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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wie das mit den nun wieder öffnenden Puffs funzen soll, ist mir auch noch nicht ganz klar.

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Vielleicht ja so?
Wir dürfen gerade mit bis zu 50 Personen Vereinssport betreiben, also mit vollem Körperkontakt und allem drum und dran.
Ich weiß nicht was also an Sexarbeit so problematisch sein sollte?
 
Wir dürfen gerade mit bis zu 50 Personen Vereinssport betreiben, also mit vollem Körperkontakt und allem drum und dran.
Ich weiß nicht was also an Sexarbeit so problematisch sein sollte?

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Zuletzt bearbeitet:
"Sachsen-Anhalt will zum November alle Bereiche mit Publikumsverkehr wieder öffnen. Vom 1. November sollen Clubs und Diskotheken wieder Gäste empfangen können, teilte die Landesregierung nach der Kabinettssitzung am Dienstag in Magdeburg mit. Das Besucherlimit solle bei 60 Prozent der in der Betriebserlaubnis festgelegten Personenzahl liegen sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann. Prostitutionsstätten können ab sofort wieder öffnen."

Yeah, mitten in der Grippesaison und Mundschutz wird in Clubs sicher prima funktionieren. Die 60% werden garantiert auch ohne Probleme eingehalten. Da bin ich echt mal gespannt.

Quelle: https://www.handelsblatt.com/politi...halt-ab-november-wieder-oeffnen/25471608.html

Spannende Entscheidung auf jeden Fall. Mutig und vielleicht auch dumm.

Ich habe zwar meine Bedenken, dass die Öffnung von Clubs und Diskotheken die Entwicklung nicht negativ beeinflussen wird, finde aber, dass Perspektiven aufgezeigt werden müssen. Kinos haben ja auch wieder auf, trotz geschlossenem Raum. Alle Kinos zu, das wäre wahrscheinlich sicherer für alle. Es geht darum auszutesten, wie viel Normalität wir in diesen Zeiten eingehen können, ohne dem Virus Tür und Tor zu öffnen.

Und da gehört die Rotlicht-Branche genauso zu wie Clubs und Diskotheken.

Spahn hat ja selber gesagt, dass Einzelhandel und Friseursalons rückblickend nicht hätten schließen müssen.

Daraus würde ich jetzt keinen Vorwurf ableiten, man wusste halt absolut nicht, was da auf uns zurollt. "Die" genauso wenig wie wir. Ich weiß noch, wie kritisch es damals gesehen wurde, dass Innenstädte wieder öffneten und "shopper" schlimmer als Hitler waren.

Das ist bei weiteren Lockerungen sicher nicht anders, aber hier und da muss sicherlich geschaut werden, welches Risiko eingegangen werden kann. Auch wenn ich bei Clubs nicht daran glauben mag, dass das gut geht.
 
Vor allem ist die Konsequenz heute ganz anders. Im Zweifelsfall werden einfach alle in Quarantäne gesteckt.

Ich bin mal gespannt, wie das dann auch arbeitsrechtlich aussehen wird. Wenn ich in ein ausgewiesenes Risikogebiet reise, bin ich es selbst schuld und ich muss für Rückreise und "Urlaub" während der Quarantäne selbst aufkommen. In einen Club gehen ist sicher auch nicht weniger risikoreich, wenn auch erlaubt. Bin mal gespannt, was so manch AG dazu sagen wird...
 
Das ist bei weiteren Lockerungen sicher nicht anders, aber hier und da muss sicherlich geschaut werden, welches Risiko eingegangen werden kann. Auch wenn ich bei Clubs nicht daran glauben mag, dass das gut geht.

Unter dem Strich scheinen wir da ja einer Meinung zu sein.

Ich verstehe, dass man Perspektiven aufzeigen muss, gleichzeitig darf man jedoch auch nicht naiv sein. Clubs waren schonmal die Infektionsherde und das werden sie auch wieder werden. Es liegt in der Natur der Sache, dass das typische Clubpublikum wohl relativ wenig von der Masken- und Abstandspflicht tangiert sein wird. Und dementsprechende Folgen wird das auch haben. Ähnlich sehe ich die Situation in der Rotlichtbranche. Auch hier liegt engster Körperkontakt in der Natur der Sache und es ist imho einfach nur dumm, anzunehmen, dass Übertragungen hier eher die Ausnahme statt die Regel werden.
 
Spannende Entscheidung auf jeden Fall. Mutig und vielleicht auch dumm.

Ich habe zwar meine Bedenken, dass die Öffnung von Clubs und Diskotheken die Entwicklung nicht negativ beeinflussen wird, finde aber, dass Perspektiven aufgezeigt werden müssen. Kinos haben ja auch wieder auf, trotz geschlossenem Raum. Alle Kinos zu, das wäre wahrscheinlich sicherer für alle. Es geht darum auszutesten, wie viel Normalität wir in diesen Zeiten eingehen können, ohne dem Virus Tür und Tor zu öffnen.

Und da gehört die Rotlicht-Branche genauso zu wie Clubs und Diskotheken.

Spahn hat ja selber gesagt, dass Einzelhandel und Friseursalons rückblickend nicht hätten schließen müssen.

Daraus würde ich jetzt keinen Vorwurf ableiten, man wusste halt absolut nicht, was da auf uns zurollt. "Die" genauso wenig wie wir. Ich weiß noch, wie kritisch es damals gesehen wurde, dass Innenstädte wieder öffneten und "shopper" schlimmer als Hitler waren.

Das ist bei weiteren Lockerungen sicher nicht anders, aber hier und da muss sicherlich geschaut werden, welches Risiko eingegangen werden kann. Auch wenn ich bei Clubs nicht daran glauben mag, dass das gut geht.
Kinos sind auf aber nicht einfach so, da ist es gefàhrlicher einen supermarkt zu betreten und zwar deutlich gefährlicher. Ich kenn momentan keinen sicheren platz als das kino in dem ich arbeite. Das kann kein restaurant, kein laden, kein supermarkt, keine bahn leisten, also wenn dann bitte erst die alle schließen und als spreader hotspots beziffern als ein kino mit einem hygieneplan.
 
Du siehst das aktuell falsch.

Wenn sich an einem Tag 50 Prostituierte infizieren, und sagen wir mal 200 Freier, dann ist das hinzunehmen, damit es wieder weiter geht. Ab zum Test und in die Quarantäne, und danach geht's weiter.

Ebenso in den Clubs. Was kümmern derzeit 60, 70 Infizierte aus einem Club?

Spannend wird es erst, wenn in Summe die Zahl der Neuinfektionen und Erkrankungen ein Level erreicht, was nicht mehr verkraftbar ist. Und davon ist man wohl noch entfernt.
 
Ernst.
Wo ist das Problem? Die Kontaktketten sollten im besten Fall sehr einfach zu dokumentieren sein.
Absolut....Und jetzt sollen die überwiegend selbständigen Damen, die die Soforthilfe bekommen haben, diese auch noch zurückzahlen weil sie keine Grundsicherung beantragt haben :nein: Da fällt mir auch nicht mehr viel ein....
 
Bisher war bei jedem lockerungsschritt ein riesen tralafitti und Weltuntergangsstimmung, bisher ohne jegliche Konsequenz.

Es wird sicher irgendwann der Punkt kommen wo man einsehen muss, dass man grade doch noch etwas warten sollte. Aber jetzt einfach jeglichen Schritt zurück zur Normalität ausbremsen wäre doch völlig ohne jegliche Begründung. Und jetzt kommt mir bitte nicht mit "Normalität wie wir sie kennen wird es nie wieder geben!", da sollte man einfach die Zeit abwarten.
 
Soll im Oktober für knapp sechs Wochen ca. 120 KM entfernt zum Mandanten reisen und mir wurde heute durch die Blume hinweg mitgeteilt, das doch bitte "Fahrgemeinschaften" gebildet werden soll.

Warum sollte ich dies genau tun? Ich möchte ungern als schwarzes Schaf wieder gelten, aber irgendwie stößt mir das ziemlich sauer auf, dass ich mit irgendwelchen Fremden Kollegen ca. mehrere Stunden wöchentlich auf engstem Raum sitze. Gibt es irgendein nettes Alibi womit man nicht negativ in Erscheinung treten würde?
 
Soll im Oktober für knapp sechs Wochen ca. 120 KM entfernt zum Mandanten reisen und mir wurde heute durch die Blume hinweg mitgeteilt, das doch bitte "Fahrgemeinschaften" gebildet werden soll.

Warum sollte ich dies genau tun? Ich möchte ungern als schwarzes Schaf wieder gelten, aber irgendwie stößt mir das ziemlich sauer auf, dass ich mit irgendwelchen Fremden Kollegen ca. mehrere Stunden wöchentlich auf engstem Raum sitze. Gibt es irgendein nettes Alibi womit man nicht negativ in Erscheinung treten würde?
Gibt es dafür einen besonderen Grund ? Risikopatienten in der Familie o. ä ? Ansonsten hilft das derzeit bei AN beliebte Schnupfen-Mimimi-Alibi :|
 
Soll im Oktober für knapp sechs Wochen ca. 120 KM entfernt zum Mandanten reisen und mir wurde heute durch die Blume hinweg mitgeteilt, das doch bitte "Fahrgemeinschaften" gebildet werden soll.

Warum sollte ich dies genau tun? Ich möchte ungern als schwarzes Schaf wieder gelten, aber irgendwie stößt mir das ziemlich sauer auf, dass ich mit irgendwelchen Fremden Kollegen ca. mehrere Stunden wöchentlich auf engstem Raum sitze. Gibt es irgendein nettes Alibi womit man nicht negativ in Erscheinung treten würde?

"Fremde Arbeitskollegen"? Also was jetzt, entweder das sind Fremde oder Arbeitskollegen. Du solltest wirklich mal Deine Haltung gegenüber Deinen Kollegen überdenken oder den AG wechseln. Eine derart feindselige Stimmung kann unmöglich gesund sein.
 
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