Früher TV und Zeitung. Sonst nix. Und ich denke die Medizin hätte auch 1990/91 einen Impfstoff entwickelt.
Nein, das halte ich für ausgeschlossen.
Die mRNA-Forschung war in den 90ern noch etliche Meilen davon entfernt, den Messenger-Mechanismus der Zelle auch nur ansatzweise gut genug zu verstehen um so gezielt "Baupläne" zu liefern, nach denen die Zellen Proteine herstellen sollen. Und selbst wenn man den Mechanismus schon verstanden hätte, wäre es unmöglich gewesen, die mRNA herzustellen. Das ist auch heute noch High Tech.
Auf dem Prinzip beruhen Biontech und Moderna
und die einzige Alternative sind Vektor-Viren, die gentechnisch verändert wurden, um dem Körper nicht mehr zu schaden, sondern die Zellen dazu bringen, das gewünschte Antigen herzustellen.
Auf dem Prinzip beruhen AZ, J&J sowie die russischen und chinesischen Impfstoffe.
In den 90ern gab es nur Lebend- und Totimpfstoffe und beide Ansätze sind selbst mit heutiger Technologie erfolglos geblieben, das wäre vor 30 Jahren erst recht so gewesen.
Dazu wären damals quasi keine Möglichkeiten für die Masse da gewesen, von zu Hause zu arbeiten. Man hätte also die Wahl zwischen Eindämmung mit unvorstellbaren ökonomischen Auswirkungen und uneingeschränktem Bürobetrieb in den Unternehmen gehabt - damals waren im Schnitt die Schreibtische noch dazu dichter gepackt wie heute mit den modernen Open Space Konzepten. Und in modernen Bürogebäuden gabs auch längst nicht so moderne Klimatisierungskonzepte wie heute.
ich weiß, du bist der Typ Mensch, der früher vieles besser fand.
Aber diese Pandemie mit diesem Erreger in den 90ern wäre eine riesige Katastrophe gewesen.
Wir hätten auf absehbare Zeit keinerlei Waffe dagegen (antivirale Medikamente existierten damals quasi nicht und selbst die heute helfen ja nur sehr sehr wenig, dazu wäre die Impfstoffforschung ratlos gewesen) und so gut wie niemand hätte von zu Hause arbeiten können.
Ich wage zu behaupten, dass wir dann ein ähnlich großes Problem gehabt hätten wie die spanische Grippe.
Nene, die Fortschritte in Medizin und Arbeitswelt wiegen den Mist, der aus dem Internet kommt, tausendmal auf.