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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Ja ja, Ben Hur. Den musste ich in meiner Schulzeit bestimmt fünf Mal schauen, weil mein Lateinlehrer riesen Genre-Fan war. :D


Eastbound & Down - Season 1
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Eastbound & Down lässt sich wohl am ehesten als Sportler-Drama-Comedy beschreiben. In der, von Will Ferrell (der sogar eine Nebenrolle als BWM-Händler hat) produzierten und Danny McBride geschriebenen, Serie, spielt letzterer den ehemaligen Baseball-Superstar Kenny Powers, welcher sich, nach vielen Jahren in der Oberliga, nun auf dem absteigenden Ast befindet. Ohne Geld oder Freunde, muss er schlussendlich sogar bei seinem Bruder einziehen und darf in der örtlichen Schule den Aushilfssportlehrer spielen. Für einen überheblichen Ex-Star wie Powers natürlich unvorstellbar...

Ich muss zugeben, dass mir die ersten beiden Episoden absolut nicht gefallen haben. Die Mischung aus debilen, politisch unkorrekten Sprüchen und Familien-Drama wollte einfach nicht zünden. Mit jeder weiteren Folge, wuchs jedoch mein Interesse an Eastbound & Down. Mit der Zeit erkennt man nämlich, dass hinter der, anfänglich eher eindimensional und primitiv gezeichneten, Figur des Kenny Powers' sehr viel mehr steckt als ein selbstverliebter Prolet. Nämlich ein menschlicher, verletzlicher Ex-Star. Hat man die schrägen Charaktere erstmal richtig kennengelernt, funktioniert die Verbindung aus Komödie und Tragödie plötzlich unheimlich gut. So wechselt sich typischer, zotiger Will Ferrell- bzw. Danny McBride-Humor mit nachdenklich-emotionalen Momenten ab, die der Geschichte eine angenehme Tiefe verleihen und die Licht- und Schattenseiten eines Sportlerlebens gekonnt beleuchten. Dabei halten sich Humor und Drama immer die Waage. Droht eine Szene in Lächerlichkeit zu versinken, reißt eine fast schon tragische Situation das Ruder rum, nur um, kurz vor der emotionalen Ermüdung, wieder durch einen herrlichen Feel-Good-Moment versüßt zu werden.

Angenehm ist auch, dass die Geschichte als Großes-Ganzes betrachtet werden kann. Eastbound & Down erzählt keine episodenhaften Auszüge aus Kenny Powers Leben, sondern eine zusammenhängende Handlung, die man durchaus als einen einzelnen, langen Film bewerten kann. Dafür gibt es auch nur 6 Episoden mit je ~26 Minuten Laufzeit pro Staffel.

Eastbound & Down ist eine hervorragende Tragik-Komödie. Eine mitreißende Serie, die sympathische Charaktere, welche grandios von ihren Darstellern verkörpert werden, schlüpfrigen Humor und viel Gefühl zu bieten hat. Eine Zusammensetzung an die ich mich erstmal gewöhnen musste. Lässt man sich jedoch darauf ein, wachsen einem die abgedrehten und trotzdem sehr menschlichen Figuren sofort ans Herz. Gleich gehts mit Season 2 weiter. :dhoch:

8/10 Baseballs

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=yf9j4QnVK-s[/vid]

:lol:
 
Rare Exports
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Das kommt also dabei raus, wenn die Finnen einen Spielfilm machen. Rare Exports bietet eine erfrischende Story-Idee und einen Regisseur, der mit der Kamera umzugehen weiß. Leider können die, durch den verheißungsvollen Einstieg aufgebauten, Erwartungen nicht vollends erfüllt werden. Die Geschichte - rund um den echten, schlecht gelaunten Weihnachtsmann, der nicht wie seine Coca-Cola-Kopie die braven Kinder beschenkt, sondern die bösen Buben ordentlich verhaut - beginnt viel versprechend. Die Atmosphäre ist dicht, die ruhige Erzählweise hochspannend und die Inszenierung einwandfrei.

Nach ungefähr der Hälfte, also rund 40 Filmminuten, bricht das zunächst überzeugende Story-Gerüst jedoch in sich zusammen. Noch bevor es richtig zur Sache geht, flimmert auch schon der Abspann über den Fernseher. Als hätten die Drehbuchautoren plötzlich die Lust verloren und nur noch flott eine fragwürdige (die betreiben da schließlich Menschenhandel :ugly: ) Schlussszene zusammengeschrieben. Es fehlt einfach ein echtes, handfestes Finale. Die zuvor aufgebaute Spannung verpufft in einem belanglosen und holprig erzählten Action-Ende, in dem der junge Hauptdarsteller noch schnell ein paar lächerliche One-Liner abfeuern und nicht unbedingt notwendige Actionszenen runterspielen darf. Da wurde so einiges an Potenital verschenkt.

Insgesamt bleibt ein solider Fantasy-Thriller, der hübsch anzusehen ist und mit einigen frischen Einfällen punkten kann. In der zweiten Filmhälfte hätte meiner Meinung nach jedoch so einiges anders laufen müssen. Hier stolpert die Geschichte zusammenhangslos vor sich hin. Es fehlt eine klare Line, ein echter Abschluss. Ab der "Der Schweinekopf ist weg!"-Szene, geht es einfach viel zu schnell. Schade, denn ansonten macht Rare Exports eine gute Figur. Auch wenn ich mich den Lobgesängen der Kritiker und Internet-Mehrheit nicht vollends anschließen kann, spreche ich doch eine vorsichtige Empfehlung für diesen netten, originellen, finnischen Genre-Film aus.​

6/10 Kartoffelsäcke
 
Urgs schrieb:
Ich hab mir mal nachträglich Spartakus angeguckt. Der war auch furchtbar. Das sind heutzutage einfach keine realistischen Vorstellungen über diese Zeit. Allein schon die Sprache und wie die alle aussehen. Nee, Klassiker hin oder her, heute will ich das ganz anders inszeniert haben.

Jo, da kommt man sich vor, als würde man nem Varieté-Theater zuschauen.
 
Ist halt ein Stück Filmgeschichte, und auch wenn manches sicherlich aus heutiger Sicht etwas unfreiwillig komisch erscheint, sind die Filme deswegen nicht schlecht. Alleine optisch ist Ben Hur ein Kracher. Und die FC Arte Fraktion sollte mal ganz schnell still sein, wenn sie einen Film wie Ben Hur als unerträglich bezeichnen. :p
 
The Adventures of Tintin

ein rasanter abenteuer familienfilm mit viel lächerlichem slapstick und humor für ausschließlich kinder und wahnwitzigen äktschenszenen. also im grunde wie die alten indy filme nur mit äktschen mal 1.000.000 multipliziert. kann man sich sicher auch anschauen, wenn man den komischen look des films nicht so toll findet.

die indy filme mag ich z.b. gar nicht, weil sie mir zu lächerlich sind. hier verzeihe ich real filmen einfach viel weniger, als animations-filmen. deshalb war es imo eine gute entscheidung auf animationsfilm zu setzen, wenn man unbedungt den kleinkindhumor beibehalten wollte. da passts dann wenigstens in den gesamteindruck.

der look des films ist auch so ne sache. technisch bestimmt das beste was es im kino zu sehen gibt, imo noch ne ganze ecke besser als wie avatar. zum teil schon fast fotorealistisch, aber dann gemischt mit comic look. gerade bei den personen ist es schon verstörend.

und dann leidet er halt an der selben krankheit wie 99% aller abenteuer filme auch. natürlich wird nach nem großen schatz gesucht, nach dem auch die "bösen" suchen. nur wieso berechtigt es ausgerechnet die "guten" diesen schatz zu bekommen? im grunde sind alle nur gierig nach nem schatz, der niemals ihrer war.

und es ist halt nen typischer spielberg, so richtig viel sollte man neben der äktschen nicht erwarten. trotzdem war er recht unterhaltsam.

ach ja, ich hätte den nervenden hund rausgestrichen aus dem drehbuch! ohne den wäre der film viel viel besser, so viel künstlerische freiheit muss bei einer verfilmung drin sein. dann hätte man am anfang des films auch nicht so viele selbstgespräche/gespräche mit tintins hund.

1/1
 
lüsterneLINDA schrieb:
The Adventures of Tintin

ein rasanter abenteuer familienfilm mit viel lächerlichem slapstick und humor für ausschließlich kinder und wahnwitzigen äktschenszenen. also im grunde wie die alten indy filme nur mit äktschen mal 1.000.000 multipliziert. kann man sich sicher auch anschauen, wenn man den komischen look des films nicht so toll findet.

die indy filme mag ich z.b. gar nicht, weil sie mir zu lächerlich sind.
1/1

bis dahin hab ich gelesen... :staun::skep::nein:
 
die sind ja auch lächerlich albern.

aber das beste an tintin habe ich garnicht erwähnt, es gibt keine ätzende liebesgeschichte! es gibt noch nicht mal eine ätzende weibliche hauptrolle. ich find nichts nerviger als ein unnötige liebesgeschichte in aktionfilmen und in actionfilmen ist jede liebesgeschichte unnötig. die liebesgeschichte wird nur immer eingebaut, weil die unnütze geile hauptdarstellerin sonst keinerlei daseinsberechtigung im film hat außer schwanzgesteuerte männliche zuschauer ins kino zu locken.

das fehlen so einer alibiliebesgeschte bei tintin ist auf jedenfall nen fetter pluspunkt für mich!
 
indy ist kult. genau wie star wars. aber in beiden fällen nur die alten.

mit der fehlenden liebesgeschichte muss ich allerdings zustimmen. ist mir auch sehr positiv aufgefallen. endlich mal kein quäkendes weib welches unbedingt ihre persönlichen gefühle vor die rettung der welt stellen muss.
 
Gestern geschaut Funky Forest:The First Contact
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ÄHM ja was ist das ? ein Film ? ein Flugzeug? oder eine bewußtseinserweiternde Droge ?
Wahrscheinlich alles auf einmal :lol:
Schaut euch einfach den Trailer an und ihr wißt wovon ich rede
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=AWq0MBQ2lwU[/vid]
:D
Also der Anfang mit den 2 Komikern ist ja erst mal :fp:
danach geht es dann weiter mit :skep:
Aber spätestens mit den "unpopular with Woman Brothers" fängt der Film an richtig zu gefallen :dhoch:
danach geht es klasse weiter dem Liebespaar und den Waschweibern in den Hot Springs und man weiß das es sich gelohnt hat dran zu bleiben.
Was soll ich sagen ?
Es fällt mir schwer eine Wertung zu geben da der Film eher ein Kunstprojhekt als ein Film ist,zwischendrin fällt er dann auch wieder ab aber es kommen immer wieder klasse Szenen.
Nur die Länge mit 2 1/2 Stunden ist dann doch arg lang.
Ohne Wertung,schaut ihn euch einfach an wenn ihr mal etwas anderes sehen wollt ;)
 
Ich hab nun Tron Legacy gesehen, von der Story her fand ich war es viel zu platt, fand ich ziemlich lahm. Die Kämpfe und Actionszenen fand ich auch wenig beeindruckend.

Aber das Design der Cyberwelt war fand ich den ganzen Film über, unglaublich cool anzuschauen. Der erste Film, den ich je gesehen habe, wo die Special Effects dafür sorgten, dass ich nicht weg geschaltet habe.
 
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