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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich muss sagen, bei mir ist wieder alles beim Alten. Ich hab da wirklich garkein Gefühl mehr und wunder mich eher (nicht negativ) über die einzelnen Leute die noch mit Maske rumlaufen.
Kann im Grunde ja jeder selber für sich entscheiden, so wie vor Corona auch. Wir haben auch zwei Kollegen, die ohne Vorerkrankungen und ohne vulnerable Menschen im Umfeld (zumindest nach deren Aussage) nahezu immer FFP2 alleine im Büro tragen. Einer trägt sie auch immer auf dem Fahrrad. Wir vermuten, er trägt sie ebenfalls zuhause. Naja, leben und leben lassen, jeder wie er mag.
 
So ne maskenfaustregel von O bis O wie bei den winterreifen wäre schon nicht verkehrt.

Doch. Es stößt jeden vor den Kopf der sowas nicht tragen möchte. Du kannst doch niemanden zwingen von Oktober bis Ostern Maske zu tragen. Wo soll das hinführen?

Freiwillige Empfehlung ist mir hingegen komplett egal. Finde es trotzdem schöner dass die Menschen draußen wieder ein Gesicht haben.
 
Viele Menschen haben aber auch davon profitiert und vermutlich deswegen auch überlebt. Es gibt also immer zwei Seiten der Medaille.

Ich bin froh, dass alles wieder so ist wie es einmal war, jedoch habe ich auch heute noch vollstes Verständnis für die gerechtfertigte Stufenleiter von Maßnahmen, welche dann immer wieder abgeschwächt wurde und schließlich in unserer aktuellen Gegenwart mündet. Lieber erstmal die Maßnahmen hoch ansetzen, als sich in die Nesseln zu setzen und wortwörtlich mit Leben zu zahlen.

Bin froh, dass es wohl auch faktisch und wissenschaftlich Sinn gemacht hat. Bestärkt mich in meiner Handlungsweise und deswegen sind ich und meine Frau auch gesund durch die ganze Zeit gekommen.
 
Also die, die das alles geleitet und empfohlen haben, sagen im Nachhinein, es war gut? Okay, kann man so machen.
Also erstens sagen sie nicht "es war gut", das ZDF fasst die Ergebnisse der Studie z.B. zusammen mit "Summe der Maßnahmen war wirksam" (Hervorhebung von mir).
Auch heißt es dort u.a.:
"Ein Aspekt sollte bei künftigen Pandemien allerdings stärker berücksichtigt werden, so die Autorinnen und Autoren: Die Wirkung, die solche Vorgaben auf die psychische Gesundheit der Menschen und auf ihr Zusammenleben haben. Mögliche negative Folgen von Vorkehrungen und ihre Abmilderung sollten bei der Pandemieplanung künftig stärker mitgedacht werden, heißt es."
Von einer unkritischen Betrachtung (gleichbedeutend mit einer unwissenschaftlichen Betrachtung) kann man also nicht unbedingt ausgehen.

Zwei weitere Anmerkungen dazu.
Erstens, das RKI hat Maßnahmen als wissenschaftliches Beratungsgremium empfohlen (wie du richtig bemerkt hast), umgesetzt wurden die Maßnahmen allesamt von der Politik (mit einer idR hohen Zustimmung der Bevölkerung). Die empfohlenen Maßnahmen sind demnach auch nicht deckungsgleich mit den umgesetzten Maßnahmen.
Zweitens, dass das RKI seine eigene Arbeit evaluiert ist grundsätzlich zu begrüßen und ist ein vollkommen normaler wie wichtiger Aspekt wissenschaftlicher Arbeit und Forschung. Immerhin werden sie u.a. auf dieser Basis bei künftigen Pandemien (Spoiler Alert, die nächste Pandemie wird kommen) wieder Empfehlungen aussprechen.
Dass die Maßnahmen auch von dritter Seite aus untersucht werden können und sollen ist ja ohnehin klar.
 
Ich bin einfach nur froh das das normale Leben wieder weitergeht. Maske und co wirken nur noch wie ne schlechte Erinnerung auf mich.
Bei uns in den Supermärkten und in den Bussen habe ich schon seit Monaten praktisch niemanden mehr mit FFP2 Maske gesehen. Und das, obwohl laut Umfragen zwischen 50 und 70 Prozent der Deutschen die Maske auch nach der Pandemie weiter tragen wollten. Gleiches gilt für die Anhänger der #dieMaskebleibtauf-Fraktion. Auch die apokalyptischen Prophezeiungen dieser Gruppe, dass uns allen bei Wegfall der Maskenpflicht eine der größten humanitären Katastrophen aller Zeiten bevorsteht, suchen wir weiter vergeblich.
 
Unglaublich wie uns das über zwei Jahre bestimmend beschäftigt hat, es hat unser Leben beeinflusst, unsere Entscheidungen, und auch unsere Freiheit. Wir mussten zu Hause bleiben, wir mussten Maske tragen, Selbstständige durften ihre Ladenlokale nicht öffnen. Kinder verloren den Bezug zur Gesellschaft.

Und jetzt wirkt es beinahe so, als wäre alles ein schlechter Traum gewesen. Die Leute die ich unter der Woche mit einer Maske sehe kann ich an einer Hand abzählen, meist sind es Menschen die alt sind, oder sichtlich angeschlagen. Sonst erinnert einen nichts mehr daran, dass die Welt zwischen 2020 und 2022 ziemlich verrückt spielte.

Dass das Virus noch unter uns ist und die Dunkelziffer hoch, und viele Menschen immer noch darunter leiden ist mir bewusst, dennoch ist es ein surreales Gefühl, immerhin ging man vor zwei Jahren noch davon aus, wir würden die Masken noch bis 2025 tragen müssen.
Fast wie heiraten oder Kinder bekommen.
 
Bei uns in den Supermärkten und in den Bussen habe ich schon seit Monaten praktisch niemanden mehr mit FFP2 Maske gesehen. Und das, obwohl laut Umfragen zwischen 50 und 70 Prozent der Deutschen die Maske auch nach der Pandemie weiter tragen wollten. Gleiches gilt für die Anhänger der #dieMaskebleibtauf-Fraktion. Auch die apokalyptischen Prophezeiungen dieser Gruppe, dass uns allen bei Wegfall der Maskenpflicht eine der größten humanitären Katastrophen aller Zeiten bevorsteht, suchen wir weiter vergeblich.

Ja, wo diese Masken Befürworter nun sind, ist mir auch ein Rätsel. Viele wollten die Maskenpflicht ja weiterhin haben, oder gar dauerhaft. Ich finde aber zu 99% keine Menschen mehr, die eine Maske tragen, und ich fahre täglich mit dem Bus.
 
Bei uns auf der Arbeit rennt noch einer mit rum. Beim einkaufen im Frühjahr habe ich öfters noch ältere Leute mit Masken gesehen, die letzte Zeit aber keinen mehr.
 
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