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Coronavirus / Covid-19

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Grundschulen dürfen Tests auch mit nach Hause geben, weiterführende Schulen dürfen das nicht. Wir haben vorerst Tests auf Lager, mit denen wir 3 Wochen über die Runden kommen und ich bin zuversichtlich, dass wir nächste Woche schon weitere bekommen.
Der Unterricht findet bei uns bis auf Sportunterricht (ist untersagt) nach Stundenplan statt. Auf Grund der Testpflicht haben wir viele lustige Schreiben und Mails von Eltern bekommen. Klar, bei einer Schule unserer Größe ist praktisch das ganze Spektrum der Bevölkerung verteten.
Welchen Sinn soll es haben, den Kindern die Tests mit nach zu geben, wenn die sich in der Grundschule testen?
 
Grundschulen dürfen Tests auch mit nach Hause geben, weiterführende Schulen dürfen das nicht. Wir haben vorerst Tests auf Lager, mit denen wir 3 Wochen über die Runden kommen und ich bin zuversichtlich, dass wir nächste Woche schon weitere bekommen.
Der Unterricht findet bei uns bis auf Sportunterricht (ist untersagt) nach Stundenplan statt. Auf Grund der Testpflicht haben wir viele lustige Schreiben und Mails von Eltern bekommen. Klar, bei einer Schule unserer Größe ist praktisch das ganze Spektrum der Bevölkerung verteten.

Welches Bundesland?
Bei uns an der Grundschule (BW) ist Wechselunterricht angesagt. Also nächste Woche von 10:30 bis 12:15, dann eine Woche Homeschooling, dann eine Woche von 08:00 bis 9:45. Dann wieder Homeschooling.
Da findet dann nur Deutsch und Mathe statt.

Wobei ich eh das Gefühl habe, dass der Lehrer immer dann extrem viele Aufgaben verteilt, wenn Homeschooling angesagt ist. Wenn Wechselunterricht ist, haben die Zeit für Malen und wandern, und wenn das Kind zu Hause ist, wird man mit Arbeitsblättern zugeballert.
 
Alter was. Ich hab ab kommender Woche meine Angestellten wieder eingestellt und muss dann jede Woche pro Mitarbeiter 2 Schnelltests zur Verfügung stellen. Ratet mal wer den ganzen Bums bezahlen darf, nachdem er 6 Monate keinen Cent verdient hat....

Die haben doch sowas von den Arsch auf in Berlin.
 
Welches Bundesland?
Bei uns an der Grundschule (BW) ist Wechselunterricht angesagt. Also nächste Woche von 10:30 bis 12:15, dann eine Woche Homeschooling, dann eine Woche von 08:00 bis 9:45. Dann wieder Homeschooling.
Da findet dann nur Deutsch und Mathe statt.

Wobei ich eh das Gefühl habe, dass der Lehrer immer dann extrem viele Aufgaben verteilt, wenn Homeschooling angesagt ist. Wenn Wechselunterricht ist, haben die Zeit für Malen und wandern, und wenn das Kind zu Hause ist, wird man mit Arbeitsblättern zugeballert.

Diese Problematik mit der Aufgabenfülle habe ich mit meinen Lehrkräften auch besprochen, leider finden manche da einfach nicht das richtige Maß.

Ich bin in der Schulleitung an einer weiterführenden Schule in BW tätig, wir haben bei den Kolleginnen und Kollegen kaum Ausfälle und können daher bis auf Sport nach Stundenplan unterrichten (einzelne Ausfälle gibt es bei uns auch). Ich weiß aber von Grundschulen, die einen extremen Personalmangel (Schwangere, Kranke, Zugehörige zu Risikogruppen) haben und daher nur wenige Stunden anbieten können.

Dann kann ich den Abstrich ja auch am arsch unserer Katze machen.

Bei uns darfst nur in der Schule testen oder von einem testzentrum einen Test vorzeigen.

Zur Sinnhaftigkeit habe ich ja nichts geschrieben, sondern nur darauf hingewiesen, dass es an Grundschulen diese Möglichkeit gibt.
Wir testen vor Ort und akzeptieren natürlich auch den Bescheid eines Testzentrums, wenn der Test nicht älter als 48 Stunden ist.
 
Alter was. Ich hab ab kommender Woche meine Angestellten wieder eingestellt und muss dann jede Woche pro Mitarbeiter 2 Schnelltests zur Verfügung stellen. Ratet mal wer den ganzen Bums bezahlen darf, nachdem er 6 Monate keinen Cent verdient hat....

Die haben doch sowas von den Arsch auf in Berlin.
Jetzt erst mit bekommen?
Find ich auch ein Unding, musst Tests zur Verfügung stellen, bekommst die aber nicht gestellt.
 
Ich hab mich jetzt erst so wirklich damit beschäftigt weil ich halt doch so langsam meine Leute zurück holen muss, auch wenn keine Öffnung in Aussicht ist.

Ich find das ein absolutes Unding und überlege deswegen Klage einzureichen. Nur um meinem Unmut Luft zu machen.
 
Diese Problematik mit der Aufgabenfülle habe ich mit meinen Lehrkräften auch besprochen, leider finden manche da einfach nicht das richtige Maß.

Ich bin in der Schulleitung an einer weiterführenden Schule in BW tätig, wir haben bei den Kolleginnen und Kollegen kaum Ausfälle und können daher bis auf Sport nach Stundenplan unterrichten (einzelne Ausfälle gibt es bei uns auch). Ich weiß aber von Grundschulen, die einen extremen Personalmangel (Schwangere, Kranke, Zugehörige zu Risikogruppen) haben und daher nur wenige Stunden anbieten können.



Zur Sinnhaftigkeit habe ich ja nichts geschrieben, sondern nur darauf hingewiesen, dass es an Grundschulen diese Möglichkeit gibt.
Wir testen vor Ort und akzeptieren natürlich auch den Bescheid eines Testzentrums, wenn der Test nicht älter als 48 Stunden ist.
Wie gesagt, bei uns ist das an der Grundschule nicht möglich. Was ich auch absolut sinnvoll finde. Man kennt ja einen Teil seiner Pappenheimer…
 
Ich hab mich jetzt erst so wirklich damit beschäftigt weil ich halt doch so langsam meine Leute zurück holen muss, auch wenn keine Öffnung in Aussicht ist.

Ich find das ein absolutes Unding und überlege deswegen Klage einzureichen. Nur um meinem Unmut Luft zu machen.

Hat Olaf Scholz doch gesagt. Das ist eine "gesellschaftliche Kraftanstrengung" und jetzt müssen endlich auch mal die Unternehmer "ihren Beitrag" leisten und daher auch die Tests bezahlen. LOL
 
Auf fb hat Doc Caro einen Post geschrieben, der noch mal die Situation verdeutlicht. K-Frage vs P-Frage.

"Wenn wir vergessen, worum es geht!!
Seit Wochen geht es um Spitzenpolitiker, Stimmenfang, Öffentlichkeitsgefallen und Parteiposten.
Vor Monaten schon warnten Wissenschaftler und Ärzte vor der dritten Welle. Was ist passiert?
Nichts.
Ausser ein andauernder Brückendauerwellenbrecherlightlockdown.
Ein vermeintlicher Gründonnerstagslockdown very special light medium rare wurde zurückgenommen.
Und statt dessen NICHTS! gemacht.
Ich wiederhole. NICHTS!
Wir rennen offenen Auges ins Verderben. Die Fallzahlen steigen, die Intensivkapazitäten oder vielmehr alle Krankenhauskapazitäten sind im Sturzflug !
(..und jetzt kommt mir bitte hier nicht wieder mit dem "die Krankenhäuser sind leer blablabla". Einfach falsch)
Der Rettungsdienst weiß mittlerweile nicht mehr, welche Krankenhäuser er überhaupt noch anfahren kann, soll oder darf, Intensivstationen sind weitestgehend abgemeldet. Patienten, ja, auch vor allem die NON-COVID Patienten werden Kilometer weit durchs Land gefahren!
Und versteht mich nicht falsch: COVID geht uns an dieser Stelle alle an. Ob ihr es glaubt, erlebt, leugnet oder verharmlost: Denn uns Intensivmedizinern ist es letzten Endes egal, ob der Patient, der auf Station liegt COVID hat oder nicht (gut, der Aufwand ist erheblich mehr, was die Hygiene angeht); Uns ist es wichtig, dass wir behandeln KÖNNEN!
Können wir aber nicht, wenn es bald weder freie Betten und - noch wichtiger - Pflegekräfte, Ärzte usw gibt.
Und es ist eine einfache Rechnung: Betten = endlich.
Gesamtbetten = COVID + Non COVID
Oder eben auch
Gesamtbetten - COVID = Non COVID.
Also nochmal deutlich: Je mehr COVID Patienten es gibt, desto weniger Intensivbetten. FÜR ALLE ANDEREN!!
Immer mehr Ärzt*innen und Pfleger*innen schmeißen hin. Sind selbst krank. Können und wollen nicht mehr kompensieren.
Warum? Klar, wenn man ständig auf die Bedingungen hinweist, NICHTS passiert und man es am Ende ausbaden soll, dass sich manch anderer lieber damit beschäftigt, wo er sich wann wählen lässt. Und vor allem von wem.
Die K-Frage interessiert hier niemanden!!
Wir befinden und nämlich immer noch bei A!! AM ANFANG.
Da braucht es auch keine Rede zu bundeseinheitlichen Lösungen (die im Übrigen schon lange von diversen Stellen gefordert wurden) in der auf das Flehen der Intensivmediziner hingewiesen wird. Ein Flehen, was schon vor Wochen immer mehr Nachdruck bekam.. ALLE prophezeiten ein Drama. Und jetzt ist es da.
Ich hatte keinen Mathe-Leistungskurs, aber ich weiß, dass ein exponentielles Wachstum, was über den Kurvenanstieg hinaus geht, nicht mal eben linear zu durchbrechen ist. Ob mit Lockdown oder Impfung.
Ich weiß nicht mehr, wo das enden soll. Außer im Dauerlockdown und schachern um Krankenhauskapazitäten.
Aber vielleicht muss es erst soweit kommen, dass man selbst familiär betroffen ist, damit man versteht, dass JEDER, der nicht behandelt werden kann einer zu viel ist. JEDER. OB MIT ODER OHNE COVID. Aber vielleicht müssen Tote erst ein Gesicht bekommen? Die reinen Statistiken helfen ja offenbar nicht bei der Argumentation.
Erzählt mir nichts mehr von Triage. Wir sind mitten drin. Und zwar seid Monaten.
Triage heißt nur, dass die Ressourcen knapp sind, man weniger von Etwas hat, als benötigt wird. Das könnt ihr auf alles beziehen. Jeder für sich in seinen Gedanken.
Ich habe keine Lust mehr auf K-Fragen.
Ich hätte gerne die Antwort auf die P-Frage.
P wie Pandemie."​
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https://www.facebook.com/doc.caro.holzner

PS: Keine Ahnung, wie ich das vernünftig formatieren kann bzw. einen fb-Post hier einfügen?
 
Hat Olaf Scholz doch gesagt. Das ist eine "gesellschaftliche Kraftanstrengung" und jetzt müssen endlich auch mal die Unternehmer "ihren Beitrag" leisten und daher auch die Tests bezahlen. LOL

Ergebnis wird sein, dass in einigen Firmen, die wirklich uns Überleben und jeden Cent gekämpft wird, gar nicht getestet wird nach dem Motto, wenn es auch nicht passt, ein anderer macht euren Job gerne.

Hätten die mal ihren scheiss Job gemacht, hätten wir jetzt auch ne andere Situation.
 
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