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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Erkrankt irgendjmd der sich selbst schützt beim Einkaufen an Covid?
Nope

Das ist so natürlich Blödsinn und das solltest du eigentlich auch wissen.
Den 100%igen Schutz gibt es leider nicht und die meisten kriegen es auch nicht hin sie richtig aufzusetzen bzw. verrutscht alten Menschen häufiger auch mal. Am ehesten hilft sie sogar eher dem Träger (der sich schützen will), wenn sie Dritte (die bewusst oder unbewusst infiziert sind) tragen würden, weil was sich sich primär in der Maske verhängt kann sich dann auch nicht mehr so massiv im Raum verteilen.

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Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich kann mich nur wiederholen, man muss die Diskussion trennen.

Wenn es demnächst wieder um eine Maskenpflicht gehen wird, dann geht es schlicht nicht um die individuelle Risikobewertung für sich selbst. Dann geht es darum, dass der Staat Sorge tragen muss, das im Bild unten dargestellte Szenario zu verunmöglichen.
Ganz gleich ob man unter der Maske kein Lächeln mehr erkennen kann oder ob jede*r Einzelne auch ohne Pflicht die Möglichkeit hätte, sich selbst zumindest einigermaßen zuverlässig zu schützen. Das sind doch nur Nebelkerzen in einer Diskussion darüber, ob es die pandemische Situation nunmal verlangt Infektionsketten wieder entschiedener zu durchbrechen.
 
Klar, sobald es die Situation verlangt, mittels Masken (deren Wirksamkeit ja unbestritten ist) Infektionsketten zu durchbrechen, weil ansonsten die INtensivstationen volllaufen, muss das der Staat verordnen und dann werden die meisten auch wieder mitgehen.

Aber derzeit ist es einfach nicht notwendig. Der Alltag ist weitestgehend normal, Menschen treffen sich eigentlich wieder wie vor Covid - was eben Infektionen bedeutet, die aber das Gesundheitssystem noch nicht überlasten.
Daher befinden wir uns derzeit in der Situation der individuellen Risikoabwägung und da kann es auch ein Faktor sein, dass man sich von Masken gestört fühlt, auch weil man die Mimik anderer Menschen nicht richtig wahrnehmen kann. Bei mir ist das auch ein Faktor. Mich stören Masken so viel, dass ich freiwillig keine aufsetzen werde. Vor Covid war es ganz normal, dass man eventuell Träger einer Infektion ist, die für andere Personen risikobehaftet sein kann - das war (und ist) normales Alltagsrisiko.

Und natürlich ist es richtig, dass der Staat jetzt schon Richtlinien und Verordnungen aufstellt, wann (nicht auf den Herbst bezogen, sondern allgemein) Grenzen überschritten werden, die Maßnahme X oder Y notwendig machen. Solange die Grenzen vernünftig sind (was imo bedeutet, z.B. die Infektionen oder Inzidenz an sich nur sehr, sehr untergeordnet zu betrachten, sondern die Effekte der Infektionen, abstrahiert von Individualsituationen), geht das imo absolut klar.
 
Mit wem redest du denn ne Stunde beim Einkaufen?

Verstanden, du willst diesbezüglich einfach gar nicht ernsthaft Diskutieren.
Aber schön dass du das Bild soweit verstanden hast. Sich jeder Fünfte (trotz korrekt sitzender Maske) nach einer Stunde und kurzem Abstand zu einem Infizierten rein statistisch anstecken wird. Und Anmerkst, dass das ja im Supermarkt die wenigsten so lange tun (Hätte sonst beinahe jemand vergessen). Dann sind es halt bei einem realistischerem Szenario (nicht immer bei jedem zu jeder zeit richtig sitzender Maske + Vielleicht auch mal mehreren Infizierten die durch die Gänge laufen und hier und da ne infektiöse Wolke hinter lassen + verteilt deutlich kürzeren Kontaktzeiten + Die vielleicht mal etwas längere an der Kasse) nur noch jeder X-te mit Pech. Selber Schuld, wär ihm mal die Maske nicht runter gerutscht, hätte er mal Kasse 3 statt 4 genommen.

Dass es Menschen gibt die wirklich partout darauf achten sollten sich möglichst gut vor dieser Viruserkrankung zu Hüten, weil sie anders als wir beide vielleicht - Aufgrund des hohen Alters, einer Immunschwäche, irgendeiner anderen Krankheit oder einer Kombination aus diesem - einfach mal ein 100 bis 1000 Fach höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben. Nennt man wohl dann einfach Pech...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Maske rutscht runter? :ugly: man kann natürlich auch in das Regal mit den Messern fallen und daran sterben :lol:

Du Gerri, es war ein Beispiel, sorry wenn dir die Masken noch nie gerissen sind. Perfekt. Wunderkind.

Aber du hast es ja selbst schon zitiert (Falls du den Artikel komplett gelesen hast)


Vielleicht leben hier einfach zu viele Egoisten.

Hab aber auch keine Energie mehr langsam hier, @Mingo hat alles gesagt.
 
Verstanden, du willst diesbezüglich einfach gar nicht ernsthaft Diskutieren.
Aber schön dass du das Bild soweit verstanden hast. Sich jeder Fünfte (trotz korrekt sitzender Maske) nach einer Stunde und kurzem Abstand zu einem Infizierten rein statistisch anstecken wird. Und Anmerkst, dass das ja im Supermarkt die wenigsten so lange tun (Hätte sonst beinahe jemand vergessen). Dann sind es halt bei einem realistischerem Szenario (nicht immer bei jedem zu jeder zeit richtig sitzender Maske + Vielleicht auch mal mehreren Infizierten die durch die Gänge laufen und hier und da ne infektiöse Wolke hinter lassen + verteilt deutlich kürzeren Kontaktzeiten + Die vielleicht mal etwas längere an der Kasse) nur noch jeder X-te mit Pech. Selber Schuld.

Dass es Menschen gibt die wirklich partout darauf achten sollten sich möglichst gut vor dieser Viruserkrankung zu Hüten, weil sie anders als wir beide vielleicht - auf Grund ihres hohen Alters, einer Immunschwäche, irgendeiner anderen Krankheit oder einer Kombination aus diesem - einfach mal ein 100 bis 1000 Fach höheres Risiko für einen schweren Verlauf haben. Nennt man wohl dann einfach Pech...
Irgendwie ja... Irgendwie ist das wirklich Pech.
Auch die allerallermeisten Risikogruppen können ihr persönliches Risiko mit Impfungen sehr weit absenken - es ist dann immer noch höher als bei mir, aber trotzdem niedrig.

Hier ist ein Punkt, an dem man auch gut eine Parallele zur Grippe ziehen kann - was nicht bedeutet, dass Covid = Grippe ist.
Aber ältere Menschen haben auch ein um Größenordnungen höheres Risiko, an Influenza zu sterben, während es junge Menschen wegstecken. Und trotzdem hätte sich vor drei Jahren noch niemand (kaum jemand) Gedanken gemacht, beim Einkaufen eventuell unbemerkt jemanden mit Influenza (oder eine der etlichen anderen Infektionskrankheiten, die potenziell gefährlich sein aber genausogut symptomlos getragen werden können) infizieren zu können, der daran stirbt.
Die Weiterverbreitung von Infektionen war schon immer ein gesamtgesellschaftliches Risiko, das nicht auf INdividuen runtergebrochen wurde.
Und mitten in einer akuten Grippewelle sind die Inzidenzen inkl. Dunkelziffer und symptomlosen und -armen Infizierten auch sehr hoch.

Und das ist etwas, was mich ein wenig stört. Das Fingerzeigen auf Menschen, die gewisse Dinge tun oder lassen mit der Verbindung "wegen DIR stirbt jetzt die 100jährige Oma Inge!" - ums mal zu polemisieren.


Krankheiten existieren. Und leider, leider haben wir jetzt eine Krankheit mehr dazubekommen, mit der wir uns rumschlagen müssen und wegen der nicht auf einmal das soziale Miteinander auf den Kopf gestellt werden kann.
 
Wir haben die welle doch schon und der staat macht nichts, im winter braucht es keine maske mehr denn es hatten sich bis dahin schon die infiziert, die sich schon in den letzten 2 jahren infiziert hatten, eben dann das zweite, dritte oder vierte mal. Und andere werden den virus auch im dritten oder vierten jahr nicht erhalten weil sie ein ganz anderes soziales leben führen das die infektion nicht begünstigt.
 
Wir haben die welle doch schon und der staat macht nichts, im winter braucht es keine maske mehr denn es hatten sich bis dahin schon die infiziert, die sich schon in den letzten 2 jahren infiziert hatten, eben dann das zweite, dritte oder vierte mal. Und andere werden den virus auch im dritten oder vierten jahr nicht erhalten weil sie ein ganz anderes soziales leben führen das die infektion nicht begünstigt.
Dann ist doch alles gut, wenn die Welle schon da ist und die Krankenhäuser trotzdem sehr gut mit den Auswirkungen zurechtkommen...
 
Mein ich ja auch, sieht aktuell
Noch ganz gut aus, man darf aktuell aber auch nicht vergessen dass sehr viele kaum noch bis gar keinen impfschutz mehr besitzen, dieser herbst ist also anders als der letzte. Und ich meine es hat eben einen grund wieso wir aktuell so eine starke welle haben die man seitens der regierung irgendwie als was ganz normales abtut.
 
Irgendwie ja... Irgendwie ist das wirklich Pech.
Auch die allerallermeisten Risikogruppen können ihr persönliches Risiko mit Impfungen sehr weit absenken - es ist dann immer noch höher als bei mir, aber trotzdem niedrig.

Hier ist ein Punkt, an dem man auch gut eine Parallele zur Grippe ziehen kann - was nicht bedeutet, dass Covid = Grippe ist.
Aber ältere Menschen haben auch ein um Größenordnungen höheres Risiko, an Influenza zu sterben, während es junge Menschen wegstecken. Und trotzdem hätte sich vor drei Jahren noch niemand (kaum jemand) Gedanken gemacht, beim Einkaufen eventuell unbemerkt jemanden mit Influenza (oder eine der etlichen anderen Infektionskrankheiten, die potenziell gefährlich sein aber genausogut symptomlos getragen werden können) infizieren zu können, der daran stirbt.
Die Weiterverbreitung von Infektionen war schon immer ein gesamtgesellschaftliches Risiko, das nicht auf INdividuen runtergebrochen wurde.
Und mitten in einer akuten Grippewelle sind die Inzidenzen inkl. Dunkelziffer und symptomlosen und -armen Infizierten auch sehr hoch.

Und das ist etwas, was mich ein wenig stört. Das Fingerzeigen auf Menschen, die gewisse Dinge tun oder lassen mit der Verbindung "wegen DIR stirbt jetzt die 100jährige Oma Inge!" - ums mal zu polemisieren.


Krankheiten existieren. Und leider, leider haben wir jetzt eine Krankheit mehr dazubekommen, mit der wir uns rumschlagen müssen und wegen der nicht auf einmal das soziale Miteinander auf den Kopf gestellt werden kann.

Du vergleichst hier ausschließlich die Tode richtig? (Bzw. das Risiko dran zu sterben)
Irgendwie wirkt es für mich so als wird hier Long Covid komplett ausgeklammert.

Denn dieses "Pech" es zu bekommen, ist halt wesentlich höher wie bei der Grippe (auch von der Intensität her beschränkt sich das da ja nicht auf alte Menschen).
Oder gibt es bei der Grippe ebenfalls eine so hohe Anzahl an Folge-Erkrankungen?
So ganz schlüssig ist mir der Vergleich/dieses Beispiel nicht.
 
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Dann ist doch alles gut, wenn die Welle schon da ist und die Krankenhäuser trotzdem sehr gut mit den Auswirkungen zurechtkommen...
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In NRW streikt übrigens darüber hinaus das Klinikpersonal in der zwölften (!) Woche aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen - die sind übrigens auch ohne Corona-Zusatzbelastung genau das: belastend.
 
Dann ist doch alles gut, wenn die Welle schon da ist und die Krankenhäuser trotzdem sehr gut mit den Auswirkungen zurechtkommen...
Eben, momentan ist das beste Beispiel, dass es auch so geht. Leider schreien aber die ersten schon wieder nach Einschränkungen im Herbst.

Wir haben momentan doppelt so hohe Fallzahlen wie letzten Herbst. Da keiner mehr testet, wird die Dunkelziffer noch höher liegen. Letzten Herbst sind alle durchgedreht, Einschränkungen, 2G, Masken. Jetzt interessiert es keinen. Das ist doch völlig unlogisch. Entweder die Maßnahmen sind notwendig, und zwar immer, oder eben nicht, aber dann auch immer.
 
Eben, momentan ist das beste Beispiel, dass es auch so geht. Leider schreien aber die ersten schon wieder nach Einschränkungen im Herbst.

Wir haben momentan doppelt so hohe Fallzahlen wie letzten Herbst. Da keiner mehr testet, wird die Dunkelziffer noch höher liegen. Letzten Herbst sind alle durchgedreht, Einschränkungen, 2G, Masken. Jetzt interessiert es keinen. Das ist doch völlig unlogisch. Entweder die Maßnahmen sind notwendig, und zwar immer, oder eben nicht, aber dann auch immer.
Man muss trotzdem abwarten denn die infizierten kommen ja nicht direkt nach der infektion auf die intensivstation sondern einoge wochen später erst darauf, die kommen jetzt also erst langsam. Das infektionsgeschehen aktuell muss enorm sein, die boosterimpfungen laufen ja nicht gut, hat man schon bei der dritten bemerkt, die vierte ist ja im grunde nicht empfohlen, ich meine 8% haben diese aktuell.

die welle jetzt wird andere auswirkungen haben als die letzte. Und wie auch mingo schon verlinkte, es gibt schon genug meldungen dasss die krankenhaus lage sehr angespannt ist, liegt auch an der langen Quarantäne von krankenhauspersonal, dort fehlt einfach personal dadurch, da ist ja nix naxh 5 tagen freitesten.
 
Entweder die Maßnahmen sind notwendig, und zwar immer, oder eben nicht, aber dann auch immer.
Wie man gerade sieht sind sie nicht notwendig und im Herbst noch weniger weil da die Zahlen wohl wieder sinken werden. Wir haben eine Inzidenz von 750. Höher geht es nicht mehr. Sie kann nur noch sinken (im Herbst und Winter dann).
Die einzige Maßnahme die im Sommer von der Politik ergriffen wurde ist die Love Parade ganz groß mit hunderttausenden Menschen ohne Masken zu feiern. Das sagt doch schon alles aus. Eine andere Maßnahme sind die ganzen Volkfeste und die vollgestopften Kirmes Feste.
 
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In NRW streikt übrigens darüber hinaus das Klinikpersonal in der zwölften (!) Woche aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen - die sind übrigens auch ohne Corona-Zusatzbelastung genau das: belastend.

Jetzt zeigt sich das Kaputtsparen, sorry, ich mein Kostenoptimierungen überall. Krankenhaus, Bahn, Pflege, Flughafen… So traurig, aber genau die Bereiche, die ständig „optimiert“ werden sind jetzt im Notstand. Wie so ein Seltkorken, der rausknallt und den ganzen Schaum mitnimmt.
 
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