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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich rede nicht von dem Ebola-Vergleich, ich zitiere es gerne nochmals für dich:

Natürlich sind nicht alle Menschen die in der Statistik des RKI genannt werden direkt an Corona selbst verstorben [...], aber davon auszugehen das es ja bedeutend[!] weniger sind [so verstehe ich zumindest eure Beiträge] ist auch schlicht eine Unterstellung die dann bewiesen werden sollte. Also belegt mir doch bitte wie viele von den RKI genannten Todesfällen wirklich sind, und nennt bitte anbei noch welche Folgeschäden durch Corona dabei beachtet und welche nicht beachtet werden sollten.

Darauf hätte ich gerne eine Antwort. :)
https://rp-online.de/panorama/coron...orona-toter-liegt-monate-zurueck_aid-76010721
 
Ja, wie witzig. Deswegen habe ich die Aussage doch gemacht. Was is los mit dir?

Du bzw. @Donald sollen mir nur aufzeigen wie viele von den Gestorbenen der RKI-Statistik an Corona verstorben sind bzw. wie viele durch Folgeschäden einer Coronaerkrankung ebenso dort von euch gnädigerweise mit einbezogen werden können. Immerhin seit ihr beide [und sicherlich auch andere] ja so sehr darauf bedacht das es an und mit gibt, und scheinbar dadurch die Statistik des RKI deutlichst[?] verfälscht ist. Und wenn man so einen Vorwurf bringt dann wäre es schön auch dieses zu belegen wenn man darum gebeten wird, was ich damals getan habe. Das ist das einzige was ich möchte. Musst deshalb nicht mikroaggressive Wortwahl nutzen. :)


Auch dort steht weiterhin nicht wie viele in der Statistik des RKI an und nicht mit gestorben sind, das euch ja so wichtig ist. Dort steht lediglich das im Helios-Klinikum in Krefeld der letzte an Corona verstorbene Monate zurück liegt. Ist ja toll für das Helios-Klinikum in Krefeld.

Edit. Mea culpa, es steht dort mit 46% bzgl. der Omikron-Welle. Weiteres siehe unten.
 
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Dann nochmal für dich:

Jens Encke, Chefarzt am Johanna-Etienne-Krankenhaus in Neuss, bestätigt das: „Seit einigen Monaten sehen wir kaum noch schwere Covid-19-Verläufe bei uns. Es gibt allerdings auf der Normalstation viele Patienten, die zusätzlich zu ihrer Grunderkrankung mit Corona infiziert sind.“ Das logistische Problem dabei: „Die Patienten müssen alle isoliert werden, auch wenn sie mit Corona kommen und nicht an Corona erkrankt sind. Das bedeutet für die Mitarbeiter einen erheblichen Zeitaufwand, weil sich etwa das Pflegepersonal fortwährend neu umziehen muss.“

RKI-Zahlen bilden Realität derzeit nur bedingt ab


Statistik Die Corona-Todesstatistik des Robert-Koch-Instituts bildet gerade in der Omikron-Welle laut einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) nur bedingt die Realität ab. Demnach seien in der Omikron-Welle nur 46 Prozent der Menschen, die in der RKI-Statistik als Corona-Todesfälle erfasst sind, tatsächlich an Corona gestorben. Bei der Delta-Variante waren es noch 85 Prozent.

Risikofaktoren „Das heißt, nur rund die Hälfte, der an das RKI gemeldeten ‚Coronatoten‘ sind mit dem Auftreten von Omikron tatsächlich dem Virus zum Opfer gefallen“, sagte Stefan Kluge, Direktor der Klinik für Intensivmedizin am UKE, der „Bild am Sonntag“. „An Omikron verstirbt nur sehr selten noch jemand, der geimpft ist und keine zusätzlichen Risikofaktoren hat.“

Diese typischen Covid-19-Lungenentzündungen tauchen aber nur vereinzelt auf. Marina Dorsch vom Helios-Klinikum Krefeld sagt: „Unsere aktuellen Corona-Patienten sind in der Regel vorerkrankt und werden zumeist wegen dieser Erkrankungen stationär behandelt. Oftmals werden Covid-19-Infektionen zufällig erst im Rahmen der stationären Aufnahme diagnostiziert, der immer ein PCR-Test vorausgeht.“ Und wie oft gibt es Patienten mit Covid-19 als Hauptdiagnose? „Selten“, sagt Dorsch. „Dann handelt es sich oft um ältere Patienten, bei denen etwa der Flüssigkeitsverlust zur Aufnahme führt oder aber sich eine bekannte COPD durch die Sars-Cov-2 Infektion deutlich verschlimmert. Typische Covid-Pneumonien aber haben wir schon mehrere Wochen nicht mehr gesehen.“ Auf der Intensivstation könne Covid-19 zwar „als Zünglein an der Waage natürlich immer auch zu einer Verschlechterung des Allgemeinzustandes beitragen“. Aber die Statistik spricht eine klare Sprache: „Der letzte Todesfall bei uns, der eindeutig auf das Coronavirus zurückzuführen ist, liegt bereits Monate zurück.“
 
Das stimmt und ist ein Fehler von mir gewesen [kann ja mal passieren], aber den zweiten Teil meiner Frage beantwortest du auch weiterhin nicht [die welche Folgeschäden einer Coronaerkrankung denn noch mit einbezogen werden sollten].

Davon abgesehen ist der Artikel vom 2. September, wir haben damals aber über die Daten des RKI die mehr als zwei Wochen danach gemeldet wurden [vom 11. bis 18. September] gesprochen. Somit ist dieser Artikel von dir möglicherweise nicht mehr zutreffend. Edit. Und er sagte es noch laut der Bild, ich hoffe die hat es nicht falsch wiedergegeben wie so oft.
 
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Das stimmt und ist ein Fehler von mir gewesen [kann ja mal passieren], aber den zweiten Teil meiner Frage beantwortest du auch weiterhin nicht.

Davon abgesehen ist der Artikel von Anfang September, wir haben damals aber über die Daten des RKI die Wochen danach gemeldet wurden gesprochen.
Kein Problem, passiert mir ja auch, alles gut.

Aber warum sollte sich das unterscheiden? Soweit mir bekannt haben die "neuen" Omikron-Varianten keine erhöhte Fallsterblichkeit oder Gefährlichkeit? Falls doch, korrigier mich gerne. Das würde auch dazu passen, dass bei Krankenhauseinweisungen Corona nur in einem Bruchteil die Ursache ist, ähnlich auf den Intensivstationen. (Und andere Varianten wie Delta gibt es ja praktisch nicht mehr, siehe u.a. hier die Verbreitungs-Tabelle (2 % andere Varianten)
Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5: EU lässt Impfstoff zu - ZDFheute )

Das wird in den Artikeln auch immer erwähnt, aber nur selten konkret ausgewertet. Bremen macht das z.b., siehe hier:
Corona-Fallzahlen - Die Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz (bremen.de)


Oder aus Österreich:

Corona-Fälle treten weniger in Konkurrenz zur Regelversorgung
Allerdings wird es immer schwieriger, die Hospitalisierungszahlen mit vergangenen Wellen zu vergleichen. Denn laut dem aktuellen Covid-19-Register (mit Datenstand vom 29. September) wurden nur rund 22 Prozent der aktuell hospitalisierten Corona-Patientinnen und -Patienten auch mit einer Covid-19-Symptomatik aufgenommen. Darauf weist auch das Covid-Prognosekonsortium des Gesundheitsministeriums hin. Das bedeutet, dass beim überwiegenden Großteil der positiven Covid-Fälle in den Spitälern Corona "nur" eine Nebendiagnose darstellt – oder überhaupt Covid als Zufallsbefund bei einem positiven Test im Spital auftritt.

Belegt werden die Corona-Spitalsbetten natürlich auch mit Covid-Nebendiagosen oder Zufallsbefunden. Allerdings tritt der Covid-Belag "in geringerem Ausmaß in Konkurrenz zur Regelversorgung als in vergangenen Epidemiephasen, in denen noch der Großteil der Covid-19-Patientinnen und -Patienten eine mit Covid assoziierte Hauptdiagnose aufwies", wie es in der aktuellen Covid-19-Prognose heißt. Oder vereinfacht gesagt: Der Großteil der als Covid ausgewiesenen Normalfälle würde auch ohne einen positiven Test ein Normalbett benötigen. Aber: Bestimmte Vorerkrankungen oder Zusatzerkrankungen steigern im Falle einer Covid-19-Infektion die Hospitalisierungswahrscheinlichkeit", wie es laut dem Covid-19-Register heißt.

Zwölf Prozent der Covid-Intensivfälle "wegen" Corona im Spital
Noch bemerkenswerter ist die Situation auf den Corona-Intensivstationen: Hier liegt der Anteil jener, die mit Covid-19-Symptomatik aufgenommen wurden, nur bei zwölf Prozent. Von den 90 Corona-Intensivpatientinnen und -patienten am Dienstag wurden demnach also nur rund elf Personen mit Hauptdiagnose Covid aufgenommen. Am Mittwoch wurden 80 Corona-Intensivfälle gemeldet.

Das Covid-Prognosekonsortium geht jedenfalls davon aus, dass es durch die steigenden Fallzahlen zu einem weiteren deutlichen Anstieg im Normalbettenbereich kommen wird. Für den 19. Oktober – also in zwei Wochen – wird mit einem Wert zwischen 2.121 und 3.428 Corona-Fällen auf Normalstationen gerechnet. In der Hauptprognose sind es knapp 2.700 Corona-Fälle.

Die Situation im Intensivbereich soll hingegen "nahezu unverändert" bleiben. Sprich: Im Bereich der Intensivstationen ist weiterhin mit einer Zahl von Patientinnen und Patienten zu rechnen, die im grünen Bereich liegt. Eine Überlastung wird von den Expertinnen und Experten nicht erwartet.

Problematisch werden die steigenden Fallzahlen aber dennoch: So wird auch Spitalspersonal positiv getestet. Im Österreich-Durchschnitt gebe es "überdurchschnittlich hohe ungeplante Personalausfälle", die bei mehr als sechs Prozent – bezogen auf das gesamte Spitalspersonal – liegen, wie es laut den Experten des Covid-Prognose-Konsortiums heißt.
Aktuell 22 Prozent der Corona-Spitalsfälle "wegen" Covid im Krankenhaus - Österreich - derStandard.de › Österreich


Man muss natürlich auch bedenken, dass wir eine enorm hohe Zahl an Menschen haben, die zwar infiziert sind, aber sich nicht mehr testen lassen, es fließen ja nur PCR-Tests in die Statistik für die Inzidenz ein, die ja schon lange keine wirkliche Aussagekraft mehr hat, das hat ja auch jeder erkannt. Das bedeutet aber auch gleichzeitig, dass die Tödlichkeitsrate nochmal geringer ist als anhand der positiven PCR-Tests und Todeszahlen (egal ob "an" oder "mit") berechnet. Was natürlich gut ist.


Aber einig sind wir uns selbstverständlich dabei, dass Corona-Patienten (egal ob mit Symptomen oder nicht) einen erheblichen Mehraufwand für ein schon vor Corona überlastetes Klinikpersonal bedeuten, was sich zudem zusätzlich derzeit vermehrt infiziert und ebenfalls ausfällt. Und da muss meiner Meinung nach in Zukunft der Blick drauf gerichtet werden. Die Kliniken stöhnen ja nicht umsonst und ich bin ehrlich: Vor der Arbeit der Mitarbeiter dort habe ich großen Respekt und ich möchte echt nicht tauschen.
 
Aber warum sollte sich das unterscheiden? Soweit mir bekannt haben die "neuen" Omikron-Varianten keine erhöhte Fallsterblichkeit oder Gefährlichkeit?

Gut gehen wir mal davon aus das weiterhin "nur" ca. 50% der Verstorbenen in der Statistik des RKI an Corona verstorben sind, das machte zum damaligen Zeitpunkt immer noch über 300 pro Woche [von den durch Folgeschäden Verstorbenen die es nunmal auch gibt mal ganz abgesehen]. Für mich ist das immer noch deutlichst zu hoch. :)
 
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Gut gehen wir mal davon aus das weiterhin "nur" ca. 50% der Verstorbenen in der Statistik des RKI an Corona verstorben sind, das machte zum damaligen Zeitpunkt immer noch über 300 pro Woche [von den durch Folgeschäden Verstorbenen die es nunmal auch gibt mal ganz abgesehen]. Für mich ist das immer noch deutlichst zu hoch. :)
Das wären bei laut statista pro Monat gemeldeten Todeszahlen iHv knapp 80000 pro Monat (September 2022) und 18500 pro Woche also 1,6 %. Somit wird das auch irgendwann eine ethische Frage, ab wann etwas "akzeptabel" ist, auch unter Berücksichtigung dass 89% der Toten über 70 Jahre alt (97% über 50 Jahre, Quelle: aktueller RKI Wochenbericht) und davon wiederum 75 % über 80 Jahre.
Was soll man außer einem Impfangebot denn noch machen? Zumal unter diesen Toten auch immer noch impfunwillige Menschen sind und für sowas habe ich dann um ehrlich zu sein auch kein Verständnis mehr. Diese Altersgruppen haben die Möglichkeit, sich durch eine Impfung zu schützen und nutzen es nicht.
Wofür ich auch kein Verständnis habe, ist, dass genau diese Altersgruppen gerade am Anfang des Wegfalls der Maskenpflicht mit die ersten waren, die hier im hiesigen Edeka ihre Maske weggelassen haben. Auch hier haben sie zumindest die Möglichkeit, einen Teil dazu beizutragen, sich zu schützen.

Aber die ethische Frage kann und will ich nicht entscheiden, das müssen andere tun. Aber ich bezweifle dass man die Zahl mal auf 0 bekommt, das kann und sollte nicht das Ziel sein. Und wie gesagt, andere Länder haben diese Frage schon für sich beantwortet. Ob man das gutheißen mag oder nicht.
 
Mein Bruder und seine Lebenspartnerin, beide 60, hat es jetzt auch erwischt.
Seit Montag beide positiv, denen geht es gar nicht gut, den fällt sogar das sprechen schwer.
Beide viermal geimpft, hätte ich jetzt so nicht erwartet, dass man dann so flach liegt.
Hoffe denen gehts bald wieder besser.

Jetzt bin ich tatsächlich der einzige in der Familie, der das noch nicht hatte.
Denke aber irgendwann wird es mich auch erwischen.
 
Kliniken "gehen auf Zahnfleisch" - Ärzteverband drängt Länder zu Maskenpflicht [n-tv.de]

Die Vorsitzende des Ärzteverbands Marburger Bund, Susanne Johna, hat die Bundesländer zum Handeln bei steigenden Corona-Zahlen aufgefordert. "Überall dort, wo die Inzidenzen jetzt durch die Decke gehen, müssen die Länder mit einer FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und in öffentlich zugänglichen Innenräumen reagieren", sagte Johna der Funke-Mediengruppe. Die Länder müssten "auf der Basis eines verlässlichen Echtzeit-Monitorings entscheiden, wie das Infektionsgeschehen besser eingedämmt werden kann, um die Krankenhäuser nicht zu überlasten".

Auch der Epidemiologe Hajo Zeeb hält demnächst stärkere Schutzmaßnahmen für notwendig. "Die Empfehlung oder die Pflicht zum Tragen von Masken werden wir in wenigen Wochen wieder brauchen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Abstandsregeln bei großen Veranstaltungen, in Theatern und Kinos benötigen wir bald wieder zurück." Das persönliche Verhalten müsse im Winter wieder stärker auf Corona ausgerichtet werden. "Wir brauchen wieder eine höhere Impfbereitschaft und eine größere Vorsicht."

Der Bonner Virologe Hendrik Streeck warnte allerdings, "zu glauben, dass eine Maskenpflicht jetzt ein Allheilmittel ist, dass wir dadurch wieder eine bessere Bekämpfung der Infektionszahlen haben". Das sei wahrscheinlich nicht der Fall, sagte er in der Sendung "RTL Direkt".

Angesichts wieder steigender Corona-Zahlen wird bereits in den ersten Bundesländern über verschärfte Maßnahmen nachgedacht. So waren am Mittwoch Überlegungen bekanntgeworden, in Berlin demnächst die Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden wieder einzuführen. Im Saarland mit der zuletzt bundesweit höchsten Sieben-Tage-Inzidenz setzte die Regierung dagegen zunächst auf einen Appell.

Mit Blick auf die Situation in den Krankenhäusern sagte die Marburger-Bund-Vorsitzende Johna: "Das Personal geht jetzt schon wieder auf dem Zahnfleisch, ich mag mir nicht ausmalen, wie die Situation ist, wenn der Belegungsdruck auch durch viele Covid-19-Fälle weiter zunimmt oder sich gar eine zusätzliche Influenzawelle aufbaut."

Die Belegung mit positiv auf Corona getesteten Patienten sei auf den Normalstationen gegenüber der Vorwoche um die Hälfte gestiegen, auch auf den Intensivstationen sehe man wieder mehr Covid-19-Patienten.

[...]
 
Ich bin am Sonntag aus dem Urlaub zurück geflogen und gestern hat die Corona App mich vor einer Risikobegegnung für Sontag gewarnt.:loomit:Kann also nur am Flughafen oder im Flugzeug gewesen sein.

Symptome hatte ich schon seit einer guten Woche und während des Fluges konnte ich keine Maske tragen, weil meine Nase ständig lief.
Mein Test gestern war aber wieder negativ.
Ich bin in meinem Umfeld jetzt der letzte, der es immer noch nicht hatte. Mal schauen wann ich dran bin.
 
:ugly:


Wohl eher es nur nicht gemerkt hat... :grins:


---edit---
Bitte nicht ganz ernst nehmen... Aber ich war doch überrascht.
Jahrzehntelang hat man trotz laufender Nase keine Maske getragen. Find ich jetzt gar nicht so ungewöhnlich es jetzt auch nicht zu machen, wenn es ausdrücklich nicht vorgeschrieben ist.
Es kann sich ja jeder selbst mit einer FFP2 Maske während des Fluges schützen (der im übrigen nicht lebensnotwendig ist), was auch ganz ganz wenige gemacht haben.

Und wenn ich Symptome hatte, habe ich mich immer getestet und alle Tests waren negativ. Falls ich es symptomfrei hatte, kann ich nichts machen, wäre mir auch so am liebsten.

Aber ich nehme dir deinen Post definitiv nicht übel, mir war schon beim Schreiben bewusst, was man ich dabei denken kann.
 
"Wenn nicht jetzt wann dann?" - Krankenhäuser rufen nach Comeback der Maskenpflicht [n-tv.de]

Wegen der wieder zunehmend angespannten Corona-Lage in den Krankenhäusern fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft von betroffenen Bundesländern eine schnelle Rückkehr zur Maskenpflicht in Innenräumen. "Dort, wo die Infektionszahlen besonders hoch sind, sind die Landesregierungen jetzt gefordert, aus dem Maßnahmenpaket des neuen Infektionsschutzgesetzes die geeigneten Schritte zu ergreifen", sagte der Vorsitzende Gerald Gaß der "Passauer Neuen Presse".

"Wenn nicht jetzt, wann dann ist die Zeit, zum Beispiel eine Maskenpflicht in Innenräumen zu verhängen, um die Infektionsgeschwindigkeit zu dämpfen?" Die Lage in den Kliniken sei sehr angespannt. "Mittlerweile kann man sagen, dass an den meisten Krankenhäusern der Normalbetrieb nicht mehr möglich ist", berichtete Gaß. Planbare Operationen und Behandlungen würden wieder verschoben, Betten mangels Personals gesperrt, und Krankenhäuser müssten sich zeitweise von der Notfallversorgung abmelden. "Das sind Dinge, die mittlerweile wohl schon in der Hälfte der Kliniken passieren. Und die Lage wird sich in den kommenden Wochen wohl noch weiter verschlechtern."

[...]

Eine bundesweite Maskenpflicht gibt es nur noch in Fernzügen und -bussen, Kliniken, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus können die Länder sie bei Bedarf in Innenräumen einführen. Berlin und Brandenburg denken bereits darüber nach, in den übrigen Ländern ist das derzeit kein Thema, wie eine Umfrage des Redaktionsnetzwerks Deutschland ergeben hat.

Ärzte-Präsident Klaus Reinhardt forderte mehr Aufklärung im Kampf gegen Long Covid. "Zahlreiche Coronainfizierte entwickeln nach durchgestandener Infektion ein solches Krankheitsbild, wenn auch mit unterschiedlich starken Verläufen", sagte der Präsident der Bundesärztekammer der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Wünschenswert wäre es, wenn die aktuelle Impfkampagne der Bundesregierung von einer Informationskampagne zum Post Covid Syndrom und dessen Behandlungsmöglichkeiten flankiert werden würde."

Die Infektionszahlen sind zuletzt kräftig gestiegen. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gab das Robert Koch-Institut am Freitag mit 760 an. Experten gehen davon aus, dass sie tatsächlich viel höher ist, weil viele Infizierte keinen PCR-Test mehr machen und so auch nicht erfasst werden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach schätzt die Gesamtzahl auf das Drei- bis Vierfache. Weil viele Menschen aber geimpft sind oder bereits infiziert waren, gibt es deutlich weniger schwere Verläufe als früher.
 
Maskenpflicht würde ich auch wieder begrüßen. Nein, dass eleminiert nicht den Virus, aber wenn es dazu beiträgt das Ganze wieder einzudämmen, dann ist es das mehr als wert. An die Vernunft der Leute zu appelieren bringt nichts. Und bevor das hier kommt: Auch in anderen Ländern überlegt man derzeit die Maskenpflicht wieder einzuführen, so z.B. auch in Frankreich (https://www.francetvinfo.fr/sante/m...-du-masque-obligatoire-a-l-etude_5397007.html)
 
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Maskenpflicht würde ich auch wieder begrüßen. Nein, dass eleminiert nicht den Virus, aber wenn es dazu beiträgt das Ganze wieder einzudämmen, dann ist es das mehr als wert. An die Vernunft der Leute zu appelieren bringt nichts. Und bevor das hier kommt: Auch in anderen Ländern überlegt man derzeit die Maskenpflicht wieder einzuführen, so z.B. auch in Frankreich (https://www.francetvinfo.fr/sante/m...-du-masque-obligatoire-a-l-etude_5397007.html)

Es ist eben nicht zu 100% erwiesen, dass sich das Virus damit erfolgreich eindämmen lässt, vor allem nicht in den viel diskutierten Supermärkten und Ladenlokalen.

Gegenargumente zu einer Verschärfung der Maskenpflicht liefern unter anderem Professor Jonas Schmidt-Chanasit, Virologe an der Uni Hamburg, und Klaus Stöhr, promovierter Tiermediziner, lange als Virologe und Epidemiologe tätig und heute freier Berater.

Als die Landesregierungen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern in diesem Frühjahr von der Hotspot-Regelung des Infektionsschutzgesetzes Gebrauch machten und für einige Wochen eine allgemeine Maskenpflicht in Innenräumen erließen, habe das auf die Corona-Inzidenzen im Vergleich mit anderen Bundesländern keine relevanten Auswirkungen gehabt, sagte Schmidt-Chanasit am Donnerstag dem WDR. Vor allem habe es auf den Intensivstationen praktisch keine Unterschiede gegeben, so Stöhr zum WDR.

"Sehr gering" sei zum Beispiel der Einfluss von Masken im Supermarkt, so Schmidt-Chanasit. Laut Robert Koch-Institut verbreite sich das Coronavirus vor allem im Privaten. Das finde zu großen Teilen aber in privaten Räumen statt - und darauf habe eine Maskenpflicht keinen Einfluss.
Der Virologe stellt also nicht den generellen Nutzen von Masken infrage - und auch nicht, dass sie in Innenräumen Schutz bieten können. In der Praxis habe eine Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen aber nicht den erhofften Nutzen erzielt - das sei mit den Hotspot-Regelungen deutlich geworden, so Schmidt-Chanasit.


[…]

https://www1.wdr.de/nachrichten/the...maskenpflicht-innenraeume-pro-contra-100.html

Sich überall eine Maske aufzusetzen ist nun mal keine Dauerlösung. Das sollte man irgendwann akzeptieren. Und wer sich selbst schützen möchte, zieht halt eine FFP2 Maske an.
 
Von Arbeitgebern muss sie doch eh gestellt werden?
Und für die Freizeit Masken, das ist nun wirklich für jeden bezahlbar, man muss halt such ein wenig drauf aufpassen.
 
ich hab seit Pandemiebeginn 2 Stoffmasken. Die kann man auswaschen. Irgendsone Schweizerfirma und ich glaub der Gesundheitsminister hat die auch mal empfohlen. Aus dem Bus wurde ich mit der trotzdem mal rausgeworfen. lol
 
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