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Der "Das passiert gerade in der Welt" Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Was gerade auch in der Welt passiert und die Medien erst darauf aufmerksam werden, wenn Titten ins Spiel kommen:

Ein paar weibliche Mitglieder der Piratenpartei haben die Aktion tits4humanrights ins Leben gerufen:

https://tits4humanrights.wordpress.com/2012/10/29/warum-wir-uns-nicht-fur-die-bild-ausziehen/
 
camahan schrieb:
Liegt aber auch daran das die Reporter in New York eh schon vor Ort sind,in die Karibik müssten sie erst hinreisen das kostet dann wieder.

Ach, die hätten auch in Wanne-Eickel sitzen können. Die haben nur Studiobilder gezeigt, die Ansprache von Bloomberg und Vor-Ort-Reporter von CNN. Super-Event-Journalismus :ugly:
 
So lustig ist das nicht. Auch wenn die Aufmerksamkeit der Presse jetzt wieder mal überzogen auf die Industrieländer gerichtet ist, gibt es trotzdem Todesopfer und Milliarden Schäden. Da sind Kommentare wie "nur noch...", "ist doch nicht so groß" oder Smilies halt leider völlig deplaziert.
 
lüsterneLINDA schrieb:
die USA werden mit den weiteren schäden sicher umgehen können. trotzdem ist das verhältnis der deutschen berichterstattung min. zu 99,9% zugunsten der USA. als wären die in irgendeiner weise mehr wert als alle anderen betroffenen.

Da bin ich mir seit Katrina nicht mehr so sicher....

Den Medien kann man eines aber zugute halten: so kurz vor einer Wahl ist so ein Megasturm nochmal was BEsonderes.
 
Doch, in Bezug auf die Berichterstattung sind sie sehr wohl berechtigt. Das jeder Tote zuviel und jeder Schaden zu teuer ist, darüber brauchen wir ja hier wohl nicht zu diskutieren, oder?
 
eiti schrieb:
So lustig ist das nicht. Auch wenn die Aufmerksamkeit der Presse jetzt wieder mal überzogen auf die Industrieländer gerichtet ist, gibt es trotzdem Todesopfer und Milliarden Schäden. Da sind Kommentare wie "nur noch...", "ist doch nicht so groß" oder Smilies halt leider völlig deplaziert.

Dito.
 
Cale schrieb:
Sie hatten auf n-tv gestern Nacht um 03:00 sogar Sondersendungen, als ob der Untergang des Abendlandes bevorstände :lol:

Naja es mag kein Hurikane der Stufe 5 sein oder so, aber der Sturm hat einen Durchmesser von ~3500 km und verwüstet gerade eine Küstenlänge von über 1100 km. Man sollte sowas nicht runterspielen. Hier flippen wir ja schon aus, wenn mal 10 cm Schnee liegen. ;)
 
Natürlich ist das übertrieben. Vor allem wenn man mal so eine Sendung 10 Minuten am Stück schaut und man das alles bequem in 30 Sekunden seriöse Berichterstattung packen könnte, die eben nur einmal jede Stunde zur normalen Zeit käme. Aber warum sollte man deshalb nicht mehr über den Sturm schreiben/diskutieren dürfen? Man muss ja nicht gleich auf den Boulevardzug aufspringen.
 
Darf man doch und tun wir doch gerade. Meine Kritik richtet sich ja auch nur an die Medienberichterstattung, die gerade wieder das nächste "Event" feiert.
 
Cale schrieb:
Von Runterspielen hat ja keiner was gesagt, aber Sondersendungen? Sorry, in meinen Augen ist das heillos übertrieben ;)

Cale schrieb:
So unglaublich groß ist er doch gar nicht, AFAIK nur Stufe 1. Wenn das Teil sich nicht bis an die US-Westküste verdrückt hätte, gäb's nur einen Dreizeiler auf der letzten Seite.

Cale schrieb:
Inzwischen ist es gar kein Hurrikan mehr, nur noch ein Zyklon, ein ehemaliger Tropensturm :grins:

:?
 
eiti schrieb:
So lustig ist das nicht. Auch wenn die Aufmerksamkeit der Presse jetzt wieder mal überzogen auf die Industrieländer gerichtet ist, gibt es trotzdem Todesopfer und Milliarden Schäden. Da sind Kommentare wie "nur noch...", "ist doch nicht so groß" oder Smilies halt leider völlig deplaziert.

Ist nicht so, als wenn ich das irgendwie witzig finden würde, aber ich weiß noch, dass vor ein paar Jahren mehr oder minder Manila tierisch in Mitleidenschaft gezogen wurde, Stadtteile geflutet waren und der Taifun hunderte Todesopfer verlangt hat. Von der Berichtserstattung hierzulande war jedoch nichts zu sehen, ich musste mir die Infos dann aus dem Netz zusammensuchen und hab es über Freunde und Verwandte vor Ort mitgekriegt.

Das fühlt sich halt schlichtweg so an, als wenn da mit zweierlei Maß gemessen würde.
 
Cthulhu schrieb:
eiti schrieb:
So lustig ist das nicht. Auch wenn die Aufmerksamkeit der Presse jetzt wieder mal überzogen auf die Industrieländer gerichtet ist, gibt es trotzdem Todesopfer und Milliarden Schäden. Da sind Kommentare wie "nur noch...", "ist doch nicht so groß" oder Smilies halt leider völlig deplaziert.

Ist nicht so, als wenn ich das irgendwie witzig finden würde, aber ich weiß noch, dass vor ein paar Jahren mehr oder minder Manila tierisch in Mitleidenschaft gezogen wurde, Stadtteile geflutet waren und der Taifun hunderte Todesopfer verlangt hat. Von der Berichtserstattung hierzulande war jedoch nichts zu sehen, ich musste mir die Infos dann aus dem Netz zusammensuchen und hab es über Freunde und Verwandte vor Ort mitgekriegt.

Das fühlt sich halt schlichtweg so an, als wenn da mit zweierlei Maß gemessen würde.

Wird es auch. Aber die Leute interessieren sich halt mehr für ein zerstörtes Manhattan als für zerstörte Blechäuser. Vom wirtschaftlichen Schaden her gar nicht erst zu sprechen.
 
keiner will hier, dass nicht über den sturm in den USA berichtet wird, nur das ausmaß im verhältnis dazu, was derselbe sturm in anderen gebieten angerichtet hat, bringt mich zum kotzen. auf spon gibts nen liveticker. :fp:
der sturm hat eventcharakter, seit tagen wurde von den medien auf diese nacht hingefiebert.

und das zieht sich leider durch alle medien, auch die seriösen. da kann man leider nicht mehr sagen "diesen seiten/zeitungen/tv sendern bleib ich eh fern. alle machen da ausnahmslos mit.
 
Yzerman schrieb:
Wird es auch. Aber die Leute interessieren sich halt mehr für ein zerstörtes Manhattan als für zerstörte Blechäuser. Vom wirtschaftlichen Schaden her gar nicht erst zu sprechen.

Dein Posting zeigt halt leider auch, welche Sicht auf dritte Weltländer herrscht. Manila ist mehr als nur Blechhütten.
 
Cthulhu schrieb:
Yzerman schrieb:
Wird es auch. Aber die Leute interessieren sich halt mehr für ein zerstörtes Manhattan als für zerstörte Blechäuser. Vom wirtschaftlichen Schaden her gar nicht erst zu sprechen.

Dein Posting zeigt halt leider auch, welche Sicht auf dritte Weltländer herrscht. Manila ist mehr als nur Blechhütten.

Ich wusste nichtmal wo Manila liegt. Das ist natürlich auch ein Problem. Was man nicht kennt, interessiert einem auch weniger. NY ist aber überall so präsent, dass sich der Durchschnittseuropäer halt viel besser sich mit der Situation dort assozieren kann.
 
Du wusstest nicht wo Manila liegt? Meinst du auf der Landkarte oder in welchem Land?

Klar, das von dir geschilderte Problem existiert, trotzdem finde ich das Gehabe traurig, erschreckend und nervig zugleich.
 
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