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Coronavirus / Covid-19

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Eben doch, Tirol hat in Europa den dicken Ausschlag gegeben, weil dort die Bars/Diskos nicht rechtzeitig geschlossen wurden.
I know, ich war dort :D
Das motto gibt der wendler vor. In meinem umkreis is corona vorbei. Ich diskutier auch nicht mehr mit denen. Ein Arbeitskollege trägt auch keine maske...nie.

Durch das motorradfahrverbot ist corona jetzt erstmal außen vor.

Ich denke erst wenn wieder richtig einschläge kommen gehts wieder los.
 
Naja, so einen Body hälste halt nur, wenn du jeden Tag deines Lebens eine Routine hast, aufstehen um 4 und das erste Hühnchen futtern, dann Training um 08, um 10 um 12 und um 17 Uhr nochmal... 6 Wochen Pause -egal warum-haben immer den Effekt.

Die Tatsache, dass er 6 Wochen in Behandlung sein musste, reicht doch schon, den Unterschied aufzuzeigen.
 
Und da soll nochmal jemand sagen, dass das nur eine normale Grippe ist
Das sagt auch fast niemand.

Aber ich hab im Februar während 2 Wochen normaler Grippe auch fast 5 Kilo verloren.
Und wenn man trainiert ist, sind die Muskeln das erste, was flöten geht weil in der Masse unnötig für den Körper (er verwertet die im Notstandsmodus also präferiert) und weil die ständigen Trainingsreize fehlen, die dem Körper erst mal sagen, dass es sich lohnt, die Muskelmasse aufrecht zu erhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ohne, dass ich jetzt selbst regelmässiger Kirchgänger wäre... aber mit welcher Begründung sollten Kirchen geschlossen bleiben, wenn bis auf Puffs wirklich alles wieder geöffnet hat?

Mit entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln, und unter Einhaltung aller anderen Regeln, dürfte das Risiko in einer Kirche nicht höher sein als in einer kleinen Eisdiele, Restaurant oder im ÖPNV.

Hier wurden vermutlich diverse Regeln nicht befolgt, in hessischen Kirchen gibt es keine Maskenpflicht und es soll wohl auch noch private Zusammenkünfte nach der Messe gegeben haben.

Ganz generell hat das Wochenende gezeigt, dass die Virologen wohl nicht ganz falsch lagen. Sinkende Vorsicht (weil Corona ist ja vorbei, bzw. gibt es ja eh nicht...), geschlossene Räume und längere Verweildauer können Folgen haben.
 
Mit entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln, und unter Einhaltung aller anderen Regeln, dürfte das Risiko in einer Kirche nicht höher sein als in einer kleinen Eisdiele, Restaurant oder im ÖPNV.
Stimmt, und damit offenbar zu hoch:
Corona-Ausbruch in niedersächsischem Restaurant: Landkreis rechnet mit extremen Anstieg der Quarantänefälle

Am geilsten finde ich ja das hier: "Eine Sprecherin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga sagte dem Sender NDR 1 Niedersachsen, durch das Hygiene- und Abstandskonzept, das der Verband erarbeitet habe, seien Neuinfektionen in Restaurants eigentlich nicht möglich."
Weil nicht sein kann was nicht sein darf. :O_o:

Das ist halt auch das Problem an diesen ganzen Hygienekonzepten: sie sind schlicht Makulatur, wenn sie nicht penibel genau eingehalten werden. Und das werden sie nicht. In Restaurants oftmals auch deshalb nicht, weil die Betreiber*innen um den Umnsatz fürchten, wenn sie ihren Gästen jegliche Wohlfühl-Atmosphäre rauben. Und weil schlecht bezahlte Service-Kräfte möglicherweise nicht die Hilfspolizist*innen sein können, die ständig auf die konsequente Einhaltung der Regeln pochen.
 
Stimmt, und damit offenbar zu hoch:
Corona-Ausbruch in niedersächsischem Restaurant: Landkreis rechnet mit extremen Anstieg der Quarantänefälle

Am geilsten finde ich ja das hier: "Eine Sprecherin des Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga sagte dem Sender NDR 1 Niedersachsen, durch das Hygiene- und Abstandskonzept, das der Verband erarbeitet habe, seien Neuinfektionen in Restaurants eigentlich nicht möglich."
Weil nicht sein kann was nicht sein darf. :O_o:

Das ist halt auch das Problem an diesen ganzen Hygienekonzepten: sie sind schlicht Makulatur, wenn sie nicht penibel genau eingehalten werden. Und das werden sie nicht. In Restaurants oftmals auch deshalb nicht, weil die Betreiber*innen um den Umnsatz fürchten, wenn sie ihren Gästen jegliche Wohlfühl-Atmosphäre rauben. Und weil schlecht bezahlte Service-Kräfte möglicherweise nicht die Hilfspolizist*innen sein können, die ständig auf die konsequente Einhaltung der Regeln pochen.

Aber was kann deiner Meinung nach die Alternative sein? Alles zu machen, bis wir einen Impfstoff haben? Da hängen Millionen Existenzen dran. Ich möchte jedenfalls nicht in der Haut von jemandem stecken, der sich im letzten Jahr mit einem Restaurant oder Café selbstständig gemacht hat.
 
Aber was kann deiner Meinung nach die Alternative sein? Alles zu machen, bis wir einen Impfstoff haben? Da hängen Millionen Existenzen dran. Ich möchte jedenfalls nicht in der Haut von jemandem stecken, der sich im letzten Jahr mit einem Restaurant oder Café selbstständig gemacht hat.

Man muss sich halt mal eine Welt vorstellen, in der das in Zukunft vielleicht einfach nicht mehr möglich ist, weil es kein Zurück zum Stand 2019 mehr gibt.
Evtl müssen Restaurant- und Café-Betreiber dann auf Reinraum-Kinderbetreuung umsatteln.

Ich seh immer nur das die Leute zurück zu vorher wollen, aber was neues - mit dem man aus der Situation das beste machen kann - seh ich irgendwie gar nicht.
 
mit der, die ich geschrieben habe.

Auch wenn du für deine Postings viel Zustimmung erhalten hast, sehe ich das etwas anders.

Müssen während einer Pandemie Nagelstudios aufhaben? Oder Eisdielen? Nötig? Ist es nötiger, nur weil dort Geld erwirtschaftet wird?

Wer sind wir darüber zu urteilen, ob das Ausleben des eigenen Glaubens weniger wichtig ist als frisch gemachte Nägel?
 
Oder man akzeptiert, dass die Lösung womöglich ist, die Infektionsrate so zu steuern, dass sich Menschen in einem Ausmaß infizieren, das das Gesundheitssystem noch stemmen kann.
Mir kommt es so vor, als wäre ein Großteil der öffentlichen Diskussionen darauf ausgelegt, Infektionen zu vermeiden. Das ist schlicht nicht möglich, wenn wir uns nicht noch viele Monate zuhause einmotten wollen, worauf die Wirtschaft komplett vor den Karren fährt, Massenarbeitslosigkeit und Armut kommt, viele Familien kaputtgehen, viele Kinder vernachlässigt werden und Gewalt aushalten müssen, soziale Unruhen unermeidlich sind und so weiter.

Ob das besser ist, als "kontrolliert" Neuinfektionen zuzulassen? Besser als dort annähernde Normalität zu gestatten, wo es das Infektionsniveau zulässt (in Mannheim gab es z.B. 48 Stunden lang keine bekannte Neuinfektion) und vorübergehend zu beschränken, wenn der lokale Verlauf eingedämmt werden muss?
Ich denke nicht.
Daher sehe ich auch diese lokalen Häufungen als notwendiges Übel an. Solange es nicht wieder insgesamt anzieht und die Kapzitäten des Gesundheitssystems in Gefahr sind, ist das imo die Welt, in der wir jetzt erst mal leben.

Wir nehmen mit jedem Schritt vor die Tür Risiken auf uns. Im Auto, in der Bahn, auf der Straße. Überall lauern Risiken, die wir natürlich und selbstverständlich eingehen. Nur bei Corona soll auf einmal jegliches Risiko einer Infektion ausgeschlossen werden.
Hier im Forum wurde leidenschaftlich gegen Tempolimits auf der Autobahn argumentiert, obwohl durch zu schnelles Fahren Menschen sterben, auch wenn sie komplett unbeteiligt am Risikoverhalten waren. Als ein Beispiel. Aber ohne dass ich _diese_ Diskussion nochmal lostreten will.
 
Ja, das Gefühl habe ich auch. Als müsse das total auf 0 kommen, so wird teilweise argumentiert.
Das ist aber gar nicht möglich, und auch gar nicht nötig. Es muß einfach nur gewährleistet werden, dass es nicht zu viele auf einmal sind.
 
Auch wenn du für deine Postings viel Zustimmung erhalten hast, sehe ich das etwas anders.

Müssen während einer Pandemie Nagelstudios aufhaben? Oder Eisdielen? Nötig? Ist es nötiger, nur weil dort Geld erwirtschaftet wird?

Wer sind wir darüber zu urteilen, ob das Ausleben des eigenen Glaubens weniger wichtig ist als frisch gemachte Nägel?

darüber brauch man nicht zu urteilen, das Nagelstudio betrifft aber die Mitarbeiter direkt und hat Konsequenzen für deren Leben, das kann man bei ner Kirche nicht sagen.
 
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