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Der Pen & Paper Thread

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Also wenn man bei DSA was startet kann man ja auch als Region das Mittelreich oder eher Weiden/Kosch nehmen. Mit einer malerischen Erklärung des Spielleiters finden auch Neulinge schnell in das eher klassische Setting.
 
Wobei das Spielsystem DSA natürlich Geschmackssache ist. Mir hat es nicht so gefallen bzw. war mir irgendwie zu "typisch Deutsch". Bin da eher der D&D Typ mit etwas mehr Highfantasy Einschlag. Aventurien als Setting ist mir insgesamt etwas zu langweilig. Obwohl es da natürlich schon auch tolle Abenteuer gab. Erinnere mich dunkel an ne relativ lange Kampagne um die Rückkehr von irgendeinem Gott oder so ähnlich. Das war schon eher mein Geschmack.
 
Wie gesagt, ich kann nur Splittermond empfehlen. Tolles System und tolle Wert. Man merkt, dass ehemalige DSA Autoren drin stecken, allerdings eben, dass sie sich auch von diesen DSA Fesseln lösen wollten.
Ist zwar nicht so High Fantasy wie D&D, aber schon deutlich Fantasylastiger als DSA.
 
Ist bei ähnlich wie bei Mandos, das Fantastischerehat mich in meinen Anfängen auch mehr gelockt. Da gab es ja auch größere Abneigungen zwischen DSAlern und D&Dlern (wie später Cyberpunk vs. Shadowrun). Heutzutage könnte ich mich mit einem weniger fantastischen Szenario auch besser anfreunden. Hab auch mal Pendragon gespielt, wenn auch zu wenig.
Und das Warhammer Szenario fand ich auch immer ganz hübsch.

Letztendlich ist es aber relative schnuppe was man nimmt. Es liegt halt an den Leuten was daraus wird.

Manchmal sind es auch ganz profane Dinge: Ich habe später den Anfang erstmal vor sich hinplätschern lassen, da sich die Spieler erstmal die Wänste vollgestopft haben (Chips, Schoki, etc.). Da war häufig zunächst kein ernsthaftes Spielen möglich. Heutzutage würde ich vermutlich auch eine "richtige" Essenspause einlegen, es ist anstrengend wenn alle ihre Pizza futtern, von Dir unterhalten werden wollen und deine kalt wird. ;)

@Mandos
Was ist denn eigentlich aus deiner Runde geworden? Nochmal zusammenbekommen oder macht ihr das erst nach der WM?

@SirHorst
beim googlen findet man ja eine ganze Menge. Was mir noch so ins Auge gesprungen ist:
http://www.rollenspiel-almanach.de/category/spielmaterial/spielleitertipps/
http://spielleiten.wordpress.com/

Der zweite ist aber nicht sonderlich lang gepflegt worden.

Und dann bin ich beim Suchen noch über Zombicide gestoßen
https://www.kickstarter.com/projects/coolminiornot/zombicide-season-3

Ok, ist jetzt ein Brettspiel (das jetzt auch sehr an Zombiiiies!! erinnert), aber das sieht eigentlich schonmal ganz schick aus. Ist aber auch ein stolzer Backingpreis, der da aufgerufen wird.
 
So schnell geht das mit unserer Runde eh nicht. Ich bin ja auch ein Depp. Die Jungs haben mich jetzt mehr oder weniger dahin gedrückt, dass ich doch darüber nachdenke an die ursprüngliche Runde die wir ca. 9 Jahre gespielt haben anzuschließen.

Nur ist das extrem schwer. Hab ja früher immer ne Chronik mitgeschrieben (wie nen Art Tagebuch), damit die Spieler und ich immer wieder nachlesen können was passiert ist. Leider habe ich die letzten Abenteuer darin nicht mehr aufgenommen und auch bei der bestehenden Chronik blicke ich vor lauter Namen und Handlungen nicht mehr durch. :ugly: Keine Ahnung wie ich das früher gemanagt habe. Von jetzt auf gleich nochmal mit der Runde starten ist nicht so leicht zumal ich selbst auch nochmal ins System kommen muss (Eigenmodifiziertes Rolemaster).

Bin daher erstmal noch am Brainstormen was ich für Abenteuerideen hätte und nutzen kann. Momentan gefällt mir eine (Mindfuck)Idee eigentlich ganz gut, weil sie witzigerweise so gut passt und alle Probleme löst bzw. miteinander verknüpft. Weiß nur nicht ob die Herren Motzkispieler das mögen werden: Jeder Spieler bekommt einen neu erschaffenen, schon etwas erfahrenen, Charakter aufgedrückt und ne mehr oder weniger 0815 Story. Während dieser hören/träumen/lesen sie von Taten längst vergessener Helden. Am Ende des Abenteuers stellt sich heraus, dass sie eigentlich die Helden sind und nur alles vergessen hatten (wie die Spieler in echt) wegen eines Fluchs oder ähnliches. Durch die oben genannten Storyfetzen finden die Spieler leichter in den Background des Kampagne und durch die niedrigstufigen Helden finden sie auch wieder leichter ins Spielsystem. Am Ende haben sie so ne hoffentlich schöne Megaüberraschung dadurch dass sie zum Schluss doch noch ihre alten Helden spielen können, wissen wieder was alles Sache ist bzw. war und nerven mich dann nach mehr. :lol:

Mal schauen, ich brauche dafür halt auch Zeit. Zwei Monate wird das sicher noch dauern.
 
Wie cool, klingt ja fast schon in die Richtung Total Recall. Ich finde das sehr benidenswert, wenn man in der Lage ist seine eigenen Abenteuer zu entwickeln. :dhoch:

Wenn das richtig läuft bist Du deine Jungs aber bestimmt nicht so schnell wieder los. :O_o:

Das hab ich leider nie hinbekommen. Das wirkte auf mich eher wie eine schlechte Kopie, weil ich meine Anregungen ja auch von irgendwelchen Büchern oder Filmen hatte. :(

Und es gibt ja auch gute Kaufabenteuer.
 
Mit denen bin ich früher nie so recht warm geworden. Gerade wenn die Runde schon länger existiert und die Helden entsprechend stark/erfahren sind. Einsteiger- und niedrigstufige Abenteuer existieren viele, aber wenig gut für höherstufige Runden.

Als Spielleiter kann man ja Ideen aus allem möglichen ziehen. Ist dann ja nur die Frage wie man die verpackt. Ich muss sagen, dass dadurch auch erst so richtig die Atmo entstanden ist über die Jahre. Die Charaktere haben Spuren in der Welt hinterlassen, Freundschaften und Allianzen geschlossen, sich aber auch Feinde gemacht. Da braucht es dann noch nicht mal ein vernünftiges Abenteuer, wenn NSC XYZ auf der Matte steht drehen die Spieler durch (im positiven Sinne). Deswegen mochte ich auch immer das "freie" leiten ganz gerne. Wie du oben schön geschrieben hast, machen Spieler immer mal verrückte, nicht planbare Sachen. Genau diese Situationen mag ich als Spielleiter recht gerne. So muss man improvisieren, hat aber ja eigentlich das Gesamtkonzept des Abenteuers dennoch im Hinterkopf. So machen dann natürlich auch Szenarioabenteuer viel mehr Sinn. Sprich die Gruppe stolpert in eine Situation herein und kann sich überlegen ob und wie sie diese lösen möchte. So kam es aber auch mal, dass die Spieler auf einer Reise ein eigentlich angedachtes Abenteuer überhaupt nicht angenommen bzw. begonnen hatten, da ihren Charakteren die übergeordnete Aufgabe und deren zeitliche Brisanz viel wichtiger war, wie ein kleines Dorf zu retten :ugly: Was willste da machen. Halt den Charakter ausgespielt.
 
ich hab 3 abenteuer, die sich in mein gedächtnis eingebrannt haben (wenn auch nicht mehr in allen details):
1. eine frighteners umsetzung unseres meisters im mittelalter-fantasy von midgard (kannten den film alle nicht, war genial)
2. das greifenfurt abenteuer von dsa (auch in midgard, etwas angepasst)
3. ein vollkommen improvisiertes abenteuer um einen schatz in einem dungeon. klingt unspektakulär, war grandios (weil für uns ziemlich ungewöhnlich! dungeonabenteuer hatten wir selten)

was ich damit sagen will: es geht alles
 
Das Witzigste was ich in dem Bereich mal erlebt habe, war ein "Horrorabenteuer" das ein Meister geleitet hatte. Wie sich später heraus stellte, hatte er es anhand eines dieser Gespenstergeschichten Comics geleitet. :lachweg:Das war schon ziemlich schräg, hat aber auch irgendwie Spaß gemacht. Begnadete Leistung des Meisters. Bekäme ich nicht hin. Hatte keine eigenen Notizen, sondern nur das Comicheft hinter seinem SL Schirm und Monster- und Gegnerwerte eben aus nem Bestienkompendium.
 
Obwohl es da natürlich schon auch tolle Abenteuer gab. Erinnere mich dunkel an ne relativ lange Kampagne um die Rückkehr von irgendeinem Gott oder so ähnlich. Das war schon eher mein Geschmack.

Hört sich so ein bisschen nach der Borbaradkampagne, bzw. sieben Gezeichnete an.
Ziemlich bombastisch, nur wenn man das durch hat ist irgendwie der Höhepunkt erreicht.

Irgendwie gibt es von SchmidtSpiele noch ein uraltes Abentuer, in dem man eine Zeitreise macht und einen Atomrekator vor der Kernschmelze rettet. Wer es also etwas "flippiger" mag.... :D
 
Genau die sieben Gezeichneten waren das. Da habe ich mir alle Abenteuer gekauft nur um sie zu lesen. DSA haben wir gar nicht gespielt. Aber ich dachte dass ich mir da sicher auch etwas für mich raus ziehen kann. Fand ich von der Anlage her auf jeden Fall genial die Kampagne.
 
Jo, war wirklich ganz cool, wobei ich das hier am besten finde:

Staub_und_Sterne.jpg


Absolut bestes DSA Abenteuer aller Zeiten :)
 
Wohhhooowww, so viele qualitative Beiträge in nur 48 Stunden, ich bin ja ganz verzückt :liebe:
Da sieht man mal wieder, was für ein geiles Forum das hier doch ist, überall anders wäre man entweder von dummen Antworten erschlagen worden, oder es wäre nur rumgetrollt worden. Super Jungs, ich bin echt Stolz drauf Teil dieser "Nerdigen" Community zu sein. :)

Edit: Musik ist immer enorm Hilfreich. Ich hab immer -je nach Thema des Abends- gemischte Playliste aus Conan, Herr der Ringe, Das letzte Einhorn, Willow, Labyrint, Der dunkle Kristall usw. zusammen gestellt, das war Super. Heute würde ich da noch den Game of Thrones Soundtrack reinmischen. Und immer wenn "Regen über Castamere" erklingt, würde irgend jemand sterben. Hauptsächlich NSCs. Irgendwann werden die nur noch schüchtern über ihre Charakterbögen schielen, wenn das kommt. :D

[vid]https://www.youtube.com/watch?v=Ey9vSYxuAJk[/vid]

Das einfachste und Flexibelste System heute ist IMO GURPS Light. Das ist flexibel für jedes Setting anpassbar und kann mit den regulären GURPS Regeln ergänzt werden, wenn man mehr Regeln haben möchte. Wir waren irgendwann erfahrene Spieler mit über 15 Jahren Spielzeit und je weniger Reglementiert das Spiel war, desto mehr Spaß hat es gemacht, weil sowohl Spieler als auch Spielleiter immer wieder überraschende Wendungen im Spiel hatten, die nicht erwartet worden waren, von beiden Parteien.

Aber DSA ist auch immer Super für den Anfang. Ich würde auch nicht gleich alle Regeln anwenden, sondern die Gruppe langsam ranführen, das macht mehr Spaß, als 50 Prozent des Abends in Regelbüchern zu wühlen und das ganze unnötig auszubremsen. Midgard fand ich auch gut, aber ist für den Anfang schon echt kompliziert. Viel Spaß haben mir auch Sachen wie Cthullu bei Gaslicht gemacht, Shadowrun oder Vampire-Maskerade.

http://www.pegasus.de/detailansicht/42047g-cthulhu-gaslicht-limitierte-ausgabe/

http://de.wikipedia.org/wiki/Shadowrun

http://www.rpgworld.de/wiki/themes/vampire_masquerade/start

Ich hab leider keine der Regelbücher mehr, sonst würde ich sie an Interessierte verschenken. Aber die gibst doch zum Teil schon sehr günstig bei Ebay. Ich helf auch, welche bei Ebay raus zu suchen, wenn der Wunsch besteht, weil ich viele Systeme schon gespielt habe. Jetzt krieg ich aber keine Gruppe mehr zusammen.
 
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