele für gute und schlechte Entwicklungen finden. Allerdings schadet es IMO bisweilen doch nicht, wenn man sich einfach ein wenig mehr Abstand vom I-Net gönnt und Spiele ganz ohne Zwang spielt. Das, was man will, weil man es gerade will und nicht wegen weil es gerade der aktuelle „heiße Scheiß“ ist oder Wertung XY hat.

Ja das ist in der Tat ein extrem wichtiger Punkt. Ich glaube die meisten hier, inklusive mir, würden beim Spielen selbst wieder mehr Spaß haben wenn sie sich nicht vorher so stark über die Spiele informieren würden sondern sie einfach nur konsumieren würden. Aber die Diskussionskultur gehört mittlerweile einfach dazu. Manchmal ist für mich die Gesamtentwicklung der Branche sogar interessanter als irgendein Spiel selbst, und das finde ich eigentlich gar nicht mal so gut.

So lange ich aber immer noch genügend für mich tolle Spiele habe, werde ich daran auch nichts ändern.
 
Mal zum Vergleich: Filme erlebt man heute auch deutlich anders, als früher als Kind oder Jugendlicher. Früher nahmen sie einen ein, flößten Angst ein. Man hatte einfach mehr Zeit zum Träumen, der Platz für die Fantasie war größer.
 
Die Spiele sind nicht seelenloser geworden sondern die Spieler anspruchsvoller.
Gutes Beispiel war zuletzt wieder GTA V
Da wurde sich von jemanden beschwert das z.B die Raumschiffteile nicht auf einer Karte angezeigt werden.
Das war früher auch nicht anders (Graffitis;Perlen etc) nur hat sich da keiner beschwert sondern das wurde als Herausforderung angesehen.
Seelenlose Spiele gab es schon imemr vom Atari VCS über C64 bis heute nur hat man in der Erinnerung eben nur die tollen Spiele die dann plötzlich auch nicht mehr toll sind wenn man sie heute spielt (ist bei mir zwar nicht so aber bei anderen wie Pil)
 
Bin nicht der Meinung dass die Spiele seelenloser geworden sind. Natürlich sind sie wesentlich besser "durchgestylt", mehr durchgeplant, es sitzen größere Teams wie früher an den Titeln und sie sind eben nicht so eckig und unrund wie das früher war. Sie fühlen sich deswegen vielleicht oftmals etwas glatt und dadurch casualartig an. Gerade das ist aber für mich eigentlich ein Pluspunkt. Ich möchte nicht mehr wie früher bei Rollenspielen selbst eine riesige Karte mitzeichnen müssen, ich möchte keine Deadends mehr erleben, ich möchte eine intuitive Steuerung und natürlich möchte ich auch State of the Art Grafik. Ich denke dass ist es was sich vielleicht seelenlos anfühlt, weil das Produkt meistens einfach zu "perfekt" ist.

Für mich ist es auch so, dass man heute nahezu beim Softwarekauf nicht mehr aufs Gesicht fallen kann, da es rein vom Produktionsstandard her quasi keine Gurken mehr gibt. Natürlich spricht mich nicht jeder Titel an, aber ernsthaft Wertungsregionen unter 60% wie früher kann es eigentlich für keinen Titel mehr geben. Natürlich nach den damaligen Wertungsstandards bemessen. Hier müsste man gegebenenfalls mal anpassen. Für mich ist es aber nüchtern meistens so, dass wenn die Technik und das Gameplay weitgehend stimmt es theoretisch schon ein 60er Titel ist. Dann kommt es eben darauf an ob es eine tolle Geschichte hat, das Gameplay richtig gut ist und der Titel an sich mich mitnimmt.

Die aktuelle Gen ist noch zu jung um sie zu bewerten, aber bei der Last Gen hat es richtig viele Titel gegeben die mich richtig gepackt haben und die für mich eine Seele hatten - auch wenn es teilweise Big Budget Produktionen waren. Als RPG Fan gab es insbesondere in diesem Genre wieder einige tolle Evergreens . Für mich als Sci-Fi Fan natürlich vorneweg Mass Effect das immer einen Platz in meinem RPG Herzen inne haben wird und sogar Kotor von seinem Thron gestoßen hat, auch Skyrim ist so ein großer Titel an dem viele Jungs gearbeitet haben, der mir aber eine lebendige Welt wie selten präsentiert hat in der ich absolut versinken konnte, oder auch ein Sacred 2 an dem ich richtig viel Zeit verbraten habe, bei dem ich jeden Grabstein auf der Welt gelesen habe, da hier immer ein lustiger, individueller Spruch zu finden war. Zum Schluss dann auch Lost Odyssey das mich dank der genialen Träume emotional gepackt hat wie schon lange kein JRPG mehr.

Aber auch ein Uncharted hat mich gepackt, weil es wie selten zuvor Kino und Game verschmolzen hat. Auch wenn solche Beispiele als negativ aufgeführt wurden, in der Form war das für mich neu und hat mir extrem viel Spaß an diesem Genre neu gegeben. Selbst COD hat mich anfangs eben wegen dem Gameplay, der Grafik und einfach dem mittendrin im Krieg Gefühl extrem begeistert. Inzwischen habe ich davon seit 2 oder 3 Jahren genug. Aber zu Beginn der Gen waren das für mich echte Hammergames. Dazu hat dann auch Frau Croft es endlich mal wieder geschafft mich richtig zu begeistern. Auch wenn Altfans sich da oft beschwert haben - mir hat das Gameplay viel besser gefallen wie die alten Titel. Und ich erinnere mich noch wie gestern an die erste Höhle bei Teil 1 als ich von Wölfen angegriffen wurde. Das war damals toll, aber heute wäre mir das alles zu langweilig. Ich könnte mich jetzt wirklich darin ergehen hier alle Titel aufzuzählen die mich diese Gen richtig begeistert und gepackt haben - mir auch neues gegeben haben. Und ich denke so wird es auch diese Gen weiter gehen. Natürlich wird es wieder x Auflagen von Spieleserien geben, aber das gehört schon immer zum Geschäft. Solange es auch immer weiter neue IPs gibt bzw. Spieleserien sich immer mal wieder neu erfinden passt das schon.

Also Seele fehlt mir wirklich in keinem Spiel. Zwar spürt man bei allen großen Titel dass sich gut durchgeplant sind, aber ich denke mal dass jeder einzelne Entwickler mit genauso viel Begeisterung mitgewirkt hat, wie es die Entwickler vor 10 oder 20 Jahren gemacht haben. Von der Selbstdefinition her sehen sich ja viele auch als Künstler die etwas erschaffen und das unter teils schlimmsten Bedingungen. Wenn man da nicht mit Herzblut dabei ist weiß ichs auch nicht.
 
Da wurde sich von jemanden beschwert das z.B die Raumschiffteile nicht auf einer Karte angezeigt werden.
Das war früher auch nicht anders (Graffitis;Perlen etc) nur hat sich da keiner beschwert sondern das wurde als Herausforderung angesehen.
Ist ja auch i.d.R. alles optional. Allerdings ist die Umsetzung auch so eine Sache. Bei den Last-Gen GTAs hatte man doch deutlich mehr davon (selbst wenn man nur wenige Sachen gefunden hat). Da gab es so alle 10 Sachen eine Waffe direkt am Haus, in Teil 4 konnte man 200 Tauben sammeln und hatte nix davon.

Zumindest mit dem entdecken können (ohne Lösung) bekommt es etwa Ubi Soft halbwegs gut hin in den eigenen OpenWorld Games (Türme und kaufbare Karte durch Ingamewährung), nur ist es auch da durchgehend belangloses Zeugs. Man erklimmt in AC besondere Stelle / findet den geheimen Durchgang und dann gibt es irgendwie 10 Gold, was man auch jedem besiegten Gegner hätte abnehmen können. Das ist so generisch und austauschbare und scheint wie vom Zufallsgenerator in der Welt verteilt worden zu sein.


Für mich ist es auch so, dass man heute nahezu beim Softwarekauf nicht mehr aufs Gesicht fallen kann, da es rein vom Produktionsstandard her quasi keine Gurken mehr gibt. Natürlich spricht mich nicht jeder Titel an [...]
Volle Zustimmung. Sicherlich ist kein Spiel was für jeden und es gibt bessere und schlechtere Vertreter eines Genres, aber die Qualität insgesamt ist in den letzten 10-20 Jahren doch massiv gestiegen.
 
Ich will doch einfach nur wieder dieses "Wow-Gefühl" haben, dass mich früher in der Schule den Nachmittag hat kaum erwarten lassen! ...ich glaub ich werde alt!?

Sorry, Dude, das wird nicht mehr kommen. Es gibt nun mal Sachen (eigentlich sogar die Meisten), die haben ihren Impact nur beim ersten Mal. Wir sind alt, Kollege :D

Was aber nicht heißen muß, daß man nicht noch 'ne Menge Spaß dabei haben kann. Nicht drüber nachdenken, einfach zocken. Und nicht mit den Kindheitserinnerungen vergleichen, das schafft nur frustige Erkenntnisse. :knuddel:
 
Das stimmt; so einen Flash wie beim 1. Tomb-Raider, Resident Evil, Doom oder GTAIII habe ich auch nie wieder erlebt trotzdem lodert die Flamme der Spielebegeisterung in mir so heiß wie am 1. Tag!!!:puschel:
 
Wo gerade TR1 erwähnt wird. Ist ein perfektes Beispiel. Wenn ich das heute einlege, finde ich die Atmosphäre unerreicht. Da knistert es ununterbrochen in der Luft. Dazu richtig guter Soundtrack und Soundeffekte. Aber... die Steuerung kommt direkt aus der Hölle. Das ist einem damals nicht aufgefallen, weil es nicht viel anderes gab, aber heute ist es erstmal die ersten 10-15 Minuten unspielbar, bis man sich halbwegs wieder dran gewöhnt hat.
 
Witzig. Gestern hab ich mir TR1 für 1,07 EUR gekauft. Genau das dachte ich auch: Tolle Erinnerungen aber spielerisch ist das Ding einfach ein Unding aber da es damals nicht viel gab, hat man das hingenommen. Heute haben die Marken einfach Konkurrenz ohne Ende. Da ist die Hauptsache der Komfort beim Spielen. Ein Kunde legt ein Spiel ein und es muss flutschen. Das war früher nicht nötig, da der Mainstream nicht bedient werden musste. Fluch oder Segen? Puh, beides. Ich vermisse Shenmue bekomme aber Batman und Assassin's Creed (2 oder 3 hätten aber gereicht). Bei Nintendo ist dagegen irgendwie alles beim alten. Was ich als Pisser mit Super Mario und Link erlebt hab, bekomm ich heute genau so geil in neuem Gewand. Ich bin irgendwie zufrieden mit der Industrie auch wenn ich die Verwandlung der Splinter Cell Serie verdamme, die sinnbildlich für die Orientierung der Blockbuster in Richtung Peng Peng steht. Ich habe mit The Last of Us und der Uncharted Serie 4 der besten Spiele aller Zeiten auf der Playstation 3 bekommen. Wenn das auf der PS4 so weiter geht, werd ich mich nicht beschweren. Ich hätte gern mal wieder ein Shadow of Memories. Das wäre geil, aber ansonsten: Weiter so Industrie, ich muss ja nicht alles zocken und Call of Duty darf es von mir aus gerne geben, auch wenn mich das komplett kalt lässt.
 
Sorry, Dude, das wird nicht mehr kommen. Es gibt nun mal Sachen (eigentlich sogar die Meisten), die haben ihren Impact nur beim ersten Mal. Wir sind alt, Kollege :D

Was aber nicht heißen muß, daß man nicht noch 'ne Menge Spaß dabei haben kann. Nicht drüber nachdenken, einfach zocken. Und nicht mit den Kindheitserinnerungen vergleichen, das schafft nur frustige Erkenntnisse. :knuddel:

Das erinnert mich an diesen einen Spruch da: Willst du unglücklick sein, lebe in der Vergangenheit. Willst du Angst haben, denke an die Zukunft. Willst du glücklich sein, genieße das Jetzt. Trifft's hier ganz gut. Früher waren die Spiele besser und die Zukunft wird wegen DLC etc scheiße.... Und so setzt sich das von Gen zu Gen fort.
 
Genauso sieht's aus! Ich freue mich an dem, was ich jetzt habe. Man könnte zwar lange darüber trauern, wie es früher war und sich ererifern, wie geil es schon jetzt hätte sein können, aber das bringt einen nicht einen Schritt weiter. Außer man steht auf schlechte Laune :D
 
Aber da muss man sich die Realität auch mal vor Augen führen.
Legt doch mal ein Spiel von früher ein - wenn es nicht gerade ein zeitloses Zelda ist werdet ihr entsetzt sein.
Einmal was die Grafik angeht, die ist in der Erinnerung weitaus besser als sie war, und auch was die Spieldynamik so hergibt.
Auch gabs früher kein Internet, keine Multiplayerspiele - ausser in Ausnahmen mal Splitscreen-Play etc.
Nee, dahin will ich nicht zurück!
 
Aber da muss man sich die Realität auch mal vor Augen führen.
Legt doch mal ein Spiel von früher ein - wenn es nicht gerade ein zeitloses Zelda ist werdet ihr entsetzt sein.
Einmal was die Grafik angeht, die ist in der Erinnerung weitaus besser als sie war, und auch was die Spieldynamik so hergibt.

Das mache ich sogar regelmäßig und gerne. Auch bevorzuge ich nach wie vor ein Fallout2 über ein Fallout3(Fallout3 war trotzdem sehr nett, aber ein ganz anderes Spiel), ein Morrowind über ein Skyrim und Thief 1/2 über 3+ und die Liste lässt sich beliebig fortpflanzen.

Das Problem für Publisher ist folgendes:
Doooooooooooooomed-1.jpg

Und Videospiele sind eben auch zur Gelddruckmaschine versiert im Vergleich zu früher, da müssen die Spiele es nach Möglichkeit jedem Recht machen und das ist (imo) auch das Hauptproblem.

Zum Glück scheinen aber gerade osteuropäische Spiele von dem Phänomen noch weitestgehend verschont zu sein.
 
Aber da muss man sich die Realität auch mal vor Augen führen.
Legt doch mal ein Spiel von früher ein - wenn es nicht gerade ein zeitloses Zelda ist werdet ihr entsetzt sein.
Einmal was die Grafik angeht, die ist in der Erinnerung weitaus besser als sie war, und auch was die Spieldynamik so hergibt.

Ist bei mir überhaupt nicht so. Wenn ich mal wieder altes Spiel einlege, dann ist es immer noch genauso, wie ich es in Erinnerung habe und ich hab dann auch immer noch genauso viel Spaß wie früher. Also da ist nix mit nostalgischer Verblendung. Oft ist es sogar grafisch besser als ich es mir vorstelle, erstaunlicherweise.

Ich würde nicht sagen, dass heutige Spiele schlechter/seelenloser sind als früher, auf gar keinen Fall. Schaut euch Spiele wie GTA V, RDR oder The Last of Us an, diese wären vor 10-20 Jahren so nicht möglich gewesen.
Auf der anderen Seite aber gibt es solche Spiele wie die alten Resident Evils oder Crash Bandicoot schlicht nicht mehr, was mich immer wieder traurig macht. Ich würde so was auch heute gerne spielen.
 
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