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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

geht mir im großen und ganzen nicht anders. ich meide animationsfilme wo es nur geht. immer diese kindgerechte scheiße ohne spannungskurve, etc.
aber tim und struppi ist wirklich toll.
 
Diese ganze Klamauk-Popcorn-Animationsscheisse, mit den typischen Emotionsphrasen kann ich auch nicht ab. Ich hasse sowas. Es soll für Kinder sein, aber ich finde, man traut Kindern einfach zu wenig zu, , bzw. man nimmt sie, ihre Sicht auf die Welt, ihren Intellekt und die Probleme, mit denen sie täglich zutun haben nicht ernst genug, wenn man sie immer wieder mit den gleichen oberflächlichen Blockbuster-Strickmustern abspeist. Meiner Meinung nach können sich die Studios von den Ghibli-Filmen mal ne ordentliche Scheibe von abschneiden.
Auf Tim & Struppi bin ich gespannt. Im Kino leider verpasst.
 
Sharktopussy schrieb:
Der Film hätte ein Realfilm werden sollen. Damit hätte Spielberg sein Indy 4 - Desaster zumindest teilweise egalisieren können. Alleine der beschriebene Aufwand für einen Animationsfilm :vogel:

Will mir nich in den Kopf, warum es sowas überhaupt gibt bzw. warum sich Jackson und Spielberg auf sowas einlassen wollten. Jeder Animationsfilm sieht aus wie ne (noch) bessere Videospielsequenz. Alleine die Tatsache, dass es alles animiert ist, beraubt ihn für mich schon seiner Spannung und seinem Spaßfaktor.

Ja, ich hasse Animationsfilme :D

Spielberg hat die Tim & Struppi Lizenz schon 1983 erworben und den Film - verständlicherweise, da es damals noch keine Animationsfilme gab - als Realverfilmung geplant. Als er 2005 (?), zusammen mit Peter Jackson und Weta, die ersten Testaufnahmen machte, war er ebenfalls noch als Realfilm konzipiert. Erst kurz vor Produktionsbeginn hat er sich dazu entschlossen auf einen komplett animierten Film zu setzen, da er keine andere Möglichkeit sah, der Vorlage gerecht zu werden. Er wollte den Charme der Zeichnungen nämlich beibehalten und das wäre mit echten Darstellern einfach nicht möglich gewesen. (Erfährt man übrigens alles im Making Of. :D)

Ich halte diese Entscheidung für absolut nachvollziehbar und im Endeffekt auch für grandios. So konnte er einen klassischen Abenteuerfilm drehen, der eine liebevolle Verneigung vor Hergés Werk darstellt und zeitgleich spektakuläre Aufnahmen bietet, die so nie oder nur mit gigantischem Aufwand in einem Realfilm möglich gewesen wären.


@ Urgs:
Hast du schon Drachenzähmen leicht gemacht gesehen? Dreamworks hat damit eine erstaunlich erwachsene Richtung eingeschlagen, die sowohl Witz für die Kleinen, als auch eine mitreßende Geschichte und opulente Bilder für die Eltern bietet. Das kommt den Ghibli-Filmen schon recht nahe, wobei hier die phantastischen Elemente der meisten Ghiblis fehlen. Diesbezüglich ist Drachenzähmen natürlich etwas bodenständiger bzw. "westlicher".
 
MiXeR schrieb:
@ Urgs:
Hast du schon Drachenzähmen leicht gemacht gesehen? Dreamworks hat damit eine erstaunlich erwachsene Richtung eingeschlagen, die sowohl Witz für die Kleinen, als auch eine mitreßende Geschichte und opulente Bilder für die Eltern bietet.

Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, ist für mich der gleiche 08/15-Crap wie alles andere.
Anfänglicher Loser-Typ wächst über sich hinaus und wird zum Helden. Und bekommt am Ende die Tussi. Alle sind natürlich happy am Ende, klar, und das süße Tierchen darf natürlich auch nicht fehlen.
 
Storytechnisch reißt er keine Bäume aus, da hast du schon recht. Aber die Präsentation hebt sich meiner Meinung nach deutlich von anderen Animationsfilmen ab. Drachenzähmen kommt mit sehr viel weniger Humor und einem geringeren Knuddelfaktor aus und erzählt seine Geschichte eher gefühlvoll-ruhig und teilweise fast schon episch-breitgetreten. Das ist kein Vergleich zu kurzweiligen, kunterbunten und meist sinnbefreiten Kinder-Animationswerken wie Madagascar, Cars oder Planet 51.
 
Viele der CGI-Filme sind schon ziemlich Banal. Du hattest früher Disney- und Bluth-Filme, die waren teilweise als Kind richtig gruselig oder bedrohlich, todtraurig und mitreißend. Mittlerweile sind selbst die Bösewichte in diesen Filmen debile Trottel. Die Storys bewegen sich größtenteils nur noch von Slapstick-Moment zu Slapstick-Moment und zwischendurch gibt's den moralischen Einwurf, weil man ja irgendwie auch noch Werte vermitteln muss, was sich dann nur darauf beschränkt das entweder irgendwer den Spielverderber der Gruppe spielt oder ein Missverständnis für kurze Zeit eine Freundschaft zerreißt. Am Ende ist dann irgendwer in Gefahr und muss gerettet werden und am Schluss haben sich alle wieder lieb...Abspann.
 
Final Destination 5 3D
final2bdestination2b5qfuis.jpg


Na, das war doch mal eine durchaus positive Überraschung. Auch wenn die Final Destination-Reihe noch nie sonderlich anspruchsvoll oder intelligent war, konnte der Erstling damals zurecht begeistern. Ein innovativer, spannender und fieser Horror-Thriller. Der Überraschungseffekt war in der Fortsetzung natürlich verschwunden, dafür konnte sie mit herrlich überzeichneten und aufwändigen Unfällen punkten. Ab Final Destination 3 ging es jedoch bergab. Der immerzu gleiche Ablauf nutze sich blitzschnell ab und vorhersehbare Tötungen führten zu schweren Ermüdungserscheinungen. Als Teil 4 dann schließlich nur noch auf billige 3D-Effekte setzte, war die, einst sehr unterhaltsame, Reihe für mich gestorben.

Glücklicherweise hat man es bei Final Destination 5 geschafft, alte Tugenden mit einer modernen und angenehmen 3D-Präsentation zu verbinden. Auch wenn Teil 5 nicht an den hochspannenden Film-Serien-Start von 2000 anknüpfen kann, ist es ein brauchbarer und kurzweilig-unterhaltsamer Splatter-Spaß. So beginnt der Film mit einer absolut gelungenen und in 3D unheimlich mitreißenden Brückenszene, die zwar nicht an die Genialität des Autobahnunfalls aus Teil 2 heranreicht, aber dennoch einen soliden Einstieg abgibt. Das hohe Unterhaltungsniveau wird zunächst auch noch beibehalten und gipfelt in einem der wohl gemeinsten Final Destination-Momente. Die Turnhallen-Szene ist schlichtweg genial und spielt hervorragend mit den Erwartungen des Zuschauers. So angespannt war ich bei Final Destination selten. Wunderbar konstruierter, unvorhersehbarer und schweißtreibender Unfall. :schreck:

Danach geht es im Massagestudio und beim Augenarzt auch noch gut weiter, bevor der Film plötzlich einige Gänge herunterschaltet. Die Unfälle werden zunehmend einfallsloser, die kleine Liebesgeschichte bremst den Film merklich aus und eine sonderbare Story-Design-Entscheidung inkl. ungewöhnlich harmlosen Finale, sorgt für einen faden Beigeschmack. Was herrlich überspitzt-brutal, einfallsreich und rasant beginnt, verkommt schlussendlich zum austauschbaren und zahmen Splatter-Thriller. Da wäre in der zweiten Filmhälfte eindeutig mehr drin gewesen.

So bleibt immerhin ein toller Einstieg, der viele fiese Unfälle bereithält und in 3D noch sehr viel mehr Schweißperlen auf die Stirn treibt. Story und Charaktere sind dabei natürlich gewohnt flach und, genau so wie die austauschbaren Darsteller, nicht weiter erwähnenswert. Leider verliert der Film im weiteren Verlauf merklich an Originalität und Tempo. Die kurze Laufzeit von rund 90 Minuten wirkt der Langeweile jedoch entgegen, sodass Final Destination 5, trotz nicht vorhandener Story- und Charakterentwicklung und einem enttäuschenden Finale, für nervenaufreibende und fies-brutale Unterhaltung sorgt. Ein kleiner Lichtblick für die fast tote Film-Reihe. Macht summa summarum gute​

Film: 6/10 Schrauben (in 3D tendiere ich, wegen der doch beachtlichen Intensitätssteigerung, sogar zu 7/10)
3D-Effekt: 8/10 Schrauben
 
@ Mixer

Mich hat vor allem das Konzept gestört dass man jemand anderen töten muss / kann, um selbst zu überleben bzw. übersprungen werden zu können.

So was können die doch nicht ernsthaft in einem fünften Teil, der eigentlich Part Zero darstellt einführen, und mal eben alles in die Tonne kloppen was das ganze Leb oder Stirb Schema bis dato ausgemacht hat. :vogel:
 
Genau das hat mich auch gestört. Ich habe nichts gegen irgendwelche Neuerungen, aber das war total dämlich und diente doch nur als Aufhänger für den lahmen "Showdown".

Da ist der Schuss wohl nach hinten losgegangen. Was frische Spannung bringen sollte, entpuppt sich als unpassender und irgendwie auch einfallsloser Twist.

Ist FD5 denn wirklich ein Prequel?
 
Freezi schrieb:
@ Mixer

Mich hat vor allem das Konzept gestört dass man jemand anderen töten muss / kann, um selbst zu überleben bzw. übersprungen werden zu können.

So was können die doch nicht ernsthaft in einem fünften Teil, der eigentlich Part Zero darstellt einführen, und mal eben alles in die Tonne kloppen was das ganze Leb oder Stirb Schema bis dato ausgemacht hat. :vogel:

find ich nicht, der "twist" war imo ok, hat ja eh nicht funktioniert, oder? habs schon vergessen.

an alle die den 5ten gesehen haben
wurde nicht mal im ersten oder zweiten film gesagt, dass es mal einen brückeneinsturz gab bei dem einige überlebt haben, die dann aber alle nach und nach gestorben sind? ich meine da mal was aufgeschnappt zu haben.

für mich sind und bleiben die FF filme die besten tötungsfilme, ist einfach immer wieder schön mitzufiebern, wie die jetzt drauf gehen und so vorhersehbar waren die wenigsten tötungen, weil meisten kommts immer anders als gedacht.
 
lüsterneLINDA schrieb:
Freezi schrieb:
@ Mixer

Mich hat vor allem das Konzept gestört dass man jemand anderen töten muss / kann, um selbst zu überleben bzw. übersprungen werden zu können.

So was können die doch nicht ernsthaft in einem fünften Teil, der eigentlich Part Zero darstellt einführen, und mal eben alles in die Tonne kloppen was das ganze Leb oder Stirb Schema bis dato ausgemacht hat. :vogel:

find ich nicht, der "twist" war imo ok, hat ja eh nicht funktioniert, oder? habs schon vergessen.

Funktioniert hats nicht wirklich. Was den Twist aber eigentlich nur noch unsinniger macht. :ugly:
 
MiXeR schrieb:
Genau das hat mich auch gestört. Ich habe nichts gegen irgendwelche Neuerungen, aber das war total dämlich und diente doch nur als Aufhänger für den lahmen "Showdown".

Da ist der Schuss wohl nach hinten losgegangen. Was frische Spannung bringen sollte, entpuppt sich als unpassender und irgendwie auch einfallsloser Twist.

Ist FD5 denn wirklich ein Prequel?

Klar, wie können die beiden ansonsten in dem Flugzeug sitzen das in Teil 1 explodiert? Doppelgänger? :ugly:

Der knüft quasi nahtlos an Teil 1 an.
 
Ist schon ewig her, dass ich den ersten Teil gesehen habe.
Konnte mich an eine solche Szene gar nicht mehr erinnern. :ugly:

Das macht die Sache in Teil 5 ja noch viel bescheuerter. :vogel:
 
Tim & Struppi

wow... mir fehlen echt die worte... ich bin seit meiner frühen kindheit fan der comics (ich hab wirklich alle ... und am sonntag noch eins gelesen) ... die meisten hier kannten die comics nicht und waren begeistert... ich bin es, obwohl ich die comics kenne...

man hat zwar mehrere der originalgeschichten vermischt (die krabbe mit den goldenen scheren, das geheimnis der einhorn und der schatz rackhams des roten) aber für die einführung der charaktere macht das durchaus sinn... leider hat man die bergung der "einhorn" und professor bienlein völlig außen vor gelassen... :traurig: was aber die spielzeit des films wohl überstrapaziert hätte...

was aber (nicht nur für fans des comics) bleibt, ist ein gigantisches abenteuer, das definitiv für mich in einem atemzug mit indiana jones genannt werden darf... was hier an liebe zum detail verballert wird, spottet echt jeder beschreibung... ich saß gestern wirklich durchgehend nur so vor meiner leinwand: :staun::shock::huldig::sabber::hurra:

11/10 buddeln rum
 
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Bevor ich sage, wie ich den Film fande muss ich mich erstmal fragen, warum zum Teufel dieser Film eine FSK18 bekommen hat. Imo total überzogen...
Naja...

Frank Banister, Jäger des Paranormalen arbeitet mit Geistern zusammen um arglosen Leuten Geld aus der Tasche zu jagen, indem er zunächst ein Haus durch Geister (die scheinbar nur er im Ort sehen kann) terrorisiern läßt. Dabei wird seine Karte zufälligerweise hinterlassen und Leute rufen ihn an.

Allerdings gibt es auch immer wieder mysteriöse Todesfälle. Banister wird naufgrund seiner ständigen Präsenz bei diesen und seiner Vergagenheit in Verbindung gebracht.

Nun gilt es die Wahrheit hinter diesen Todesfällen zu klären.


Der Film trägt Unverkennbar die Handschrift von Jackson. Es gibt grandiose lange Kamerafahrten und schräge Close Ups. Eigentlich wirkt auch der ganze Look wie ein Brain Dead mit Geistern und weniger Gewalt.

Allerdings konnte mich der Film nicht vollends überzeugen. So bleiben mir gerade die Sidekicks viel zu blass. Diesen hätte man durchaus mehr Raum geben können, um sich mehr in die Story zu integrieren. Die Love Story hat auch nicht vollends überzeugt.

Erwähnen sollte man aber einen Cameo:

Der Ausbilder aus Full Metall Jacket, der hier als Geist einen ganzen Friedhof in Schach hält

Aber alles in allem ist der Film nette Mainstreamunterhaltung.

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Die liebe gute Nachbarschaft. Es gibt immer einen den man nicht mag. Aber muss es ausgerechnet ein Vampir sein?

Ed, der Supernerd, findet als erster herraus, um was es sich wirklich bei dem neuen Nachbar handelt. Als er davon seinem ehemals besten Freund, Charlie, erzählt glaubt der diesem natürlich nicht.

Ed schafft es aber dennoch, ihn zu "überreden" sich das Haus des Nachbarn anzusehen... Mit verherrenden Folgen.

Was folgt ist das übliche:
"Unser Nachbar ist ein Vampir!"
"Ja genau, erzähl keine Schwachsinn!!!"
Jemand wird umgebracht
"Scheiße du hattest Recht, wir müssen abhauen oder den Scheißtypen erledigen"

Es kommt zu einem Spiel mit den üblichen Vampirregeln und einem spannendem, jedoch leider kaum überraschendem Finale.

Collin Farrell spielt den diabolischen Nachbarn sehr überzeugend und auch der Rest des Cast spielt seine Rollen solide.
Die Inszenierung hat mir sehr gut gefallen, und auch wenn es sich um CGI Masken handelte, wussten diese zu gefallen.

Was den Film auszeichnet ist, dass er sich zu keiner Sekunde bierernst nimmt. Der GoreFaktor ist für diesen Film auch genau richtig gewählt.

Der Film ist also eine gekonnte Mischung aus klassischem Vampirfilm, etwas Disturbia (oder auch das fenster zum Hof) und dann ein kleinwenig Teeniefilm.

Dabei aber ganz abseits von jeglichem Twilight Rotz.
 
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Ben Hur 9/10

"Entweder hilfst du mir, oder du bekämpfst mich, eine andere Wahl gibt es nicht! Entweder bist du für mich, oder du bist gegen mich!" -- "Wenn das die Wahl ist, dann bin ich gegen dich!"

Großartiges Monumentalkino, ein wahrhaftig episches Filmerlebnis. Perfekt ist der Film natürlich nicht, zu schwülstig manche Dialoge, zu extrem das damals typische Overacting, und nach dem bombastischen Pferderennen geht dem Film natürlich auch etwas die Puste aus, aber insgesamt ist Ben Hur dennoch großes Hollywoodkino mit einem Aufwand, den man heute aufgrund der CGI-Technik nie mehr erreichen wird.
 
Ich hab mir mal nachträglich Spartakus angeguckt. Der war auch furchtbar. Das sind heutzutage einfach keine realistischen Vorstellungen über diese Zeit. Allein schon die Sprache und wie die alle aussehen. Nee, Klassiker hin oder her, heute will ich das ganz anders inszeniert haben.
 
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