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VOTE Chico einschläfern oder Leben lassen?

Wie soll es mit Chico weitergehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

keine Ahnung was manche hier unter unbeaufsichtigt verstehen.
Es kommt einem ja so vor, als ob hier von Eltern gesprochen wird, die mal eben für 2 Stunden im ALDI einkaufen gehen und ihr Baby mit Rottweiler Ronny daheim alleine lassen. Unfälle können auch innerhalb kürzester Zeit passieren. Da muss die Mutter nur mal eben schnell in der Küche gucken, dass das Essen nicht anbrennt und schon kann was passieren.

Dann brauchst du schon so ne Beuteltasche wie n Känguruh, wo du deinen Säugling immer mit rumschleppst, damit du auf Nummer Sicher gehen kannst. Oder halt Hund abschaffen.
 
Jetzt erinnere ich mich an Dich! Du warst doch früher der kleine Junge, der immer mit Helm, Handschuhe sowie langen Sachen draußen war und uns beim Spielen zugeguckt hat.

Oh jetzt gehst du schon auf das Niveau von @M4rius93 runter und machst ein auf KT-Kasper, Super!:dhoch:

Muss dich aber entäuschen, bin auf einen kleinen Dorf mit zwei Geschwistern aufgewachsen. Großes Haus, großes Grundstück, wir sind zur damaligen Zeit sehr modern, mit vielen Freiheiten erzogen worden. Es war eine Kindheit wie man sie sich nur wünschen kann. Viele im Dorf hatten ein Hund, doch die hat man nicht in die Wohnung gelassen, wie es heute so üblich ist. Man hatte auf dem Grundstück einen Zwinger oder eine Hundehütte wo der Hund oftmals angekettet war. Für den Hund war das natürlich auch nicht so toll.
 
Der Hund im Allgemeinen ist heute ja auch oftmals ein Statussymbol und nach aussen der Ausdruck der "kompletten" Vorzeigefamilie... gut, manchmal auch Kinderersatz.

Da sind dann beide berufstätig und der Hund (die Hunde) sind den ganzen Tag in einer (eigentlich zu kleinen) Wohnung. Und Abends ist man dann so müde, dass die Hunde auch nur selten genügend Auslauf bekommen.

Soll jetzt nicht heissen, dass das die Regel bei Hundebesitzern ist, aber solche Beispiele gibt es genügend.
 
Oh jetzt gehst du schon auf das Niveau von @M4rius93 runter und machst ein auf KT-Kasper, Super!:dhoch:
Das war überhaupt nicht lustig gemeint, aber ich wollte nun nicht direkt schreiben, dass Du scheinbar nicht alle Latten am Zaun hast, denn das würde es tatsächlich am Ehesten treffen.
 
Im Grunde hilft es schon nur richtig zu lesen und nicht einfach Schwachsinn in jeden Post dazu zu interpretieren.

Es hat keiner ein Hundeverbot für Eltern mit Kindern gefordert. Es gibt (hoffentlich) schon genug Gesetze, die Fahrlässigkeit verbieten.

Meine Frage ist nur, gibt es einen guten Grund warum man sein Baby oder Kleinkind mit einem körperlich überlegenem Haustier alleine unbeaufsichtigt lassen sollte?

Nein aber es gibt unzählige Situationen in denen man nicht von Fahrlässigkeit sprechen kann.

Mein Vater hat mir beim spielen mal die ganze Hand verdreht, auf meinen Bruder hat sich mal der fette Sohn von ner Freundin meiner Oma draufgesetzt, ich hab es geschafft unter dem Tisch bei ner Feier Alkohol zu trinken bis ich ins Krankenhaus musste :ugly:

Die Frage ist also was genau kann man bei Hund/Kind als Fahrlässigkeit werten?

Situation 1) Du lässt der Hund das Kind beschnuppern, der Hund packt zu und das Kind ist tot. Fahrlässig? Ne hast ja daneben gesessen.

Situation 2) Du gehst kurz in die Küche, Kind sitzt in seinem Stuhl (diese mit Rädern wo man drin laufen kann) der Hund packt zu. Fahrlässig? Eher weniger dann dürftest auch kein Kind alleine zur Schule gehen lassen.

Situation 3)
Endlich wieder Sex als Eltern, Kind liegt 10-30min alleine mit dem Hund irgendwo, Hund packt zu. Fahrlässigkeit? Ja diesmal aber garantiert.

Gehen wir davon aus der Hund ist ein Objekt wie ne brennende Kerze, Putzmittel, Messer etc. Wenn das für wenige Minuten irgendwo ist dann kann ich doch keinen Eltern neun Vorwurf machen. Ist das allerdings dauerhaft zugänglich für das Kind und es passiert was dann ist das Fahrlässig.

Ich persönlich würde vor dem Grundschulalter keinen Hund holen aber manchmal ist halt der Hund auch schon vor dem Tier da und auch wenn ein Hund als Objekt gezählt wird hat man halt zu seinen Tieren eine emotionale Bindung egal ob Hund, Katze, Hamster oder whatever.

Solange keine Details über den Fall zur Verfügung stehen würd ich einfach mal den Ball flachhalten was Anschuldigungen und Forderungen angeht. Es kann auch einfach nur neun tragischer Unfall gewesen sein bei denen die Eltern nichts hätten machen können.
 
Die Fahrlässigkeit ist dann klar vom Gericht zu klären. Von uns muss sich da keiner bemühen. Aber warum sollte man sich selbst in so eine Situation bringen?

In den aller meisten Fällen passiert ja zum Glück auch nichts. Für mich ist das allerdings nichts, darauf zu hoffen, dass es mir so ergeht wie tausenden anderen wo nichts passiert. Ich würde mir einfach nie ein Haustier ins Haus bringen, wenn ich Kleinkinder habe.

Bei anderen kanns natürlich anders aussehen, ist auch klar. Eine Großfamilie mir mehreren älteren Kindern z.B. hat es leichter damit, dass Kleinkinder nicht allein mit Haustieren gelassen werden.
 
Die Fahrlässigkeit ist dann klar vom Gericht zu klären. Von uns muss sich da keiner bemühen. Aber warum sollte man sich selbst in so eine Situation bringen?

In den aller meisten Fällen passiert ja zum Glück auch nichts. Für mich ist das allerdings nichts, darauf zu hoffen, dass es mir so ergeht wie tausenden anderen wo nichts passiert. Ich würde mir einfach nie ein Haustier ins Haus bringen, wenn ich Kleinkinder habe.

Bei anderen kanns natürlich anders aussehen, ist auch klar. Eine Großfamilie mir mehreren älteren Kindern z.B. hat es leichter damit, dass Kleinkinder nicht allein mit Haustieren gelassen werden.


In dem Fall hier war ja der Hund vor dem Kind da. Ich glaub keiner kommt auf die Idee abzutreiben nur weil man nen Hund hat.

Kingpin war ja hier ziemlich ämm... Radikal und das ohne die Situation wirklich zu kennen.

Ich bin ja voll bei dir nen kleines Kind nicht alleine mit einem Hund zu lassen aber es gibt leider auch Situationen in denen das mal vorkommt. Kannst ja nicht dauerhaft einen von beiden wegsperren bzw Schicht tauschen.

:lol: Das ist jo wohl Fahrlässigkeit in Person! :ugly:

Für Fahrlässigkeit musst du aber irgendwo wissen das sowas passieren könnte. Wenn 10 Leute an einem Tisch sitzen und plötzlich Getränke verschwinden und keiner es merkt ist das nicht mehr wirklich fahrlässig.

Wenn irgendwo 5cent auf dem Boden liegen und nen Kind verschluckt die und erstickt dann war das dämlich aber auch nicht fahrlässig. Musst für Fahrlässigkeit ja irgendwo auch ne Situation haben die absehbar ist und die man hätte bedenken können.
 
In dem Fall hier war ja der Hund vor dem Kind da. Ich glaub keiner kommt auf die Idee abzutreiben nur weil man nen Hund hat.

...

Ich bin ja voll bei dir nen kleines Kind nicht alleine mit einem Hund zu lassen aber es gibt leider auch Situationen in denen das mal vorkommt. Kannst ja nicht dauerhaft einen von beiden wegsperren bzw Schicht tauschen.
Es gibt mehr Möglichkeiten als das Kind abzutreiben, aber es ist in der Tat eine davon. Man könnte auch den Hund an Familie oder Bekannte geben, oder vorsorglich erschießen, wenn wir der Vollständigkeit halber bei den radikalen Möglichkeiten bleiben.

Alles wäre in diesem Fall besser gewesen als das was in diesem Fall leider passiert ist.

Eben aus dem Grund, dass normale Menschen nicht 100% ihrer Zeit dafür aufwenden können, dass ihr Kleinkind oder Baby nicht allein mit dem Haustier ist.

Aber jetzt wiederhole ich mich bald ein Dutzend mal.
 
wenn keiner auf das Kind aufpasst und sich alle betrinken ist das sehr wohl fahrlässig :ugly:

Das ich mal den Alkohlmoralapostel spielen muss :fp::gerri::lol:

Das war ne normale Grillfeier da hat sich keiner besoffen gut mein Alkivater aber der musste nicht fahrlässig sein der hat mir auch so auf die Fresse gehauen. :ugly:

Aber ich war 5-6 kein Plan wie das funktioniert hat ich weiß ja nicht einmal mehr von mir aus das ich es gemacht hab würd mir nur von Mom erzählt. :ugly:
 
Es gibt mehr Möglichkeiten als das Kind abzutreiben, aber es ist in der Tat eine davon. Man könnte auch den Hund an Familie oder Bekannte geben, oder vorsorglich erschießen, wenn wir der Vollständigkeit halber bei den radikalen Möglichkeiten bleiben.

Alles wäre in diesem Fall besser gewesen als das was in diesem Fall leider passiert ist.

Eben aus dem Grund, dass normale Menschen nicht 100% ihrer Zeit dafür aufwenden können, dass ihr Kleinkind oder Baby nicht allein mit dem Haustier ist.

Aber jetzt wiederhole ich mich bald ein Dutzend mal.
Nach § 17 Nr. 1 TierSchG wird das Töten von Wirbeltieren ohne vernünftigen Grund mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren bewehrt. :ugly:

Ich glaub wir bekommen ein Kind zählt nicht als vernünftiger Grund.
 
Ich denke, es ist selbstredend, dass man als Hundebesitzer ein hohes Maß an Verantwortung hat. Das muss und brauch hier nicht in epischer Breite abgehandelt werden. Wer zudem der Meinung ist, dass Hund und Kind unter 6 Jahre nicht zusammengehört, der soll es so machen. Es braucht allerdings nicht darüber diskutiert werden, ob das auf alle angewendet werden sollte oder ob ein großer Hund in der Familie automatisch gleich fahrlässig ist. Und natürlich ist ein Hund ein Tier und nicht immer berechenbar, aber er ist auch ein Teil der Familie. Unfälle können passieren, aber das gilt auch ausnahmslos für sämtliche Situationen und Haushalte ohne Hund, von daher ist die hier geschürte Angst völlig an der Realität vorbei.
Hat im Übrigen auch wenig bis gar nichts mit dem Threadinhalt zu tun.
 
Wobei die allermeisten Eltern (so hoffe ich jedenfalls) in ihrem Haus(halt) ziemlich viel tun, um mögliche Risiken von den Kindern fern zu halten. Das hat auch nichts mit übertriebener Angst zu tun. Die Putzmittel und Medikamente werden sicher verwahrt, der eckige Tisch bekommt kleine Gumminüppel um die Ecken, die Treppen werden mit Gittern geschützt, vor den Ofen kommt ein Gitter, Schubladen und Türen bekommen Stopper, usw.

Das alles macht man für die meist kurzen, unbeobachteten Momente, in denen sich das Kind "frei" im Haus bewegt, was ja auch gewollt ist.

Ich bin da auf einer Linie mit @lüsterneLINDA . Ich sehe das vorhandene Risiko und versuche das zu minimieren. Die Konsequenz ist eben, dass ich zumindest im Kindesalter keinen Hund bekomme. Das kann jeder anders machen, das hat aber nix mit Ängste schüren zu tun.
 
Ein Hund ist natürlich ein vorhandenes Risiko, weil es immer noch ein unberechenbares Tier ist. Das ist wie wenn man sagen würde, dass ein Gasboiler kein Risiko wäre, aus dem jederzeit unbemerkt Gas ausströmen und jemanden töten könnte. Ist sicher ein kalkuliertes Risiko wie beim Hund, aber nun mal nicht zu verachten, wenn man sich die jüngsten Ereignisse ansieht.
 
Ich steig hier aus der Diskussion aus, da mir das Ganze zu abstrus wird. Ich bin allerdings auch froh, dass Einige hier einen Hund als Risiko einschätzen, denn dann besteht die realistische Chance, dass diese Leute nie einen Hund haben werden. Das ist definitiv besser für den Hund.
 
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