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Als Kellerkind... mein Nachbar über mir sind auch aus wie der wandelnde Tod. Verlässt nie die Bide, Rollos immer unten...klar. Aber an sich ist es bisschen unsolidarisch, nur weil man selber etwas nicht macht.
Nee, dieses Gejammer, dass man nicht mehr ins Fitnessstudio, Restaurant oder Kino kann,
finde ich völlig daneben. Wir haben eine Pandemie, da muss man sich eben einschränken.
Wenn man das nicht tut und auf die Regeln scheißt, das ist unsozial.
Jeder hat das Recht sich zu beklagen
Also ich halte mich an die Regeln. Trotzdem wird man doch noch äußern dürfen, wenn man etwas falsch findet.Nee, dieses Gejammer, dass man nicht mehr ins Fitnessstudio, Restaurant oder Kino kann,
finde ich völlig daneben. Wir haben eine Pandemie, da muss man sich eben einschränken.
Wenn man das nicht tut und auf die Regeln scheißt, das ist unsozial.
Grundsätzlich gebe ich dir da ja recht... manche Regelungen sind nachvollziehbarer als andere.
Trotzdem verstehe ich nicht das Verhalten von vielen Leuten... ob nun die Klopapier-Käufer oder eben die die sich verhalten als würde ab Montag alles für die Ewigkeit abgeschafft.
Ich trage den kompletten Arbeitstag Maske... am Montag habe ich Urlaub und wollte eigentlich wegfahren. Habe ich stornier. Meine Konzerte und Festivals im Sommer wurden abgesagt. Mich betreffen die Regelungen genauso... aber habe ich dadurch wirklich Einschränkungen in meinem Leben? Nein... ich kann alles was wichtig ist nach wie vor machen. Ich habe meinen Job, meine Wohnung ich muss nicht verhungern und in ein paar Wochen sitze ich vor meiner Next-Gen-Konsole.
Und der Rest ist eben jetzt mal so... und für 4 Wochen fällt vom Luxus eben ein klitzekleiner Teil weg. Muss man deshalb jetzt so ein Fass aufmachen? Zeter-und-Mordio schreien?
Wenn dein Job wegfällt... du deine Wohnung nicht mehr bezahlen kannst, du dir nix mehr zum essen leisten kannst. Du keinen Plan hast wie du deinen Lebensalltag überhaupt schaffen sollst. DAS sind die Punkte bei denen man sich aufregen kann... beim ganzen Rest ist da nun einfach mal so und muss man hinnehmen. Wenn man sich über solche Sachen beschwert merkt man dass man eigentlich dass man nix hat über das man sich wirklich beschweren könnte.
Ja, das ist mir leider auch aufgefallen.Ich bin ja auch leidenschaftlicher Gym-Gänger, aber die Dinger müssen wirklich dicht. Die besten Konzepte bringen nichts, wenn die Leute nach 8 Monaten COVID noch nicht begriffen haben, dass man die Geräte desinfizieren sollte - bzw. es als Verletzung eigenen Ehre empfinden, wenn sie etwas reinigen sollen (alles erlebt...). Sicher machen es 75% der Leute richtig, aber das reicht halt nicht.
Die werden sogar massiv hochgehen, das ist doch der witz.
Ich befürchte für die Slowaken, dass genau DAS einen bedingslosen Lockdown ergibt. Aber immerhin machen die ganze mit den Antigen-Tests - das wird sehr spannend und aufschlussreich.Wenn die Pandemie derzeit hauptsächlich durch Superspreading-Events getrieben würde hätten wir nicht den Lockdown in dieser Form.
Es ist ja gerade das verzwickte, dass die Zahlen quasi exponentiell steigen obwohl es keine flächendeckenden Superspreading-Events gibt.
Der jetzige Lockdown ist das Gießkannenprinzip. Das ist unbefriedigend, weil man schon vorher weiß dass neben den richtigen auch auf jeden Fall die falschen Stellen getroffen werden.
Alles völlig richtig !Anders als mit der Gießkanne ist das ganze meiner Meinung nach aber auch nur schwer zu lösen.
Wichtig ist wohl immer wieder über den Sinn und Unsinn einiger Maßnahmen neu zu diskutieren, aber eben so wichtig ist es sich einfach dran zu halten.
Die befriedigende zu 100% faire und gleichberechtigte Lösung für alle wird es nicht geben. Und man muss mit der teilweisen Unlogik einfach leben müssen, sonst haben wir auch in 5 Jahren keine Maßnahme zur Hand.
Wieso sind Restaurants zu und die Bahnen voll und dürfen fahren? (ja es gibt Leute die haben kein Auto und irgendwie müssen die ja auch zur Arbeit?)
Wieso muss ich in Berlin in 20 Straßen ne Maske auf haben und bei anderen ähnlich gefühlten Straßen keine? (Mein Gott, dann geh doch einfach als gutes Beispiel voran und trag auch dort eine!)
Viele Geschäfte haben seit Corona mit Umsatzeinbrüche um die 50+% zu kämpfen, jetzt werden einige wieder geschlossen und der Staat zahlt 75% des Umsatzes vom Vorjahr. Wo man auch hinsieht fair, gleich und logisch ist da vieles nicht. Das so hinzubekommen ist meiner Meinung aber auch unmöglich.
Edit: Missstände aufzeigen bleibt aber natürlich weiterhin wichtig.
Es darf aber nicht passieren, dass wir uns an jene Maßnahmen nicht mehr halten (oder nachlässig werden), weil wir sie für unlogisch empfinden.
Und da würde helfen, dass man die Unlogik einfach als Konzept mit akzeptiert. Und nicht andersrum, erst wieder mitmacht und sich daran hält, wenn man das 100% logische System aufgetischt bekommt. Denn das wird es nicht geben.
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