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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Als Risikopatient lebt es sich so 2km vor Offenbach echt angstfrei und unbeschwert!

Ohne Mist...keine Ahnung wo das alles noch hinführen soll!?
Ich bin ja weiß Gott kein Verweigerer oder Querulant, aber ich sehe da gerade eine Gesellschaft, die sich gegenseitig hochschaukelt bis hier entweder alle auf der Strasse sind und Steine werfen oder wir mehr bekommen als einen 2. Lockdown.


Ich bin über solche Statements immer wieder verwirrt. Einzig im Internet scheint diese allgemeine Aufregung zu existieren. Im realen Leben da draußen scheinen mir die Leute das einfach alles recht entspannt zu sehen. Man zieht seine Maske auf, wenn man im Büro den Platz verlässt, man zieht seine Maske auf, wenn man in den Supermarkt geht etc. etc. Klar, den oder anderen pisst es an, aber so ist es halt.

Ist das in anderen Ecken wirklich so komplett anders?
 
Ich glaube, das liegt einfach viel an einer verzerrten Wahrnehmung.

Da laufen 20.000 Idioten auf ne Anti-Corona-Demo und das ist dann der Anfang des Endes.

Ein Facebook-Corona-Idiot postet etwas und bekommt 1.000 Likes und wütende Kommentare, die ins gleiche Horn blasen, und das ist ein Indiz für den Wandel in der Gesellschaft.

Dabei ist das wohl wie bei der AfD (und die Nähe ist wohl auch unverkennbar). Einige schreien laut, es entsteht der Eindruck einer Mehrheitsmeinung, dabei ist es das bei weitem nicht.
 
Ich glaube, das liegt einfach viel an einer verzerrten Wahrnehmung.

Da laufen 20.000 Idioten auf ne Anti-Corona-Demo und das ist dann der Anfang des Endes.

Ein Facebook-Corona-Idiot postet etwas und bekommt 1.000 Likes und wütende Kommentare, die ins gleiche Horn blasen, und das ist ein Indiz für den Wandel in der Gesellschaft.

Dabei ist das wohl wie bei der AfD (und die Nähe ist wohl auch unverkennbar). Einige schreien laut, es entsteht der Eindruck einer Mehrheitsmeinung, dabei ist es das bei weitem nicht.

Dazu vielleicht mal interessant:

Hohes Vertrauen in Zeitungen und Öffentlich-Rechtliche
13:43 Uhr

Die Deutschen vertrauen bei der Berichterstattung über die Corona-Pandemie vor allem den öffentlich-rechtlichen Sendern und den Tageszeitungen. Die Boulevardpresse und soziale Medien werden zu großen Teilen als "weniger glaubwürdig" beurteilt, wie eine heute veröffentlichte repräsentative Studie im Auftrag des WDR ergab. Insgesamt habe die Glaubwürdigkeit der Medien unter den Befragten mit 67 Prozent einen Höchstwert erreicht. "Die Studie ist ein sehr gutes Zeugnis für die deutsche Gesellschaft und ihr Mediensystem", sagte der ARD-Vorsitzende und WDR-Intendant, Tom Buhrow.

Den Ergebnissen zufolge beurteilen 82 Prozent der Befragten die Corona-Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als gut oder sehr gut. Beim öffentlich-rechtlichen Radio lag der Wert bei 74 Prozent. Auch die Berichterstattung von Tageszeitungen werde mit 68 Prozent überwiegend positiv bewertet, ebenso wie die Internetangebote der öffentlich-rechtlichen Sender (56 Prozent).

Mit 33 Prozent weniger gut bewertet werde hingegen die Corona-Berichterstattung der Boulevardpresse. Nur elf Prozent der Befragten beurteilten die Leistung als gut oder sehr gut. Für die Studie befragte Infratest dimap vom 23. September bis 5. Oktober insgesamt 1.001 Wahlberechtigte in Deutschland. Insgesamt beurteilten die Befragten die Glaubwürdigkeit der deutschen Medien mit 67 Prozent so hoch wie noch nie seit dem Beginn der Studienreihe 2015.

Und zum Thema "Panikmache" (wird ja hier auch regelmäßig von Usern in den Raum geworfen) gabs mittlerweile auch extra ein Statement:

Seibert weist Begriff "Panikmache" zurück
13:52 Uhr

Regierungssprecher Steffen Seibert hat im Zusammenhang mit der Corona-Politik den Begriff "Panikmache" zurückgewiesen. Er sei ganz gegen diesen Begriff. Er kenne niemanden in der Bundesregierung, der Panik mache. "Wir beschreiben eine Situation, die wir für ernst halten, von der wir auch überzeugt sind, dass es Gegenmittel gibt", sagte er. Man werbe dafür und ergreife im Rahmen der Möglichkeiten des Bundes Gegenmittel. "Das hat mit Panikmache nichts zu tun, nichts mit Angstmache, sondern mit der realistischen und ernsten Beschreibung einer Situation", sagte Seibert.

Er verteidigte den Blick auf die Zahl der täglich festgestellten Neuinfektionen. Von dieser Zahl hänge ab, ob die Gesundheitsämter in der Lage seien, die Kontaktverfolgung aufrechtzuerhalten.

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-coronavirus-montag-145.html
 
29.01.2020
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12.10.2020
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Alter :D
 
Ich bin über solche Statements immer wieder verwirrt. Einzig im Internet scheint diese allgemeine Aufregung zu existieren. Im realen Leben da draußen scheinen mir die Leute das einfach alles recht entspannt zu sehen. Man zieht seine Maske auf, wenn man im Büro den Platz verlässt, man zieht seine Maske auf, wenn man in den Supermarkt geht etc. etc. Klar, den oder anderen pisst es an, aber so ist es halt.

Ist das in anderen Ecken wirklich so komplett anders?

Also hier interessiert es einfach keinen mehr und das macht mir einfach Sorgen.
Ich persönlich fühle mich auch nur bedingt eingeschränkt und sehe es als notwendiges Übel.
Hier gibt es aber einfach unglaublich viele Leute die alles leugnen und hustend durch den Aldi marschieren etc.
 
Das Problem ist doch, dass wir uns im Kreis drehen. Jetzt geht es genau da weiter, wo wir im März/April schon waren. Und kategorisch will ich kaum noch ausschließen, dass ein zweiter Lockdown möglich wäre.

Ich finde es aber auch völlig verständlich, dass der Mensch nicht ewig so weiterleben möchte. Und ich habe sogar für die jungen Leute Verständnis, die es vermissen ganz normal feiern zu gehen. Erinnert euch doch mal an eure eigene Jugend, und nun stellt euch vor, da hätte es Corona gegeben, und ihr hättet nicht mal euer Abitur richtig feiern können. Oder die Leute die 18 werden, das wird man nämlich bekanntermaßen nur einmal im Leben.

Und so schlecht, wie die Länder mit Corona umgehen können, Gnade uns Gott, wenn es keinen funktionierenden Impfstoff geben wird.

Dieser harmlose kleine Virus (und ich nenne ihn harmlos, weil es mit ziemlicher Sicherheit 1000x schlimmere Viren bzw. Pandemien geben könnte), stellt das weltweite Leben seit über einem halben Jahr komplett auf den Kopf, und ein Ende ist nicht in Sicht. Da kann einem Angst und Bange werden, sollte in den kommenden Jahrzehnten mal etwas deutlich schlimmeres kommen. Corona zeigt jedenfalls, wie hilflos wir doch alle sind.

Ich war jedenfalls bisher so naiv zu glauben, dass uns sowas in der heutigen Welt nicht passieren kann. Zumindest nicht in der westlichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hm. Also ICH finde das alle Massnahmen total harmlos muss ich sagen.
Wir könnten auch alle im Schatten eines tatsächlichen Krieges von Supermächten stehen - das wäre sicherlich schlimmer - und zu gleich vollkommen realistisch sich das vorzustellen.

Anfang des Jahres noch wurde ich ausgelacht in irgendeinem anderen Thread für meine hypothetischen Befürchtung der Auswirkungen eines Meteoriteneinschlag, der btw. lange Überfällig ist.

Ebenso ein großer Vulkanausbruch... Ich seh schon den thread hier "trololololo USA hats den Yellowstone weggesprengt...geschieht den Trumpwählern Recht - aber sagt mal ist euch auch so kalt...wird gar nicht hell hier.. hmm komisch"

DANN werden die Maßnahmen einschneidend... und zwar nicht, dass du morgens für deine Brötchen ne Maske aufziehn musst und nicht mehr auf Konzerte darfst.

Und die zumindest die letzten beiden Beispiele können jederzeit mit und/oder ohne Vorwarnung eintreten. Ändern tut sich durch eine Vorwarnung nichts, und dagegen tun kann man auch nichts. Es ist sogar möglich, das das eine durch das andere passiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dieser harmlose kleine Virus (und ich nenne ihn harmlos, weil es mit ziemlicher Sicherheit 1000x schlimmere Viren bzw. Pandemien geben könnte), stellt das weltweite Leben seit über einem halben Jahr komplett auf den Kopf, und ein Ende ist nicht in Sicht.
Gerde DU mit deiner schweren Lungenerkrankung solltest froh sein, dass Deutschland so agiert, wie es eben agiert. Die Maßnahmen schützen nämlich vornehmlich Personen wie dich, die den Virus vermutlich nicht ohne weiteres wegstecken würden.

Mehr sage ich dazu nicht.
 
Dieser harmlose kleine Virus (und ich nenne ihn harmlos, weil es mit ziemlicher Sicherheit 1000x schlimmere Viren bzw. Pandemien geben könnte)

Wenn ich sowas lese, schwillt mir echt der Kamm.

Mal nur angenommen, dieses harmlose kleine Virus hat nur die Letalität wie sie z.B. Streeck prognostiziert (0,4, was dann ungefähr der Faktor 4 zu Influenza wäre), dann sprechen wir über über wieviele Tote nur in Deutschland?

Die Grippe 2017/2018 infizierte ca. 10.000.000 Deutsche. Ca. 25.000 starben daran. Und für Influenza gibt es eine Grundimmunität und die Leute liessen sich zusätzlich impfen.

Sollen wir wirklich riskieren, in einem Jahr 100.000 Tote zu bekommen, nur weil die Menschen auf Konzerte wollen oder keine Masken anziehen? Ist das Solidarität? Ist das Menschlichkeit?

Hast du mal gesehen, was um uns herum passiert? Wie es schon wieder in Frankreich und Spanien aussieht. Und wie es in Italien wieder losgeht? Da sind die Intensivbetten schon wieder besetzt. In den USA, Brasilien, Indien hat es nie aufgehört. In New York, obwohl die es ja besser wissen müssten, geht es jetzt auch wieder los.

Mal von der Sinnhaftigkeit einzelner Massnahmen abgesehen, hat sich irgendeiner schon mal überlegt, warum es uns hier immernoch verhältnismässig besser geht?

Am Anfang der Pandemie gab es doch mal den Vorschlag, dass wir einfach die Alten und Risikopatienten wegsperren (isolieren), dann kann der Rest des Landes wieder normal weiterleben. Gut, Spätfolgen und Erkrankungen mal ausgenommen, aber irgendwas ist ja immer... Ist es das, was erstrebenswert erscheint?

Viele sagen ja, wir müssen lernen, MIT dem Virus zu leben. Das heisst aber nicht, dass wir es irgendwann auf die leichte Schulter nehmen sollen. Das heisst, dass wir lernen müssen, mit dem Virus das Leben so zu gestalten, dass es für alle machbar ist. Ich will ja nix sagen, aber der jetzige Status Quo wird uns noch lange begleiten. Gewöhnt euch dran.
 
Jap. Der Status Quo wird noch bleiben, bis ein Impfstoff entwickelt wurde und die Bevölkerung so weit durchgeimpft ist, dass zumindest mal die Risikogruppen versorgt werden können.
Und da wir in DE nicht alleine mit dem Problem sind, sondern Millarden Menschen auf der Welt bedient werden müssen, wird auch nich Tage oder Wochen nach Erscheinen des Impfstoffes alles wieder normal sein. Der ja erst mal gefunden werden muss. Da anscheinend der einzige Weg ein Vektorimpfstoff ist - von dem es bislang exakt Null zugelassene Impfstoffe gegen andere Krankheiten gibt - sind da noch überall Fragezeichen.
 
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