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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du weißt doch selbst was du geschrieben hast und deine Aussage „weil man nur noch die Augen seines gegenüber sieht und die verraten einem absolut nichts.“ ist halt Unsinn.
 
Du weißt doch selbst was du geschrieben hast und deine Aussage „weil man nur noch die Augen seines gegenüber sieht und die verraten einem absolut nichts.“ ist halt Unsinn.

man kann sich halt auch den Part rauspicken der einem gerade passt

du machst aber auch immer so als würde da garnix verloren gehen wenn man Maske trägt. ein guter Teil der Interaktion zwischen Menschen geht da verloren weil man nur noch die Augen seines gegenüber sieht und die verraten einem absolut nichts. Ein Lächeln etc. ist aber was ganz Anderes und imo ist so etwas sehr wichtig.
hört sich imo doch etwas anders an oder? der überwiegende Teil geht verloren und das ist halt so....
 
apropos irrationalen wahrnehmung.

Von den Gesichtern die manche leute ziehen und man nicht mehr sehen muss wegen Masken redet komischerweise keiner ;)
 
Ich finde es interessant dass das Thema hier nur noch ausschließlich auf einer Gefühlsebene diskutiert wird.

Das FDP-geführte Justizministerium wird einer etwaigen Maskenpflicht im Herbst aber ganz sicher nicht deshalb zustimmen, weil der Herr Minister Buschmann der Fraktion "Ich finde Masken nicht so schlimm" angehört.
 
du machst aber auch immer so als würde da garnix verloren gehen wenn man Maske trägt. ein guter Teil der Interaktion zwischen Menschen geht da verloren weil man nur noch die Augen seines gegenüber sieht und die verraten einem absolut nichts. Ein Lächeln etc. ist aber was ganz Anderes und imo ist so etwas sehr wichtig.

Wer will kann sich ja auch mit ner FFP3 schützen, auch mit ner FFP2 ist die Chance sich anzustecken bei minimalem "Kontakt" wie z.b. beim Einkaufen SO gering dass es nicht mehr relevant ist. Daher: wer will, bitte. wer nicht will, bitte. Da gibts auch imo keine 2 Meinungen mehr außer man rutscht ins Extreme.

Natürlich kann man das so sehen und auch so handhaben.
War auch nicht meine Intention hier irgendwen persönlich damit anzugreifen, wenn ich (bezüglich der Haltung/Solidaritätsbewusstsein in unserer Gesellschaft zum Thema tragen der Maske oder halt eben nicht) von beschämend bis erbärmlich und traurig bis deprimierend spreche. Auch wenn ich den Thread gerade benutze und zum Thema ein wenig Luft abzulassen, weil... ich kann da einfach nur (Gesellschaftlich betrachtet) enttäuscht den Kopf schütteln.

Der Umstand, dass vielerorts teilweise keiner mehr so wirklich Maske trägt und andernorts es vielleicht nur noch so um die 50/50 der Leute machen (und dort die Maskenträger überwiegend auch nur so "hoch" sind, weil es primär die vulnerablen und alten für sich selbst [weil deutlich höheres Risiko haben] tragen) ... ist halt eine Gesellschaft in derer Menschen welche die Maske aus Solidarität bzw. auch aus Solidarität tragen stark in der Minderheit ist. Eine Gesellschaft die von einer Mehrheit dominiert ist welche die Freiheiten keine Maske zutragen bequemer und das "wieder ein wenig Normalität zu verspüren" wichtiger ist. Beziehungsweise eine Gesellschaft dessen individuelles "Leid und Elend beim tragen einer Maske" mehr wiegt als der solidarische Aspekt und Gedanke. Und ich tue mich wirklich schwer - Angesicht der erneut angespannten Lage in den Kliniken (und ja, das liegt unteranderem auch an völlig anderen Baustellen) und dem weiterhin hohem Risiko vulnerablen Gruppen bezüglich einer Infektion - geschönerte Umschreibungen dafür zu finden. Ich müsste Lügen, wenn ich das irgendwie anders und als weniger tragisch empfinden würde.

Aber da hört es ja leider noch nicht mal auf.
In Anbetracht der schon jetzt stellenweise Klinikalltag lähmenden (Personal am Limit arbeitenden) Welle im Sommer und der daraus resultierenden gesellschaftlich-politischen Frage - da uns der Herbst/Winter ja erst noch bevorsteht - wie man dass denn dann überhaupt erst bewältigen soll, wenn doch die Bereitschaft der Gesellschaft mittlerweile schon beim tragen der Maske scheitert. Puh... I don't know.
Der Tenor ist ja irgendwie: Darf jetzt bloß nix verpflichtendes/einschränkendes kommen oder so. Und dies gefühlt, in einer Art ausgesprochen und gedacht die völlig ignoriert ob diese Mittel vielleicht auch einfach leider wieder sein müssen (ohne dass [...] kippt oder passiert). Wie weit wir es in der Gesellschaft auf Basis von Empfehlungen und Freiwilligkeit schaffen, zeigt ja schon der unterschied zum ÖPNV (Pflicht -> zumindest hier in Berlin 90-95% der Leute mit Maske) und zum Supermarkt (Freiwillig -> von mal 50/50 bis so gut wie keiner).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja, was soll man sagen? Selbst schuld evtl. oder alles richtig gemacht? Keine Ahnung.
Ich kann mich ja weitestgehend mit einer FFP2 Maske selbst vor allen anderen schützen im Supermarkt und da wo ich mich dann aufhalte. Es gibt keine Verpflichtung mehr, deshalb kann ich die Leute auch nicht kritisieren, die machen ja nichts verbotenes.
Nach 2 Jahren Maske kann ich das vielen eben auch nicht verdenken. Das individuelle Risiko trägt eben jetzt jeder für sich und muß damit umgehen. Ich persönlich trage überall noch eine Maske, auch wenn sich das inzwischen ja gesellschaftlich tatsächlich gedreht hat - da wird man ja teilweise mit Maske jetzt komisch angeguckt, aber ist halt so.
Die Ärzte, das Pflegeperson etc tun mir allerdings sehr leid in den akuten Zentren. Die gehen da jetzt schon seit 2 Jahren auf dem Zahnfleisch. Und es hat mir auch gezeigt wie wenig vorbereitet die Regierungen gewesen sind. Egal ob die CDU oder SPD geführte, wir sind sehr unflexibel, starr und alles dauert ewig lange und stringent ist da eigentlich nicht wirklich viel gewesen. Wir haben in vielen Bereichen großen Handlungs- und Aufarbeitungsbedarf, wahrscheinlich haben wir uns auf dem Wohlstand der letzten Jahrzehnte ausgeruht und weil es "allen" (noch) so gut ging einige Weichen für die Zukunft falsch oder nicht gesetzt, was es nun nachzuholen gilt.
 
Das Problem ist ja das das Ärzte/ Pflegepersonal schon vor Corona auf dem Zahnfleisch gegangen sind und gefühlt hat sich in den letzten 2 Jahren dort weiterhin nichts verbessert...und wenn es nur der Lohn gewesen wäre.
Wir verbessern durch die Masken nicht unser Gesundheitssystem, vielleicht kann man es damit schaffen den Kollaps nochmal um einen Winter zu verschieben...aber so langsam sollte mal jedem klar werden das das nur eine Frage der Zeit ist.

Ich finde es sehr traurig das es dort weiterhin anscheinend keine Verbesserungen gibt...solange man in einem Büro-Job den ganzen Tag mit Excel arbeiten kann und mit mehr Geld nach Hause geht als jemand der sich teilweise 7Tage um kranke und Pflegebedürftige Menschen kümmert, scheint ja noch alles fein zu sein...und ja es wird überall wichtige Arbeit verrichtet, aber wir sollten uns trotzdem mal fragen warum viele Menschen nicht in der Pflege arbeiten möchten.Es ärgert mich so extrem diese geringe Wärtschätzung von Berufen, wo wir alle mal irgendwann darauf angewiesen sein werden, bei Krankheit oder spätestens im Alter
 
Aber bei all den nachvollziehbaren Problemen hierzulande frage ich mich trotzdem: haben wir wirklich eines der schlechtesten Gesundheitssysteme der Welt?


Die Bedingungen und Belastungen die man dem Personal abverlangt gehören zumindest nicht zur besten der Welt.
Dass hier nicht noch mehr Leute abgesprungen sind hängt vor allem an dem (wie so häufig im Bereich der sozialen Berufe) hohem Verpflichtungsgefühl der dort noch arbeitenden Angestellten.
 
Ich persönlich trage überall noch eine Maske, auch wenn sich das inzwischen ja gesellschaftlich tatsächlich gedreht hat - da wird man ja teilweise mit Maske jetzt komisch angeguckt, aber ist halt so.

Ich werte das als positives Signal, wenn man gefühlt der einzige ist, der Maske trägt. Wenn wieder vermehrt eine Maske getragen wird, bin ich schon beim Reduzieren der Kontakte. :lol: Gesundheit, beste.
 
Aber bei all den nachvollziehbaren Problemen hierzulande frage ich mich trotzdem: haben wir wirklich eines der schlechtesten Gesundheitssysteme der Welt?
Nein, das haben wir definitiv nicht. WIr gehören da grundsätzlich mit zu den besten.
Ich kritisiere ja auch nicht das Gesundheitssystem als solches. Wobei uns da sehr viel an Personal mangelt, aber das scheint sich ja mehr oder minder durch sehr viele Branchen zu ziehen.
Aber das System grundsätzlich, wie es aufgebaut ist, wie es gehandhabt wird, die Sicherheit, das ist schon alles gut.
Meine Kritik galt aber eben auch nicht nur dem sondern ich bezog es allgemein auf alles was wir verschlafen haben.
Digitalisierung. Klima. Energie. Schutz. Vorsorge. Schnelligkeit. Handlungsfähigkeit.
Die aktuellen Krisen haben uns da imho deutlich gezeigt, dass wir vielerorts handlungsbedarf haben, was in der Vergangenheit etwas verschlafen wurde.
Das macht uns jetzt nicht zum schlechtesten Land auf der Welt, aber wenn man für die Zukunft gewappnet und da gut aufgestellt sein will, haben wir noch einiges vor uns noch etliche Baustellen.
 
Naja, was soll man sagen? Selbst schuld evtl. oder alles richtig gemacht? Keine Ahnung.
Ich kann mich ja weitestgehend mit einer FFP2 Maske selbst vor allen anderen schützen im Supermarkt und da wo ich mich dann aufhalte. Es gibt keine Verpflichtung mehr, deshalb kann ich die Leute auch nicht kritisieren, die machen ja nichts verbotenes.
Nach 2 Jahren Maske kann ich das vielen eben auch nicht verdenken. Das individuelle Risiko trägt eben jetzt jeder für sich und muß damit umgehen. Ich persönlich trage überall noch eine Maske, auch wenn sich das inzwischen ja gesellschaftlich tatsächlich gedreht hat - da wird man ja teilweise mit Maske jetzt komisch angeguckt, aber ist halt so.

Na, wir sprechen (bzw. ich beklage) hier auch über zwei Unterschiedliche Dinge.
Das individuelle Risiko und die Verantwortung jedes Einzelnen sich selbst zu schützen bzw. es für sich selbst zu entscheiden und die Bereitschaft einer Gesellschaft der über diesen individualen Aspekt hinaus schaut. Sprich etwas zutun (auch wenn es nervt) für andere. Wie gesagt, wenn es nur nach mir ginge, ich würde die Maske vermutlich gar nicht mehr tragen. Wäre dann vielleicht sogar irgendwie Arglos / Naiv mir gegenüber, weil am Ende ist es mit etwas Pech dann doch kein so milder Verlauf oder schlimmeres.
 
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