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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Fidel is mal wieder da!

20th Century Boys

Naja, eine Comic-Verfilmung ist eine Comic-Verfilmung ist eine Comic-Verfilmung. Oder in diesem Fall halt ne Manga-Verfilmung. Die Macher haben sich unglaublich viel Mühe gemacht, die Bilder der Vorlage detailgetreu und akribisch umzusetzen. Das ist wirklich beeindruckend und für Kenner des Manga schon ein Genuß. Der größte Vorteil ist aber zugleich auch der schwerwiegenste Nachteil. Es gibt keinerlei Überraschungen, der Film arbeitet fleissig alle wichtigen Stationen der Geschichte ab und was in der Bildsprache des Manga gut funktioniert, wirkt im Realflm dann doch manchmal eher etwas unglaubwürdig.
Is vielleicht auch nur Geschmacksache, meine Frau fand ihn auch besser als ich. Auf die Frage, was ich denn erwartet habe, hätte ich auch keine passende Antwort.

DVD hat übrigens nur englische Untertitel auf japanischen O-Ton.

7/10

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=W18Kup-eqQA[/vid]
 
My Bloody Valentine 3D

Wow, das war der dämlichste Horrorfilm, den ich seit langer Zeit gesehen habe. Der Film bedient wirklich jedes Klischee des Genres: ständig stolpernde Opfer, nackte Haut, dämliche Dialoge, strunzdumme Charaktere und ein ziemlich unglaubwürdiger Spitzhacken-Killer.

Ein Beispiel für die geniale Logik: Zwei Mädels werden durch einen Supermarkt gejagt, verschanzen sich dann in einem Büro und verbarrikadieren die Tür. Miss Blöd muss aber unbedingt nochmal an der Tür horchen, ob denn der Killer auch wirklich noch hinter ihnen her ist. Der Typ hat 'ne Spitzhacke...EINE SPITZHACKE! Was wird der Kerl wohl damit tun, wenn die Tür nicht zu öffnen ist?! Genau, drauf einprügeln...In der nächsten Szene sieht man also die horchende Frau an der Tür und im nächsten Moment die besagte Spitzhacke, natürlich gaaaanz knapp neben ihr, durch die Tür scheppern. "Oha, damit hab' ich ehrlich nicht gerechnet...":skep:

Spannung kam überhaupt keine auf, weil einem die Charaktere total egal sind. Was aber wirklich nett war, war der "3D-Effekt". Man kann zwar nicht wirklich von 3D im eigentlichen Sinne sprechen, aber es gab schon sehr nette, damit verbundene Szenen (Körperteile und die Spitzhacke fliegen auf das Publikum zu, der Lauf einer Schrotflinte wird in die Menge gehalten, usw.). Ich würde den erzielten Effekt eher so beschreiben, dass, durch den Einsatz von vier Ebenen, eine gewisse Raumtiefe geschaffen wird (also die Einteilung in Hinter-, Mittel- und Vordergrund, sowie eine Ebene für die ganz "nahen" Effekte). Wenn sowas bei einem besseren Film eingesetzt wird (ich hoffe auf Avatar), kommt das mit Sicherheit noch um einiges besser rüber.

ohne 3D-Effekt: 2/10
mit 3D-Effekt: 6/10
 
Urgs schrieb:
Wieviel Folgen hat die fünfte eigentlich und sind die alle schon in Deutschland gelaufen?

17 Folgen hat die 5.Staffel und wer guckt die in deutsch ? :D

@Eventer

Die 8.+9. Folge war auch schon porno, schön zu hören das es auf dem Level weitergeht. Die 10. ist für mich die nächste aber zuerst muss ich mein Multimedia Tempel wieder aufbaun.
 
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Two And A Half Men - Season 5

Hab die Staffel jetzt beendet und sie ist einfach nur großartig. Imho die beste Sitcom überhaupt. :huldig:

10/10
 
Zerfikka schrieb:
Die 8.+9. Folge war auch schon porno, schön zu hören das es auf dem Level weitergeht. Die 10. ist für mich die nächste aber zuerst muss ich mein Multimedia Tempel wieder aufbaun.

Die 10 legt nomma ne Schippe drauf...gerade am Ende... und dann die LOST Einblendung ARGH!!!
 
An Felon probiere ich mal meinen neuen Wertungskasten aus, der die Filme ein wenig genauer bewerten soll, als die, von mir ansonsten verwendeten, ganzen Zahlen. Wenns bei Games so gut funktioniert, wieso nicht auch bei Filmen? :D Also:


Felon [Blu-ray]
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Als Wade Porters (Stephen Dorff) eines Nachts einen Einbrecher mit einem Baseballschläger niederstreckt, ändert sich sein Leben schlagartig. Da er den tödlichen Schlag nicht in seinen eigenen vier Wänden, sondern auf der Straße, ausgeübt hat, handelt es sich nicht mehr um Notwehr, sondern um Todschlag, woraufhin Wade drei Jahre hinter Gitter kommen soll. Doch schon auf der Busfahrt ins Gefängnis geht etwas gehörig schieß und Porter wird ein Mord an einem Mithäftling in die Schuhe geschoben. Seine Strafe wird verlängert und er in den Hochsicherheitstrakt verlegt, wo er, unter der brutalen Leitung des Oberwärters Lt. Jackson (Harold Perrineau), versucht den Knastalltag zu überleben. Seine Lage scheint aussichtslos, bis der 16-fache Mörder John Smith (Val Kilmer) sein neuer Zellennachbar wird - er scheint der Einzige zu sein, der Wade jetzt noch helfen kann.


Felon ist ein hartes Gefängnisdrama, das nicht nur durch eine realistische Inszenierung, sondern auch mit seinen grandioses Darstellern und einer interessanten Handlung punkten kann. Diese ist zwar nicht gerade weltbewegend und wird sehr geradlinig erzählt, weiß den Zuschauer jedoch zu packen und kann sogar mit einem überraschend cleveren Finale punkten.

Beonders macht Felon aber nicht die Story, sondern die extrem realistische Umsetzung. Dies beginnt schon bei der Kamera. Gefilmt wurde nämlich mit einer Handkamera, was dem Film stellenweise schon fast wie eine Doku wirken lässt. Gerade die, häufiger als erwartet stattfindenden, Faustkämpfe kommen so noch härter rüber.
Nicht selten habe ich kurzzeitig die Augen schließen müssen, da ich dachte "Ugh, das muss weh tun!". Überhaupt wurde das Gefängnissetting sehr authentisch umgesetzt. Die meiste Zeit spielt der Film in nur drei Räumen - dem Innenhof, der Gefängniszelle und dem Raum, im dem sich die Wärter aufhalten - was für eine beklemmende Atmosphäre sorgt. Auch die Tatsache, dass in einem echten, stillgelegten Gefängnis, mit echten Ex-Häftlingen, gedreht wurde trägt deutlich dazu bei.

Beeindruckt hat mich aber nicht nur die Inszenierung, sondern auch die Darsteller.
Diese können alle, von Anfang bis Ende, überzeugen. Gerade Stephen Dorf hätte ich eine so glaubwürdige und überzeugende Darbietung nicht wirklich zugetraut, da er ansonsten nur in verhältnismäßig eindimensionalen Actionrollen zu sehen ist. Begeistert hat mich auch, mal wieder, Val Kilmer. Meiner Meinung nach wird dieser Mann in Hollywood extrem unter Wert verkauft. "Columbus Day", "Spartan", "Kiss Kiss Bang Bang" und jetzt Felon. Leider alles verhältnismäßig unbekannte Filme, in denen Kilmer jedoch immer eine grandiose Figur macht.
Ein besonders Lob muss ich noch an Harold Perrineau aussprechen, der den meisten wohl als Michael aus "Lost" bekannt sein dürfte. Toller Schauspieler, der auch hier, als skrupelloser Aufseher, überzeugt. Würde ihn gerne häufiger in Kinofilmen sehen.


Insgesamt ist Felon ein geradliniges Gefängnisdrama geworden, das durch seine spannende Handlung, eine packende und realistische Inszenierung und hervorragende Schauspieler begeistern kann. Das Ende wurde mir ein wenig zu schnell abgehandelt und etwas mehr Tiefe hätte der Film auch vertragen können - was jetzt aber nicht heißen soll, dass er keinen Inhalt bietet -, ansonsten gibt es eine klare Empfehlung. Und lasst euch nicht von der Gefängnisthematik abschrecken. Normalerweise stehe ich auch nicht auf diese Art von Film, aber Felon ist intelligenter und mitreißender, als erwartet.



Handlung: 6/10
Darsteller: 9/10
Inszenierung: 8/10
Atmosphäre: 10/10
Spannung: 8/10

Gesamtwertung: 8.2/10 Punkte
 
Natürlich hängt das beim Film alles irgendwie zusammen, aber Atmo ist für mich einfach die Stimmung die erzeugt wird. Und die ist hier grandios und glaubwürdig. Auch wenn die Inszenierung nicht wirklich innovativ war. Daher da nur 8 und bei der Atmo 10 Punkte.

Aber befindet sich eh noch in der Probephase. :D Für Verbesserungsvorschläge bin ich immer offen. Soll noch ein Bewertungspunkt dazukommen? Oder soll ich Atmo doch weglassen?

Der Punkt "Spannung" ist übrigens austauschbar. Also vom Genre abhängig. Bei Komödien wird "Spannung" dann durch "Humor" ersetzt.
 
Val Kilmer wird nicht unterbewertet nur seine Exzesse beim drehen war vielen Regisseuren einfach zu viel und deshalb haben sie Kilmer fallen gelassen.

Mochte den Typen sehr gerne und der hat auch in den späten 80 sowie Anfang 90er Jahren wirklich zur damaligen Zeit ein paar gute Filme abgeliefert. Mir hat Val Kilmer sogar als Batman sehr gut gefallen fürs schlechte Drehbuch kann er ja nichts.
 
ich habe mal ein interview mit killmer gelesen, seitdem ist für mich der typ gestorben. rechtes arschloh. tschuldigt, aber solche leute sind nicht meine freunde.aber er ist echt coller schauspieler, wie er elvis nachgemacht hat war der kracher schlechthin:headbang:
 
Kilmer ist also auch so ein Arschloch-Schauspieler? Schade. Fand ihn, soweit ich das beurteilen kann, immer recht sympathisch. Naja, aber irgendwie hat jeder Schauspieler einen an der Waffel. So lange er weiterhin gut schauspielert soll es mir egal sein. :D
 
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