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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wenn ich das alles höre, strengere Regeln sollen wieder folgen, Maskenpflicht verschärfen, evtl. wieder ein Kontaktverbot, und und und.

Ich finde das einfach beängstigend, wie leicht die Regierung die Bürger zu etwas zwingen kann.

Das hat jetzt gar nichts mit dem Sinn und Zweck zu tun, das möchte ich jetzt gar nicht besprechen. Ich hoffe nur, dass die ganze Pandemie keine Auswirkungen auf unsere Rechte haben wird. Es gibt längst neue Gesetzestexte, und sollte Corona mal überstanden sein, habe ich keine Lust bei jeder Grippewelle diverse Maßnahmen aufgezwungen zu bekommen.

Ja ich weiss gegen die Grippe kann man sich impfen lassen, das hat 2018 aber auch nicht so viel gebracht.
 
Wenn ich das alles höre, strengere Regeln sollen wieder folgen, Maskenpflicht verschärfen, evtl. wieder ein Kontaktverbot, und und und.

Ich finde das einfach beängstigend, wie leicht die Regierung die Bürger zu etwas zwingen kann.

Das hat jetzt gar nichts mit dem Sinn und Zweck zu tun, das möchte ich jetzt gar nicht besprechen. Ich hoffe nur, dass die ganze Pandemie keine Auswirkungen auf unsere Rechte haben wird. Es gibt längst neue Gesetzestexte, und sollte Corona mal überstanden sein, habe ich keine Lust bei jeder Grippewelle diverse Maßnahmen aufgezwungen zu bekommen.

Ja ich weiss gegen die Grippe kann man sich impfen lassen, das hat 2018 aber auch nicht so viel gebracht.

Naja ist prinzipiell das erste Mal das ich sowas erlebe (Baujahr 88) und bisher hab ich die BRD immer als Land empfunden, in dem jeder frei und selbstbestimmt leben kann. Das was momentan hier passiert ist aber eine absolute Ausnahmesituation und es gab bis dato keine Erfahrungswerte. Deswegen finde ich es gut, dass der Staat auch mal auf den Tisch hauen kann und die Bürger mal in die Pflicht nimmt. Prinzipiell hat er ja eine Sorgfaltspflicht gegenüber seiner Bürger und soll für diese angemessen sorgen. Darunter zähle ich auch die momentanen Corona-Massnahmen. Deswegen wird in Zukunft aber niemand dauerhaft in seine Schranken gewiesen werden.

Ich hab die DDR nicht mehr bewusst erlebt aber da konnte ich es verstehen, wenn Leute bewusst auf die Strasse gegangen sind. Oder wenn man mal nach Weißrussland schaut, wo der Regierungschef einfach mal zu Protestanten geht und denen am liebsten einfach mal auf die Fresse hauen würde und das auch so offen kommuniziert. Es gibt dutzend andere Beispiele weltweit.

Deswegen verstehe ich die ganzen Spinner nicht, die hier für ihre Grundrechte demonstrieren, weil sie gezwungen sind für einen überschaubaren Rahmen mal eine Maske anzuziehen oder halt mal keine riesigen Feiern zu veranstalten. Selbst diese Demonstration ist aufgrund der aktuellen Lage an Idiotie nicht zu überbieten, da ja selbst dort wieder jegliche Schutzmassnahmen ausser Acht gelassen werden.

Den Leuten geht es einfach zu gut und keiner ist in der Lage mal über den Tellerrand zu blicken und seine Ich-Ich-Ich-Mentalität mal abzulegen, bis die ganze Scheisse mal überstanden ist.

Wenn die Leute das selber nicht auf die Reihe bekommen müssen halt Regeln aufgestellt werden und diese auch sanktioniert werden. Jeder der sich im öffentlichen Raum bewegt sollte sich also dieser Verantwortung stellen und mal weiter denken. Und diese Reichtagsbrandverordnung-Mentalität ist auch sowas von irrsinnig. Da wird die Diktatur von irgendwelchen B-Promi-Köchen und Sängern heraufbeschworen, Q-Anon, Bill Gates.. Diese sozialen Medien tragen ihr übriges dazu bei. Da frag ich mich echt langsam ob ich noch ein Kind in diese Welt setzen möchte (Meine Frau scharrt schon mit den Hufen). Mir kommen da manchmal echt Zweifel wenn man aus dem Fenster schaut oder mal den Fernseher anschaltet.

Soweit erstmal dazu. :D
 
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Mein jüngster Sohn wohnt zurzeit wegen seiner Ausbildung in einer Art Wohnheim für Azubis in Düsseldorf.
Sein bester Freund aus diesem Wohnheim wohnt auf einer anderen Etage als mein Sohn, auf der Etage welche sein Freund bewohnt, gibt es nun einen bestätigten Corona-Fall.
Sein Freund muss jetzt erstmal in Quarantäne, da er zum einen im Kontakt mit der Person war und zum anderen weil bei ihm der Corona-Test erst am Mittwoch gemacht wird.
Mein Sohn hat dann beim Gesundheitsamt in Düsseldorf angerufen und gefragt ob er auch zum Test kommen soll da er ja jeden Tag im Kontakt mit seinem Freund war. Antwort war, nein, er kann alles erstmal ganz normal weitermachen, also kann er auch morgen ohne Probleme wieder in die Schule gehen und sich zu seinen 20 Mitschülern setzen :ugly:
Völlig normale Vorgehensweise bei den indirekten Kontakten.
 
Wenn ich das alles höre, strengere Regeln sollen wieder folgen, Maskenpflicht verschärfen, evtl. wieder ein Kontaktverbot, und und und.

Ich finde das einfach beängstigend, wie leicht die Regierung die Bürger zu etwas zwingen kann.

Das hat jetzt gar nichts mit dem Sinn und Zweck zu tun, das möchte ich jetzt gar nicht besprechen. Ich hoffe nur, dass die ganze Pandemie keine Auswirkungen auf unsere Rechte haben wird. Es gibt längst neue Gesetzestexte, und sollte Corona mal überstanden sein, habe ich keine Lust bei jeder Grippewelle diverse Maßnahmen aufgezwungen zu bekommen.

Ja ich weiss gegen die Grippe kann man sich impfen lassen, das hat 2018 aber auch nicht so viel gebracht.

Grundsätzlich hat @geckZ schon einiges dazu gesagt.

Wenn der Bürger nicht mehr in der Lage ist, eigenständig zu überblicken und zu handeln, dass es im Sinne der Allgemeinheit (und dazu gehört ja nicht nur Hans und Franz) ist, dann muss er handeln.

Und du wirst es kaum glauben, ich wäre sogar ausdrücklich dafür, dass wir zukünftig bei schweren Grippewellen sowas wie Masken und Abstand wieder anwenden. Das RKI kann relativ schnell abschätzen, ob es ein schlimmes oder normales Influenza-Jahr wird. Klar, man kann sagen, die Grippe hat schon immer die Leute dahin gerafft, ich bin aber der Meinung, dass wenn man durch ein paar einfache Regeln vielleicht tausende Tote vermeiden könnte, dann wäre das durchaus sinnvoll.
 
Grundsätzlich hat @geckZ schon einiges dazu gesagt.

Wenn der Bürger nicht mehr in der Lage ist, eigenständig zu überblicken und zu handeln, dass es im Sinne der Allgemeinheit (und dazu gehört ja nicht nur Hans und Franz) ist, dann muss er handeln.
Schon arrogant, den Bürgern zu unterstellen, sie könnten nicht mehr eigenständig handeln und nur die paar Hanseln im Anzug könnten es. Immerhin sind die -irgendwie- von uns gewählt und wir wollten Volksvertreter, keine Tyrannen, die uns Geburtstagsfeiern verbieten.
 
Schon arrogant, den Bürgern zu unterstellen, sie könnten nicht mehr eigenständig handeln und nur die paar Hanseln im Anzug könnten es. Immerhin sind die -irgendwie- von uns gewählt und wir wollten Volksvertreter, keine Tyrannen, die uns Geburtstagsfeiern verbieten.

Ach komm, ist das echt deine Haltung dazu? Really?

Wenn wir ein Masken-Gebot hätten, würden sich viel mehr Menschen nicht daran halten. Hätten wir keine Kontaktbeschränkungen gehabt, wäre jeder grössere Geburtstag zum Superspreader-Event geworden.

Wir hatten im Frühjahr eine Phase, wo jeder Tag Verzögerung zig tausende Infizierte nach sich gezogen hat. Und damals auch noch viele Tote und schwer Erkrankte, die im KH lagen.

Man kann nicht erwarten, dass jeder Bürger sich morgens den aktuellen Drosten-Podcast anhört und aufgrund dessen die richtigen Entscheidungen trifft. Ganz im Gegenteil, ich hatte im Frühjahr sogar das Gefühl, die Menschen waren froh, als sie gesagt bekommen haben, was sie zu tun haben.
 
Schon arrogant, den Bürgern zu unterstellen, sie könnten nicht mehr eigenständig handeln und nur die paar Hanseln im Anzug könnten es. Immerhin sind die -irgendwie- von uns gewählt und wir wollten Volksvertreter, keine Tyrannen, die uns Geburtstagsfeiern verbieten.

Diese Volksverteter müssen aber auch für die Handeln die nicht selber handeln können und sie schützen. Und Anhand bestimmter Dinge in den letzten Monaten kann man schon sagen das zumindest gewisse Strömungen in der Bevölkerung eben nicht mehr rationell eigenständig handeln können.

Ich stehe jedem das Recht zu sich wissentlich der Gefahr auszusetzen sich mit Corona infizieren zu können, aber wenn diese Menschen dieses Recht auch so auslegen das sie das Recht haben auch alle anderen dieser Gefahr auszusetzen haben sie einzugreifen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine bekannte ist nun positiv getestet nachdem sie bei einer Freundin auf einer Feier war die ebenfalls positiv getestet wurde. Jetzt würde man denken der Domino Effekt tritt ein aber fun fact: niemand anderes auf der Party ist positiv. Die Eltern wo sie am nächsten Tag zu Besuch war sind negativ, eine Freundin mit der sie aus einem Glas getrunken hat ist negativ und ihr Freund ist ebenfalls weiterhin negativ. :ugly:
 
Grundsätzlich hat @geckZ schon einiges dazu gesagt.

Wenn der Bürger nicht mehr in der Lage ist, eigenständig zu überblicken und zu handeln, dass es im Sinne der Allgemeinheit (und dazu gehört ja nicht nur Hans und Franz) ist, dann muss er handeln.

Und du wirst es kaum glauben, ich wäre sogar ausdrücklich dafür, dass wir zukünftig bei schweren Grippewellen sowas wie Masken und Abstand wieder anwenden. Das RKI kann relativ schnell abschätzen, ob es ein schlimmes oder normales Influenza-Jahr wird. Klar, man kann sagen, die Grippe hat schon immer die Leute dahin gerafft, ich bin aber der Meinung, dass wenn man durch ein paar einfache Regeln vielleicht tausende Tote vermeiden könnte, dann wäre das durchaus sinnvoll.

Anstatt einer Maskenpflicht während einer Grippewelle würde ich es für sinnvoller halten, wenn Arbeitgeber der Fürsorgepflicht nachkommen, ihre Mitarbeiter bei Krankheitssymptomen den Aufenthalt am Arbeitsplatz zu verbieten bzw. sie ins Home Office zu schicken, wenn möglich/der Gesundheitszustand es zulässt. Hier würde ich auch finanzielle Sanktionen durch den Gesetzgeber gutheißen, falls dem nicht nachgekommen wird.
Und Arbeitnehmer müssen von diesem Gedanken der Unabkömmlichkeit wegkommen, wenn sie krank sind, das ist asozial. Wer Anzeichen einer Erkältungskrankheit/Grippe hat, bleibt zu Hause!
 
Anstatt einer Maskenpflicht während einer Grippewelle würde ich es für sinnvoller halten, wenn Arbeitgeber der Fürsorgepflicht nachkommen, ihre Mitarbeiter bei Krankheitssymptomen den Aufenthalt am Arbeitsplatz zu verbieten bzw. sie ins Home Office zu schicken, wenn möglich/der Gesundheitszustand es zulässt. Hier würde ich auch finanzielle Sanktionen durch den Gesetzgeber gutheißen, falls dem nicht nachgekommen wird.
Und Arbeitnehmer müssen von diesem Gedanken der Unabkömmlichkeit wegkommen, wenn sie krank sind, das ist asozial. Wer Anzeichen einer Erkältungskrankheit/Grippe hat, bleibt zu Hause!

Das dürfte aber schwierig werden.

Die Inkubationszeit bei Influenza ist zwar geringer als bei Corona, aber es sind im Schnitt trotzdem zwei Tage. Da hast du das halbe Büro ggfls. schon angesteckt.

Wenn der AG dich heimschickt, kann das je nach Schwere der Grippe-Saison auch tricky werden. 2017/2018 waren geschätzt 10 Millionen Deutsche mit Influenza infiziert. Das hätte auch massive Auswirkungen auf die Volkswirtschaft.

Wie man das im Einzelnen handhabt, müsste man halt gucken. Ich sprach ja auch nur von den schweren Saisons, die in Wellen ja immer wieder kommen, wo Impfungen nicht wirklich Erfolg haben. Das RKI kann das sicher sehr schnell bewerten, ob es eine normale Saison ist oder ob wieder eine richtige Welle durch's Land geht.

Ich halte Abstand und Masken da für zwei sehr effektive und günstige Methoden, um viel Schaden zu vermeiden, ohne das Volk zu tyrannisieren.
 
Eine bekannte ist nun positiv getestet nachdem sie bei einer Freundin auf einer Feier war die ebenfalls positiv getestet wurde. Jetzt würde man denken der Domino Effekt tritt ein aber fun fact: niemand anderes auf der Party ist positiv. Die Eltern wo sie am nächsten Tag zu Besuch war sind negativ, eine Freundin mit der sie aus einem Glas getrunken hat ist negativ und ihr Freund ist ebenfalls weiterhin negativ. :ugly:

Eigentlich gehört diese Ignoranz und Naivität bestraft aber da es um die Gesundheit geht, kann man nur hoffen, dass sie die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
 
Eine bekannte ist nun positiv getestet nachdem sie bei einer Freundin auf einer Feier war die ebenfalls positiv getestet wurde. Jetzt würde man denken der Domino Effekt tritt ein aber fun fact: niemand anderes auf der Party ist positiv. Die Eltern wo sie am nächsten Tag zu Besuch war sind negativ, eine Freundin mit der sie aus einem Glas getrunken hat ist negativ und ihr Freund ist ebenfalls weiterhin negativ. :ugly:

Meine Schwester war mit der Familie ihres Mannes (Eltern, Geschwister, Neffen / Nichten) campen. Im Nachgang wurde ein Neffe von seiner Mutter (Ärztin) positiv getestet. Die waren 14 Tage auf engstem Raum, aber niemand hat sich bei ihm angesteckt :?
 
Anstatt einer Maskenpflicht während einer Grippewelle würde ich es für sinnvoller halten, wenn Arbeitgeber der Fürsorgepflicht nachkommen, ihre Mitarbeiter bei Krankheitssymptomen den Aufenthalt am Arbeitsplatz zu verbieten bzw. sie ins Home Office zu schicken, wenn möglich/der Gesundheitszustand es zulässt. Hier würde ich auch finanzielle Sanktionen durch den Gesetzgeber gutheißen, falls dem nicht nachgekommen wird.
Und Arbeitnehmer müssen von diesem Gedanken der Unabkömmlichkeit wegkommen, wenn sie krank sind, das ist asozial. Wer Anzeichen einer Erkältungskrankheit/Grippe hat, bleibt zu Hause!

Das hat weniger mit Unabkömmlichkeit, sondern in der heutigen Zeit viel eher damit zu tun, Sorge davor zu haben gekündigt zu werden. Es ist doch allgemein bekannt, dass viele trotz Krankheit arbeiten gehen, weil sie ihren Job nicht aufs Spiel setzen wollen.

Ich wünschte Corona wäre ausgebrochen als wir noch in der Internetlosen Zeit lebten, da wäre es einfach deutlich weniger panisch zugegangen.
 
Ich wünschte Corona wäre ausgebrochen als wir noch in der Internetlosen Zeit lebten, da wäre es einfach deutlich weniger panisch zugegangen.

Wovor hast du denn eigentlich solche Angst? Oder was nervt dich so?

Sollten wir nicht eigentlich alle dankbar sein, dass wir das Internet, und damit Vollzugriff auf alle Informationen haben?

Stell dir doch nur mal vor, Corona wäre vor 30 Jahren ausgebrochen. Da hättest du drauf hoffen müssen, dass die Leute jeden Abend die Tagesschau gucken, im besten Falle noch den Spiegel lesen, um neue Informationen und Erkenntnisstände zu erfahren. Kohl hätte jeden Abend eine Rede halten müssen...

Natürlich bietet das Internet den ganzen Spinnern ihre Bühne. Und sie holen damit auch einige ab. Aber ich würde behaupten, dass gerade das Internet sehr, sehr vielen Menschen geholfen hat, durch diese Pandemie zu kommen.
 
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