Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Heutige Spiele...Leid oder Segen!?

Ist die Veränderung der Spiele-Inhalte seelenlos geworden?

  • Ja...weil

    Stimmen: 13 32,5%
  • Nein...weil

    Stimmen: 22 55,0%
  • Lass es mich so ausdrücken...

    Stimmen: 5 12,5%

  • Umfrageteilnehmer
    40

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Also, zumindest auf den Home-Konsolen muss man die Abwechslung schon manchmal suchen. Denn im AAA-Bereich wird man sie nicht finden. Aber der Markt ist -abseits davon- echt bombig!

Schon mal auf 3DS oder Vita nachgesehen? Da gibt's IPs und Spiele, die hätten auf der großen Konsole keine Chance! Schon den Indiebereich durchstöbert? Da gibt es ganz ähnliche geile Sachen?

Schon die Konsole gewechselt? WiiU etc? Auch da gibt's geile Titel.



Nur einer wird leer ausgehen, nämlich der, der AAA Click-Adventure, AAA Strategie (auf Konsole), AAA-Experimente will. Das bezahlt heute einfach keiner mehr!


@papaalexx

Klappere das mal ab und du könntest sofort 500€ in schöne Spiele investieren!
 
Die heutige Spieleindustrie begeistert mich mehr denn je. :D Weil meine Lieblingsgenres mit frischer Technik aufblühen und ich da auch sehr viel Nachschub bekomme. Den "guten alten Zeiten" weine ich keine Träne nach, weil sich dort die Toptitel für mich im überschaubaren Rahmen halten. Bis auf die alten Hitmans und San Andreas gibt es praktisch jedes Spiel jetzt in besser, atmosphärischer, aufwändiger oder vergleichbar gut. (Moderne) Spiele haben so viel Seele, wie man persönlich in sie investieren will. Nicht anders als "damals". :cool:
 
Aufbau-Strategiespiele. Wo sind die nur hin? Hier und da ein paar Indies. Das wars.
Selbst Anno haben sie mit dem neuesten Teil (2070) irgendwie austauschbar gemacht, es wurden sogar Assets von 1404 in 2070 übernommen. Irgendwie nimmt mir das zusätzlich die Lust an dem Spiel. Im neuesten Teil habe ich noch keine Bürger der dritten Stufe hinbekommen, und mir fällt gerade auf dass ich nichtmals weiß wieviele Stufen es überhaupt gibt. Anno 1404 war dagegen godlike :dhoch:

Ob früher alles besser war ist fraglich, schließlich behält man - wie hier schon erwähnt - nur die Perlen im Kopf und den Rest vergisst man schnell wieder. Sicher ist für mich jedoch, dass viele der heutigen AAA-Produktionen in der Tat seelenlos sind weil sie einfach nur Konstrukte der depperten Marketingabteilungen sind. So kann einfach nichts bei rauskommen, aus Prinzip und ganz generell nicht denn noch nie hat eine Marketingabteilung ein gutes Produkt entwickelt! Aber das ist eben der Preis der in einer stark wachsenden und mittlerweile großen Wirtschaftsbranche gezahlt werden muss: Gewinne müssen her, und um die abzusichern werden heutzutage große Marketingunternehmen beauftragt. Das ist schade, aber leider die Realität.

Wir werden wohl einfach nicht beides haben können: Tolle neue Spielideen und Multimillionenproduktionen mit toller Technik. Entweder oder... Mir reicht so ein AAA-Spiel einmal im Halbjahr, den Rest spiele ich lieber "kleinere" Produktionen oder Nischenspiele.

Nochmal zu Thema Aufbauspiele, denn dort sieht man den Einfluss der Marketing-Abteilungen: SimCity wurde wegen der Marktforschung von Grund auf neu gemacht um ein ach so hippes Onlinemodell zu haben. Für Marketing und Onlinemodell wurden sicherlich 50% der Resourcen ausgegeben. Und dann blieb nichtmehr genug übrig um ein gutes Spiel daraus zu machen. Der Kern des Spiels, die Simulation der Stadt, ist nämlich wirklich eine Farce und eine Verarsche am Spieler/Kunden.
Dann kam irgendein Mensch daher der eine tolle Idee hatte um ein Aufbauspiel zu erstellen. Gesagt getan, es kam Banished, erstellt von einem einzelnen Programmierer. Und was die Simulation, also das Kernelement des Gameplays, angeht hat dieser eine Mensch die Multimillionen Dollar Produktion in den Boden gestampft. Die Technik ist bei Banished wirklich nur zweckmäßig, aber dennoch schön anzuschauen. Hinter ihm stand aber keine Marketingabteilung die ihm sagte was er zu tun hätte. Ergo konnte er ein tolles Spiel machen.
 
Sehe das etwas zweigespalten. Einerseits stimmt es, dass die "großen" IP's der letzten Gen sich definitiv seelenloser und weichgespülter angefühlt haben, als sie es noch in den vorherigen Gens taten. Wenn man aber über den Tellerrand blickt, findet man auch heute noch viele Perlen, egal ob nun bei Mid-Budget, Indie- oder auf dem ersten Blick befremdlich wirkenden Japanospielen.

Dass ein heutiges AAA Spiel extrem auf die Masse abgestimmt, einfach verträglich und nicht sonderlich tiefgängig ist, liegt ganz einfach daran, dass die Entwicklungskosten für solche Spiele extrem gestiegen sind und der Verkaufspreis gleich geblieben ist und man deshalb so viele Einheiten wie nur möglich absetzen muss, um überhaupt davon zu profitieren. Ist natürlich klar, dass da heutzutage weniger beliebte Genres auf der Strecke bleiben, was AAA Produktionen angeht.

Wer sich also über die aktuelle Situation beschwert und gleichzeitig nur AAA-Spiele spielt, ist selbst schuld (soll kein Vorwurf an irgendjemanden hier im Thread sein, bevor das noch falsch interpretiert wird ;))
 
Dann zähle die Meisterwerke doch mal bitte auf. Was war denn das letzte Survival Horror Meisterwerk? Dead Space 3? Resi 6? :lol:

Action Adventure? Bitte komm mir jetzt nicht mit Tomb Raider oder Uncharted... Die letzten wirklich guten waren die Zelda Dinger. Und dabei handelte es sich um ein technisch sehr schwaches und ein Remake.

Und JnRs? Gab ja eigentlich nur eines. Super Mario 3D Wörld. Und das wurde überall auch entsprechend gewürdigt.

Dead Space, Outlast, Amnesia, Lone Survivor, Deady Premonition, Condemned, ZombiU, Alan Wake, The Last of Us. Alles Spiele der letzten Generation, die in die Richtung gehen und recht gut sind (bis hin zu Meisterwerken).

Jump'n'Runs? Rayman, Sly Racoon, Puppeteer, Mario, Tearaway, Guacamelee, Ratchet & Clank, Donkey Kong, Mirror's Edge und bestimmt noch einige mehr.

Sind beides nicht unbedingt meine Genres. Ich kenne mich da nicht so gut aus, aber es kommen in den meisten Genres noch regelmäßig viele gute Spiele und Meisterwerke gab es damals auch nicht in allen Genres mehrfach jährlich.
 
Habe ja gestimmt.

Klar werden heute Spiele produziert, wie man es sich vor 20 Jahren wohl nie denken hätte können. Ich mag die neuen Spiele. Aber seelenlos trifft es ganz gut. Heue ist es mehr ein Business geworden als früher (subjektiv gesehen, jedenfalls). Es wird mehr über Verkaufszahlen, Umsätze und Gewinne geredet als über die Games. Früher waren die Budgets kleiner und mehr Entwickler hatten Zugang zum Markt. Wenn man den Outputs an Spielen zu PSX-Zeiten ansieht...
Qualitativ natürlich oft äusserst fragwürdig, aber dafür gab es die eine oder andere Perle. Und weil in kleineren Teams gearbeitet wurde, waren die Leute wohl auch mit mehr Herzblut dabei. Bei den grossen Studios heutzutage kennen die sich wohl gar nicht richtig. 100 Leute arbeiten in der einen Abteilung für die Grafik, 100 für die Spielmechanik einen Austausch findet wohl nur noch durch Meetings statt. Dazu kommt, dass die Spiele so entwickelt werden, dass man irgendwann noch mal was für Zusatzinhalte springen lässt. Früher gab es einfach Cheats. Fand ich cooler.
 
Alleine die erste Begegnung damals mit Age of Empires und dem ominösen Fog of War hat mich jahrelange geprägt. Es war einfach so unglaublich faszinierend, einem Bewohner den Befehl zu geben, diesen einen Baum da zu fällen und er es dann auch tatsächlich (aus damaliger Sicht grafisch beeindruckend) tat. Und dann auch noch selbstständig das Holz ins Lager brachte und ich damit ein neues Gebäude bauen konnte. Wie man voller Erfurcht unbekanntes Terrain auskundschaften konnte und überall eine andere Überraschung darauf wartete, entdeckt zu werden. Das war damals aus meiner kindlichen Sichtweise einfach alles so unglaublich beeindruckend und faszinierend, ich hab noch Jahre danach in der Schule im Geschichtsunterricht mit meinem Age of Empires Wissen punkten können. Damals waren die Spiele auch noch bahnbrechend und teilweise lehrreich. Da war aber auch alles noch total neuartig und unbekannt. Heute fliegt man auf verschiedene Planeten und kann die Haare einzeln zählen. Aber irgendwie bleibt die Faszination weitestgehend weg.
 
Man muss nur einmal einen Blick auf die Liste der geschlossenen Studios seit 2006 werfen und bekommt schon eine recht gute Idee, weshalb insbesondere der AAA Bereich Heutzutage einfach nicht mehr das ist was er mal war.

Seit 2006 geschlossen:
38 Studios - 2012
3D Realms - 2009
4mm Games - 2012
7 Studios (Activision) - 2011
ACES Studio (Microsoft) - 2009
Action Forms - 2009
Artech Studios - 2011
Ascaron - 2009
Atomic Elbow - 2008
Backbone Vancouver
Beam Software/Melbourne House - 2010
BigBig (Sony) - 2012
Big Huge Games - 2012
Bizarre Creations (Activision) - 2010/2011
Black Hole Entertainment - 2012
Black Rock (Disney) - 2011
Blue Fang Games - 2011
Blue Tongue (THQ) - 2011
BottleRocket - 2009
Brash Entertainment - 2008
Budcat (Activision) - 2010
Carbonated Games - 2008
Castaway Entertainment - 2008
Cavia - 2010
Cheyenne Mountain - 2010
Cing - 2010
Clover Studios (Capcom) - 2006
Codemasters Guildford - 2011
Cohort Studios - 2011
Concrete Games - 2008
Dark Energy Digital - 2012
Deep Silver Vienna - 2010
DICE Canada - 2006
Digital Anvil - 2006
EA Chicago - 2007
EA Bright Light - 2011/2012
EA Japan - 2007
Eden Games - 2012
Eidos Manchester - 2009
Eidos Hungary - 2010
Empire Interactive - 2009
Ensemble Studios (Microsoft) - 2008
Étrange Libellules - 2012
Eurocom - 2012
Factor 5 - 2009
FASA (Microsoft) - 2007
Fizz Factor - 2009
Flagship Studios - 2008
Flight Plan - 2010
Frozen North Productions
Funcom Beijing - 2013
FuzzyEyes - 2009
Gaia
Gamelab - 2009
Game Republic - 2011
GRIN - 2009
Groove Games - 2010
Gutso Games
HB Studios Halifax - 2012
Helixe (THQ) - 2008
Hogrocket - 2012
Hudson Entertainment - 2011
Hudson Soft - 2012
Humannature Studio (Nexon Vancouver) - 2009
Ignition London - 2010
Ignition Florida - 2010
ImaginEngine - 2012
Impossible Studios - 2013
Incognito Entertainment (Sony) - 2009
Indie Built (Take-Two) - 2006
Iron Lore - 2008
Juice Games (THQ) - 2011
Junction Point - 2013
Kaos Studios (THQ) - 2011
Killaware - 2011
Killspace Entertainment - 2011
KMM Brisbane - 2011
Kuju Manila - 2009
Kuju Chemistry - 2009
Kush Games - 2008
Locomotive Games (THQ) - 2010
Loose Cannon Studios - 2010
Luxoflux - 2010
Mass Media (THQ) - 2008
Microsoft Game Studios Vancouver - 2012
Monte Cristo - 2010
Monumental Games - 2012
Midway Austin - 2009
Midway Newcastle - 2009
MTV Games - 2011
Multiverse - 2012
NetDevil - 2011
Ninja Studio - 2009
Nihon Telenet - 2007
Outerlight - 2010
Outspark - 2013
PAM Development (Take-Two) - 2008
Pandemic Australia (EA) - 2009
Pandemic LA (EA) - 2009
Paradigm Entertainment - 2008
Pi Studios - 2011
Pivotal Games (Take-Two) - 2008
PopCap Dublin - 2012
Propaganda Games (Disney) - 2011
Pseudo Interactive - 2008
Radical Entertainment - 2012
Rainbow Studios (THQ) - 2011
Razorworks - 2009
Reakktor Media - 2012
Realtime Worlds - 2010
Rebellion Derby - 2010
Red Octane - 2010
Redtribe - 2008
Rockstar Vienna - 2006
Sandblast Games (THQ) - 2008
SEGA San Francisco - 2010
Sensory Sweep Studios - 2010
Seta - 2008
Shaba Games (Activision) - 2009
SideCar Studios - 2007
Sierra Online - 2008
Snapdragon Games - 2009
SOE Denver - 2011
SOE Seattle - 2011
SOE Tuscon - 2011
Sony Liverpool - 2012
Spellbound Entertainment - 2012
Stormfront Studios - 2008
Straylight Studios - 2009
Team Bondi - 2011
The Code Monkeys - 2011
Titan Studios - 2009
THQ Australia - 2009
THQ Digital Warrington - 2009
THQ San Diego - 2012
Transmission Games/IR Gurus - 2009
Ubisoft Brazil - 2010
Ubisoft Vancouver - 2012
Underground Development/Z-Axis (Activision) - 2010
Universomo (THQ) - 2009
Venom Games (Take Two) - 2008
Vicarious Visions California - 2007
Vigil Games - 2013
Visceral Australia (EA) - 2011
Wizarbox - 2013
Wolfpack Studios - 2006
Yuke’s Company Of America - 2010
Zipper Interactive - 2012
Zoe Mode London - 2009
Zoonami - 2011
Zynga Boston - 2012
Zynga Japan - 2013

Die Liste stammt aus dem Neogaf thread:
http://www.neogaf.com/forum/showthread.php?t=459131

Dazu kommen noch die etlichen Leichen im Keller EAs(Westwood :heul:) und Rare sind auch nicht mehr das was sie einmal waren - wenn auch nicht formal geschlossen.

Gerade am einst ziemlich blühenden RTS Bereich gibt es heute kaum noch große Spiele abgesehen von den Blizzard Iterationen vielleicht. Wobei SC2 ja jetzt auch schon wieder nicht mehr das Jüngste ist.
 
Ich kann mich über heutige Spiele absolut nicht beschweren, ganz im Gegenteil sogar.
Meiner Meinung nach war die Qualität der Spiele noch nie so gut wie sie jetzt ist.
So richtig grottenschlechte Gurkentitel, wie es sie früher durchaus auch häufiger mal gab, sind doch heute eigentlich total ausgestorben.
Da muss man ja nur mal Angry Video Game Nerd gucken und weiss was ich meine. :D
Also früher war definitiv nicht alles besser, es war aber mit Sicherheit alles neuer weshalb man vieles eben mit positiven nostalgischen Gefühlen betrachtet.
 
Es geht mir auch nicht um schlechter oder besser, sondern wie gesagt um den Charme und die Leidenschaft von früher!

Versteht mich nicht falsch, ich mag die jetzige Gen, denn ich spiele Dinge, über die vor 15 Jahren nicht zu denken war! Aber es ist einfach "schnelle Kost" geworden vom Gefühl! Ich habe seit 2009 jedes FIFA gespielt, jedes Gears gezockt und Stunden mit CoD verbracht...aber frag mich mal nach der Story von Modern Warfare! Keine Ahnung! Aber den ersten Endgegner von Zelda a link to the past kenn ich noch! ...oder wie man Psycho-Mantis bei MGS besiegt! Vielleicht bin ich auch zu alt um mich von der NewGen prägen zu lassen!? ...oder ne melancholische Phase?!

Es ist nur dieses Gefühl, dass ich gerade habe ohne nur in schwarz und weiß zu malen!
 
Es geht mir auch nicht um schlechter oder besser, sondern wie gesagt um den Charme und die Leidenschaft von früher!

Versteht mich nicht falsch, ich mag die jetzige Gen, denn ich spiele Dinge, über die vor 15 Jahren nicht zu denken war! Aber es ist einfach "schnelle Kost" geworden vom Gefühl! Ich habe seit 2009 jedes FIFA gespielt, jedes Gears gezockt und Stunden mit CoD verbracht...aber frag mich mal nach der Story von Modern Warfare! Keine Ahnung! Aber den ersten Endgegner von Zelda a link to the past kenn ich noch! ...oder wie man Psycho-Mantis bei MGS besiegt! Vielleicht bin ich auch zu alt um mich von der NewGen prägen zu lassen!? ...oder ne melancholische Phase?!

Es ist nur dieses Gefühl, dass ich gerade habe ohne nur in schwarz und weiß zu malen!

Ja, wie gesagt ich denke da schwingt auch viel Nostalgie mit.
Ich erinner mich auch noch an meine ersten Runden Double Dragon auf dem Master System, Zelda auf dem NES, Sonic auf dem Mega Drive, Super Mario auf dem SNES etc. Das sind wahre Highlites gewesen, weil man als Kind aber auch noch ganz anders empfindet und sich in den Bann ziehen lässt. Da ist auch jedes Weihnachten ganz anders erlebt worden als heute.
Natürlich gibts heute auch seelenlose Kost, das 0815 Spiel, technisch sauber, spielerisch gut, das aber nicht fesseln und packen kann.
Aber es gibt nachwievor auch ganz grosses Kino, GTA5 fand ich zum Beispiel wirklich episch.
The last of us, Diablo ... und auch Mass Effect hat mich als Trilogie geprägt und berührt, das werde ich auch in guter Erinnerung bewahren und dann in 15 Jahren denken - so sollten Spiele heute sein. :D
 
Ich kann mich über heutige Spiele absolut nicht beschweren, ganz im Gegenteil sogar.
[...]
Also früher war definitiv nicht alles besser, es war aber mit Sicherheit alles neuer weshalb man vieles eben mit positiven nostalgischen Gefühlen betrachtet.
:dhoch:


Aber es ist einfach "schnelle Kost" geworden vom Gefühl!
Hängt aber auch nur zum Teil vom Spiel ab. Man drehe die Uhr einfach mal 5 bis 10+ Jahre zurück. Heutzutage ist es normal, dass man schon vor der Veröffentlich bzw. bevor man das Spiel selbst in der Hand hat(te), quasi im Internet alles dazu gesehen hat. Der Output an Videos & Berichten zu einem Titel ist oftmals so gigantisch, dass IMO manche zeitlich mehr Stunden damit verbringen sich im Vorfeld mit dem Spiel zu beschäftigen, als den Titel am Ende selbst gespielt zu haben.

Macht es das besser? Nicht unbedingt, aber die Welt bleit halt auch nicht stehen und man sollte auch bedenken, dass die ersten Erlebnisse immer deutlich eindrucksvoller sind, als die Xte Variation.

Wenn man "alles" schon kennt, dann zieht das halt auch nicht mehr so sehr und - je nach Spieler - macht man es sich ja auch extra leicht: Es gibt leichte SGs, eine Lösung ist im Netz nur einen Tastendruck weit entfernt und welcher Spieler sammelt 100% aller Secrets ohne Guide / Videowalkthrough? Und auch von den „früher war es besser“-Spielern (pauschal ausgedrückt) wird es IMO eher wenige geben, die da wirklich so zufrieden sind / wären, wenn da so viel von damals noch heute präsent wäre. So frustresistent sind dann doch die Wenigsten.

Man wird insgesamt sicherlich etliche Beispiele für gute und schlechte Entwicklungen finden. Allerdings schadet es IMO bisweilen doch nicht, wenn man sich einfach ein wenig mehr Abstand vom I-Net gönnt und Spiele ganz ohne Zwang spielt. Das, was man will, weil man es gerade will und nicht wegen weil es gerade der aktuelle „heiße Scheiß“ ist oder Wertung XY hat.



frag mich mal nach der Story von Modern Warfare!
Und die Handlung von Doom könntest du exakt wiedergeben? ;)
Das sind doch nun beides keine Spiele, wo jetzt Handlung / Story das Kaufargument gewesen ist.
 
Dank Indies ist das Spieleangebot so reichhaltig wie nie. Die Spiele der letzten beiden Jahre haben meinen Geschmack besser getroffen als jemals zuvor. Und die Zukunft ist rosig.
 
Es geht mir auch nicht um schlechter oder besser, sondern wie gesagt um den Charme und die Leidenschaft von früher!

Versteht mich nicht falsch, ich mag die jetzige Gen, denn ich spiele Dinge, über die vor 15 Jahren nicht zu denken war! Aber es ist einfach "schnelle Kost" geworden vom Gefühl! Ich habe seit 2009 jedes FIFA gespielt, jedes Gears gezockt und Stunden mit CoD verbracht...aber frag mich mal nach der Story von Modern Warfare! Keine Ahnung! Aber den ersten Endgegner von Zelda a link to the past kenn ich noch! ...oder wie man Psycho-Mantis bei MGS besiegt! Vielleicht bin ich auch zu alt um mich von der NewGen prägen zu lassen!? ...oder ne melancholische Phase?!

Es ist nur dieses Gefühl, dass ich gerade habe ohne nur in schwarz und weiß zu malen!

Wie Cale schon sagte: Du sucht in Spielen wie CoD oder Gears eine gute Story und erinnerungswürdige Charaktere... das konnte von Anfang an nicht gut gehen.
Wenn wir bei der X360 bleiben: Hast du Spielen wie z.B Nier, Enslaved, Deadly Premonition, Lost Odyssey oder Tales of Vesperia mal eine Chance gegeben? Wenn nein, dann hätte ich da ein paar Empfehlungen. :D
 
ja weil ..nur noch äction äction äction..die genere vielfalt ist verlorgen gegangen, es gibt kaum noch spiele die mich wirklich so packen.
 
Zum Gameplay:

Vieles wird mir zu stark vercasualisiert, das stört mich häufig schon, auch dass vieles eher wirkt wie ein und der selbe Brei. Aber anderseits hat sich das Gameplay auch im vergleich zu früher enorm stark weiterentwickelt, was mir wiederum sehr gut gefällt. Es sind halt gute wie auch schlechte Sachen hinzu gekommen, für mich gibs da kein schwarz/weiß.

Der Aufwand der Betrieben wird was Atmosphäre/Erzählweise/Action angeht ist auch eine enorme Bereicherung. Da wirken Retrospiele im unmittelbaren Vergleich doch eher sehr Träge und versteift. Auch wenn einige Retrospiele immernoch einen unglaublichen Reiz ausstrahlen und mit den damals verfügbaren Mitteln extrem viel Liebe zum Detail erwecken.

Über die Seuche DLC und Co. brauchen wir nicht reden, es ist die Hölle. Dafür möchte ich Multiplayer und all die anderen Techniken nicht mehr missen die wir heute haben.

Kann da kein abschließendes Urteil finden, ist halt ein mischmasch aus gutem und schlechtem.
 
Jein.
Die Spiele an sich waren vielleicht nicht immer besser, aber die Umstände, unter denen man sie hat zocken können, wesentlich sympathischer.
Lange ist es her, dass ich planlos vor Händlerregalen stand und spontan mal ein Spiel mitgenommen habe. Heute ist man ja leicht informiert, wenn nicht sogar dazu verdammt, sich unbedingt informieren zu müssen. Nicht nur, weil auch heute noch schlechte Spiele produziert werden, sondern durch diverse, hochgradig profitorientierte Geschäftsmodelle, die dem Kunden nicht selten unfertige Spiele vorsetzen, die erst Wochen, wenn nicht gar Monate (um nicht zu sagen; wenn überhaupt), per Patches den dringend nötigen Feinschliff erhalten und finalisiert werden. Eine andere Problematik, die im selben Licht steht, ist die DLC und Update-Politik. Ich bin klar dafür, Spielerlebnisse im Laufe der Zeit gegen Entgelt sinnvoll erweitern zu dürfen. Wenn aber bereits am Streetday etliche Daten bereitstehen, am besten noch schon auf der Disc schlummernd, und ich auch im Hauptmenü oder in Ladebildschirmen dazu hingewiesen werde, fühle ich mich verarscht.

Früher gab es das nicht. Früher war ein Spiel entweder gut oder schlecht, aber, den damaligen Preisen sei dank, hat man es dennoch bis zum Erbrechen gespielt. Vielleicht war man aber auch einfach nur naiv.
 
Zurück
Oben