Ihr wollte eine unglaubliche Geschichte lesen? DIE KÖNNTS IHR HABEN!
Helden werden nicht geboren, Sie werden gemacht.
Mein Name ist Noiva, Sohn des Bauers Morowa und von stolzer Herkunft der Dunkelelfen. Ich wusste schon immer, dass meinem Dasein mehr bestimmt war als das Erbe meines Vaters anzutreten. Schon früh als Kind liebte ich es die Geschichten von Gabs den „100 Schlächter“ oder Sera „die Bestie“ zu hören. Es waren Namen die Ruhm und Ehre bedeuten, Namen die Unsterblich wurden, Namen in denen sich meiner eines Tages einreihen würde. Mit 16 verließ ich mein gut behütetes Zuhause, um es gegen Abenteuer und Reisen zu tauschen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Mit meinen 21 Jahren kann ich bereits auf ein Leben mit voller Wunder und tiefster Finsternis zurückblicken. Ich kämpfte gegen Ungeheuer, die aus der Hölle selbst zu stammen schienen, gegen Legenden die der Zeit selbst trotzten, gegen Monster die niemals zuvor ein Dunkelelf je zu Gesicht bekommen hatte und keine Namen besaßen. Auch lernte ich auf meinen Reisen nicht nur Feinde kennen, sondern Abenteurer wie mich kennen und trat sogar ihrer Gilde „Die Gefährten“ bei. Ich schreibe diese Zeilen damit Ihr Leser über die größte Abscheulichkeit in der Geschichte unsere Nation Bescheid wissts und falls ich falle, jemand anderes meine Mission weiterführt.
Die Sonne streichelte mit ihren letzten Strahlen den Boden als ich bei einem Fluss Richtung Windhelm entlang ging. Da sah ich die Abscheulichste Kreatur die je die Welt erblickte. Eine manifestierte Gotteslästerung. So groß wie meine Handfläche mit einem grässlich dürren kurzen Körper gesegnet aus denen 6 Spinnen ähnliche Beine ragten, zwei große Flügel mit denen es den Wind vergewaltigte und einer bunten Ummantelung, wahrscheinlich aus Tarnung, wie ich es noch nie gesehen hatte. Ich schlich mich langsam von hinten an, um dieses Untier zu beobachten und bei einer falschen Bewegung mit meinem berüchtigten Langschwert „Master-Dan“ zu töten. Doch diese groteske Kreatur machte eine unerwartete, schnelle Bewegung und flog auf mich zu. Mit dem Hieb der Verzweiflung schlug ich nach diesem Monster, doch wie aus Geisterhand verfehlte ich es. Wieder und wieder schlug ich nach diesem Vieh. Mein Blutdruck trieb mir die Röte ins Gesicht, meine Arme wurden langsam schwer wie Blei und die Luft selbst, schien ich mit meiner Waffe zu schneiden, doch „Es“ konnte ich nicht treffen. Diese hinterlistige Kreatur setzte zum Gegenangriff an, als ich für einen kurzen Moment meine Verteidigung unten ließ, um wieder anzugreifen. Es flog mit einer unheimlichen Eleganz und Zielgenauigkeit gegen mein Haupt und brachte mich somit zum Fall. Am Boden liegend und ich glaube, ich brach mir eine Rippe, wurde mir zum ersten Mal in meinem Leben bewusst, dass ich sterben würde.
Ich sah meinen Vater. Meinen Vater in jungen Jahren wie ich ihn als Kind kannte. Nie werde ich nach Hause zurückkehren können, nie werde ich ihm zeigen können, dass aus seinem Sohn, aus seinem Kind ein Mann heranwuchs der voller Tugenden war. Durch ein Kribbeln am rechten Arm, kam ich aus den Gedanken gerissen wieder zu mir und sah diese Missgeburt aus der Hölle auf meinen Arm sitzen. Wahrscheinlich saß es auf mir, um seinen besiegten Feind zu verspotten, oder viel wahrscheinlicher, um mich langsam zu Fressen und mir dabei meine Gedärme vor Augen zu halten. Ich wollte es aber so weit nicht kommen lassen und zog mit einer Schnelligkeit, die eines Gottes ebenbürtig gewesen wäre, meine Einhand-Schwert „Orkische Klinge“ und Durchschnitt wie Butter, den Körper dieses Untiers. Die Flügel fielen wie Laub im Wind zu Boden, der Körper sah aus wie siamesische Zwillinge, die gegen ihren Willen getrennt wurden und die Beine zuckten zum letzten Male, bis sie sich traurig einrollten. Anscheinend wollten mich die Götter noch nicht bei sich haben. Wahrscheinlich gaben sie mir die nötige Kraft um diesen unmenschlichen Kampf für mich zu entscheiden und dieses Vieh zurück in die daedrischen Abgründe zu schicken.
Mein Gedankengang konnte aber nicht fortgesetzt werden, weil mein Herz fürchterlich erschrak beim Anblick dessen was mir zu Gesicht Gewahr wurde. Es… es war nicht alleine. Ein halbes Dutzend dieser Abscheulichkeiten flog über den schmalen Fluss auf mich zu. Ich wollte wenigsten mit einer Klinge in der Hand sterben, aber als ich mit der rechten Hand mein Schwert „Master-Dan“ greifen wollte, konnte ich es nicht greifen! Mein Arm… oh ihr Götter, ich habe mir meinen Arm abgehackt als ich dieses Vieh tötete! War das der Preis der Götter um dieses „etwas“ besiegen zu können? Als ich mein Arm wie ein fremdes Stück in der Wiese liegen sah, spürte ich plötzlich den Schmerz, der wie ein Orkan über mich fegte. Mein Blick wanderte zu diesen Monstern, die nicht mehr weit weg waren. Mein Blick wurde aber schwarz bis ich komplett das Bewusstsein verlor.
Es war dunkel. Ich sah nichts, ich spürte nichts und ich hörte nichts…bis ich eine Stimme sehr leise vernahm, die etwas Engelhaftes an sich hatte. Die Stimme wurde wie ein Herzschlag lauter und lauter bis ich die Worte verstand, die es in der Dunkelheit rief „Wach auf… wach auf“. Ich erwachte und sah einen weiblichen Argonier, die mich wahrscheinlich angrinste, aber durch ihre verzogene Gestalt, bedrohlich wirkte. Sie erklärte mir, dass sie mich in einem Meer aus Blut fand, das meines war und brachte mich in ihr Haus und versorgte mich. Weiter sagte Sie, dass Sie eine Heilmagierin sei und ihr „Handwerk“ versteht. Und wie Sie es verstand! Mein ganzer rechter Arm war wieder ganz und ich konnte ihn ohne Schmerzen bewegen! Aus ihrer Neugier heraus erzählte ich meine Geschichte, wie dies alles passiert ist. Mein Blick verlief während unseres Gesprächs zu ihrem Schreibtisch und ich sah eines dieser Abscheulichkeiten in einem Glasbehälter gefangen, dass sehr wahrscheinlich mit unglaublich starker Magie verzaubert wurde.
Ich fragte Sie, wie und wo hat sie dieses Monster aufm Tisch gefangen genommen? Sie musste es mir sagen! Etwas überrascht, aber doch mit einer ruhigen Stimme, erzählte Sie mir, dass ihr Ehemann diesen Schmetterling gefangen hat und … ich hörte ihr nicht mehr zu. Meine Gedanken drehten sich genau um zwei Dinge: Wie mächtig muss ihr Ehemann sein, um so einen Gegner gefangen zu nehmen und mein Feind, der Feind von ganz Skyrim, hatte eine Namen „Schmetterling“. Ein komisch, abscheulich klingender Name und im Grunde passend für dieses Tier. Ich sprang aus dem Bett, fragte die Frau wo ihr Ehemann jetzt sei und eilte wie der Wind durch die Wälder zu ihm, um sein Wissen mit mir zu teilen, wie er so etwas geschafft hatte. Seit diesem Tag nennt mich ganz Skyrim ehrfürchtig „Noiva der Schmetterlingsjäger“. Manche halten mich für Verrückt, manche für fanatisch, aber eines ist gewiss, mein Name wird ewig Leben.