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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Jetzt zeigt sich das Kaputtsparen, sorry, ich mein Kostenoptimierungen überall. Krankenhaus, Bahn, Pflege, Flughafen… So traurig, aber genau die Bereiche, die ständig „optimiert“ werden sind jetzt im Notstand. Wie so ein Seltkorken, der rausknallt und den ganzen Schaum mitnimmt.

kein Wunder wenn Krankenhäuser das 7% Ziel haben, unfassbar sowas zuzulassen.
 
Verstanden, du willst diesbezüglich einfach gar nicht ernsthaft Diskutieren.
Aber schön dass du das Bild soweit verstanden hast. Sich jeder Fünfte (trotz korrekt sitzender Maske) nach einer Stunde und kurzem Abstand zu einem Infizierten rein statistisch anstecken wird. Und Anmerkst, dass das ja im Supermarkt die wenigsten so lange tun (Hätte sonst beinahe jemand vergessen). Dann sind es halt bei einem realistischerem Szenario (nicht immer bei jedem zu jeder zeit richtig sitzender Maske + Vielleicht auch mal mehreren Infizierten die durch die Gänge laufen und hier und da ne infektiöse Wolke hinter lassen + verteilt deutlich kürzeren Kontaktzeiten + Die vielleicht mal etwas längere an der Kasse) nur noch jeder X-te mit Pech. Selber Schuld, wär ihm mal die Maske nicht runter gerutscht, hätte er mal Kasse 3 statt 4 genommen.

Dass es Menschen gibt die wirklich partout darauf achten sollten sich möglichst gut vor dieser Viruserkrankung zu Hüten, weil sie anders als wir beide vielleicht - Aufgrund des hohen Alters, einer Immunschwäche, irgendeiner anderen Krankheit oder einer Kombination aus diesem - einfach mal ein 100 bis 1000 Fach höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben. Nennt man wohl dann einfach Pech...

Natürlich möchte ich ernsthaft diskutieren aber du kannst nicht mit ner Grafik kommen die zeigt wie hoch das Ansteckungsrisiko bei nem einstündigen Gespräch ist und das auf einen Einkauf beziehen. Das passt einfach nicht zusammen, da siehste Leute vllt ein paar Sekunden und wenn man die 20% bezogen auf eine Stunde auf Begegnungen von Sekunden herunterrechnet landest du irgendwo im Promillebereich und das ist absolut vertretbar.

Du Gerri, es war ein Beispiel, sorry wenn dir die Masken noch nie gerissen sind. Perfekt. Wunderkind.

Aber du hast es ja selbst schon zitiert (Falls du den Artikel komplett gelesen hast)

Aber du kannst doch keine Unfälle da mit rein beziehen, du kannst auch vom Bürgersteig auf die Straße fallen und vom Auto überfahren werden aber deshalb keine Bürgersteige mehr zu benutzen ist Käse.
Für die Möglichkeit der gerissenen Maske sollte man vllt. einfach ne 2. dabei haben....
 
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In NRW streikt übrigens darüber hinaus das Klinikpersonal in der zwölften (!) Woche aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen - die sind übrigens auch ohne Corona-Zusatzbelastung genau das: belastend.
Dass es ein absolutes Unding ist, wie wenig für die Pflege- und Gesundheitsberufe gemacht wurde und wird (außer mal aukm Balkon klatschen) ist klar.

Aber wir sollten bei der Diskussion nicht von der Gesamtsituation auf anekdotische Erzählungen gehen - und die Sicht eines Krankenhauses ist genau das.
Denn die Intensivbelegung wird ja deutschlandweit erfasst und da ist noch alles im grünen Bereich.
Und wenn das nicht mehr so ist, dann kann und muss gegengesteuert werden, wie ich schon schrieb.

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Hir direkt vom Divi.
Da Intensivstationen auf eine hohe Auslastung getrimmt werden (wo wir wieder beim Thema wirtschaftlicher bzw. gewinnorientierter KH-Betrieb wären...), ist das noch nicht im Bereich, bei dem durch Einschränkungen der Gesamtbevölkerung gegengesteuert werden muss.

Vor allem, wenn man den Anteil von COVID-Patient*innen betrachtet. Während den kritischeren Phasen war der Anteil bei übet 30%.

Ein Aufwärtstrend ist erkennbar - daher ist es ja auch mehr als richtig, dass die Politik JETZT Richtlinien erdenkt, die dann bei Schwellenüberschreitung sofort ergriffen werden können. Aber noch sind wir lange von den Bereichen entfernt, in denen wir schon waren
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Eben, momentan ist das beste Beispiel, dass es auch so geht. Leider schreien aber die ersten schon wieder nach Einschränkungen im Herbst
Jetzt muss ich den gleichen Beitrag nochmal quoten.
Niemand schreit nach Einschränkungen der Einschränkungen wegen, sondern man ist bereit bestimmte Maßnahmen mitzutragen um ein bestimmtes Szenario zu verhindern, von dem man nicht will dass es eintritt.

Wenn es jedes Mal Streit gibt, wenn ich meinem Kind sage, dass es sein Zimmer aufräumen soll, dann mache ich das ja nicht um Streit zu suchen. Sondern ich mache das, weil ich will dass das Kinderzimmer sauber ist und dafür nehme ich den Streit, der damit einhergeht, unweigerlich in kauf.
 
Und die Situation in einzelnen Krankenhäusern ist nicht Teil der Gesamtsituation? Damit wird die quantitative Datenlage doch gar nicht in Abrede gestellt.
Natürlich.

Aber Entscheidungen über Maßnahmen kann man nur treffen, wenn man did Gesamtsituation betrachtet.
Und wenn ich über das Thema diskutiere, denke ich auch an die Gesamtsituation.
 
Du hast gesagt, alles sei gut und die Krankenhäuser kämen sehr gut mit den Auswirkungen der aktuellen Welle zurecht.
Ich würde einfach nur sagen, die Krankenhäuser kommen mit den Auswirkungen der aktuellen Welle zurecht. Weil ich finde, dass für ein "alles ist gut" und ein "sehr gut" eben nicht alleine die Quantität herangezogen werden kann, sondern dass man auch mal hinter die Zahlen und Statistiken schauen muss.
 
Darum geht es doch gar nicht. Aber dass z.B. seit zwölf Wochen sechs Unikliniken in NRW bestreikt werden findet bestimmt nicht statt, weil grundsätzlich alles in bester Ordnung ist - und da ist Corona nun mal eine weitere Belastung, die sich aber möglicherweise nicht direkt aus einer Statistik ablesen lässt.

Wie gesagt: das stellt doch gar nicht die Zahlen in Abrede, aber es ist ja wohl an dieser Stelle einen entsprechenden Einwurf wert.
Ich fände es unehrlich auf der einen Seite das medizinische Personal zu bemitleiden und auf der anderen Seite bloß nackte Zahlen gelten zu lassen, hinter denen eben jenes Personal dann wieder unsichtbar gemacht wird.
 
Eben, momentan ist das beste Beispiel, dass es auch so geht. Leider schreien aber die ersten schon wieder nach Einschränkungen im Herbst.

Wir haben momentan doppelt so hohe Fallzahlen wie letzten Herbst. Da keiner mehr testet, wird die Dunkelziffer noch höher liegen. Letzten Herbst sind alle durchgedreht, Einschränkungen, 2G, Masken. Jetzt interessiert es keinen. Das ist doch völlig unlogisch. Entweder die Maßnahmen sind notwendig, und zwar immer, oder eben nicht, aber dann auch immer.


Da muss man halt auch einwerfen das wir letzten Herbst mit Delta zu kämpfen hatten was allgemein für heftige Verlaufe gesorgt hat während Omikron viele gar nicht merken.
 
Natürlich.

Aber Entscheidungen über Maßnahmen kann man nur treffen, wenn man did Gesamtsituation betrachtet.
Und wenn ich über das Thema diskutiere, denke ich auch an die Gesamtsituation.

Apropos Gesamtsituation, bisher hast du weiterhin Long Covid (auch bei Betrachtung der Klink Belegungen (gibt ja auch klinken die darauf spezialisiert und voll sind), gekonnt/gewollt oder nicht, außen vor gelassen. Mein ja nur wenn man sich die "Gesamtsituation" anschaut, dann bitte auch die "Gesamtsituation". Auch um den Faktor "Pech" besser einschätzen zu können.
 
Wenn man sich die Diskussion der letzten Seiten durchliest, bleibt einem ja nur noch das Daumen drücken und das Hoffen übrig.
Hoffen dass die Corona-Infektionen in der jetzigen Sommerwelle einen magischen Peak erreicht hat, bei der sich gar nicht mehr Menschen gleichzeitig anstecken bzw. reinfizieren können. Oder Besser noch, die kommende Reinfektionswelle der große Gamechanger ist, weil der Verlauf bei Reinfektion drastisch milder verläuft. Mittlerweile dürfte sich wohl auch die Dunkelziffer derjenigen die Corona schon einmal hatten, gegenüber jenen die es noch vor sich haben übertroffen haben. Entweder dass oder diese Mutante ist einfach die erste respiratorische Virusinfektion die in den Sommermonaten schlimmer um sich greift als in den Wintermonaten.

Und auch hier: das Thema Long-Covid mal ausgeklammert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ungefähr so: (?)

Die FDP, welche mit die ersten sind wenn es darum geht Kritik an Maßnahmen und Grundrechtseinschränkungen auszuüben, plädiert für die Maskenpflicht in Innenräumen für den anstehenden Herbst/Winter.
Sprich da scheint wohl irgendwas an der Notwendigkeit dran zu sein [um nicht ... an den karren zufahren].
Noch Konkreter: Eine etwaige Maskenpflicht kommt, nicht weil man Befürworter solcher Eingriffe ist, sondern weil es anders halt nicht geht.


Irgendwie ja... Irgendwie ist das wirklich Pech.
Auch die allerallermeisten Risikogruppen können ihr persönliches Risiko mit Impfungen sehr weit absenken - es ist dann immer noch höher als bei mir, aber trotzdem niedrig.

Hier ist ein Punkt, an dem man auch gut eine Parallele zur Grippe ziehen kann - was nicht bedeutet, dass Covid = Grippe ist.
Aber ältere Menschen haben auch ein um Größenordnungen höheres Risiko, an Influenza zu sterben, während es junge Menschen wegstecken. Und trotzdem hätte sich vor drei Jahren noch niemand (kaum jemand) Gedanken gemacht, beim Einkaufen eventuell unbemerkt jemanden mit Influenza (oder eine der etlichen anderen Infektionskrankheiten, die potenziell gefährlich sein aber genausogut symptomlos getragen werden können) infizieren zu können, der daran stirbt.
Die Weiterverbreitung von Infektionen war schon immer ein gesamtgesellschaftliches Risiko, das nicht auf INdividuen runtergebrochen wurde.
Und mitten in einer akuten Grippewelle sind die Inzidenzen inkl. Dunkelziffer und symptomlosen und -armen Infizierten auch sehr hoch.

Und das ist etwas, was mich ein wenig stört. Das Fingerzeigen auf Menschen, die gewisse Dinge tun oder lassen mit der Verbindung "wegen DIR stirbt jetzt die 100jährige Oma Inge!" - ums mal zu polemisieren.


Krankheiten existieren. Und leider, leider haben wir jetzt eine Krankheit mehr dazubekommen, mit der wir uns rumschlagen müssen und wegen der nicht auf einmal das soziale Miteinander auf den Kopf gestellt werden kann.


Apropos Grippe und Maßnahmen (ältere Menschen und so):
Maskenpflicht im Winter laut Dürr auch wegen Grippewelle möglich - Merkur.de

"Wir haben die Sorge - und das sagen auch die Mediziner -, dass wir eine heftige Influenza-Saison, also Grippe-Saison bekommen", sagte er am Montag Bild TV. "Das ist unter Umständen noch relevanter diesen Winter als die Corona-Situation, die zum Glück ja im Griff ist."

Edit: Aber du erwähntest ja, dass du Grundsätzlich zumindest nichts gegen einer solchen (und anderen) Verordnungen hast, sobald sie erstmal offiziell gelten. Und ich denke so geht es hoffentlich auch den meisten hier und tragen dass dann auch mehrheitlich mit. Und das ist dann auch okay, auch wenn ich mich hier generell über eine - aus meiner Sicht - mangelnde Solidarität (sich auch aus Freien Stücken und aus Rücksicht vor Dritten an die Maske zu halten) lautstark beklage und damit die Mehrheit im Forum moralisch vor dem Kopfstoße.
 
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