Ja ja, Ben Hur. Den musste ich in meiner Schulzeit bestimmt fünf Mal schauen, weil mein Lateinlehrer riesen Genre-Fan war. 
Eastbound & Down - Season 1
8/10 Baseballs
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=yf9j4QnVK-s[/vid]

Eastbound & Down - Season 1
Eastbound & Down lässt sich wohl am ehesten als Sportler-Drama-Comedy beschreiben. In der, von Will Ferrell (der sogar eine Nebenrolle als BWM-Händler hat) produzierten und Danny McBride geschriebenen, Serie, spielt letzterer den ehemaligen Baseball-Superstar Kenny Powers, welcher sich, nach vielen Jahren in der Oberliga, nun auf dem absteigenden Ast befindet. Ohne Geld oder Freunde, muss er schlussendlich sogar bei seinem Bruder einziehen und darf in der örtlichen Schule den Aushilfssportlehrer spielen. Für einen überheblichen Ex-Star wie Powers natürlich unvorstellbar...
Ich muss zugeben, dass mir die ersten beiden Episoden absolut nicht gefallen haben. Die Mischung aus debilen, politisch unkorrekten Sprüchen und Familien-Drama wollte einfach nicht zünden. Mit jeder weiteren Folge, wuchs jedoch mein Interesse an Eastbound & Down. Mit der Zeit erkennt man nämlich, dass hinter der, anfänglich eher eindimensional und primitiv gezeichneten, Figur des Kenny Powers' sehr viel mehr steckt als ein selbstverliebter Prolet. Nämlich ein menschlicher, verletzlicher Ex-Star. Hat man die schrägen Charaktere erstmal richtig kennengelernt, funktioniert die Verbindung aus Komödie und Tragödie plötzlich unheimlich gut. So wechselt sich typischer, zotiger Will Ferrell- bzw. Danny McBride-Humor mit nachdenklich-emotionalen Momenten ab, die der Geschichte eine angenehme Tiefe verleihen und die Licht- und Schattenseiten eines Sportlerlebens gekonnt beleuchten. Dabei halten sich Humor und Drama immer die Waage. Droht eine Szene in Lächerlichkeit zu versinken, reißt eine fast schon tragische Situation das Ruder rum, nur um, kurz vor der emotionalen Ermüdung, wieder durch einen herrlichen Feel-Good-Moment versüßt zu werden.
Angenehm ist auch, dass die Geschichte als Großes-Ganzes betrachtet werden kann. Eastbound & Down erzählt keine episodenhaften Auszüge aus Kenny Powers Leben, sondern eine zusammenhängende Handlung, die man durchaus als einen einzelnen, langen Film bewerten kann. Dafür gibt es auch nur 6 Episoden mit je ~26 Minuten Laufzeit pro Staffel.
Eastbound & Down ist eine hervorragende Tragik-Komödie. Eine mitreißende Serie, die sympathische Charaktere, welche grandios von ihren Darstellern verkörpert werden, schlüpfrigen Humor und viel Gefühl zu bieten hat. Eine Zusammensetzung an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Lässt man sich jedoch darauf ein, wachsen einem die abgedrehten und trotzdem sehr menschlichen Figuren sofort ans Herz. Gleich gehts mit Season 2 weiter.
Ich muss zugeben, dass mir die ersten beiden Episoden absolut nicht gefallen haben. Die Mischung aus debilen, politisch unkorrekten Sprüchen und Familien-Drama wollte einfach nicht zünden. Mit jeder weiteren Folge, wuchs jedoch mein Interesse an Eastbound & Down. Mit der Zeit erkennt man nämlich, dass hinter der, anfänglich eher eindimensional und primitiv gezeichneten, Figur des Kenny Powers' sehr viel mehr steckt als ein selbstverliebter Prolet. Nämlich ein menschlicher, verletzlicher Ex-Star. Hat man die schrägen Charaktere erstmal richtig kennengelernt, funktioniert die Verbindung aus Komödie und Tragödie plötzlich unheimlich gut. So wechselt sich typischer, zotiger Will Ferrell- bzw. Danny McBride-Humor mit nachdenklich-emotionalen Momenten ab, die der Geschichte eine angenehme Tiefe verleihen und die Licht- und Schattenseiten eines Sportlerlebens gekonnt beleuchten. Dabei halten sich Humor und Drama immer die Waage. Droht eine Szene in Lächerlichkeit zu versinken, reißt eine fast schon tragische Situation das Ruder rum, nur um, kurz vor der emotionalen Ermüdung, wieder durch einen herrlichen Feel-Good-Moment versüßt zu werden.
Angenehm ist auch, dass die Geschichte als Großes-Ganzes betrachtet werden kann. Eastbound & Down erzählt keine episodenhaften Auszüge aus Kenny Powers Leben, sondern eine zusammenhängende Handlung, die man durchaus als einen einzelnen, langen Film bewerten kann. Dafür gibt es auch nur 6 Episoden mit je ~26 Minuten Laufzeit pro Staffel.
Eastbound & Down ist eine hervorragende Tragik-Komödie. Eine mitreißende Serie, die sympathische Charaktere, welche grandios von ihren Darstellern verkörpert werden, schlüpfrigen Humor und viel Gefühl zu bieten hat. Eine Zusammensetzung an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Lässt man sich jedoch darauf ein, wachsen einem die abgedrehten und trotzdem sehr menschlichen Figuren sofort ans Herz. Gleich gehts mit Season 2 weiter.
8/10 Baseballs
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=yf9j4QnVK-s[/vid]

) Schlussszene zusammengeschrieben. Es fehlt einfach ein echtes, handfestes Finale. Die zuvor aufgebaute Spannung verpufft in einem belanglosen und holprig erzählten Action-Ende, in dem der junge Hauptdarsteller noch schnell ein paar lächerliche One-Liner abfeuern und nicht unbedingt notwendige Actionszenen runterspielen darf. Da wurde so einiges an Potenital verschenkt. 

