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VOTE Chico einschläfern oder Leben lassen?

Wie soll es mit Chico weitergehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Wobei die allermeisten Eltern (so hoffe ich jedenfalls) in ihrem Haus(halt) ziemlich viel tun, um mögliche Risiken von den Kindern fern zu halten. Das hat auch nichts mit übertriebener Angst zu tun. Die Putzmittel und Medikamente werden sicher verwahrt, der eckige Tisch bekommt kleine Gumminüppel um die Ecken, die Treppen werden mit Gittern geschützt, vor den Ofen kommt ein Gitter, Schubladen und Türen bekommen Stopper, usw.

Das alles macht man für die meist kurzen, unbeobachteten Momente, in denen sich das Kind "frei" im Haus bewegt, was ja auch gewollt ist.

Ich bin da auf einer Linie mit @lüsterneLINDA . Ich sehe das vorhandene Risiko und versuche das zu minimieren. Die Konsequenz ist eben, dass ich zumindest im Kindesalter keinen Hund bekomme. Das kann jeder anders machen, das hat aber nix mit Ängste schüren zu tun.
du bist biologisch gar nicht im stande einen Hund zu bekommen. Kaufen könntest du einen :p
 
Ich steig hier aus der Diskussion aus, da mir das Ganze zu abstrus wird. Ich bin allerdings auch froh, dass Einige hier einen Hund als Risiko einschätzen, denn dann besteht die realistische Chance, dass diese Leute nie einen Hund haben werden. Das ist definitiv besser für den Hund.
Mein Vater hat einen deutschen Schäferhund, mittlerweile 5 Jahre alt, welcher ein Teil der Familie ist. Wenn meine Tochter ihm ein Leckerli hinhält, dann saugt er ihr das sowas von behutsam aus den Fingern, dass es eine Augenweide ist zu sehen, wie einfühlsam und vorsichtig ein Hund sein kann. Dennoch, würde ich sie keine Sekunde mit dem Hund alleine lassen, weil es einfach ein Risiko ist. Und dass es ein Risiko ist (auch wenn ein sehr geringes), belegen einfach die immer wieder auftretenden Vorkommnisse. Und ich verstehe nicht, wie man so etwas ausblenden kann.

Und nur weil man in einem Hund ein gewisses Risiko sieht, heißt das nicht, dass man ein schlechterer Hundehalter ist; ganz im Gegenteil.
 
Zum Thema kann ich nix wirklich beitragen, da ich mich mit Hunden leider nicht auskenne, da leider nie einen gehabt. Aber ich liebe Hunde oder besser gesagt Tiere allgemein (Spinnen und Haie :liebe: ) und habe auch eine gesunde Portion Respekt vor ihnen. Ich weiß nicht was ich tun würde, wenn mein Kind oder eine andere geliebte Person von einem Hund getötet worden wäre. Ist wirklich schwierig. Aber mit dem Abstand eines Unbeteiligten, würde ich Chico den Gnadenhof gönnen. Da ich gegen die Todesstrafe allgemein bin, dann zählt es bei mir auch für Tiere, da mache ich keinen Unterschied.

Hatte mal einen Kater, der war der total Psycho. Hat mich und jeden der ihm zu nahe kam angefaucht und war nur auf Ärger aus :D. War halt keine Schmusekatze, war zwar manchmal schade, da ich ihn so gerne knuddeln wollte, aber ich mochte seine Arschloch-Haltung. Hat mich auch ständig gebissen und gekratzt. Geliebt habe ich ihn trotzdem wie einen Bruder und ich vermisse ihn noch immer, auch wenn sein Tod (musste eingeschläfert werden, da unheilbar krank) schon gut 17 Jahre zurückliegt.

Tiere beschte.
 
Hatte mal einen Kater, der war der total Psycho. Hat mich und jeden der ihm zu nahe kam angefaucht und war nur auf Ärger aus :D. War halt keine Schmusekatze, war zwar manchmal schade, da ich ihn so gerne knuddeln wollte, aber ich mochte seine Arschloch-Haltung.

So war meine Lissy. :D

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Hat man sie angefasst, fing sie an zu knurren, hat man sie auf den Arm genommen, fing sie an zu fauchen, hat man sie nicht in Ruhe gelassen, fing sie an zu kratzen und zu beißen. :D Und dennoch habe ich die Maus über alles geliebt. Kurios dabei ist dass sie nie allein sein wollte. Lief mir immer hinterher, als würde ich sie an einer Schnur entlang durch die Wohnung hinter mir herziehen. Aber anfassen war nicht drin. :D

War mir natürlich egal, ich hab die ständig geknuddelt, musste sie halt knurren und fauchen. Ich wusste wie ich sie festhalten muss, um zumindest etwas sicher zu sein.

Aber sie war trotzdem mein aller größter Schatz auf der Welt. :)
 
Katzenbisse sind übrigens auch deutlich gefährlicher als man denkt. Kann wohl relativ häufig ne Infektion mit sich bringen und zur Amputation von ganzen Gliedmaßen führen! :D
 
Katzenbisse sind übrigens auch deutlich gefährlicher als man denkt. Kann wohl relativ häufig ne Infektion mit sich bringen und zur Amputation von ganzen Gliedmaßen führen! :D

Deswegen war ich spät Abends auch mal in der Notaufnahme zwecks Spritze. Wenn dich dein Kater in den Arm gebissen hat weil er anscheinend scheiß Laune hatte und sich entlang der Ader eine rotbläuliche Linie bildet, bekommst du ein klein wenig Angst. :D
 
Hattest du ne Blutvergiftung?:staun:

Kein Plan, aber es bildete sich wie gesagt eine verfärbte Linie im Laufe des Tages entlang der Ader in Richtung Schulter. Irgendwann bekam ich Angst. :D

Der Biss war mittig zwischen Handgelenk und Ellenbogen auf der Innenseite. Und er biss richtig fest zu. Hatte den Kater 13 Jahre und er war immer ein Schatz, aber an dem Morgen hatte er wohl einfach einen Knall weg.

Wobei Schatz übertrieben ist. Der hatte nix anderes im Kopf als Scheiße bauen und alle anderen Katzen zu terrorisieren. :ugly:
 
Chico wurde übrigens heute eingeschläfert. Das hat die Stadt Hannover bestätigt.

"Angesichts der Schwere der Befunde, deren weitere Behandlung und Nachsorge aufgrund der Aggressivität des Hundes jeweils nur unter Vollnarkose hätte erfolgen können, und der Tatsache, dass der Hund aufgrund einer fehlenden Sozialisation nur isoliert von anderen Hunden hätte gehalten werden können, sowie dem Umstand, dass aufgrund der gesteigerten Aggressivität im konkreten Fall Menschen nicht mehr als Sozialpartner in Frage gekommen wären, wurde unter Einbindung von Sachverständigen die Entscheidung getroffen, den Hund noch in der Narkose zu euthanasieren." (Hannovers Stadtsprecher Udo Möller)
 
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