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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

man merkt auf jeden Fall dass Corona Personal bindet, ob in Form von Mehrbelastung oder Krankheit. Mein Onkel hat gerade ne neue Hüfte bekommen, ist Privatpatient (muss man ja leider erwähnen) und bekommt aktuell weder Krankengymnastik, noch bekommt er Ärzte zu sehen und die Reha steht auch in den Sternen. Alles wegen Personalmangel...... Corona ist aus dem öffentlichen Blickfeld verschwunden, vorbei ist da aber nix und jeder der gerade nicht ins KH muss kann sich wohl sehr glücklich schätzen.

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Jep... ich muss mich jetzt auch 2 Wochen krankschreiben lassen wegen Long Covid. Und danach mal schauen ob es weiter geht mit der Krankschreibung bzw. ist evtl. auch ne Reha angedacht.

Meinen Arbeitgeber und vor allem meinen Klienten wird nächste Woche wohl die Kinnlade runterklappen wenn sie davon erfahren.
 
Erste Prozesse wegen Corona-Impfschäden starten
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Seit vorletzten Sonntag das erste mal wieder das Haus verlassen da ich seit gestern negativ bin….


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Eine kurze Doku der NYTimes über die letzten Wochen von Dr. Li, der als erstes vor dem neuen Virus gewarnt hat und von den Chinesischen Behörden zensiert wurde.

Rückblickend muss ich aber wohl sagen, dass selbst wenn die Behörden damals sich vorbildlich verhalten hätten, sich das Virus nicht großsartig weniger verbreitet hätte, nur etwas langsamer.
 
Wie ist das mit dem freitesten?

ich bin seit Dienstag offiziell Corona positiv.
heißt 5 Tage mindestens Quarantäne.
Nun bin ich bis morgen krank geschrieben aber fühle mich noch immer nicht gesund. Huste auch noch viel mit Schleim etc

der Selbsttest ist noch ganz leicht positiv. ( minimaler zweiter Strich). Aber selbst angenommen Donnerstag morgen am ersten Tag nach der AU ist da kein Strich mehr zu sehen - muss man sich dann freitesten?
Fühle mich echt noch nicht gesund.
Hatte ja erst ne Erkältung mit nebenhöhlen Entzündung und dann noch on top Corona bekommen
 
Du bist krank, also lass dich krank schreiben. Unabhängig von irgendwelchen Strichen auf Tests.


Ja bin da ganz bei dir.
Nur mein Arzt ist iwie merkwürdig. Habe wirklich nicht oft ne AU, aber der hat schon nach der ersten Woche so getan als ob ich ein Simulant wäre und mir nen lauen mache. Dabei lag ich nur im Bett und hatte nicht mal Bock aufs zocken. aber im Grunde sollte mir auch egal sein was der Doktor von mir denkt… weiß nur nicht ob er mir überhaupt noch ne Verlängerung ausstellen würde.
 
Anstieg bei Corona-Patienten - Krankenhäuser warnen vor Überlastung [n-tv.de]

[...]

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht die Kliniken des Landes wegen eines deutlichen Anstiegs der Patienten mit Corona-Infektion vor einer schwierigen Zeit. "Wir haben erhebliche Zuwächse bei den covidpositiven Patienten. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Belegung um 50 Prozent gestiegen", sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

"Mit rund 19.000 positiv getesteten Patienten liegen wir aktuell so hoch wie zu Spitzenzeiten der Sommerwelle." Gaß warnte: "Wir laufen flächendeckend und nicht nur in Süddeutschland auf extrem schwierige Wochen zu." Zusätzliche Probleme bereiten den Kliniken seinen Angaben zufolge die hohen Personalausfälle. Die Zunahme coronapositiver Patienten bedeute zudem einen erhöhten Infektionsschutz und somit Mehrarbeit.

[...]

Deutlich nach oben ging zuletzt auch die Zahl der coronainfizierten Patienten auf Intensivstationen - am heutigen Dienstag waren es 1660, wie aus dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin hervorgeht. Der Register-Leiter Christian Karagiannidis sagte dem RND, "wahrscheinlich etwa 50 Prozent" der Patienten müssten auch wegen Covid-19 behandelt werden - der Rest wäre also nicht wegen der Infektion auf die Intensivstation gekommen. "Trotzdem müssen alle Patienten isoliert werden und die Coronainfektion kann die Prognose der Patienten mit anderen Erkrankungen verschlechtern."

Karagiannidis warnte auch mit Blick auf die Intensivstationen vor Personalausfällen: "In einigen Regionen von Bayern, Hessen und in mehreren Städten in NRW haben wir bereits Hotspots, wo es kaum freie Intensivbetten mehr gibt, weil das Personal häufig symptomatisch und auch länger ausfällt", sagte er. "Darauf müssen wir uns in den kommenden Wochen auch in vielen anderen Teilen Deutschlands einstellen."


Kritische Lage in den Kliniken - Corona-Herbstwelle überrollt Bayern [n-tv.de]

Im Süden Deutschlands droht die Pandemie-Situation aus dem Ruder zu laufen: In Bayern schnellt die Zahl der erkannten Coronavirus-Infektionen in der zweiten Oktoberwoche auffallend stark in die Höhe. Beobachter vermuten neben einen Zusammenhang mit Volksfesten wie dem Münchner Oktoberfest.

In den Krankenhäusern der bayerischen Landeshauptstadt führt der rapide Anstieg der Fallzahlen bereits zu massiven Belastungen. Dort kommen seit Tagen nicht nur wieder mehr und mehr schwere Covid-Fälle an. Ausfälle beim Personal sorgen zudem für teils gravierende Engpässe in der Versorgung. Wachsende Probleme melden auch Kliniken aus anderen bayerischen Regionen.

War das Oktoberfest der Auslöser? Oder war die umstrittene Veranstaltung nur ein "Brandbeschleuniger" der Herbstwelle, wie Experten in München vermuten. Die Folgen im Gesundheitssystem sind so oder so bereits spürbar: Nach der Wiesn bewahrheiten sich die "Befürchtungen einer Welle an Notfallpatienten und dramatischer Personalausfälle", zitierte die "Süddeutsche Zeitung" aus einem Brandbrief des Betriebsrats der städtischen Krankenhausbetriebe. "Die Situation ist ernst, und es wird noch schlimmer kommen", heißt es in dem Schreiben an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Infektionswege und Ansteckungsorte lassen sich zwar nur in seltenen Fällen genau belegen. Im Fall München aber liegen Verbindungen zum weltgrößten Volksfest zumindest nahe. Kritiker hatten bereits im Vorfeld vor den offenkundigen Ansteckungsrisiken im Dunst der Bierzelte gewarnt. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hatte die Wiesn, die für die Stadt München auch erhebliche ökonomische Bedeutung hat, dagegen als Fest der "Freude und Freiheit" verteidigt. Demonstrativ ließ er sich zur Eröffnung ohne Maske ablichten.

[...]

Die Münchner Kliniken seien "voll belegt und zunehmend auch überbelegt", heißt es in dem Brandbrief an OB Reiter. Mangels freier Kapazitäten könnten behandlungsbedürftige Patienten teils nicht mehr aufgenommen werden. Das hat auch Folgen für die Versorgung etwa von Unfallopfern oder Schlaganfallpatienten, die zur Not bis ins nächste freie Krankenhaus verlegt werden müssen.

Die Belegung mit Corona-Patienten in Münchner Krankenhäusern sei auf dem Niveau von Mitte Dezember 2021, bestätigte Klinikleiter Christian Unzicker der SZ die Lage. Damals war ganz Deutschland von der bisher härtesten Corona-Winterwelle betroffen. Unterschiede zur Situation damals seien jedoch "krankheitsbedingte Ausfälle bei den Mitarbeitenden mit Corona-Infektion und Isolation, eine erhebliche Anzahl von Ausfällen mit anderen Erkältungskrankheiten und das Fehlen von Maßnahmen im Rahmen eines Katastrophen-Falles, der durch die zuständigen Behörden diesmal nicht aktiviert ist".

Die kritische Lage in den Krankenhäusern beschränkt sich längst nicht mehr nur auf den Großraum München: Für die Stadt selbst verzeichnete das Robert-Koch-Institut (RKI) zuletzt eine Sieben-Tage-Inzidenz von fast 1500, Tendenz stark steigend. Der Landkreis München liegt noch knapp unter 950. In Fürstenfeldbruck, westlich von München, sind es bereits 1840.

[...]


Na ein Glück haben manche die Pandemie für beendet erklärt und spielen trotzige kleine Kinder wenn sie mal sowas wie eine Maske tragen müssen. "Eigenverantwortung" my ass. :roll:
 
Was müssen wir nur für ein schlechtes Gesundheitssystem haben wenn man bedenkt dass 46 von 47 Ländern Europas das Ganze ohne Maßnahmen durchziehen(und aktuell nur Österreich eine Maskenpflicht erwägt), teilweise schon seit weit über einem halben Jahr. Das schlechteste Europas, vielleicht sogar der Welt? Wie machen die das nur in Schweden, England, Dänemark, Frankreich, Belgien, Niederlande, Schweiz, Tschechien, Spanien, Italien, Polen, usw. usw. usw.? Oder in Südamerika? Den USA? Australien? Neuseeland? (Letztere beiden ehemalige Nocovid-Hardliner)

Wäre es dann nicht mal eine Überlegung wert, dieses hierzulande zu verbessern?


@America`s Most Wanted

Was schlägst du also vor? Harter Lockdown bis April? Ausgangssperren für alle ab 18 Uhr? Kontaktverbote? Großveranstaltungen wie Fußballspiele, Konzerte oder das Oktoberfest für alle Zeiten aus unserer Gesellschaft verbannen? Denn nur so harte Maßnahmen würden eine Verbreitung von Omikron hemmen. Kurzzeitig.
Und dann? Dann hast du die Infektionen nicht aufgehalten, sondern immer nur verschoben. Denn Corona wird nie mehr verschwinden (nie mehr!) und gehört für alle nun zum Lebensrisiko (leider) dazu. Was obige, weltweit einzigartige Maßnahmen (bitte nicht jetzt China als Beispiel nennen, danke) für Psyche, Wirtschaft, Krankheiten, Entwicklung von Kindern, Folgen wie häusliche Gewalt, usw. usw. bedeuten würden, muss ich wohl nicht erwähnen. Aber ja, dann hättest du die Welle gestoppt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das würde mich auch interessieren. Auch wie man dann hierzulande den Fachkräfteausfall kompensieren möchte, wenn wir und unsere Mitarbeiter jetzt schon am absoluten Limit arbeiten, weil sich immer mehr mit Corona anstecken und dadurch ausfallen. Wird bestimmt besser, wenn wir halt einfach alle Maßnahmen wegfallen lassen, oder?
 
Wie machen die das nur in Italien, usw. usw. usw.?

@America`s Most Wanted

Naja, zumindest da hatte ich über Mandanten Erfahrungen diesen Sommer. Mandantin war in Italien auf ne Hochzeit eingeladen, ist dort umgekippt und musste ins Krankenhaus. Alles rund um Pflege etc. im Krankenhaus musste von der Familie selbst gemacht bzw. organisiert werden. Finde ich jetzt auch nicht so geil bzw. besser wie bei uns.
 
Naja, zumindest da hatte ich über Mandanten Erfahrungen diesen Sommer. Mandantin war in Italien auf ne Hochzeit eingeladen, ist dort umgekippt und musste ins Krankenhaus. Alles rund um Pflege etc. im Krankenhaus musste von der Familie selbst gemacht bzw. organisiert werden. Finde ich jetzt auch nicht so geil bzw. besser wie bei uns.
Nein, natürlich ist das nicht gut. Ich bin ja auch selbst oft privat in Italien in der Vergangenheit gewesen und in der nächsten Zeit auch alle zwei Monate dort.
Aber sollte dann nicht mal der Ansatz sein, auch hierzulande, das Gesundheitssystem zu verbessern? Ist das nicht die Aufgabe eines Gesundheitsministers?

Dass unsere Krankenhäuser schon vor Corona überlastet waren, ist doch nicht neues. Das verschärft sich nun durch Ausfälle und Isolation von Patienten nur noch mehr.
 
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