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Der "gute Laune"-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab noch nie getrennten Sportunterricht gesehen bzw. erlebt. Mannschaftssportarten bestanden grundsätzlich aus gemischten Teams bzw. die Jungs haben Fußball gespielt in der einen Hälfte der Turnhalle und die Mädels haben irgendwelchen Hulahup-Weiberkram in der anderen Hälfte gemacht wenn sie nich mit zocken wollten.
 
Was mich bei diesen Diskussionen immer wieder verwundert: Frauen dürfen nur mit Frauen tanzen lernen. Ok, kann man so machen. Stört ja auch niemanden. Aber wieso ist man dann auch so unaufgeschlossen zur Homosexualität? Irgendwas geht mir da nicht ganz auf.
 
Du forderst überall Toleranz und Gleichstellung ein aber lässt dann sowas einfach laufen? Im Internet gibste dir jede Mühe auf die perfekte Toleranz zu achten aber wenn dann jmd. kommt: Achja ich kann nicht beim Sport mit mÄnnern mitmachen weil meine Religion es vebietet, dann lässte das einfach durchgehen......

Ich mein, wie oft hast du uns schon belehrt? Versuchs doch mal bei denen :D
Du willst mir jetzt ernsthaft daraus einen Strick drehen? Hast du überhaupt verstanden um was es mir in meinen ganzen "Belehrungen" ging und geht?
Ja, in vielen Fällen geht es um Gleichstellung. Aber in erster Linie geht es zunächst darum, eine Gleichberechtigung herbeizuführen.

Ich kann dir das an unserem konkreten Beispiel sogar sehr gut erläutern. Wir sprechen mit unserem Mittwochs-Angebot weder implizit noch explizit ein bestimmtes Geschlecht an. Und wer kommt? Ausschließlich Männer.
Freitags sprechen wir explizit Frauen an, damit auch Frauen kommen. Würden wir auch beim Freitags-Angebot kein bestimmtes Geschlecht ansprechen, wer würde kommen? Wieder ausschließlich Männer.
Lieber Gerri, erkläre mir bitte: in wie fern wäre das gerecht gegenüber den geflüchteten Frauen? Sportangebote, die sich nicht explizit an Frauen richten, schließen Frauen implizit aus. Und das hätte nunmal nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Eine Diskriminierung von Männern daraus abzuleiten, dass es Angebote gibt, die sich ausschließlich an Frauen richten, ist zynisch.

Übrigens, gestern beim Basketball und Fußball: 15 geflüchtete Männer und drei Studentinnen. Läuft absolut problemlos. Jeder, der damit ein Problem hätte, müsste wohl oder übel zuhause bleiben. Denn in diese Richtung Eingeständnisse zu machen, wäre ein Schritt weg von Gleichstellung und Gleichberechtigung, ein Frauenangebot ist ein Schritt in die gegengesetzte Richtung hin zu Gleichstellung und Gleichberechtigung.
 
Ich kann dir das an unserem konkreten Beispiel sogar sehr gut erläutern. Wir sprechen mit unserem Mittwochs-Angebot weder implizit noch explizit ein bestimmtes Geschlecht an. Und wer kommt? Ausschließlich Männer.
Freitags sprechen wir explizit Frauen an, damit auch Frauen kommen. Würden wir auch beim Freitags-Angebot kein bestimmtes Geschlecht ansprechen, wer würde kommen? Wieder ausschließlich Männer.
Lieber Gerri, erkläre mir bitte: in wie fern wäre das gerecht gegenüber den geflüchteten Frauen? Sportangebote, die sich nicht explizit an Frauen richten, schließen Frauen implizit aus. Und das hätte nunmal nichts mit Gleichberechtigung zu tun.
Also schließen die Frauen sich durch ihr Nichterscheinen selber aus...
 
Lieber Gerri, erkläre mir bitte: in wie fern wäre das gerecht gegenüber den geflüchteten Frauen? Sportangebote, die sich nicht explizit an Frauen richten, schließen Frauen implizit aus. Und das hätte nunmal nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Müsste man nicht eigentlich für die völlige Gleichberechtigung und Gleichstellung auch ein Angebot erschaffen, das sich NUR an Männer richtet :?
 
Müsste man nicht eigentlich für die völlige Gleichberechtigung und Gleichstellung auch ein Angebot erschaffen, das sich NUR an Männer richtet :?
Nein? Weil es nicht Ziel ist, nach Geschlechtern getrennte Angebote zu haben. Es ist lediglich ein (leider) notwendiger Schritt, um (bestimmten) Frauen das Sporttreiben überhaupt erst zu ermöglichen.

Meinst du, ich bin glücklich damit, dass es offensichtlich Kulturkreise gibt (und damit nehme ich unseren Kulturkreis nicht mal aus), in denen Frauen sich nicht trauen an Sportangeboten teilzunehmen, an denen auch Männer teilnehmen? Das ist augenscheinlich ein Missstand, dem zum jetzigen Zeitpunkt nur beigekommen werden kann, indem für bestimmte Zielgruppen bestimmte Schutzräume bereitgestellt werden müssen. Ich wähle das Wort Schutzräume um zu verdeutlichen, dass es kein Privileg ist, dass man zu beneiden hat.

Jeder Mann sollte froh sein, dass er einem Geschlecht angehört, dass solche gesellschaftlichen Schutzräume nicht nötig hat!
 
Dann zeig ihnen doch, dass es in unserem Kulturkreis unüblich ist beim Sport zu trennen. Indem du trennst und sogar von einem Schutzraum redest bestätigst du doch die Ängste der Frauen... Wie willst du dieses Denken sonst aufbrechen und ihnen die Angst nehmen?

edit: Das ist jetzt nicht als Kritik an dir und deinem Angebot gemeint. Das finde ich klasse und sehr lobenswert. Weiter so! :) Dennoch sollte man imo darüber diskutieren (vielleicht auch in einem anderen Thread).
 
Nachdem ich mich bei PSN beschwert habe, weil ich meine 5-Tage von PS+ nicht bekomme ohne ein neues 1-monatiges Abo abzuschließen, hab ich nun ein 30-tägiges Testabo geschenkt bekommen :)

Habe mich an den Support gewandt, weil ich es nicht einsehen wollte, das ich mein Testabo (um Weihnachten rum) nicht nutzen konnte und nun gezwungen werde, ein Abo abzuschließen um die 5-Tage zum testen wieder zu bekommen.. ist ja auch Käse aber heute einen Monat bekommen :woohoo:
 
Ich war von Montag bis Mittwoch in Essen auf Messe und wäre gestern, wieder im Büro, fast sitzend eingeschlafen. Ich kam mir vor wie nach einem ultra harten Party-Wochenende. Viel stehen, viel labern, viel essen, abends trinken, wenig schlafen.

Und nun ist gefühlt Dienstag – aber es ist Freitag. Schön.


Kleiner Wermutstropfen: Der Koffer inkl. Laptop unseres japanischen Mega-Kunden wurde auf dem Stand geklaut. Und ein Sonnenschirm aus einer Deko im Foyer. Schon im letzten Jahr wurde ja der Stand aufgebrochen und ein teurer Kaffeeautomat geklaut. Die Menschen sind schlecht.
 
Achja, und heute ist der letzte Tag meines Praktikanten. Das freut mich weniger als die Tatsache, als dass er sich in den letzten Monaten gut entwickelt hat. Er ist ruhiger geworden und kommunikativ intelligenter. Hat ein richtig gutes profil auf alibaba.com eingerichtet und sich sonst auch stark gesteigert.



Die Welt ist noch nicht verloren.
 
Nein? Weil es nicht Ziel ist, nach Geschlechtern getrennte Angebote zu haben. Es ist lediglich ein (leider) notwendiger Schritt, um (bestimmten) Frauen das Sporttreiben überhaupt erst zu ermöglichen.

Meinst du, ich bin glücklich damit, dass es offensichtlich Kulturkreise gibt (und damit nehme ich unseren Kulturkreis nicht mal aus), in denen Frauen sich nicht trauen an Sportangeboten teilzunehmen, an denen auch Männer teilnehmen? Das ist augenscheinlich ein Missstand, dem zum jetzigen Zeitpunkt nur beigekommen werden kann, indem für bestimmte Zielgruppen bestimmte Schutzräume bereitgestellt werden müssen. Ich wähle das Wort Schutzräume um zu verdeutlichen, dass es kein Privileg ist, dass man zu beneiden hat.

Jeder Mann sollte froh sein, dass er einem Geschlecht angehört, dass solche gesellschaftlichen Schutzräume nicht nötig hat!
Du hättest bei der weihnachtsfeier meiner freundin dabei sein sollen...unfassbar wieviele frauen karate machen. Und das zusammen mit männern
Is wahrscheinlich nur ne ausnahme
 
Du hättest bei der weihnachtsfeier meiner freundin dabei sein sollen...unfassbar wieviele frauen karate machen. Und das zusammen mit männern
Is wahrscheinlich nur ne ausnahme
Liest du auch, was ich schreibe? In wie fern stößt sich das, was du schreibst, mit dem, was du von mir zitierst?

Wir reden hier von Menschen, die aus patriarchalen Gesellschaften kommen, wo Geschlechterrollen um ein vielfaches zementierter sind, als es hierzulande der Fall ist, die vor Kriegen geflüchtet sind, in denen vielleicht sogar Vergewaltigung als Kriegsmittel eingesetzt wird.
Und ja, solche Frauen erreicht man unter Umständen nur, wenn man Männer von dem Angebot ausschließt.
 
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