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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Als Kellerkind... mein Nachbar über mir sind auch aus wie der wandelnde Tod. Verlässt nie die Bide, Rollos immer unten...klar. Aber an sich ist es bisschen unsolidarisch, nur weil man selber etwas nicht macht.

Eben. Auch wenn ich selbst keine Kinder habe, kann ich ja gegen Schulschließungen und übermäßigen Druck der Eltern im Home Office sein.
 
Nee, dieses Gejammer, dass man nicht mehr ins Fitnessstudio, Restaurant oder Kino kann,
finde ich völlig daneben. Wir haben eine Pandemie, da muss man sich eben einschränken.
Wenn man das nicht tut und auf die Regeln scheißt, das ist unsozial.

Jeder hat das Recht sich zu beklagen, wenn er trotzdem dabei hilft, die Pandemie einzudämmen. Ich bin jetzt nicht der große Konzertgänger, aber ich sage denen, die das vermissen doch auch nicht: "Mensch Junge, mach doch Mal Radio an, NDR 90,3 da kommt auch Musik. Ist doch das selbe".
 
Jeder hat das Recht sich zu beklagen

Sicher hat jeder das Recht sich zu beklagen, wird ja auch mehr als genug in Anspruch genommen.
Ich habe aber genauso das Recht, dies für egoistisch und dämlich zu halten.
Menschen sterben oder kämpfen um ihr Leben, manche um ihre Existenz,
und einige haben nichts besseres zu tun, als ihre eingeschränkten Freizeitaktivitäten zu beklagen.
Nee, dafür fehlt mir das Verständnis.
 
Nee, dieses Gejammer, dass man nicht mehr ins Fitnessstudio, Restaurant oder Kino kann,
finde ich völlig daneben. Wir haben eine Pandemie, da muss man sich eben einschränken.
Wenn man das nicht tut und auf die Regeln scheißt, das ist unsozial.
Also ich halte mich an die Regeln. Trotzdem wird man doch noch äußern dürfen, wenn man etwas falsch findet.

Es geht auch weniger darum, was ich jetzt nicht mehr tun kann. Mit meinen Ausführungen wollte ich eigentlich nur näherbringen, warum ich etwa jetzt noch ins Fitnessstudio gehe, bevor es zu macht.
Es geht aber viel mehr darum, dass ich den Sinn mancher Schließungen infrage stelle, weil dort eben kaum Ansteckungen stattfanden.

Und nebenbei sollte man auch mal an diejenigen denken, die von ihren Einnahmen aus diesen Bereichen abhängig sind. Diese schön versprochenen Hilfszahlungen werden am Ende eh wieder nur eine bürokratische Farce sein.
 
Grundsätzlich gebe ich dir da ja recht... manche Regelungen sind nachvollziehbarer als andere.
Trotzdem verstehe ich nicht das Verhalten von vielen Leuten... ob nun die Klopapier-Käufer oder eben die die sich verhalten als würde ab Montag alles für die Ewigkeit abgeschafft.
Ich trage den kompletten Arbeitstag Maske... am Montag habe ich Urlaub und wollte eigentlich wegfahren. Habe ich stornier. Meine Konzerte und Festivals im Sommer wurden abgesagt. Mich betreffen die Regelungen genauso... aber habe ich dadurch wirklich Einschränkungen in meinem Leben? Nein... ich kann alles was wichtig ist nach wie vor machen. Ich habe meinen Job, meine Wohnung ich muss nicht verhungern und in ein paar Wochen sitze ich vor meiner Next-Gen-Konsole.
Und der Rest ist eben jetzt mal so... und für 4 Wochen fällt vom Luxus eben ein klitzekleiner Teil weg. Muss man deshalb jetzt so ein Fass aufmachen? Zeter-und-Mordio schreien?

Wenn dein Job wegfällt... du deine Wohnung nicht mehr bezahlen kannst, du dir nix mehr zum essen leisten kannst. Du keinen Plan hast wie du deinen Lebensalltag überhaupt schaffen sollst. DAS sind die Punkte bei denen man sich aufregen kann... beim ganzen Rest ist da nun einfach mal so und muss man hinnehmen. Wenn man sich über solche Sachen beschwert merkt man dass man eigentlich dass man nix hat über das man sich wirklich beschweren könnte.

Danke dir für diesen tollen Beitrag. Wenn jeder so reflektiert denken würde, hätten wir jetzt weniger Probleme. Ich teile deine Meinung vollkommen.
 
Ich bin ja auch leidenschaftlicher Gym-Gänger, aber die Dinger müssen wirklich dicht. Die besten Konzepte bringen nichts, wenn die Leute nach 8 Monaten COVID noch nicht begriffen haben, dass man die Geräte desinfizieren sollte - bzw. es als Verletzung eigenen Ehre empfinden, wenn sie etwas reinigen sollen (alles erlebt...). Sicher machen es 75% der Leute richtig, aber das reicht halt nicht.
 
Ich bin ja auch leidenschaftlicher Gym-Gänger, aber die Dinger müssen wirklich dicht. Die besten Konzepte bringen nichts, wenn die Leute nach 8 Monaten COVID noch nicht begriffen haben, dass man die Geräte desinfizieren sollte - bzw. es als Verletzung eigenen Ehre empfinden, wenn sie etwas reinigen sollen (alles erlebt...). Sicher machen es 75% der Leute richtig, aber das reicht halt nicht.
Ja, das ist mir leider auch aufgefallen.
Es sind leider einige dabei die gar nichts desinfizieren und dann noch diejenigen die seltsamerweise Maschinen reinigen, Hanteln und Hantelbänke aber nicht.

Ich bin heute auch nicht ins Gym, und habe schon wieder auf Hometraining umgestellt, da es heute sicher deutlich voller ist als sonst. War zumindest vor dem letzten Lockdown so.

Btw. bei mir immer noch keine Risikobegegnung. Ich hoffe das bleibt auch so.
Screenshot_20201031_125613_de.rki.coronawarnapp.jpg
 
Wobei es schon ein crazy Gefühl ist, den Seilgriff am kabelzug zu desinfizieren. Komm mir immer vor wie bei einem Hoden Wiege Event.

Aber ja, auch bei mir im Studio wollen Leute nicht desinfizieren, einige nehmen immer das selbe Tuch von Gerät zu Gerät. Hab einen Mal gefragt, ob er auch zum scheissen immer wieder das selbe Stück Klopapier verwendet.

Andere ignorieren die ein Geräte Abstand Regel, obwohl an jedem Gerät ein Zettel hängt. Aber ich glaube auch, dass die Kompetenz lesen und verstehen bei einem gar nicht so geringen Teil der Bevölkerung einfach nicht gegeben ist.

Und Leute, die selbst in diesen Zeiten an zwei Geräten gleichzeitig trainieren, möchte ich einfach nur eine klatschen.

Aber nochmal zum nicht jammern dürfen, wenn andere Leute mit dem Leben ringen. Diese Freizeitaktivitäten sind auch ein sozial verbindendes Element und fehlen den Leuten doch für mich ganz verständlich. Und es ist doch unser Gutes Recht und unsere Pflicht, politische Maßnahmen mitzutragen, aber genauso zu hinterfragen und Sorgen und Gedanken zu kommunizieren. Weil so wie sich das bei einigen anhört, wäre eine gleichgeschaltete Gesellschaft ohne Widerspruch in Pandemie Zeiten das Optimum. Das wünsche ich mir nicht, auch wenn natürlich den ätzenden Querdenkern damit wahrscheinlich der Saft abgedreht werden würde.
 
Großer Andrang beim Massentest. Slowakei sucht Alternative zum Lockdown.
https://www.n-tv.de/22137899

Soso...das soll also eine Alternative zum Lockdown werden ?! :? Ich befürchte für die Slowaken, dass genau DAS einen bedingslosen Lockdown ergibt. Aber immerhin machen die ganze mit den Antigen-Tests - das wird sehr spannend und aufschlussreich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wenn die Pandemie derzeit hauptsächlich durch Superspreading-Events getrieben würde hätten wir nicht den Lockdown in dieser Form.
Es ist ja gerade das verzwickte, dass die Zahlen quasi exponentiell steigen obwohl es keine flächendeckenden Superspreading-Events gibt.

Der jetzige Lockdown ist das Gießkannenprinzip. Das ist unbefriedigend, weil man schon vorher weiß dass neben den richtigen auch auf jeden Fall die falschen Stellen getroffen werden.


Anders als mit der Gießkanne ist das ganze meiner Meinung nach aber auch nur schwer zu lösen.
Wichtig ist wohl immer wieder über den Sinn und Unsinn einiger Maßnahmen neu zu diskutieren, aber eben so wichtig ist es sich einfach dran zu halten.
Die befriedigende zu 100% faire und gleichberechtigte Lösung für alle wird es nicht geben. Und man muss mit der teilweisen Unlogik einfach leben müssen, sonst haben wir auch in 5 Jahren keine Maßnahme zur Hand.

Wieso sind Restaurants zu und die Bahnen voll und dürfen fahren? (ja es gibt Leute die haben kein Auto und irgendwie müssen die ja auch zur Arbeit?)
Wieso muss ich in Berlin in 20 Straßen ne Maske auf haben und bei anderen ähnlich gefühlten Straßen keine? (Mein Gott, dann geh doch einfach als gutes Beispiel voran und trag auch dort eine!)



Viele Geschäfte haben seit Corona mit Umsatzeinbrüche um die 50+% zu kämpfen, jetzt werden einige wieder geschlossen und der Staat zahlt 75% des Umsatzes vom Vorjahr. Wo man auch hinsieht fair, gleich und logisch ist da vieles nicht. Das so hinzubekommen ist meiner Meinung aber auch unmöglich.


Edit: Missstände aufzeigen bleibt aber natürlich weiterhin wichtig.
Es darf aber nicht passieren, dass wir uns an jene Maßnahmen nicht mehr halten (oder nachlässig werden), weil wir sie für unlogisch empfinden.
Und da würde helfen, dass man die Unlogik einfach als Konzept mit akzeptiert. Und nicht andersrum, erst wieder mitmacht und sich daran hält, wenn man das 100% logische System aufgetischt bekommt. Denn das wird es nicht geben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Anders als mit der Gießkanne ist das ganze meiner Meinung nach aber auch nur schwer zu lösen.
Wichtig ist wohl immer wieder über den Sinn und Unsinn einiger Maßnahmen neu zu diskutieren, aber eben so wichtig ist es sich einfach dran zu halten.
Die befriedigende zu 100% faire und gleichberechtigte Lösung für alle wird es nicht geben. Und man muss mit der teilweisen Unlogik einfach leben müssen, sonst haben wir auch in 5 Jahren keine Maßnahme zur Hand.

Wieso sind Restaurants zu und die Bahnen voll und dürfen fahren? (ja es gibt Leute die haben kein Auto und irgendwie müssen die ja auch zur Arbeit?)
Wieso muss ich in Berlin in 20 Straßen ne Maske auf haben und bei anderen ähnlich gefühlten Straßen keine? (Mein Gott, dann geh doch einfach als gutes Beispiel voran und trag auch dort eine!)



Viele Geschäfte haben seit Corona mit Umsatzeinbrüche um die 50+% zu kämpfen, jetzt werden einige wieder geschlossen und der Staat zahlt 75% des Umsatzes vom Vorjahr. Wo man auch hinsieht fair, gleich und logisch ist da vieles nicht. Das so hinzubekommen ist meiner Meinung aber auch unmöglich.


Edit: Missstände aufzeigen bleibt aber natürlich weiterhin wichtig.
Es darf aber nicht passieren, dass wir uns an jene Maßnahmen nicht mehr halten (oder nachlässig werden), weil wir sie für unlogisch empfinden.
Und da würde helfen, dass man die Unlogik einfach als Konzept mit akzeptiert. Und nicht andersrum, erst wieder mitmacht und sich daran hält, wenn man das 100% logische System aufgetischt bekommt. Denn das wird es nicht geben.
Alles völlig richtig !

Und trotzdem frage ich mich bezogen auf das Aufzeigen der Missstände, warum etliche Milliarden in die Wirtschaft gepumpt werden müssen, bevor man bspw. das Geld bzw. einen Teil des Geldes nicht vorher in wirksame FFP2/3-Masken für unsere Senioren steckt (nur als Beispiel). Ich bin nachwievor davon überzeugt, dass die Auslastung der Intensivstationen dann vielleicht kein großes Thema mehr wäre. Ständig wird von führenden Virologen insbesondere über Konzepte zum Schutz der Risikogruppen gesprochen, das sind aber eben nicht nur die Menschen im Altenheim. Da hatten wir in letzten Monaten m. E. einen dramatischen FAIL.

Oder warum sind Friseure offen und die Tattoo-Studios müssen dicht machen, auch wenn die vor Corona schon viel strengere Hygiene-Vorschriften hatten. Gießkanne hin oder her, da passt vieles nicht zusammen und ist absolut willkürlich und unüberlegt.
 
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